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SLUBlog

Archiv: März 2010

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Qucosa. Jetzt auch mit Leibniz-Forschungszentrum Rossendorf

Der mandantenfähige Open Access-Publikationsserver Qucosa ist um eine namhafte beteiligte Forschungseinrichtung reicher. Nach TU Dresden, TU Freiberg und SLUB bietet nun auch das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) digitale Publikationen im Rahmen von Qucosa an - mit eigenem Layout und separater Recherchemöglichkeit, doch auf der Basis des einheitlichen Qucosa-Servers und -Softwaresystems. Das FZD betreibt als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft mit 800 MitarbeiterInnen und einem Gesamtbudget von über 70 Mio. € anwendungsorientierte Grundlagenforschung.

Neben den großen Qucosa-Mandanten, zu denen bald noch die TU Chemnitz und die Universität Leipzig stoßen sollen, tragen zum Qucosa-Gesamtbestand zahlreiche weitere Institutionen bei: die Berufsakademie Sachsen, sächsische Fachhochschulen, der Deutsche Komponistenverband und andere mehr.

Über Hintergründe von Open access hatten wir früher schon gelegentlich informiert. Qucosa enthält aktuell über 3.500 Volltextpublikationen, darunter gut 1.600 Dissertationen. Allein 2009 kamen 855 Titel neu hinzu. Das System wird kontinuierlich weiterentwickelt und ist für AutorInnen und weitere interessierte (auch außersächsische!) Einrichtungen offen.

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Die SLUB wünscht Frohe Ostern! Karfreitag - Ostermontag geschlossen

Ostern ist nicht mehr fern und wir wünschen Ihnen allen sonnige Ostertage. Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag bleibt die SLUB mit allen Häusern geschlossen.

Die Abweichungen von der regulären Öffnungszeit bis Silvester 2010, d.h. auch die verkürzten Öffnungszeiten im Sommer, haben wir hier zusammengestellt. Spätestens nach unserem Web-Relaunch klappt das sicher auch noch in einer übersichtlicheren Tabelle bzw. einem Kalender.

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Die Selbstabholung kommt III. Das neue Zugangskonzept

Am kommenden Montag, dem 29.3., um 9 Uhr wird der neue Abholbereich eingeweiht. Fotos zum Projektfortschritt - von der Demontage der Ausleihtheke bis zum Aufstellen der neuen Regale - haben wir in Twitpic eingestellt.

Mit der neuen Selbstabholung ist für den Eingangsbereich im Erdgeschoss der Zentralbibliothek (s. das Bild vom Januar) ein neues Zugangskonzept verbunden, da wir KurzbesucherInnen, die lediglich Bücher abholen, den direkten Weg zu den Regalen ermöglichen wollen. Das bedeutet im Klartext:

  • 1. Dieser Bereich kann künftig mit Jacken und Taschen betreten werden. Im restlichen Geschoss sowie am Treppenabgang weisen Schilder und flexible Absperrbänder darauf hin, dass hier die gewohnten Regeln gelten.
  • 2. Die Zugangskontrolle durch den Wachdienst direkt an den Drehkreuzen entfällt. Das Wachpersonal wird stattdessen vornehmlich bei den Selbstabholregalen und an den Übergängen Hilfestellung geben und die Einhaltung der Hausordnung beobachten.

 

Mit dem beschriebenen Zugangskonzept versuchen wir den sehr unterschiedlichen, z.T. klar gegensätzlichen Interessen unserer 50.000 BenutzerInnen Rechnung zu tragen, über die wir hier im Blog regelmäßig diskutieren (Präsenz- versus Ausleihbibliothek, Ruhebedürfnis versus Kontakt-/Kommunikationsbedürfnis, Barrierefreiheit versus Regelhaftigkeit usw.). Es ist differenzierter/weniger eindeutig als das bisherige und funktioniert sicher nur, wenn sich alle Interessengruppen einigermaßen tolerant und rücksichtsvoll zeigen. Speziell an die munteren Arbeitsgruppen im Eingangsbereich richten wir die dringende Bitte, auf die berechtigten Ansprüche anderer BenutzerInnen zu achten. Lautes Reden sowie Essen bleibt auch hier verboten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unseren WWW-Seiten und geben Ihnen auch gerne die KollegInnen von Auskunft und Ortsleihe.

