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SLUBlog

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30.09.201418:43 Uhr

Veränderte Öffnungs- und Servicezeiten in der SLUB

Ab Oktober verändern wir in der SLUB Dresden unsere Servicezeiten in der Zentralbibliothek und in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften. In der Zweigbibliothek Rechtswissenschaften verkürzen wir zudem die Öffnungszeiten werktags um je eine Stunde. Die Entgegennahme von nichtausleihbaren Zeitschriftenbänden und anderer Präsenzliteratur ist in der Zentralbibliothek jedoch dank unseres erweiterten Selbstbedienungskonzeptes zukünftig während der gesamten Öffnungszeiten, also werktags bis 24:00 Uhr, möglich.

Die Einschränkung des persönlichen Service machen wir also durch verbesserte Zugänglichkeit zu aus dem Magazin bestellten Medien wieder wett. Für Ihre Beratung stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Servicezeiten an den Theken, darüber hinaus aber auch über unser Schreiben-Sie-uns-Formular zur Verfügung. Themenspezifische persönliche Beratung bieten wir zudem über unsere Wissensbar an.

Die Öffnungs- und Servicezeiten der Standorte BB DrePunct, Zweigbibliothek Forstwesen und Zweigbibliothek Medizin bleiben unverändert (s. auch unsere Seiten zu den SLUB-Öffnungszeiten).

Zentralbibliothek

Öffnungszeiten:

unverändert

Servicezeiten:

Montag bis Freitag: 09:00 - 20:00 Uhr
Samstag 09:00 - 18:00 Uhr

Servicezeiten Informationspunkt 4 (Musik und Mediathek):

Montag bis Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr

Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften

Öffnungszeiten:

unverändert

Servicezeiten:

Montag bis Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr

Zweigbibliothek Rechtswissenschaft

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 09:00 - 24:00 Uhr
Samstag 09:00 - 20:00 Uhr

Servicezeiten:

Montag bis Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag 11:00 - 15:00 Uhr

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30.09.201409:12 Uhr

Mehr Barrierefreiheit in der SLUB-App – Interview mit Entwickler Erik Sommer

Wieder veröffentlichen wir eine weiterentwickelte Version der SLUB-App 2.0. Über Barrierefreiheit in der SLUB-App und seinen Werdegang zum App-Entwickler sprachen wir mit Erik Sommer.

 

Welche neuen Funktionen stecken in der neuen Version 2.0.6?

Erik Sommer: In der letzten Version 2.0.5 haben wir den Merklistenexport eingebaut. Jetzt kann sich jeder gemerkte Titel per Mailnachricht senden oder in einem Literaturverwaltungsprogramm sichern. Für die aktuelle Version 2.0.6 haben wir mit Jan Blüher - einem blinden Entwickler aus Dresden - zusammengearbeitet, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Ab jetzt funktioniert für Sehbehinderte die Vorlesefunktion mit Screen-Reader und VoiceOver wesentlich besser. Zwei Beispiele: Der Filter für das Erscheinungsdatum ist damit erstmals auch für diese Nutzer zugänglich. Und im ISBN-Codescanner gibt es jetzt einen virtuellen Knopf, der per VoiceOver erreichbar ist, um diese Funktion bei Bedarf auch wieder verlassen zu können. Das ging bisher noch nicht.

 

Die SLUB-App gibt es für für Ihr Tablet, iPhone oder Android-Handy.

 

Warum sollte jeder die SLUB-App nutzen?

Ich wüsste nicht, warum nicht! Im Ernst: Die Merkfunktion und die Benachrichtigungen für das Benutzerkonto sind sehr hilfreich. Und nebenbei kann man unterwegs den gesamten Katalog durchsuchen.

 

Wie geht die App-Entwicklung weiter?

Kleinere Programmierfehler gibt es immer, so dass es auch weiterhin regelmäßige Updates geben wird, wenn uns Nutzer Bugs melden oder neue Gerätegenerationen auf den Markt kommen, für die wir die SLUB-App anpassen.

 

Wie wird man eigentlich SLUB-App-Entwickler?

