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Wissen kommt von Machen – "Meet up!" im SLUB Makerspace ab 6. Oktober

Der SLUB Makerspace ist ein Ort für kreatives Arbeiten – mittlerweile verfügt er über einen großen Gerätepark, der jedes Makerherz höher schlagen lässt. Die 3D-Drucker laufen fast durchweg und drucken schnell Einzelstücke. Unser Makerspace ist eine offene Werkstatt für Besucher der SLUB für eigene Projekte in Studium, Forschung und Freizeit. Zukünftig werden wir mit dem Makerspace dem Ideenreichtum weiteren Auftrieb geben, gemeinsames Arbeiten und Wissensaustausch fördern. Ab dem Wintersemester ist jeder erste Donnerstag im Monat ein Meet up! Tag und der Makerspace zu einem spannenden Ort für Fachvorträge, Gespräche und Austausch.

 

 

Auftakt ist das Meet up! am 6. Oktober 2016, das sich dem Thema Rapid Prototyping widmet. Unter Rapid Prototyping versteht man die schnelle Herstellung von Prototypen mit verschiedenen Verfahren ausgehend von Konstruktionsdaten (CAD-Daten).

 

Additiv generative Verfahren, sind Verfahren zur schnellen und kostengünstigen Herstellung von Prototypen, Mustern und Endprodukten und für die industrielle Fertigung bereits ausgereift. Der Makerspace öffnet den Zugang zu solchen Technologien einer breiten Nutzergruppe und ermöglicht damit, in einer völlig neuartigen Herangehensweise seinen DIY-Projekten nachzugehen. Wichtige Impulsgeber sind die Dresdner Fraunhofer-Institute. Einen Blick in das Spektrum dieser Fertigungsverfahren wird Moritz Greifzu vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahlentechnik (IWS) geben. Er leitet die Gruppe Drucken und wird zum ersten Makerspace Meet up! über aktuelle Forschungstrends und damit verbundene Forschungsfragen sprechen. Praktisch soll es ebenfalls werden. Wie man von seiner Idee zum schnellen Prototypen kommt, werden Projektleiter Lukas Oehm und Melanie Kaiser in einem Impulsvortrag zeigen. 

 

Organisiert werden die Treffen von Melanie Kaiser und Miriam Walther vom Innovationsnetzwerk smart³. Die Materialforschungsinitiative des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen ist Kooperationspartner des SLUB Makerspace.

 

Let´s meet up! Wir freuen uns auf viele Teilnehmer, anregende Gespräche und gute Einfälle.

 

  • Wann: 06. Oktober 2016 17 bis 19.30 Uhr
  • Was: Spannende Vorträge zu additiv generative Verfahren und Rapid Prototyping
  • Wo: SLUB Makerspace M2, Bereichsbibliothek DrePunct
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SLUB Gastgeber des Sächsischen Werkstatttages für Bestandserhaltung

Am 21. September 2016 fand der diesjährige Sächsische Werkstatttag für Bestandserhaltung in der SLUB statt. Ein breites Fachpublikum aus Archiven, Bibliotheken und Museen Sachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringens, Berlins und Brandenburgs war angereist. Etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten Vorträge aus der Bestandserhaltungspraxis und zu Ergebnissen sächsischer Modellprojekte, die in den letzten beiden Jahren von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) gefördert worden sind.

 

Foto: Elisabeth Schubert

 

Beiträge zur praxisnahen Aufbewahrung von Schriftgut, zur Modellprojektförderung durch die KEK oder aktuelle naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse zur möglichen Lichtschädigung von Farbpigmenten der Buchmalerei sind Beispiele des facettenreichen Programms, das auch noch in den Pausen viel Anschauungs- und Gesprächsstoff bot. Auch die Frage “Ist Bestandserhaltung ‚old fashioned‘?“ wurde aufgegriffen und mit scharfsinnigen Analysen und anspornenden Schlussfolgerungen untersetzt.

