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Archiv: August 2009

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Bild des Monats. Aus den Beständen der Deutschen Fotothek

Bereits seit über zehn Jahren veröffentlichen die KollegInnen der Abteilung Deutsche Fotothek der SLUB auf den WWW-Seiten der Bibliothek ein "Bild des Monats", mit dem sie ausgewählte Teilbestände oder interessante Einzelstücke exemplarisch vorstellen.

 

Auf diese Weise entsteht sukzessive eine kommentierte Bildergalerie, die die Sammelschwerpunkte aufzeigt und die Qualität der bis 1860 zurückreichenden Bestände sichtbar macht. Die seit heute als September-Bild präsentierte Menükarte zu einem Jagddiner König Alberts von Sachsen ist vergleichsweise untypisch. Den aktuellen Temperaturen angemessen ist eher das Juni-Bild: "Die kühle Flut gibt frischen Mut".

 

Schauen Sie ´mal rein und finden Sie Ihr Lieblingsbild. In der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek finden Sie außerdem alle über 923.000 weiteren Bilddokumente, die es bislang noch nicht zum "Bild des Monats" gebracht haben, aber nicht selten ebenso sehenswert sind. Hinweise auf Ihr persönliches Lieblingsstück nehmen die KollegInnen gerne entgegen.

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"Deutschland liest". Machen Sie mit!

Unter dem Motto "Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek" wird es Anfang November eine bundesweite Aktionswoche geben. Mit Lesungen, Vorlesestunden, Bibliotheksnächten und vielen weiteren Events werden hunderte von Einrichtungen für die Vielfalt von Bibliotheken und die so wichtige Kulturtechnik "Lesen" werben. Die Lese- und Bücherstadt Dresden darf hier nicht fehlen.

 

In Zusammenarbeit mit Studierenden hatte sich die SLUB im letzten Jahr mit einer Mitmachaktion beteiligt: "Was liest Du? Dresdner Studierende präsentieren ihr Lieblingsbuch". Von 17  bis 23 Uhr stellten in ca. 20minütigem Wechsel Studierende non stop die Bücher vor, denen sie jeweils möglichst viele LeserInnen wünschen. Dabei stand nicht das Fachbuch im Mittelpunkt, sondern die private Lektüre.

 

Der Abend war so erfolgreich, dass wir ihn in etwas erweitertem Kreis gerne wiederholen möchten. Der Arbeitstitel: "Ich lese ...  Mein Lieblingsbuch"; denn warum sollten sich nicht-studierende SLUBianer nicht auch beteiligen können?

 

Wer Interesse hat, aktiv teilzunehmen, merke sich bitte schon ´mal den 11. November, 17-22 Uhr vor und lasse uns seinen Teilnahmewunsch unter Angabe seines erwählten Titels und der bevorzugten Vorlesezeit möglichst bald wissen. Bitte weitersagen! Falls wir zu viele InteressentInnen bekommen, entscheidet das Los - und wir planen gleich die nächste Veranstaltung. Meldungen, Anfragen und Anregungen nimmt unsere Kollegin Frau Herkner ab sofort gerne entgegen. Tolle Ideen zum Lesefest ebenso gerne auch über dieses Blog.

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Bibliotheken als Inspirationsorte für Geschäftsideen und Ausgründungen? Das Beispiel SLUB

In der Bürgeruni hat Jens Bemme eine interessante Frage formuliert: "Entwickeln Bibliotheken aus ihrer Arbeitspraxis heraus Ideen, Methoden und allgemein Kompetenzen, die im weitesten Sinne transferfähig wären - im Extremfall als Geschäftsmodell"?

 

Diese Frage habe ich mir offen gestanden noch nie gestellt. Für die SLUB lässt sie sich aber aus zwei Gründen durchaus bejahen: Ein Grund ist sehr unerfreulich, der andere sehr erfreulich und angesichts des unerfreulichen auch ziemlich erstaunlich.

 

1. Der unerfreuliche Grund und seine Auswirkungen

Die SLUB hat innerhalb weniger Jahre 113 Planstellen oder 28% ihrer Personalausstattung verloren. Ein vergleichbarer Fall ist aus keiner zweiten großen deutschen Bibliothek bekannt. Um die Abbauvorgaben zu erfüllen, haben wir die Betriebsorganisation komprimiert, die Automatisierung unserer Geschäftsgänge beschleunigt und ein umfassendes Outsourcing betrieben. Im Rahmen dieses Outsourcing sind wir inzwischen in Bereichen angekommen, die nirgends sonst bisher zur Debatte standen. Entsprechend gab es für die angestrebten Leistungen auch bislang keine Dienstleister. Beispiel: Outsourcing der Freihandbereichsverwaltung. Inzwischen bietet eine GmbH, zunächst im Wege eines Pilotprojekts, für uns und für Sie zu einem festgelegten Preis einen sehr guten Service an.

