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Archiv: August 2010

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Besuchen Sie die Ostrale! Die SLUB und die Zeitgenössische Kunst

Scheußlich nasskalte Augusttage verlangen in besonderem Maß Anregung für die Sinne. Da ist Kunst nicht die schlechteste Lösung. Noch bis zum 19. September können Sie im ehemaligen Dresdner Schlachthofgelände auf der Ostrainsel Arbeiten von 152 internationalen zeitgenössischen KünstlerInnen sehen. 2007 als lokale Initiative gestartet, hat die Ostrale innerhalb kurzer Zeit internationale Reichweite erlangt.

Was hat die SLUB mit der Ostrale zu tun? Bei uns werden seit 1993 im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft Medien zum Bereich Kunst ab 1945, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgrafik möglichst umfassend gesammelt und überregional zur Verfügung gestellt. Informationen und Dienste zu diesem "Sondersammelgebiet" haben wir in unserer Virtuellen Fachbibliothek "VifaArt" zusammengestellt.

Ungeachtet unseres fleißigen Sammelns von gedruckten wie elektronischen Publikationen zu diesem attraktiven Thema, das uns inzwischen zweifellos zu einer der bestsortierten Kunstbibliotheken im Land gemacht hat, müssen wir einräumen, dass wir bis zum Status eines allseits bekannten Dokumentationszentrums unter den Kunstschaffenden selbst noch ein ein gutes Stück Weg zu gehen haben. Für Fortschritte brauchen wir möglichst dichte, lebendige Kontakte mit der zeitgenössischen Kunstszene und ein Netzwerk von UnterstützerInnen.

Die Ostrale´010 kann hier ein weiterer Baustein sein. Falls Sie gute Fotos von der Ostrale haben, publizieren wir sie - unter Beachtung geltender Urheberrechte - zum Beispiel gern in unserer Bilddatenbank (über 1 Mio. grafische Medien online, Datensätze zu rd. 140.000 zeitgenössischen KünstlerInnen). Besonders interessiert sind wir an der direkten Zusammenarbeit mit einzelnen KünstlerInnen oder Gruppen. Sprechen Sie uns an: kunst@slub-dresden.de.

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Die Twitter-Marke ist geknackt. Hier kommt der Gewinner!


Auf dem Foto sehen Sie Gilbert Röhrbein, Student der Medieninformatik an der TU Dresden. Er hatte das Glück, gestern unser 1.111. Twitter-Follower zu werden. Deshalb sitzt er nun in seinem brandneuen, ganz persönlichen SLUB-Liegestuhl. Als "payloadbay" ist Gilbert Röhrbein nicht nur bei Twitter aktiv, sondern auch (und intensiver) bei identi.ca, einem anderen, im Sommer 2008 gestarteten  Mikroblogging-Dienst. Nochmals herzlichen Glückwunsch an den Gewinner, mit Dank, dass wir ihn hier kurz persönlich vorstellen durften.




Auf unsere nun 1.120 Twitter-Follower sind wir schon ein wenig stolz. Nach unserer Kenntnis ist das für deutsche Bibliotheken momentan der Spitzenwert (Wer mehr hat, bitte melden!) und auch im internationalen Vergleich schlagen wir uns offenbar recht wacker. Folgt man einem Bibliotheken-Ranking in Twitter, rangiert die SLUB nach Groß- und Größtbibliotheken aus USA und UK gegenwärtig unter den ersten 30.

Nun sind Mikroblogging-Dienste für uns kein Rennomierprojekt oder die Spielwiese selbstverliebter BibliothekarInnen, sondern neben WWW, SLUBlog und anderen Kanälen ein weiterer ernsthafter Versuch, Sie in die Entwicklung dieser Bibliothek möglichst gut einzubeziehen. Dazu wollen wir Twitter & Co. künftig noch intensiver für Einblicke in unsere Werkstatt nutzen und open beta für laufende Entwicklungsvorhaben der Digitalen Bibliothek organisieren. Regelmäßige Blog-LeserInnen wissen, dass wir bis zum Jahresende noch drei wichtige Baustellen abzuschließen haben: die Weiterentwicklung unseres Präsentationsmodells für Digitalisate, eine Runderneuerung unserer Webseiten sowie die Einführung eines Discovery-Systems für eine umfassende, benutzerfreundliche Mediensuche. Bei allen drei Aufgaben werden wir in Kürze vermehrt Ihren Rat und Ihre Unterstützung suchen.

Wer noch nicht mit uns twittert/mikrobloggt, hat nun vielleicht hinreichend Gründe, neu einzusteigen - auch ohne den Anreiz eines Liegestuhls. Wir würden uns freuen.

