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Neues Serviceangebot rund um Forschungsdaten

Der richtige Umgang mit Forschungsdaten wird zunehmend wichtiger. Die im wissenschaftliche Prozess entstehenden Daten bilden eine wichtige Grundlage, um die eigene Arbeit nachvollziehbar zu gestalten. Nachgenutzte Forschungsdaten dienen aber auch als Quelle für neue Forschung. Wissenschaftliche Institutionen und Förderorganisationen verlangen deshalb inzwischen bereits bei der Antragstellung eine umfangreiche Auseinandersetzung mit dem Thema und konkrete Planungen zum Daten- und Forschungsdatenmanagement. Die Vielfalt an Formaten und Typen erschwert allerdings ein standardisierten Forschungsdatenmanagement und verlangt nach individuellen Lösungen und Beratungen.

Mit unserem neuen Serviceangebot möchten wir Sie bei all Ihren Fragen rundum Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden bieten wir ihnen über die gemeinsame Kontaktstelle Forschungsdaten eine umfangreiche Beratung. Sie finden dazu ab sofort nähere Informationen im Servicebereich unserer Webseite. Zusätzlich können Sie uns über das Kontaktformular oder unter der E-Mail Adresse forschungsdaten@slub-dresden.de mit all Ihren Fragen und Anliegen kontaktieren. Darüber hinaus bieten wir Ihnen natürlich auch persönliche Beratungstermine zum Thema in unserer Wissensbar.

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Zwei Quellen, viel Futter für die Forschung – Annaberger Chorbücher digital

Als besonders wichtige Saxonica zur Kirchenmusik im 16. Jahrhundert gelten die beiden „Annaberger Chorbücher“, die als kirchliche Gebrauchshandschriften faszinierende Einblicke in die Musikpflege im Reformationszeitalter geben. Nun konnten die Bände, die zu den besonderen Schätzen der Musikabteilung gehören, im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert werden. Ab sofort steht ihre elektronische Version der Öffentlichkeit in den Digitalen Sammlungen der SLUB zur freien Verfügung.


Die Entstehung der Sammelhandschriften (auch als Annaberger Chorbuch I bzw. II bezeichnet; SLUB-Signaturen Mus.1-D-505 bzw. Mus.1-D-506) fällt wohl in das frühe 16. Jahrhundert, ist also vermutlich noch vorreformatorisch. Dafür sprechen Komponistennamen wie Antoine Brumel, Loyset Compère, Alexander Agricola, Heinrich Isaac oder Josquin Desprez und der katholisch geprägte Inhalt. Beide Kodizes bieten nämlich eine bunte Mischung meist vierstimmiger lateinischer Kirchenmusik: Messen, einzelne Messsätze, Magnificat-Vertonungen, Motetten sowie eine Sammlung von Hymnen und Introitus-Kompositionen. Zwar wurde die Reformation im albertinischen Sachsen, so auch in Annaberg, erst im Jahr 1539 eingeführt, doch sind die Chorbücher wohl trotzdem nicht für das 1519 geweihte Gotteshaus geschaffen worden, sondern als Teil eines größeren Quellenkomplexes, der "die kursächsisch-ernestinische Hofmusikpflege um und nach 1500“ (Steude) widerspiegelt, schon früher im ernestinischen Sachsen, eventuell in Wittenberg, entstanden. Dort durch die Reformation unbrauchbar geworden, gelangten die Bände nach Annaberg. Bis 1968 gehörten die Chorbücher der Kirchenbibliothek von St. Annen, bevor sie in den Bestand der damaligen SLB übergingen. Nach ihrer Restaurierung (1969/70) und Digitalisierung sind sie nun auf verschiedenem Weg erleb- und erfahrbar: Virtuell in Form hochwertiger Digitalisate, das Original kann in der Schatzkammer der SLUB neben weiteren Schätzen aus der Sammlung des Hauses betrachtet werden.


Nachdem das Annaberger Chorbuch II seit 2010 in einer textkritischen Edition innerhalb der von Prof. Dr. Wolfgang Horn betreuten Reihe „Erbe deutscher Musik“ vorliegt, soll in Kürze eine Neuausgabe des Chorbuchs I folgen. Vom Zusammenspiel zwischen Original und Quellenkritik sind neue Impulse für die Forschung zu erhoffen, zum Beispiel durch Identifizierung weiterer anonym überlieferter Werke, die in beiden Bänden nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind.