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Viel Licht und ein großer Schatten. Geschäftsbericht 2009 erschienen

Trotz zunehmend verzweifelter personeller Rahmenbedingungen (in der deutschen Bibliothekslandschaft beispielloser Abbau von 113 oder 28% der Personalstellen seit 2002!) konnte die SLUB 2009 nochmals ein sehr gutes Jahr abschließen. 49.818 aktive BenutzerInnen (+2,7%), 1,8 Mio. Bibliotheksbesuche (+4,1%), 2,4 Mio. Entleihungen, 97.832 neue Bücher (Monografien), ein kraftvoller Ausbau der Digitalen Bibliothek ... Dass solche Leistungen möglich waren, verdanken wir dem hohen Engagement und der Kreativität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei einem inzwischen erreichten Altersdurchschnitt der Beschäftigten von 49,7 Jahren wünschen wir uns für 2010 nichts mehr als einen Ersatz für unsere altersbedingt ausscheidenden KollegInnen.

Alle, die es genau wissen möchten, können sich im neuen Geschäftsbericht informieren. Kennzahlen und Höhepunkte des letzten Jahres finden Sie in einer reich illustrierten Broschüre oder gleich in Qucosa, unserem Dokumenten- und Publikationsserver.

Fragen und Anregungen gerne per Mail oder hier im Blog.

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Leichter suchen und finden. Start der SLUB-Katalogerneuerung

Wie aufmerksame SLUBlog-LeserInnen wissen, gehört auch die durchgreifende Verbesserung unserer Katalogoberfläche zu den erklärten Arbeitszielen für 2010. Zu diesem Zweck haben wir letzte Woche mit der Firma Ex Libris, dem Weltmarktführer für Bibliothekssoftware, eine Vereinbarung zum Einsatz des Systems "Primo" abgeschlossen.

Ziel ist, mit Hilfe aktuellster Suchtechnologien und Web 2.0-Paradigmen ein leicht zu bedienendes Werkzeug zu schaffen, das unsere verschiedenen Kataloge für Drucke, Bilder, Karten u.a., für analoge und digitale Medien integriert, sehr gute Filterfunktionen (wie Drill-Down nach Medientypen, Erscheinungszeiten u.v.m.), Fehlertoleranz sowie Verweisungs- und Empfehlungsdienste enthält und zugleich einen bequemen direkten Zugriff auf alle (online) verfügbaren Medien ermöglicht. Die zentrale Visitenkarte unseres Hauses, das Katalog- und Liefersystem der SLUB, soll so in der Gegenwart von Amazon, Google und iTunes ankommen.

Die Presseerklärung zu der Vereinbarung finden Sie hier. Einen ersten gewissen Eindruck davon, wie ein Primo-System funktioniert, kann Ihnen z.B. das Informationssystem der Dänischen Nationalbibliothek vermitteln.

Für Ex Libris wie für das IT-Team der SLUB bedeutet die Realisierung der neuen Katalogoberfläche noch ein hartes Stück Arbeit. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir Ihnen bis zum Jahresende ein erheblich verbessertes Angebot werden machen können. Wünsche und Anregungen für einen runderneuerten SLUB-Katalog sind gerne willkommen, hier im Blog oder direkt per Mail. Außerdem benötigen wir für das Produkt zu gegebener Zeit einen neuen (deutschsprachigen) Namen. SLUB Discovery and Delivery kann's ja bestimmt nicht sein. Helfen sie mit und drücken Sie uns die Daumen. Wir informieren Sie weiter ...

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