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5.014 digitale Drucke des 18. Jahrhunderts. Der Dresdner Anteil am VD 18 erreicht das Zwischenziel

Gestern mittag hatten wir die am Montag angekündigte Marke von 5.000 digitalen VD 18-Drucken überschritten. Innerhalb von zwei Werktagen haben die am Projekt beteiligten KollegInnen damit wieder einmal 64 neue Titel katalogisiert, digitalisiert, inhaltlich strukturiert und in den Digitalen Sammlungen präsentiert. Für diese anhaltend gute Leistung senden wir auch auf diesem Weg ein dickes Kompliment!

Im Rahmen des derzeit laufenden, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten zweijährigen Pilotprojekts zum VD 18 (Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts), werden die fünf beteiligten Bibliotheken wohl > 60.000 Titel produzieren. Die SLUB strebt an,  bis Ende 2011 rd. 17.000 Titel vorlegen zu können. Nach derzeit gültiger Schätzung beträgt das relevante Gesamtvolumen ca. 600.000 Titel. Weitere Informationen zu dem Großprojekt finden Sie in folgendem Fachaufsatz der beteiligten Bibliotheken.

Was wohl ein Aufklärer wie Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) zu all dem gesagt hätte? Zumindest über die völlig ungeahnte neue Reichweite seiner Publikationen hätte er sich vermutlich sehr gefreut.

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Qucosa jetzt auch mit TU Chemnitz. Alle vier sächsischen Universitäten auf einer Plattform

Mit der Technischen Universität Chemnitz ist seit heute auch die vierte sächsische Universität zum Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa migriert. Qucosa enthält damit rund 6.000 frei verfügbare Volltextdokumente, darunter rund 2.800 Dissertationen.

Qucosa ist ein quelloffenes Repository, das durch Bündelung von Inhalten und Entwicklungskapazität den beteiligten Einrichtungen wie ihren AutorInnen mehr Reichweite und Servicekomfort verschaffen soll. Qucosa ist mandantenfähig, was bedeutet, dass große Institutionen mit individuellem Layout und separater Recherchemöglichkeit, doch auf der Basis einer gemeinsamen Marke sowie eines einheitlichen Servers und Softwaresystems arbeiten. Wie Sie in Qucosa publizieren, erfahren Sie unter anderem in unserem You Tube-Videokanal.

Qucosa unterstützt Open access und steht auch Einrichtungen außerhalb Sachsens zur Mitnutzung offen. Über den Sinn von Open access hatten wir  hier im Blog schon früher gelegentlich informiert. Auch die besonderen Vorteile für DoktorandInnen empfehlen wir nochmals Ihrer Aufmerksamkeit.

Für die Integration der ehemals vier Repositorien unter einem gemeinsamen Dach gebührt allen beteiligten KollegInnen herzlicher Dank. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, die regelmäßigen Titelneuzugänge in Qucosa weiter zu steigern. Zugleich sollen Usability und Servicenutzen kontinuierlich fortentwickelt werden. Dazu freuen wir uns wie immer auch auf Ihre Hinweise.

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Dresden grüßt Leipzig. Briefentwürfe Mendelssohn Bartholdys für Sachsen gesichert

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet heute über den Ankauf bislang unbekannter Briefentwürfe Felix Mendelssohn Bartholdys. Dank kluger Zusammenarbeit der Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater und des Stadtgeschichtlichen Museums konnten die wertvollen Dokumente bei Sotheby's für Leipzig gesichert werden. Wir freuen uns mit und gratulieren herzlich.

 

Insgesamt meint es der Autor Jan Brachmann in dem Artikel mit Leipzig gut: "Es ist stärkend, von Zeit zu Zeit nach Leipzig zu fahren. Hier kam während der letzten Jahre vieles auf einen guten Weg. Die Universitätsbibliothek wurde vorbildlich saniert: mit großer Sensibilität dem alten Bau gegenüber und mit phantastischen Möglichkeiten für heutige Leser. Neue Musikermuseen für Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Clara und Robert Schumann sind in deren ehemaligen Privatwohnungen entstanden - nicht nur durch staatliches, sondern durch bürgerschaftliches Engagement. Das Bach-Archiv wurde feuersicher gemacht und das dazugehörige Museum zwar etwas unpersönlich, aber hochfunktional umgestaltet." Es ist schön, die Aufbauleistung in Sachsen einmal an solch prominenter Stelle gewürdigt zu sehen. Den ganzen FAZ-Artikel finden Sie selbstverständlich auch in der SLUB elektronisch wie gedruckt. Weitere Informationen zum Ankauf und zur gestrigen Pressekonferenz bringen z.B. Info-TV Leipzig und die Leipziger Internet-Zeitung.

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