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„Specieller Situations-Plan“ von der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden

Im April 2016 konnte die Kartensammlung der SLUB einen sehr seltenen Stadtplan von Dresden aus dem Jahr 1862 erwerben. Dieser vom Geometer Friedrich August Lang hergestellte Plan im Maßstab 1:840 in 90 Blättern ist bisher in keiner Institution vollständig vorhanden.

Die handkolorierte Lithographie stellt heute für Historiker und Stadtplaner eine der wichtigsten Unterlagen für Recherchen zum Stadtbild des 19. Jahrhunderts dar. Neben den gedruckten Kartenblättern konnte auch das Blatt 2 mit der Augustusbrücke als Handzeichnung vom Autor erworben werden. Im Kartenforum der SLUB ist der Stadtplan in Kooperation mit dem Hauptstaatsarchiv, dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) und der Kartensammlung der SLUB hier vollständig zu sehen.

Weitere Informationen zu diesem Plan können Sie dem Beitrag "Der Lang-Plan - Dresden im Kartenbild von 1870" von Georg Zimmermann im Dresdner Geschichtsbuch, Band 17 (2012) entnehmen.

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Test der Werkstoff-Lehr- und Forschungsplattform GRANTA CES EduPack

Vom 01.05. bis 30.06. stellt die SLUB Dresden für Sie einen Testzugang für die Lehrplattform CES EduPack des Anbieters GRANTA Design zur Verfügung.

 

CES EduPack ist die weltweit führende Material-Datenbank für Wissenschaft und Lehre im Bereich Materialien im Ingenieurwesen, den Naturwissenschaften, der Fertigungstechnik und dem Design und kann Ihr wissenschaftliches Projekt sowie Ihre Lehrveranstaltungen sinnvoll ergänzen. CES EduPack unterstützt und fördert Sie in der Werkstofflehre im Ingenieurwesen, beim Design und bei der Nachhaltigkeit. Das Paket enthält eine umfassende Datenbank mit Werkstoff- und Prozessinformationen, leistungsstarke Softwarewerkzeuge und eine große Auswahl an Vorträgen, Projekten, Übungen und Verweisen zu informativen Büchern.

 

Hier finden Sie den Zugang zu der Software.

Darüber hinaus steht Ihnen die Software auf den PCs im Schulungsraum 0.42 zur Verfügung.

Im Rahmen des Testzugangs finden am 24. und am 25. Mai Workshops zur Benutzung von CES EduPack und CES Selector statt. Informationen hierzu sowie die Anmeldung finden Sie unter

Weitere Informationen zu den Produkten von GRANTA Design finden Sie unter


Zudem stehen verschiedene Video-Turorials und Webinare als Einführung für CES EduPack bei Youtube bereit:

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Web-Portal für audiovisuelle Medien erstrahlt im neuen Gewand

Die SLUB Mediathek präsentiert den Relaunch ihres neu gestalteten Web-Portals für audiovisuelle Medien - die Digitale Mediathek:

Ab sofort können Tonträger und Videos, welche zur Präsenznutzung oder innerhalb eines elektronischen Semesterapparates zur Verfügung stehen, am neuen AV-Medien-Portal am Infopunkt Musik und Mediathek in der SLUB genutzt werden.

Ziele der Neugestaltung waren eine ansprechendere Nutzeroberfläche, ein einfacheres Auffinden und eine schnellere Bereitstellung von bestellten Medien. Außerdem sind nun alle bereitgestellten Medien über den SLUB-Katalog abrufbar, so dass nach erfolgreicher Recherche die AV-Medien sofort am Infopunkt Musik und Mediathek genutzt werden können. Medien, die noch nicht digitalisiert sind, z.B. Schallplatten, Ton- oder Videobänder, können per Mausklick bestellt werden. Innerhalb von 7 Tagen werden sie bereit gestellt, mit dem SLUB-Katalog verknüpft und sind danach für immer in Echtzeit per Streaming abrufbar.

Achtung: Viele audiovisuelle Medien sind urheberrechtlich geschützt und können daher nur an den Computern am Infopunkt Musik und Mediathek genutzt werden, obwohl sie von überall im Katalog recherchiert und gefunden werden können.

Aktuell stehen neben vielen Spielfilmen und Schallplatten auch Dokumentationen, wie zum Beispiel "Le génozide arménien" - ein Film über den armenischen Völkermord, zum Ansehen bereit. Innherhalb der elektronischen Semesterapparate werden unter anderem historische Filme über den Holocaust oder aktuelle Werke, wie die Fernsehserie "Lost", seminarbegleitend gezeigt. Finden Sie im SLUB-Katalog Ihr gewünschtes AV-Medium, welches aber noch nicht digitalisiert ist, dann zögern Sie bitte nicht, es zu bestellen, damit wir es Ihnen und allen zukünftigen Nutzern unserer Digitalen Mediathek kostenlos bereitstellen können.

Neben unserer Digitalen Mediathek bieten wir natürlich auch in Zukunft weiterhin die Ausleihe unzähliger physischer Medien, wie DVDs, Blu-rays, CDs usw. an.