Das fing schon im Studium an. Wir mussten für die Vorlesung "mobile App-Entwicklung" einen Prototypen bauen und wollten nicht für die Schublade arbeiten. Als inoffizielles Nebenprojekt und durch den Kontakt mit dem Grafiker der SLUB entstand 2011 der Prototyp für die SLUB-App 1.0. Daraus wurde schließlich ein offizielles Projekt und heute arbeite ich hier.

 

Wie oft wurde die SLUB-App schon heruntergeladen?

Bisher 15.000 mal. Überraschend war für mich, dass sich das auf die beiden Plattformen iOS und Android gleich verteilt. Ich habe mit einem größeren Anteil für Android gerechnet. Mit Start des Wintersemesters rechnen wir mit vielen neuen SLUB-App-Nutzern.

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25.09.201417:21 Uhr

"Macht. Wissen. Teilhabe." – Abschlusspräsentation im Hygienemuseum

Nach zwei arbeitsreichen Wochen endet am morgigen Freitag die Dresden Summer School 2014 zum Thema "Macht. Wissen. Teilhabe. Sammlungsinstitutionen im 21. Jahrhundert". Ab 19 Uhr präsentieren die TeilnehmerInnen in der Empfangshalle des Deutschen Hygienemuseums öffentlich die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppen. Gast der Diskussion ist der Philosoph Lambert Wiesing. Sie sind herzlich eingeladen, die nahe Zukunft unserer Museen und Bibliotheken mit zu diskutieren!

 

 

Im Weblog der Sommerschule auf http://dss.hypotheses.org sind erste Ideen und Eindrücke dokumentiert. Weitere sollen folgen. Und auch auf Twitter @machtwissen2014 lässt sich der zweiwöchige 'Rundgang' nachverfolgen. Stationen der Sommerschule waren die SLUB, das Militärhistorische Museum Dresden, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das Grassi-Museum in Leipzig und das Deutsche Hygienemuseum Dresden.

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23.09.201409:18 Uhr

Familientreffen der besonderen Art – Nachfahren Victor Klemperers zu Gast in der SLUB

Die SLUB bewahrt eines der wichtigsten Zeugnisse zum Verständnis der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts – die Tagebücher Victor Klemperers (1881 – 1960). Dies war der Grund für einen besonderen und seltenen Besuch: Fünfzig Nachfahren der Familie Klemperer trafen am 20. September auf Einladung von Prof. Thomas Bürger, Generaldirektor der SLUB, zum bislang größten internationalen Familientreffen dieser Art in der SLUB zusammen.

 

 

Die Nachfahren Victor Klemperers wurden von Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen und Generaldirektor Prof. Thomas Bürger (im Bildhintergrund) in der SLUB begrüßt.

Victor Klemperers Geschwister waren in den 1930er Jahren aus Deutschland geflohen, um den Verfolgungen im Dritten Reich zu entkommen. Er selbst war überzeugt, dass der Nazi-Spuk im gebildeten Deutschland nicht ewig dauern könne und harrte in Dresden aus. Wie durch ein Wunder überlebten er und seine Frau Eva die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945. Und wie durch ein Wunder blieben seine Tagebücher erhalten, in denen er all seine Alltagsbeobachtungen festhielt und so den Zivilisationsbruch in Deutschland dokumentierte.

 

Nun wollten die Nachfahren der Geschwister Victor Klemperers das wieder aufgebaute Dresden kennen lernen, das Grab von Eva und Victor Klemperer besuchen und endlich die Tagebücher einmal im Original sehen. Aus sieben Ländern waren sie deshalb für ein Wochenende nach Dresden gereist, aus den USA, Uruguay, Spanien, Schweden, Großbritannien, Deutschland und der Schweiz.

 

Dr. Peter Klemperer (Neffe Victor Klemperers) und weitere Familienmitglieder betrachten Dokumente der NS-Zeit aus dem Nachlass ihres berühmten Vorfahren.

 

Der Rektor der Technischen Universität Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, und Bibliotheksdirektor Prof. Thomas Bürger begrüßten die illustre Schar im Vortragssaal der SLUB, der Älteste 86 alt, der Jüngste 13 Jahre jung. Am Vorabend hatte sich viele erstmals kennen gelernt – und waren über Nacht zu einer fröhlichen Familiengesellschaft zusammengewachsen. Neugierig auf die Stadt, auf die Universität und die Bibliothek, neugierig auf die Spuren ihrer Vorfahren waren sie nun endlich beisammen. Stephan Klemperer, ein Großneffe Victor Klemperers, begrüßte die Familie und stellte die Verwandtschaft vor.