 

Die positive Resonanz auf die Veranstaltung zeigt, dass der Werkstatttag ein gelungener Tag des Wissenstransfers mit ausreichend Raum für interessante Fachdiskussionen war. Sicher werden viele Anregungen des Vortragsprogramms ihren Weg in die Bestandserhaltungspraxis finden.

 

Die Planungen für den Werkstatttag im nächsten Jahr können nun beginnen.

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Danke! Engagement macht stark: Ehrung für Ehrenämter in der SLUB

Sie sind für unsere Gesellschaft eine wertvolle und unverzichtbare Bereicherung: Ehrenamtliche. In der vom 16. bis 25. September stattfindenden „12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ rückt die ehrenamtliche Arbeit besonders in den öffentlichen Fokus und erfährt eine entsprechende Würdigung. Unter dem Motto „Engagement macht stark“ stellen Vereine, Verbände, Initiativen, Institutionen und Unternehmen in diesem Rahmen bundesweit ihre Projekte vor. Sie zeigen, wie wichtig ehrenamtlicher Einsatz für das gesellschaftliche Zusammenleben ist und unterstreichen die Notwendigkeit, die öffentliche Aufmerksamkeit dafür wach zu halten.

 

Auch in der SLUB sind zahlreiche Dresdnerinnen und Dresdner ehrenamtlich engagiert. Im Sommer 2009 begann die Bibliothek mit einer Ehrenamtlichen, Ende 2009 waren es bereits sieben. Derzeit wird die SLUB von 32 ehrenamtlichen Helfern unterstützt, vom Studenten bis zum Ruheständler. Sie sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig, beispielsweise übernehmen sie die öffentlichen Samstagsführungen in der Schatzkammer des Buchmuseums.

 

Für ehrenamtlich Interessierte und für alle organisatorischen Belange der Ehrenamtlichen der SLUB gibt es eine zentrale Ansprechpartnerin. Die Koordinatorin für das Ehrenamt begleitet die ehrenamtlichen Helfer vom Erstkontakt an und sorgt mit entsprechenden Organisationsstrukturen wie einer Mailing-Liste und den notwendigen Formularen für einen reibungslosen Ablauf. Informationen über das Ehrenamt an der SLUB sind auf der Webseite zu finden.

 

Im Umgang und Kontakt mit den ehrenamtlich Engagierten nahm die Würdigung ihrer Tätigkeit von Beginn an eine zentrale Rolle ein. Im Rahmen eines Würdigungskonzeptes sind u. a. Treffen mit der Direktion, der kostenlose Bezug unseres Bibliotheksmagazins, ein persönlicher Geburtstagsbrief sowie Einladungen zu Festen und Veranstaltungen der Bibliothek fester Bestandteil.

 

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen der SLUB möchten wir Petra Ruhner, eine der ehrenamtlichen Helferinnen in der Musikabteilung der SLUB, zu Wort kommen lassen:

 

Seit wann sind Sie in der SLUB als Ehrenamtliche dabei?
Ab Februar 2013 befand ich mich in der passiven Phase der Altersteilzeit. Gezielt suchte ich im Internet nach der Möglichkeit einer ehrenamtlichen Beschäftigung in der SLUB. Schon bei meinem ersten Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Bürger erkannte ich, dass auf mich ganz reizvolle Aufgaben warten. Und so war es dann auch.

Warum haben Sie sich als Ehrenamtliche hier engagiert?
Durch eine ehrenamtliche Tätigkeit wollte ich mein Wissen erweitern, mich einbringen und auch soziale Kontakte pflegen. Mein Arbeitsplatz befindet sich im Lesesaal der Sammlungen. Gespräche sind somit nur außerhalb dieses Raumes möglich. Anfänglich war das schon etwas schwierig, aber mit der Zeit habe ich nicht nur mit meinen fachlichen Ansprechpartnern, sondern auch mit anderen Mitarbeitern der Musikabteilung Kontakt und fühle mich integriert.

Welche Aufgaben haben Sie vornehmlich?

Der Dresdner Dirigent Hartmut Haenchen übergab, anlässlich seines 70. Geburtstages im März 2013, seinen künstlerischen Vorlass der SLUB. Zu Beginn meiner Tätigkeit wurden diese Unterlagen von mir bearbeitet und in einer Aufführungsdatei dokumentiert, so dass man das Wirken des Dirigenten über 50 Jahre nachverfolgen kann. Zur Zeit arbeite ich an einem weiteren Projekt in der Musikabteilung. Dabei handelt es sich um die Identifizierung der Partiturautographen von DDR-Komponisten. Hierbei werden zur weiteren Bearbeitung Daten von Karteikarten digital übernommen.

Was gefällt Ihnen besonders?

Die gute Betreuung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der SLUB spiegelt sich auch in den jährlichen Zusammenkünften, den ansprechenden Veranstaltungen und der Einbeziehung in das gesellschaftliche Leben der Bibliothek wider. Auch für die nächste Zeit wünsche ich mir interessante Themen für eine verantwortungsvolle Mitarbeit, wo ich meine Erfahrungen einbringen kann.

Liebe Frau Ruhner, wir danken für das Gespräch.

 

 

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#SLUBnochbesser – Nutzerbefragung zur Neugestaltung der Gruppenarbeitsplätze

Ob konzentriertes Selbststudium, das schnelle Ausleihen eines Buches oder anregende Gespräche in der (Lern-)Gruppe – die SLUB erfüllt mittlerweile vielfältige Funktionen und wird, so beobachten wir, immer mehr auch als Begegnungs- und Kommunikationszentrum genutzt. Diesen verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, ist nicht immer leicht – davon zeugt Ihr gelegentlicher Ärger über die Lautstärke im Lesesaal (s. zum Beispiel die Kommentare zu Quiet, please! Lärm in der Bibliothek).

 

Nichtsdestotrotz: Dass Sie sich in der SLUB wohlfühlen, ist für uns oberstes Gebot. Wir arbeiten beständig daran, Ihren Bibliotheksaufenthalt noch angenehmer zu machen und möchten uns noch besser auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse einstellen. Dazu haben wir ein neues Projekt gestartet: die Umgestaltung der Gruppenarbeitsplätze im Eingangsbereich der Zentralbibliothek.


Foto ©Paulsberg

 

Gemeinsam mit der Agentur Paulsberg entwickeln wir ein Konzept zur Neumöblierung dieses Bereiches. Dafür bauen wir auf Ihren Input: Wie nutzen Sie die Gruppenarbeitsplätze und was können wir noch besser machen?

 

Nehmen Sie bis zum 02. Oktober an unserer Online-Befragung teil.

 

Die Beantwortung des Fragebogens dauert maximal fünf Minuten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mehr zu den Entwürfen für die neuen Möbel erfahren Sie dann an dieser Stelle – bleiben Sie mit uns gespannt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

  

 

 

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Neue Saxonica-Vorlage: Literaturverweise einfach in Wikipedia-Artikel einbinden

Fast zwei Millionen Artikel, durchschnittlich mehr als 2,4 Millionen Aufrufe der Startseite pro Tag, von fast 80 Prozent der Internetanwender ab 14 Jahren in Deutschland genutzt – das Onlinelexikon Wikipedia ist im Internet für viele eine der ersten Anlaufadressen zur Information über und weiteren Recherche zu Themen aus allen Wissensgebieten. In Einträgen zu sächsischen Themen können die Nutzer nun direkt auf Angebote der SLUB verwiesen werden, dank der neuen Vorlage zur Einbindung von Daten aus der Sächsischen Bibliographie.



