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Archiv: Juni 2010

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Die leistungsfähigste Großstadtbibliothek Deutschlands! Herzlichen Glückwunsch an die Städtischen Bibliotheken Dresden

Im jährlich durchgeführten bundesweiten Bibliotheksranking (BIX) haben die Städtischen Bibliotheken Dresden in der Gruppe der Öffentlichen Großstadtbibliotheken den ersten Platz belegt. Wir gratulieren den KollegInnen um Arend Flemming und Roman Rabe zu diesem hervorragenden Erfolg. Auf dem zweiten Platz folgt mit der Stadtbibliothek Chemnitz eine weitere Bibliothek aus Sachsen! Auch hier freuen wir uns mit und gratulieren herzlich.

Unter den großen Wissenschaftlichen Bibliotheken belegte die Universitätsbibliothek Heidelberg den ersten Rang. Auch dieser tollen Bibliothek sind wir vielfältig verbunden.

Gelegentlich werden wir gefragt, weshalb sich nicht auch die SLUB an dem renommierten Leistungsvergleich beteiligt. Die Antwort: Wir sind eben unvergleichlich. Im Ernst: Durch die besonders breite Aufgabenpalette der SLUB (Universitätsbibliothek, Landesbibliothek, Koordinierungs- und Servicezentrum für das sächsische Bibliothekswesen) haben wir teilweise Kennzahlen und Ausstattungswerte, die den Vergleich mit "normalen" Universitäts- und Landesbibliotheken beeinträchtigen bzw. im BIX zu einem unfairen Wettbewerb führen würden. Wohl aus demselben Grund verzichten auch die Bayerische Staatsbibliothek oder die Berliner Staatsbibliothek auf die Teilnahme.

Dass wir uns, wo immer das sinnvoll ist, gern und oft vergleichen, wissen regelmäßige Blog-LeserInnen ;). Morgen werden wir zum Beispiel etwas zu unserer Halbjahresbilanz 2010 schreiben. Die Halbjahresbilanz des Vorjahres finden Sie hier, die Vorstellung unseres Geschäftsberichts 2009 ebenfalls hier im Blog.

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Liegestuhl statt Lesesaal. Die Liegestuhl-Aktion in der Presse

Die Dresdner Neuesten Nachrichten berichten heute über unsere Aktion, in der DNN online auch mit einer umfangreicheren Fotogalerie (Danke, Dominik Brüggemann).

 

Kurze Notizen aus der CAZ (Sommer-Feeling im SLUB-"Garten") und der Ad rem (Ausflugstipp) sind ebenfalls online, außerdem eine erfreuliche BenutzerInnenrundfrage im Campusradio Dresden (Liegen lassen).

 

Wir freuen uns über den Zuspruch und sind gespannt auf das Ergebnis des aktuellen CAZ-Voting: "Viel Haut in der SLUB: Stören Dich sommerlich angezogene Student(inn)en in der Bibliothek?" ;)

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Ehre dem Ehrenamt. Schatzkammer ab 3.7. wieder mit regelmäßigen Führungen

Dank ehrenamtlicher Unterstützung durch zwei sachkundige Studierende können wir ab kommenden Samstag wieder die beliebten öffentlichen Führungen durch unsere Schatzkammer anbieten. Am 3.7. um 14 Uhr, wie an jedem weiteren, jeweils ersten Samstag im Monat, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Eintritt und Führung sind kostenfrei, Spenden immer willkommen.

Herzlichen Dank unseren freiwilligen HelferInnen. Falls auch Sie uns ehrenamtlich unterstützen wollen, finden Sie hier weitere Informationen. Wir freuen uns auf Sie.

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Ein Quantensprung für die Musikwissenschaft. Die SLUB ist dabei

Seit dieser Woche steht ein hervorragendes Recherchewerkzeug für die internationale Musikwissenschaft online zur Verfügung. Der Katalog des Internationalen Quellenlexikons der Musik (Repertoire International des Sources Musicales, RISM) enthält 700.000 Nachweise von überwiegend handschriftlichen Musikquellen aus 32 Ländern. Die Katalogeinträge enthalten biografische Angaben zu rund 25.000 Komponisten sowie eine ausführliche Beschreibung der Handschriften selbst. Dabei wird fast jedes Werk durch Musikincipits, d.h. den Beginn der wichtigsten Stimmen in Notenschrift, eindeutig identifizierbar.

Am Katalog ist die Musikabteilung der SLUB mit über 12.000 Nachweisen wesentlich beteiligt. Seit 1993 unterhält RISM eine der beiden deutschen Arbeitsstellen in Dresden, die direkt in die Datenbank der RISM-Zentralredaktion katalogisieren. Die Freigabe des Online-Katalogs ist auch für unser laufendes Drittmittelprojekt zur "Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle" wichtig, da die bearbeiteten Handschriften nun auch dort leicht recherchiert werden können. Viel Raum für neue Fragen und Entdeckungen in Musikwissenschaft und -praxis...

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Bücher und ihre Schicksale. Die SLUB gewinnt einen wertvollen Jakob Krause-Band zurück

Kenner unserer Bibliotheksgeschichte wissen, dass die SLUB im Zuge des Zweiten Weltkriegs durch Zerstörung, Plünderung und Beschlagnahmung beträchtliche Teile ihres Altbestands verloren hat. Nach aktueller Kenntnis zählen allein rund 250.000 Bestandseinheiten der SLUB (Drucke, Karten, Musikalien und andere Sonderbestände) bis heute zur Beutekunst in russischen Bibliotheken. Darunter befindet sich auch der größte Teil der Arbeiten Jakob Krauses, des bedeutendsten deutschen Buchbinders der Renaissance.

Um so mehr freuen wir uns, nach längerem Tauziehen und gegen Zahlung eines "Finderlohns" jüngst einen Jakob Krause-Band zurückgewonnen zu haben. Das Buch, eine Bibelausgabe aus der Zeit des Bibliotheksgründers Kurfürst August, befand sich bei Kriegsende an einem der 25 Auslagerungsorte der Bibliothek und wurde seither vermisst.

Die Schönheit der aufwändig gearbeiteten Krause-Einbände können Sie beispielhaft in unserer Schatzkammer sehen. Zur Geschichte der Dresdner Beutekunst und der Wiedergewinnung von 5.697 Handschriften aus Moskau im Jahr 1958 hat Frank Aurich, der Leiter unserer Abteilung Sammlungen, Ende 2008 einen Beitrag im Bibliotheksmagazin bzw. in Qucosa veröffentlicht.

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