 

Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen erinnerte in seinem Grußwort an den Professor für romanische Philologie der damaligen Technischen Hochschule Dresden und an eines seiner bekanntesten Bücher, "LTI", in dem Klemperer die Sprache des Dritten Reiches untersuchte und entlarvte. Bis heute ist die TU Dresden Victor Klemperer verbunden und verleiht jährlich die Victor Klemperer-Urkunde an die besten Absolventen der Geisteswissenschaften. Die Nachfahren interessierten sich darüber hinaus und ganz besonders für die dynamische Entwicklung und die heutige Internationalisierung der Universität.

 

Thomas Bürger erläuterte kurz die Entwicklung der Bibliothek seit Klemperers Zeiten und las einige Passagen aus seinem Tagebuch vor. Am 3.12.1938 hatte er notiert: "Gestern Nachmittag auf der Bibliothek der Ausleihbeamte…: ich solle doch mit ihm in das hintere Zimmer kommen. So hatte er mir vor einem Jahr das Verbot des Lesesaals angezeigt, so zeigte er mir jetzt das gänzliche Verbot der Bibliothek, also die absolute Mattsetzung an. Aber es war anders als vor einem Jahr. Der Mann war in fassungsloser Erregung, ich musste ihn beruhigen. Er streichelte mir immerfort die Hand, er konnte die Thränen nicht unterdrücken…" Klemperers Tagebücher bestechen durch ihre Präzision und große menschliche Empathie. Obwohl er der Zerstörung Dresdens seine Rettung verdankte, war er der erste, der die Zerstörung der Stadt beklagte.

 

Als 1995 die Tagebücher der Jahre 1933 bis 1945 unter dem Titel "Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten" veröffentlicht wurden, bewegten sie die ganze Welt und wurden in fast alle Sprachen übersetzt. Nun konnten die Nachfahren der Familie Klemperer die Originale in die Hand nehmen. Beeindruckt und interessiert blätterten die jungen Familienmitglieder in den dicht beschriebenen Seiten und bewunderten die saubere Handschrift ihres Urururonkels. Ein lang gehegter Wunsch der Neffen Victor Klemperers wurde wahr.

 

"So geballte Aufmerksamkeit wie heute bekamen die Tagebücher Victor Klemperers noch nie", so Prof. Thomas Bürger, "doch genau das ist Teil unserer Aufgabe als Bibliothek. Und so etwas wie heute ist ein bewegender Moment, für den sich all´ unsere Mühe lohnt", so Bürger weiter.

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22.09.201413:23 Uhr

Theodor Blumer – Komponist, Rundfunkpionier, Dirigent und Pianist

Anlässlich des 50. Todestages des Dresdner Musikers Theodor Blumer porträtieren wir ihn in der Rubrik Musiknachlässe. Die Katalogisierung der Notenhandschriften aus dem Nachlass Theodor Blumer wurde inzwischen abgeschlossen. Sie sind unter in der Online-Datenbank des Internationales Quellenlexikons für Musik RISM zu finden.

 

Theodor Blumer wurde 1881 als Sohn des Kammermusikers Theodor Emanuel Josef Blumer geboren. Sein Kompositionsstudium absolvierte er bei Felix Draeseke, dessen Nachlass sich ebenfalls in der SLUB befindet. Blumer war ein vielseitiger Komponist. Neben erfolgreichen Werken für den Konzertsaal schuf er Unterhaltungs- und Hausmusik und gehörte zu den Pionieren des Musikrundfunks. Sein Nachlass in der SLUB umfasst Notenhandschriften, Kopien von Notenhandschriften und Kompositionsautographe sowie Tonbänder und Kassetten, Fotos, Notizbücher, Programme, Operntextbücher und Verlagskataloge.

 

Deutsche Fotothek: Theodor Blumer, Fotografie des Ateliers Foto Schröter, Leipzig um 1940.

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