Entstanden ist die Vorlage im Referat Saxonica, das auch die Bibliographie betreut. Sie beruht auf einem ähnlichen Hilfsmittel wie demjenigen zur Verlinkung von Wikipedia-Artikeln mit der Deutschen Nationalbibliographie. Zur Verknüpfung werden die Normdaten der GND bzw. des SWB-Kataloges verwendet – Personen-, Orts- und Sachschlagworte, die über die "Pica-Produktions-Nummer" (PPN) eindeutig zugeordnet werden können. So wird zum Beispiel aus dem Quellcode {{SächsBib|160123801}} im Bereich "Weblinks" eines Artikels automatisiert der Eintrag "Literatur von und über August II. in der Sächsischen Bibliographie". Über einen Link gelangen die Nutzer zu den mehr als 1.700 Titeln, die über Sachsens bekanntesten Herrscher August den Starken – in der Wikipedia mit seinem Namen als polnischer König erfasst – in der Bibliographie verzeichnet sind. Diese Verknüpfung war bereits in der ersten Version der Vorlage möglich und wurde vor allem in Artikel zu Wissenschaftlern wie dem Direktor der Königlichen Öffentlichen Bibliothek in Dresden, Friedrich Adolf Ebert, oder dem Archivar am Hauptstaatsarchiv Dresden, Otto Posse, eingebunden. Eine zweite Fassung ermöglichte dann nach Rückmeldungen aus der Community auch die Aufnahme von Geographika wie der Massenei.

Die Nutzer des Online-Lexikons und die im landeskundlichen Bereich Beschäftigten an der SLUB können so gegenseitig voneinander profitieren. Die Vorlage kann mittlerweile dreistellige Verwendungszahlen aufweisen, Tendenz steigend. Die Einarbeitung erfolgt zumeist durch die an sächsischen Themen interessierten Autoren der Enzyklopädie, die die Mitarbeiter der Sächsischen Bibliographie dabei auf fehlende Normdatensätze oder nicht erfasste Publikationen zu einem Thema hinweisen können. So steigen Qualität und Nutzbarkeit der Wikipedia-Artikel wie der "SäBi" gleichermaßen, wird genuine fachbibliothekarische Arbeit durch bürgerschaftliches Engagement ergänzt und bereichert. Hier findet sich ein Beispiel dafür, warum die Wikipedia für den Experten wie den Wissenschaftstheoretiker Peter Finke ein "fantastisches Beispiel für Citizen Science", also die Generierung wissenschaftlich gesicherten Wissens unter Beteiligung von interessierten Laien und gesellschaftlichen Akteuren, ist.

Der Wert solcher Ansätze, die im Deutschen unter den Begriffen "Bürgerwissenschaften" oder "Bürgerforschung" gefasst werden, zeigt sich auch und vor allem im regionalkundlichen Bereich. Hoch spezialisierte Fragestellungen und lokale Besonderheiten, die an keiner Universität behandelt werden, erfahren hier ihre Berechtigung und werden von enthusiastischen Heimatforschern untersucht. Erfasst werden solche Vorhaben und die daraus erwachsenden Publikationen in Landes- und Regionalbibliographien wie der Sächsischen Bibliographie, die als Literaturdatenbank mit aktuell mehr als 409.000 Nachweisen einen Einstieg in die regionalkundliche Spezialforschung bietet und laufend erweitert wird. Sie ist damit für Studierende und landeskundlich Interessierte außerhalb der Universität gleichermaßen ein wichtiges Hilfsmittel – ein Hilfsmittel, das zukünftig noch stärker mit den sächsischen Themen in der Wikipedia verknüpft werden wird. Nach den ersten beiden Wikipedia-Sprechstunden an der SLUB bietet sich hier eine weitere Kooperationsmöglichkeit mit der Community, die wir gerne ausbauen wollen.

Kommentare

Teil 2
26.09.2016 13:37
Interne Kommunikation
26.09.2016 13:30
@Gespräche im Treppenhaus
21.09.2016 14:30
@Öffentliche Luftpumpe
21.09.2016 14:24
Hallo, Mir fällt vermehrt auf...
20.09.2016 18:52

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