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SLUBlog

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Haben Sie heute schon ihrem Systemadministrator gedankt?

Das sollten Sie, denn heute ist der System Administrator Appreciation Day, kurz Sysadmin Day - der Tag, an dem diejenigen geehrt werden, die im Hintergrund dafür sorgen, dass im Vordergrund alles computertechnisch reibungslos funktioniert. Denn der Sysadmin ist die letzte Rettung, wenn es ein Problem gibt, mal wieder der ungeliebte blaue Bildschirm auftaucht oder der Rechner beim Absturz das nicht gespeicherte Dokument ins Nirwana verfrachtet hat.


Blaubeerkuchen mit Linux-Maskottchen Tux und Glückwunsch zum Sysadmin Day
Copyright: CC BY-SA 3.0 / Autor: Derphilipp


Heute, am 29. Juli, wird der mittlerweile 17. Sysadmin Day begangen. Erfunden wurde der Gedenktag von Systemadministrator Ted Kekatos und fand erstmals am 28. Juli 2000 statt. Seitdem wird er jedes Jahr am letzten Freitag im Juli gefeiert und stellt einmal im Jahr diese wichtigen Kollegen ins Rampenlicht, die ihre Arbeit meist größtenteils unbemerkt verrichten und oft erst dann gerufen werden, wenn plötzlich am Rechner etwas nicht mehr klappt.

Zu diesem Ehrentag möchten wir einem der SLUB-Sysadmins, Herrn Alexander Bigga, ein paar Fragen zu seinem Beruf stellen und damit den Arbeitsbereich der Systemadministratoren ein wenig genauer vorstellen:

Herr Bigga, mit welcher Ausbildung/Studium sind Sie beruflich in den IT-Bereich gestartet?
Ich habe Elektrotechnik an der TU-Dresden studiert und schon im ersten Semester begonnen, mich mit Linux zu beschäftigen. Als Studentische Hilfskraft beim Fraunhofer IVI bin ich dann tiefer in die Programmierung und Server-Administration eingestiegen.

Was sind Ihre vorrangigen Aufgaben in der IT-Abteilung der SLUB? Sind sie auf einen bestimmten Bereich spezialisiert?
Mein Schwerpunkt liegt bei der Entwicklung und Betrieb der TYPO3-Angebote. 2011 bin ich zur Unterstützung des TYPO3-Teams an die SLUB gekommen. Hier programmiere ich Erweiterungen z.B. für die Digitalen Sammlungen oder die Wissensbar, führe Updates und Upgrades durch, überwache die Server, helfe Mitarbeitern bei der Inhaltspflege und suche kleine und große Fehler. Aber natürlich nicht alleine...

Wie groß ist das Team, in dem Sie arbeiten?
Im Bereich TYPO3 und Linux-Serveradministration sind wir zu fünft. Insgesamt arbeiten im Referat Digitale Bibliothek aktuell 13 Menschen mit verschiedenen Schwerpunkten.

Warum braucht eine Bibliothek eine so große IT-Abteilung?
Die Bibliotheken verändern sich durch den digitalen Wandel. Und für uns als Staats- und Universitätsbibliothek bedeutet das immer wieder neue Herausforderungen um unseren Nutzern ein zeitgemäßes Angebot machen zu können. Z.B. genügt es längst nicht mehr, nur die vorhanden Bücher im Onlinekatalog zu verzeichnen. Auch eBooks, Digitalisate, Fotos, Karten, Medien, Qucosa-Dokumente, Volltexte etc. werden gesucht und die Nutzer möchten sie dann auch mit einem Klick aufrufen. Für die vielen Systeme sind wir am Ende gar nicht so viele Mitarbeiter.

Was sind typische Erlebnisse im Berufsalltag eines Systemadministrators?
Im Normallfall läuft ja alles reibungslos. Dann kann man sich um Entwicklungen, Setup neuer Systeme, Updates etc. kümmern.

Meldet eins der Überwachungssysteme einen Ausfall lässt man alles andere liegen und sucht die Ursache. Das kommt zum Glück selten vor und wenn, dann finden wir den Fehler schnell. Ein kühler Kopf und sehr gute Kenntnisse der Zusammenhänge sind dann hilfreich. Auch wenn wir kein Onlineshop o.ä. sind, ist das Berufsethos der Systemadministratoren doch, dass die Technik rund um die Uhr funktioniert.

Viel öfter gehen wir Hinweisen von Mitarbeitern und Nutzern nach, die uns erreichen. Da stimmen mal Zugriffsrechte nicht, Bilder werden falsch skaliert oder Änderungen der Redakteure erscheinen nicht sofort auf der Webseite. Manchmal ist es Kleinkram, der einen lange beschäftigt.

Vielen Dank und… Happy Sysadmin Day!


Comic: mit freundlicher Genehmigung von Sys Admin Day / Kay Birkner

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Neues Serviceangebot rund um Forschungsdaten

Der richtige Umgang mit Forschungsdaten wird zunehmend wichtiger. Die im wissenschaftliche Prozess entstehenden Daten bilden eine wichtige Grundlage, um die eigene Arbeit nachvollziehbar zu gestalten. Nachgenutzte Forschungsdaten dienen aber auch als Quelle für neue Forschung. Wissenschaftliche Institutionen und Förderorganisationen verlangen deshalb inzwischen bereits bei der Antragstellung eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Thema und konkrete Planungen zum Daten- und Forschungsdatenmanagement. Die Vielfalt an Formaten und Typen erschwert allerdings ein standardisierten Forschungsdatenmanagement und verlangt nach individuellen Lösungen und Beratungen.