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Ausstellung Wolfgang G. Schröter: Das große Color-Praktikum – Auftrag Innovation

Farbfotografie! In den 1950er Jahren hielt sie weithin Einzug in Fotoalben und Zeitschriften. Ihre blassen Pastelltöne prägen bis heute unser Bild dieser Zeit. Zugleich aber war Farbe in der Fotografie noch bis in die 1960er Jahre ein weites Feld von Versuchen und Experimenten. Fotoindustrie und professionelle Farbfotografen schufen permanent neue Bildstrategien und kamen zu spektakulären visuellen Ergebnissen.

 

Zu den bemerkenswertesten Zeugnissen dieser Zeit zählen die Werke von Wolfgang G. Schröter: Ganzkörperfotogramme auf riesigen Diabahnen, Bewegungsstudien mit farbig gestaffeltem Stroboskop-Blitz, Röhrenbildschirm-Abbildungen von elektronisch veränderten Porträtfotografien, Teleskopaufnahmen von Galaxien und Sternennebeln, die äquidensitometrisch – also nach Lichtintensität – in Farbflächen zerlegt wurden...

 

In der neuen Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn mit Werken Wolfgang G. Schröters aus dem Archiv der Fotografen in der Deutschen Fotothek erhalten wir die seltene und spannende Möglichkeit in äußerst komplexe, sowohl analoge als auch elektronische Prozesse der Bilderzeugung Einblick zu nehmen – ab 28. April bis 26. Juni 2016. Vor allem aber sehen wir einen Meister der frühen, kreativen und experimentellen Farbfotografie bei der Arbeit.

 

Seine Erfahrungen legte der Fotograf und Dozent 1966 in dem international vielbeachteten Lehrbuch „Das große Color-Praktikum“ nieder, dessen Titel wir nun für eine Präsentation seiner extrem farbigen, teils fast abstrakten Arbeiten aus dem Archiv der Fotografen in der Deutschen Fotothek verwenden.

 

Wolfgang G. Schröter etabliert sich in den 1950er Jahren als freier Bildjournalist und professioneller Farbfotograf in der DDR. Im Auftrag international operierender foto-optischer Unternehmen wie AFGA/ORWO in Wolfen und Carl Zeiss in Jena schafft er avantgardistische, ästhetisch und technologisch herausragenden Farbaufnahmen. Durch seine Kontakte zur Industrie hat er freien Zugriff auf Materialien und exklusive technische Geräte. Finanzielle und ideologische Beschränkungen seitens der Auftraggeber sind kaum gegeben.

 

Seine farbfotografischen Arbeiten in Werbedruckschriften, Zeitschriften und auf Messeständen entsprechen der Ästhetik der westlichen Industrie- und Wissenschaftsfotografie und finden als solche dennoch Eingang in den Bildkanon der künstlerischen Fotografie in der DDR.

 

Schröters Umgang mit Farbe, Fläche und Kontur in der angewandten und der Wissenschaftsfotografie – zunächst analog, schon seit Beginn der 1970er Jahre auch auf Basis elektronischer Bilderzeugung – erweist sich als visionäre Bildleistung. Er setzt klassische fotokünstlerische Verfahren wie das Fotogramm ebenso ein wie die prä-digitale elektronische Bildauswertung und überträgt wissenschaftliche Motivwelten in die Werbe- und Kunstfotografie. So antizipiert er eine Medienkunst, deren Ausmaß erst mit der digitalen Revolution um die Jahrtausendwende ihre ganze Tragweite entfaltet.

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Sprechstunde: So funktioniert Wikipedia. In der SLUB am 27. April

Vor einer Weile erreichte uns via Twitter die Anfrage, ob in der SLUB nicht die Möglichkeit bestünde eine offene Wikipedia-Sprechstunde abzuhalten.

 

Die SLUB ist selbstverständlich offen für den Austausch von und mit (lokalen) Wissenscommunities. Wir laden herzlich dazu ein und sind gespannt auf die Kooperation. Für Details zitieren wir einfach die Wikipedia-Seite der Dresdner Wikipedia-Gemeinschaft:

 

Was ist die „Wikipedia-Sprechstunde“?

Die Wikipedia-Sprechstunde ist ein offenes Format, bei dem interessierte Leserinnen und Leser der Wikipedia Fragen rund um die weltweit größte Online-Enzyklopädie der Welt stellen können. Erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer geben einen Einblick in die Wikipedia, beantworten Fragen, helfen bei den ersten Schritten in der Wikipedia und zeigen, wie man selbst zu Wikipedia beitragen kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

 

Wann findet die Wikipedia-Sprechstunde statt?

Die erste Wikipedia-Sprechstunde findet am Mittwoch, 27. April 2016 zwischen 16:00 und 19:30 Uhr statt.

 

Wo findet die Wikipedia-Sprechstunde statt?

Die Wikipedia-Sprechstunde findet im Gruppenarbeitsraum 0.46 der SLUB statt.

 

 

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