 

2. Der erfreuliche Grund

Um auch im elektronischen Zeitalter für Sie die zentrale Anlaufstelle für Information und Medien zu sein und zu bleiben, haben wir uns trotz Personalabbaus mit Hilfe von Drittmitteln in zentralen Zukunftsfeldern engagiert. Gegenwärtig betreiben wir z.B. eines der leistungsfähigsten deutschen Digitalisierungszentren für Kulturgut in öffentlicher Hand. Auch im Bereich der Bildmedien segelt die SLUB ganz vorne mit. In solchen Segmenten entstehen regelmäßig neue technisch-organisatorische Anforderungen, die wir mit ProjektmitarbeiterInnen und jungen Firmen gemeinsam lösen: Stoff für neue Geschäftsmodelle und Ausgründungen. Eine Übersicht über unsere laufenden Projekte finden Sie hier. Künftig gilt es, die Zusammenarbeit mit der TU Dresden und anderen Einrichtungen zu intensivieren. Ein Forum wie Dresden exists bietet dazu eine gute Plattform.

 

Zum Weiterlesen

Jens Bemme, Achim Bonte, Frank Pankotsch: Erfolgreich entwickeln und gründen mit Bibliotheken In: BIS - Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen 7(2014)2, S. 124-125

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Ein Tor zur Internetwelt. Sachsen.digital

Sachsen und Dresden sind (noch) nicht der Nabel der Welt, zeigen sich aber weltoffen und international vernetzt. Sachsen.digital, unser Portal für Geschichte, Kultur und Landeskunde Sachsens, unterstützt diese Anliegen. In Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsarchiv, der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen, dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde u.a. Institutionen versuchen wir, in Sachsen.digital alle relevanten Informationen zu bündeln und weitere interessierte Einrichtungen und Privatpersonen zur Mitarbeit einzuladen.

 

Einige im Portal integrierte Highlights sind die historischen Sächsischen Landtagsprotokolle, das Kartenforum Sachsen, das digitale Historische Ortsverzeichnis sowie die Sächsische Biographie nebst einem umfangreichen Personen-Wiki. Noch relativ in den Kinderschuhen steckt dagegen z.B. die "Wissenschaftskultur", die wir in Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften weiterentwickeln wollen.

 

Schauen Sie ´mal rein: www.sachsendigital.de. Anregungen sind hier im Blog oder unter info@ sachsendigital.de willkommen.

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Das Ende einer Ära. Abschied von Zettel- und Imagekatalog

„Arbeiten mit dem digitalen Zettelkatalog und was man machen kann, wenn man die Titel aufgrund der Schrift nicht lesen kann.“
Diese aktuelle Blog-Anfrage greifen wir sehr gerne auf – nicht zuletzt, um darauf hinweisen, dass ab dem kommenden Monat auch in der SLUB das Zeitalter des Zettelkatalogs endgültig und beschleunigt zu Ende gehen wird!

 

Aus EU-Fördermitteln und mit Unterstützung eines Dienstleisters werden ab September täglich ältere Bestandsnachweise in unseren elektronischen SLUB-Katalog nachgetragen. Damit wird der Anteil des online recherchierbaren und bestellbaren Bibliotheksbestands sukzessive wachsen. Die bearbeiteten Titel sind außerdem mit vielfältigeren Suchkriterien recherchierbar, d.h. gründlicher erschlossen. Zugleich wird ein problemloser Datenaustausch mit anderen Systemen (Übernahme und Export von Titeldaten) möglich; und die Lesbarkeit der Titeldaten wird natürlich auch verbessert. Bis 2013 wird es kein Dokument mehr geben, das nicht im SLUB-Katalog verzeichnet ist. Bereits während dieses Zeitraums werden wir die Zettelkataloge im Foyer schrittweise zurückbauen, zugleich wird die Suche nach Altbeständen im SLUB-Katalog immer häufiger erfolgreich sein. Bereits heute empfehlen wir Ihnen, Ihre Suche immer im SLUB-Katalog zu beginnen. Insgesamt fehlen derzeit freilich noch über 1 Million ältere Titel und Zeitschriftenbandsätze. Sie sehen, der 1. September 2009 wird wirklich ein Markstein in der Bibliotheksgeschichte werden.

 

Zurück zur Ausgangsfrage: Falls Sie den Eintrag im Imagekatalog auch nach Anwahl der Vergrößerung nicht lesen können, wenden Sie sich am besten an unsere Information oder die Virtuelle Auskunft. Die KollegInnen helfen gerne weiter.

 

Nähere Informationen zu unserem Großprojekt finden Sie in unserem Bibliotheksmagazin BIS. Sollten Sie unsere Digitalisierten Zettelkataloge (Imagekataloge) noch gar nicht kennen, finden Sie hier nähere Informationen. Noch leisten Sie nützliche provisorische Hilfe.

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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