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SLUB lizenziert UTB-studi-eBooks und JoVE journal

Mit über 1.800 Titeln aus über 30 Fachgebieten – vorwiegend im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften bietet die utb-studi-e-book-Plattform eine der wichtigsten Programme im Bereich der Studien und Prüfungsvorbereitungsliteratur. Die SLUB Dresden wird diese Plattform bis Ende des Jahres Probelizenzieren und evaluieren. Bis dahin können Nutzer das gesamte Programm voll online lesen und – begrenzt auf 30 Seiten pro Login-Session – herunterladen.


Für den naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereich bietet die SLUB jetzt auch die JoVE journal-Plattform an, die welterste Peer-Review-Begutachtete Video Zeitschrift, die Experimente im visuellen Format veröffentlicht. Auch diese Plattform hat die SLUB bis Ende 2016 lizenziert.


Im Bestreben, das E-Book Angebot kontinuierlich auszubauen, wurden auch Pakete der Verlage C.H. Beck, ESV – Erich Schmidt Verlag, Wichmann und Campus für verschiedene Fachgebiete lizenziert. Alle verfügbaren Titel sind im SLUB-Katalog recherchierbar.

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Flashmob zum Twitter-Jubiläum: 5.000 Follower

Aktuell  folgen uns 4.997 Menschen auf Twitter. Diese Woche werden wir unseren 5.000 Follower begrüßen können. Dies nehmen wir zum Anlass für eine spontane Aktion auf der SLUB-Wiese.

Für jeden Follower wollen wir eine Seifenblase aufsteigen lassen und rufen Sie dazu auf, diese Aktion tatkräftig zu unterstützen (Seifenblasenbehälter sind vorhanden!):

 

am Donnerstag, den 7. Juli 2016,

12.47 Uhr auf der SLUB-Wiese vor der BIBLounge

 

Der Hashtag für die Aktion lautet #Followerpower.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung! 

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Wissenschaftlicher Altbestand in virtueller Fachbibliothek – Universitätsbibliothek Freiberg als Partnerin im Landesdigitalisierungsprogramm

Die Universitätsbibliothek Freiberg zählt zu den stärksten wissenschaftlichen Fachbibliotheken, denn sie betreute von 1998 bis 2014 die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sondersammelgebiete Geologie, Mineralogie, Petrologie, Bodenkunde, Bergbau, Hüttenwesen und Markscheidekunde. Zusammen mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen entwickelt und pflegt die UB Freiberg seit 2002 die Virtuelle Fachbibliothek GEO-LEO für Geowissenschaften, Bergbau, Geographie und Thematische Karten. Doch auch der wissenschaftliche Altbestand mit rund 22.000 Bänden, Nachlässen, Handschriften, Karten und bergmännische Rissen sowie einer umfangreiche Münz- und Medaillensammlung kann sich sehen lassen. Um ihm die notwendige Sichtbarkeit zu verschaffen, beginnt nun im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogramms die Digitalisierung der historischen Bestände. Bis Ende des Jahres sollen weitere 800 Bände folgen.

 

Mit Gründung der Bergakademie Freiberg im November 1765 wurde auch eine Sammlung von Büchern eingerichtet, die fortan allen Studierenden zur Verfügung stehen sollte. Als typische Bibliothek der Aufklärung angelegt, verdankt sie ihren Wert der relativen Vollständigkeit an geowissenschaftlicher Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Doch neben naturwissenschaftlichen Schriften finden sich auch Schriften zu Literatur, Geschichte, Linguistik, Religion oder Wissenschaftsgeschichte wie die Monografie von Georg Heinrich Jacobi über den Freiberger Mineralogen Georgius Agricola.

 

Eine wesentliche Bestandserweiterung erfuhr die Bibliothek nach dem Tod des Mineralogen und Geologen Abraham Gottlob Werner (1749-1817), der mit seiner Privatbibliothek den universalen Charakter der bergakademischen Bibliothek prägte. Anlässlich Werners 200. Todestages veranstaltet die Bergakademie Freiberg im kommenden Jahr ein internationales wissenschaftliches Symposium. Werners Nachlass wird bis dahin innerhalb des Landesdigitalisierungsprogramms unter der Koordination der SLUB Dresden digitalisiert und der Forschung zugänglich gemacht.

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