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The Social Turn: "Wir suchen nach Wendepunkten in Geschichten."

Prof. Joachim Scharloth untersucht an der TU Dresden Sprache im interdisziplinären Kontext. Angewandte Lingustik ist sein Fachgebiet. Sein Blog heißt surveillance and security | "Computer- und korpuslinguistische Methoden des politisch motivierten Internet-Monitorings".

 

Bei der Konferenz "TEDxDresden 2016" wird er am 11. September als einer von neun Gästen über seine Forschungsfragen und Projekte sprechen. Alle Vorträge sollen anschließend im Netz dokumentiert werden.

 

Was hat das mit der SLUB zu tun? Bereits 2014 nutzte Prof. Scharloth den Makerspace der Bibliothek, um - wie er damals meinte - mit seinen Studentinnen und Studenten "Wendepunkte in Geschichten" zu finden.

 

"The Social Turn" ist das Thema der Konferenz. Der Makerspace in der SLUB ist ein Element und - wie wir meinen - auch Motor dieses Wandels.

 

 

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Musikalische Kostbarkeit der Leipziger Musikbibliothek - digital erschlossen

Die in der Leipziger Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz befindliche Musikbibliothek beherbergt zahlreiche alte und seltene Musikalien und Musikliteratur aus dem reichen und jahrhundertealten Musikleben Leipzigs. Ihr besonderer Schatz ist die „Carl-Ferdinand-Becker-Sammlung“ aus dem Jahr 1856. Dieses Kleinod wird von der SLUB im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms nun in digitaler Form erschlossen und steht sodann in den Digitalen Sammlungen zur Verfügung.

Carl Ferdinand Becker
, der Organist der Leipziger Peters- und Nikolaikirche, übergab die Sammlung 1856 gegen eine jährliche Leibrente von 100 Talern und dem Versprechen der "Gesonderten Aufstellung als 'C.F. Beckers musikalische Bibliothek' entsprechend den Katalogen und Signaturen in 4 Abteilungen" an die Stadt Leipzig.  Die für berufliche Zwecke angelegte Bibliothek ist eine universal angelegte Sammlung, die mit ca. 3.500 Titeln alle Epochen, Gattungen und Formen der Musik berücksichtigt.

Die Übernahme dieser Sammlung gilt als die eigentliche Gründung der Musikabteilung der Stadtbibliothek, da bis zu diesem Zeitpunkt nur ein sehr lückenhafter und kaum systematisch gesammelter Bestand an Musikalien und musiktheoretischen Werken nachzuweisen war.

Die Becker'sche Sammlung umfasst Vokal- und Instrumentalmusik in gleichem Maße und reicht von der geistlichen Musik bis zum Volkslied, von der Sinfonie bis zum Tanz. Ein wirkliches Findbuch sind die beiden handgeschriebenen Folianten, der Katalog der Becker-Sammlung.

Eine der bekanntesten Handschriften ist das Andreas-Bach-Buch, eine Sammelhandschrift, die im Umkreis J. S. Bachs entstand und diverse Klavier- und Orgelkompositionen desselben sowie seiner Zeitgenossen überliefert. Diese Sammelhandschrift gilt unter Bach-Spezialisten als besondere Quelle. Die große Anzahl von Lauten- und Orgeltabulaturen der Becker-Sammlung in historischer Notation, gedruckt und handgeschrieben, ist nahezu einmalig in Deutschland.

Leipzig, Stadtbibliothek, Becker III.5.26 Titelblatt

Die sogenannte Becker-Bibliothek ist eine einzigartige Quellensammlung zur praktischen Musikausübung und Musikgeschichte von der Renaissance bis zur Romantik. Der Nachweis der Sammlung in den elektronischen Katalogen eröffnet neue Suchmöglichkeiten, die in den gedruckten Katalogen bisher nicht gegeben waren. Einzelstücke der Becker-Bibliothek (einzelne Kompositionen in Sammelhandschriften, unikale Drucke etc.), die für die Wissenschaft auch unabhängig vom Sammlungskontext interessant sind, werden künftig bequem recherchierbar sein und als Volltext online zur Verfügung stehen.

