1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Archiv: Februar 2010

Ansichten: 1024
0

Carrel-Verlosung und anderes. Die drei "Zeugenplätze" sind vergeben

Für den 15. März haben sich inzwischen drei Personen gemeldet. Allen anderen werden wir hier im Blog ein Foto der Aktion zeigen.

Die knappen Carrels passen zu der heute in diesem Blog lebhaft geführten Debatte über die allgemeine Raumsituation in der SLUB. Sie zeigt einmal mehr, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft mit verschiedenen Interessen und Lebensstilen kein Schwarz oder Weiß geben kann. Wir werden weiter versuchen, Ihren differenzierten Anforderungen möglichst gleichmäßig gerecht zu werden und bitten Sie alle um wechselseitige Rücksicht, Toleranz und Kompromißbereitschaft.

Ansichten: 2232
4

Carrels. Neue Vergaberunde ab 1.3.

Zwischen dem 1.3., 8 Uhr, und dem 12.3., 13 Uhr, können Sie sich wieder online für eine unserer begehrten Arbeitskabinen bewerben. Nähere Informationen über notwendige Voraussetzungen und zum Verfahren finden Sie hier.


Dass die Carrels leider nicht für alle InteressentInnen reichen und wie wir versuchen, die Vergabe möglichst fair zu gestalten, hatten wir schon letztes Jahr hier im Blog beschrieben. Nach dem Erfahrungsmittelwert stehen die Chancen bei der Verlosung 1 : 6 gegen Sie - immerhin deutlich günstiger als etwa beim Zahlenlotto.

Die Auslosung für die Zuteilungsperiode 1.4.-30.6.2010 wird am 15. März stattfinden. Damit sich unsere BenutzerInnen überzeugen können, dass dabei alles mit rechten Dingen zugeht, laden wir die ersten drei, die sich ab sofort per Mail bei uns melden (s. Mailsymbol in der rechten Spalte dieses Blogs), persönlich zur Auslosung ein.

Ansichten: 1064
1

Arbeiterfotografie der 1920er Jahre. Eine neue Bestandsgruppe in der digitalen Fotothek

Arbeiterfotografie war in der Weimarer Republik ein fester Teil der breiten Arbeiterkulturbewegung. Als Ergebnis eines gemeinsamen Drittmittelprojekts mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde hat die Deutsche Fotothek der SLUB einen kleineren digitalen Bildfonds publiziert.

 

In der Datenbank der Deutschen Fotothek finden Sie eine Bestandsbeschreibung nebst ausführlicher Bibliographie sowie alle derzeit rund 1.000 Aufnahmen. Sollten Sie Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern haben bzw. gehabt haben, die in der Arbeiterfotografiebewegung aktiv waren, sind wir an Bestandsergänzungen interessiert.

Ansichten: 2073
10

Gebt den Kindern das Kommando. Der Eltern-Kind-Raum noch schöner

Schon letzten Oktober hatten wir hier im Blog über unsere kleinen Beiträge für ein familienfreundliches Studienumfeld informiert (inzwischen gibt es auch die gewünschte Stillecke). Eines hatte uns an unserem Eltern-Kind-Arbeitsraum in der Zentralbibliothek aber noch gestört: Die weißen, sterilen Wände. Dank der Kita des Studentenwerks Dresden ist dem nun abgeholfen.

Auf unsere Nachfrage zeigte sich die Kita mit ihrer Leiterin Frau Klietz gerne bereit, uns von der fantastischen Kreativität ihrer Schützlinge profitieren zu lassen und uns jeweils leihweise Kunstwerke der Kinder zur Verfügung zu stellen. Da die Werke nach einiger Zeit wieder ihren Weg zurück in die Mappen der KünstlerInnen finden sollen, bitten wir Sie herzlich, die Arbeiten nicht zu entfernen oder zu beschädigen.

Die SLUB dankt allen Kindern und stiftete der Kita einige Mal- und Bastelutensilien: Für möglichst viele weitere Wechselausstellungen.

Ansichten: 4893
32

"Reise nach Jerusalem" oder: Wo und wie gibt es freie Arbeitsplätze?

Jährlich in den Prüfungswochen wird man in der SLUB bisweilen an das berühmte Gesellschaftsspiel erinnert: Ein Stuhl fehlt - das ist der Arbeitsplatz, den man gerade selbst sucht; und wie in dem Spiel verhalten sich nicht alle Beteiligten immer ganz fair. Während einerseits Lerngruppen schon um 8 Uhr Plätze für Personen besetzen, die erst sehr viel später oder nie eintreffen, gibt es andererseits Zeitgenossen, die Anwesenden den Stuhl buchstäblich unter dem Hintern wegziehen. Da reicht schon ein Toilettengang oder ein kurzer Ausflug zum Bücherregal.

Solche Phänomene sind das Ergebnis einer zeitweiligen massiven Überlast, die wir nur noch begrenzt mindern können. Gelegentlich wären wir möglicherweise sogar bereits verpflichtet, dem Beispiel anderer Bibliotheken zu folgen, und den Lesebereich der Zentralbibliothek wegen Überfüllung zu schließen. Um dennoch ein wenig Abhilfe zu schaffen, haben wir durch den beschleunigten Rückbau der Zettelkataloge vor einigen Wochen die bisherige Zahl von insgesamt 2.100 Arbeitsplätzen etwas erhöht und für die Hauptbibliothek zusätzliche Stühle bestellt. Diese Stühle werden noch in diesem Monat eintreffen. Außerdem prüfen wir, ob wir für die allgemeine Benutzung noch Flächen mobilisieren können.

Der Stress wäre für alle Beteiligten ebenfalls sicher geringer, wenn sich alle an gewisse Erfahrungen und Regeln hielten:

  1. Die Auslastung der Bibliothek ist nicht an allen Bibliotheksstandorten und zu allen Tageszeiten gleichmäßig. Am ungünstigen sind die Verhältnisse in der Zentralbibliothek zwischen etwa 10 und 16 Uhr. Zwischen 20 und 24 Uhr herrscht dagegen selbst in diesen Wochen selten drangvolle Enge. Noch bis Ende des Monats ist außerdem auch die Bereichsbibliothek DrePunct auch sonntags geöffnet.

  2.  Die Reservierung von Arbeitsplätzen ist nicht nur unsozial, sondern durch unsere Hausordnung ausdrücklich verboten. Arbeitsplätze, die mit Büchern oder persönlichen Gegenständen belegt sind und eine Stunde offensichtlich nicht genutzt werden, können vom Personal geräumt und anderen BenutzerInnen zugewiesen werden. Die Bibliothek übernimmt für Beschädigungen und Verluste in diesem Fall keinerlei Haftung.

Bitte wirken Sie in diesem Sinne mit und bedenken Sie, dass die eingangs beschriebenen Phänomene  letztlich niemandem dauerhaft nützen, sondern nur zu Ärger und Chaos führen. Die SLUB wünscht Ihnen allen einen möglichst angenehmen Aufenthalt und viel Erfolg beim Studium.

Kommentare

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten