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20.11.201416:37 Uhr

Umbau für den Makerspace im DrePunct: Menschen treffen Möglichkeiten

Am Montag begannen die Umbauarbeiten im ehemaligen Altantenlesesaal der SLUB. Dort - im hinteren Bereich der Bereichsbibliothek DrePunct - entsteht nun dauerhaft der neue Makerspace. Unser Ziel: Ein offener Lernort für praktisches und experimentelles Arbeiten in der Bibliothek, für Forschung und Entwicklung, 'Do It Together'-Projekte, für Präsentationen und – noch etwas abstrakter formuliert: für nichttextuelle Wissensvermittlung.

 

Foto: Robert Lohse

 

Die Atlantensammlung finden Sie jetzt in der Ebene 0 der Zentralbibliothek zwischen Geographie und Mathematik. Als Ausgleich für die Zahl der Arbeitsplätze, die mit dem Umbau für den Makerspace im DrePunct vorerst sinkt, haben wir kürzlich im Kleinen Lesesaal in der Zentralbibliothek 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus entwickeln wir derzeit Ideen für weitere Veränderungen in der Bereichsbibliothek DrePunct. Die Erfahrungen, die wir im Makerspace sammeln, sollen uns bei diesen Plänen helfen.

 

Wie können Sie sich beteiligen? Beim Aufbau können wir Hilfe gut gebrauchen. Kontaktieren Sie uns oder abonnieren Sie unsere Mailingliste, mit der wir Sie ab jetzt über die Aktivitäten im Makerspace der SLUB informieren möchten. Erste Workshops und der Testbetrieb werden schon im Dezember stattfinden. Die offizielle Eröffnung ist für Januar 2015 geplant. Auch schon in der Zeit des Umbaus zum Makerspace gilt: Menschen treffen Möglichkeiten!

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18.11.201415:05 Uhr

Nachlassprojekt sucht Fans

Crowdsourcing für Veröffentlichung des Nachlasses von Alfred Ahner gestartet

 

Für eine Bibliothek ist es immer ein Glücksfall, wenn sich Forscher und Interessierte um Nachlässe kümmern und sie lebendig werden lassen. Dank der intensiven Recherche von Dr. Christina A. Anders ist nun der schriftliche Nachlass des Malers Alfred Ahner (1890-1973) wissenschaftlich erschlossen.

 

Dr. Christina A. Anders plant nun, die Briefe und Tagebücher des Thüringer Künstlers aus dem Dresdner Nachlass in einer kommentierten Auswahledition zu veröffentlichen. Um die Druckkosten anteilig zu finanzieren, startet sie ein Crowdfunding und ruft mit einem Video zu Spenden auf. Literatur und Briefe bleiben nur lebendig und wirksam, wenn sie auch gelesen werden können. Wir danken Dr. Christina A. Anders deshalb, dass sie diese zahlreichen Briefe nun für Lehre und Forschung, aber auch für eine breite interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.

 

Alfred Ahner war ein unbestechlicher Chronist in Bild und Wort, der vier verschiedene Gesellschaftssysteme sowie zwei Weltkriege miterlebte. Erstaunlich hellsichtige Beschreibungen der politischen und sozialen Wirklichkeiten vor allem in Weimar prägen auch seine umfangreichen Tagebuchaufzeichnungen und Briefe. Wie lebte ein Künstler in so verschiedenen Systemen, was bewegte, was motivierte ihn? Gerade im Gedenkjahr 2014, in dem Motive und das Selbstverständnis der ersten Weltkriegsgeneration anhand zahlreicher Einzelschicksale europaweit rekonstruiert werden, sind paradigmatische Veröffentlichungen zu einzelnen Persönlichkeiten notwendig und willkommen. Freilich, die wichtigsten Aussagen eines Künstlers finden sich in seinen Werken, im künstlerischen Gehalt seiner schöpferischen Arbeit. Ob Tagebücher und Briefwechsel seine Werke und die Zeit ihrer Entstehung erhellen, kann im Falle Alfred Ahners erst jetzt, nach der Vorlage dieser Auswahledition, erstmals beantwortet werden.