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Najem Wali über den Buchpreis 2016 – Longlist im Bestand der SLUB

Najem Wali nennt die Longlist für den Buchpreis 2016 einen „auszeichneten Jahrgang“. Um zu diesem Urteil zu kommen, hat der irakisch-stämmige Autor und einzige Schriftsteller in der Jury sämtliche 156 nominierten Bücher gelesen. „Das war harte Arbeit“, gestand er im Interview mit dem Deutschlandradio Berlin. Dass der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ihn als Schriftsteller für die Jury ausgewählt habe, sei ein besonderer Fall. Da er nicht auf Deutsch, sondern in seiner Muttersprache Arabisch schreibe, stelle er keine Konkurrenz für die nominierten Autoren dar und urteile unbefangen. Zudem habe der Börsenverein ein Zeichen setzen wollen – auch er selbst habe sein Leben in Deutschland vor 35 Jahren als Flüchtling begonnen, sagte der studierte Germanist.

Die SLUB hält nicht nur die 20 Titel der Longlist für Sie bereit, wie beispielsweise von Joachim Meyerhoff oder Thomas von Steinaecker, sondern auch die Bücher des Jurors Najem Wali. Er selbst wurde 2014 für sein Buch „Bagdad … Marlboro“ mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichnet. Die Jury argumentierte: „In diesem Roman macht der aus dem Irak stammende und in Berlin lebende Autor Najem Wali die nationalen Traumata der kriegsgeschädigten Iraker zum Thema. Er erzählt die Geschichte zweier Soldaten, die zum Töten gezwungen werden [...]. In seiner doppelten Perspektive – aus irakischer und amerikanischer Sicht – strebt der Roman nach einer gerechten Perspektive auf die Vorgänge im Irak.“

 

Am 17. Oktober wird der renommierte und mit 25.000€ dotierte Buchpreis verliehen. Sie dürfen sich schon vorab Ihr Urteil bilden und die in Kürze erscheinenden Titel als Erstausleihe vormerken.

 

Foto: Ekko von Schwichow

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Schließtage im September: Einschränkungen der elektronischen Dienste

Am 7. und 8. September 2016 bleiben alle Standorte der SLUB aufgrund von Wartungsarbeiten in der Zentralbibliothek und im IT-Bereich geschlossen.

 

Da in dieser Zeit auch Wartungsarbeiten an unseren Software-Systemen durchgeführt werden, sind unsere elektronischen Services und Onlinedienste, z.B. die Digitalen Sammlungen, an beiden Tagen nur eingeschränkt verfügbar. Während dieser Zeit werden keine Medien fällig gestellt, so dass die SLUB wegen der Schließtage auch keine Verzugsgebühren erhebt.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Einschränkungen und sind ab dem 9. September wieder für Sie da.

 

Wir empfehlen für diese Zeit diese vierte Folge der Podcastreihe des Campusradios Dresden "Was ist die Uni" mit Hintergrundinformationen über die SLUB:

 

 

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"Schwer vernetzt" mitmachen: Symposium Datenspuren 2016

Das Symposium "Datenspuren 2016" des Chaos Computer Clubs Dresden findet am 22. und 23. Oktober in den Technischen Sammlungen Dresden statt. Noch bis 4.9. können eigene Themen eingereicht werden:

 

Menschen hinterlassen Spuren - absichtlich und unwillkürlich. In Computersystemen hinterlassen sie ihre Daten als "Datenspuren". Diese Daten beziehen sich auf uns, folgen uns und holen uns ein. ...

 

Ständige Konnektivität ist nicht nur als Teil von Technologie sondern auch als sozialer Prozess zu sehen. Die zunehmende Internetnutzung ist dabei einer der deutlichsten Indikatoren. ...

 

NFC, RFID und BLE sind nur einige Begrifflichkeiten, die im Rahmen dessen auftreten, deren Bedeutung aber wohl nur wenige kennen. Das muss sich ändern! Teile Deine Erfahrungen und Gedanken mit anderen! Halte einen Vortrag oder Workshop, Stelle Dein Projekt auf einem Infostand vor oder zeige Deine Kunstinstallation!

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Slub-Liegestuhl
30.08.2016 09:04
Private Kommunikation
23.08.2016 16:03
Nachbetrachtung
23.08.2016 09:20
Re: Qucosa
22.08.2016 12:48
Re: Handschrift / Liedersammlu...
22.08.2016 09:34

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