Mit unserem neuen Serviceangebot möchten wir Sie bei all Ihren Fragen rundum Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden bieten wir ihnen über die gemeinsame Kontaktstelle Forschungsdaten eine umfangreiche Beratung. Sie finden dazu ab sofort nähere Informationen im Servicebereich unserer Webseite. Zusätzlich können Sie uns über das Kontaktformular oder unter der E-Mail Adresse forschungsdaten@slub-dresden.de mit all Ihren Fragen und Anliegen kontaktieren. Darüber hinaus bieten wir Ihnen natürlich auch persönliche Beratungstermine zum Thema in unserer Wissensbar.

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Zwei Quellen, viel Futter für die Forschung – Annaberger Chorbücher digital

Als besonders wichtige Saxonica zur Kirchenmusik im 16. Jahrhundert gelten die beiden „Annaberger Chorbücher“, die als kirchliche Gebrauchshandschriften faszinierende Einblicke in die Musikpflege im Reformationszeitalter geben. Nun konnten die Bände, die zu den besonderen Schätzen der Musikabteilung gehören, im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert werden. Ab sofort steht ihre elektronische Version der Öffentlichkeit in den Digitalen Sammlungen der SLUB zur freien Verfügung.


Die Entstehung der Sammelhandschriften (auch als Annaberger Chorbuch I bzw. II bezeichnet; SLUB-Signaturen Mus.1-D-505 bzw. Mus.1-D-506) fällt wohl in das frühe 16. Jahrhundert, ist also vermutlich noch vorreformatorisch. Dafür sprechen Komponistennamen wie Antoine Brumel, Loyset Compère, Alexander Agricola, Heinrich Isaac oder Josquin Desprez und der katholisch geprägte Inhalt. Beide Kodizes bieten nämlich eine bunte Mischung meist vierstimmiger lateinischer Kirchenmusik: Messen, einzelne Messsätze, Magnificat-Vertonungen, Motetten sowie eine Sammlung von Hymnen und Introitus-Kompositionen. Zwar wurde die Reformation im albertinischen Sachsen, so auch in Annaberg, erst im Jahr 1539 eingeführt, doch sind die Chorbücher wohl trotzdem nicht für das 1519 geweihte Gotteshaus geschaffen worden, sondern als Teil eines größeren Quellenkomplexes, der "die kursächsisch-ernestinische Hofmusikpflege um und nach 1500“ (Steude) widerspiegelt, schon früher im ernestinischen Sachsen, eventuell in Wittenberg, entstanden. Dort durch die Reformation unbrauchbar geworden, gelangten die Bände nach Annaberg. Bis 1968 gehörten die Chorbücher der Kirchenbibliothek von St. Annen, bevor sie in den Bestand der damaligen SLB übergingen. Nach ihrer Restaurierung (1969/70) und Digitalisierung sind sie nun auf verschiedenem Weg erleb- und erfahrbar: Virtuell in Form hochwertiger Digitalisate, das Original kann in der Schatzkammer der SLUB neben weiteren Schätzen aus der Sammlung des Hauses betrachtet werden.


Nachdem das Annaberger Chorbuch II seit 2010 in einer textkritischen Edition innerhalb der von Prof. Dr. Wolfgang Horn betreuten Reihe „Erbe deutscher Musik“ vorliegt, soll in Kürze eine Neuausgabe des Chorbuchs I folgen. Vom Zusammenspiel zwischen Original und Quellenkritik sind neue Impulse für die Forschung zu erhoffen, zum Beispiel durch Identifizierung weiterer anonym überlieferter Werke, die in beiden Bänden nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind.

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SLUB lizenziert UTB-studi-eBooks und JoVE journal

Mit über 1.800 Titeln aus über 30 Fachgebieten – vorwiegend im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften bietet die utb-studi-e-book-Plattform eine der wichtigsten Programme im Bereich der Studien und Prüfungsvorbereitungsliteratur. Die SLUB Dresden wird diese Plattform bis Ende des Jahres Probelizenzieren und evaluieren. Bis dahin können Nutzer das gesamte Programm voll online lesen und – begrenzt auf 30 Seiten pro Login-Session – herunterladen.


Für den naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereich bietet die SLUB jetzt auch die JoVE journal-Plattform an, die welterste Peer-Review-Begutachtete Video Zeitschrift, die Experimente im visuellen Format veröffentlicht. Auch diese Plattform hat die SLUB bis Ende 2016 lizenziert.


Im Bestreben, das E-Book Angebot kontinuierlich auszubauen, wurden auch Pakete der Verlage C.H. Beck, ESV – Erich Schmidt Verlag, Wichmann und Campus für verschiedene Fachgebiete lizenziert. Alle verfügbaren Titel sind im SLUB-Katalog recherchierbar.

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Flashmob zum Twitter-Jubiläum: 5.000 Follower

Aktuell  folgen uns 4.997 Menschen auf Twitter. Diese Woche werden wir unseren 5.000 Follower begrüßen können. Dies nehmen wir zum Anlass für eine spontane Aktion auf der SLUB-Wiese.

Für jeden Follower wollen wir eine Seifenblase aufsteigen lassen und rufen Sie dazu auf, diese Aktion tatkräftig zu unterstützen (Seifenblasenbehälter sind vorhanden!):

 

am Donnerstag, den 7. Juli 2016,

12.47 Uhr auf der SLUB-Wiese vor der BIBLounge

 

Der Hashtag für die Aktion lautet #Followerpower.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung! 

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