Mehr als 100 künstlerische Nachlässe werden in der SLUB Dresden aufbewahrt, viele warten auf ihre Wiederentdeckung. Erst nach ihrer Bearbeitung, nach der Transkription von Dokumenten, stehen sie tatsächlich der Öffentlichkeit zur Verfügung, können die Daten einfließen in Portale wie z.B. arthistoricum.net die die SLUB Dresden und die Universitätsbibliothek Heidelberg gemeinsam zu einem Kunstportal mit umfangreichen Diensten und digitalen Quellensammlungen ausbauen.

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18.11.201409:53 Uhr

Geschlossen: Alle Standorte der SLUB am morgigen Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist in Sachsen ein Feiertag. Deshalb bleiben am Mittwoch, den 19. November 2014, alle Standorte der SLUB geschlossen.

 

Unsere digitalen Angebote sind erreichbar.

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18.11.201407:59 Uhr

SLUB übergibt spätmittelalterliche Handschrift an polnische Nationalbibliothek

Am Montag, 17. November 2014, übergab der Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Herr Prof. Dr. Thomas Bürger, die Handschrift "Sermones de tempore" an den Direktor der Nationalbibliothek in Warschau, Herrn Dr. Tomasz Makowski. Die Übergabe fand in der Nationalbibliothek im Krasiński-Palast in Gegenwart der Ministerin für Kultur und Nationales Erbe, Frau Prof. Dr. Małgorzata Omilanowska, und des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Polen, Herrn Rolf Nikel statt. Die Ministerin würdigte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen.

 

Bei der Handschrift handelt es sich um einen theologischen Sammelband polnischer Herkunft, der im 15. Jahrhundert der Kirchenbibliothek Wiślica gehörte. Nach einer sehr wechselvollen Überlieferungsgeschichte wurde er 1958 irrtümlich aus Moskau über Berlin nach Dresden gebracht.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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17.11.201413:06 Uhr

'Wahnhaftes Erfinden' im DrePunct: Die technischen Visionen des Karl Hans Janke

Hochfliegende Raumfahrt-, Atom- und Automatisierungsvisionen revitalisierten seit den 1950er Jahren die Popularisierung von Zukunftstechnik. Selbst die Psychiatrische Landesanstalt Hubertusburg blieb von diesen Zeitströmungen nicht unberührt:

 

Karl Hans Janke (1909–1988) entwarf in den fast vier Jahrzehnten, die er in Wermsdorf wegen "chronisch paranoider Schizophrenie" verbrachte, tausende Fahr- und Flugzeuge, Raumschiffe und Triebwerke, Energiekonzepte und elektrische Geräte. Der begabte Zeichner und Konstrukteur bastelte zahlreiche Modelle und arbeitete an einer alternativen Entwicklungsgeschichte des Menschen, die er in seine Kosmologie einbettete. Dazu hielt er Vorträge und korrespondierte mit Betrieben und staatlichen Stellen.

 

Ausstellungseröffnung am 18. November 2014, 17 Uhr

 

In ihrem Janke-Archiv verwahrt die Deutsche Fotothek etwa 3500 Digitalisate der Janke-Zeichnungen und produziert daraus auf Anfrage hochwertige Drucke. Die studentische Ausstellung "Wahnhaftes Erfinden: Die technischen Visionen des Karl Hans Janke", die ab morgen im DrePunct der SLUB gezeigt wird, nutzt diesen Fundus. Sie wurde im Sommersemester 2014 im Rahmen eines Praxisseminars am Institut für Geschichte der TU Dresden erarbeitet und will Schlaglichter auf das faszinierende Werk Karl Hans Jankes werfen. Dabei soll die Breite seines Schaffens deutlich werden und weniger nach der Umsetzbarkeit technischer Ideen gefragt, als vielmehr auf die zahlreichen Anregungen hingewiesen werden, die Janke aus seinem Dialog mit einer Gesellschaft bezog, die ihn ausschloss.

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