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SLUBlog

Archiv: Januar 2011

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Der neue SLUB-Katalog. Aktueller Entwicklungsbericht

Im Vergleich zu den ersten Tagen des Jahres ist es in den letzten Wochen um den neuen Katalog ziemlich ruhig geworden. Wir führen das auf Ihre wachsende Praxiserfahrung und auf die Tatsache zurück, dass unser Projektteam das Produkt sukzessive weiterentwickelt und einige ärgerliche Geburtsfehler rasch beseitigt hat. Allen, die uns durch aufmunternde Mails und konkrete Hinweise unterstützten, danken wir wieder herzlich. Bitte richten Sie Ihre Beiträge auch künftig an ag-primo@slub-dresden.de.

In den letzten zwei Wochen waren unter anderem folgende Fortschritte zu verbuchen:

  • Optimierte Relevanzsortierung durch Veränderung der Sortierregeln
  • Ergänzung von fehlenden Bestandsinformationen und Links
  • Verbesserte Signaturensuche
  • Ergänzung der Suchfelder in der Erweiterten Suche (um Verlag/Körperschaft, Regalstandort/Signatur, ISMN, Klassifikation, Barcode)
  • Bearbeiten von Systemnachrichten im Benutzerkonto.

Noch bleibt mancher Feinschliff zu leisten. Zum Beispiel ist bekannt, dass der Browser „Safari“ auch bei uns noch Probleme verursacht, die auf ein fehlerhaftes Cookie-Handling in diesem Browser zurückzuführen sind. Wir arbeiten an einem Workaround und empfehlen vorläufig, eine aktuelle Version von Firefox, Internet Explorer, Opera oder Chrome zu benutzen. Ein weiteres aktuelles Manko: Bei zur Digitalisierung vorgesehenen, aber noch nicht abschließend bearbeiteten Titeln führt der „Go to“-Button zu einem Fehlerbildschirm und nicht zu einem erläuternden Text.

Die Entwicklungsarbeit im Detail wird engagiert fortgesetzt, um nach dem anfangs teils lautstarken „Nein!“, auch die Phase des „Ja, aber“ rasch zu überwinden. Ziel ist weiterhin, Ihnen nicht irgendeinen Katalog, sondern eines der leistungsstärksten und elegantesten Suchsysteme in Bibliotheken zu bieten. Um das zu erreichen, werden wir neben dem weiter erforderlichen Feintuning folgende drei Schwerpunkte bearbeiten:

  • Abbildung von Hierarchien: Im Gegensatz zum alten Katalog klopft der neue bei mehrbändigen Werken und Schriftenreihen derzeit noch alles flach und spricht irreführend pauschal von "Versionen"
  • Einbindung weiterer Titeldaten online verfügbarer  Dokumente: Vor allem im Bereich der unselbständigen Werke (Zeitschriftenaufsätze u.ä.) sind die Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgeschöpft
  • Erhöhung der Treffergenauigkeit und multilinguale Suche: Neben der Arbeit an der größtmöglichen Vollständigkeit von Suchergebnissen wollen wir deren Genauigkeit weiter verbessern. Dazu werden wir semantische Konzepte entwickeln, die auch eine mehrsprachige Suche unterstützen (bei Eingabe von "Verpackungsmaschine" wird z.B. auch "packing machine" gesucht und umgekehrt).

Bleiben Sie mit uns weiter am Ball und fordern und fördern Sie unser Team bitte mit Ihren Fragen und Anregungen.

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Dresden und der 13. Februar. Neue Ausstellung in der SLUB

Am 28. Januar, um 19 Uhr, wird im Vortragssaal der SLUB eine gemeinsame Ausstellung von TU Dresden und SLUB eröffnet. In seinem Grußwort wird der Rektor der TU dabei unter anderem auch über das Anliegen der Menschenkette sprechen.

 

Die neue Ausstellung Erinnerung.GEWALT.Verdrängung - Dresden und der 13. Februar widmet sich der Erinnerungskultur Dresdens. Das Gedenken an die Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 ist seit 66 Jahren belastet. Die Nationalsozialisten nutzten das Leid für ihre Propaganda. Im Kalten Krieg organisierte die DDR-Führung antiimperialistische Großdemonstrationen. Heute besetzen Neonazis die historischen Plätze der Stadt für rechtsextreme Inszenierungen.

 

"Benutztes Leid", "Verdrängte Realität", "Vergessenes Erinnern", "Stadt als Bühne" – so heißen einige Kapitel der Ausstellung. Victor Klemperers originaler Ausweis, Zeitungen, Fotos und Filme sind zu sehen. Die Besucher erhalten zudem Anregungen, in ihren Stadtteilen selbst auf Spurensuche zu gehen. Sie sind herzlich eingeladen.

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Coworking. So sieht das aus

Anfang letzter Woche haben die ersten SLUB-BenutzerInnen bei neonworx ihre Coworking-Plätze bezogen. Das Konzept ist relativ neu und bedarf vielfach noch einer näheren Erklärung. Wir halten es  für außerordentlich zukunftsträchtig, auch und gerade für Bibliotheken. Wie's in unserem Fall konkret aussieht, können Sie unten sehen. Bild 1 zeigt die Carrel-Zone, Bild 2 das freundliche Team von neonworx im separaten Empfangsbereich (nebst Tischkicker). Erste Profile von SLUB-Coworkerinnen finden Sie hier. Wir freuen uns auf die Erfahrungsberichte.



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Am Ende des Tunnels. Die SLUB stellt wieder Personal ein!

Nachdem das Thema Personalabbau an der SLUB das Blog seit seiner Gründung unter verschiedenen Aspekten (z.B. Rationalisierung von Abläufen, Ausbildung) regelmäßig begleitet und sogar einen Blog-Appell des Personalrats hervorgebracht hat, wollen wir Ihnen hier auch mitteilen, dass seit Anfang des Jahres der generelle kw(kann wegfallen)-Vermerk für freiwerdende Stellen sowie der Einstellungsstopp aufgehoben sind. Einige werden das schon an unseren beiden aktuellen Stellenausschreibungen für den Wissenschaftlichen Dienst abgelesen haben.

Wenngleich der Stellenabbau nicht völlig zum Stillstand gekommen ist, eröffnen sich damit nach vielen Jahren erstmals deutlich verbesserte Perspektiven, den Personalkörper zu verjüngen und in den Stellenprofilen an die Herausforderungen der digitalen Informationswelt anzupassen.

Nach dem erfreulichen Fortschritt bei der Personalsituation wollen wir uns in den nächsten Monaten vermehrt dem Thema widmen, wie die "Behörde" SLUB in der hoch dynamischen Wissenschaftslandschaft noch konsequenter unternehmerisch handeln kann. Um unsere Leistungsfähigkeit und überregionale Strahlkraft zu behaupten, sind größere Handlungsfreiheit und Planungssicherheit gefragt. Über eine entsprechende Stärkung der SLUB wurde am 20. Januar auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP im Sächsischen Landtag debattiert. Das ist  ein weiterer, ermutigender Erfolg. Nach Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls werden wir auf diesen Punkt nochmals gesondert eingehen.

Allen die daran mitgewirkt haben, dass die SLUB unter den objektiv schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen des Freistaats in diesen wichtigen politischen Handlungsfeldern vorangekommen ist, danken wir herzlich.

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Sonntags mehr Platz. Bereichsbibliothek DrePunct bis Ende Februar auch sonntags geöffnet

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Sonntagsbrunch des Studentenwerks ist anlässlich der Prüfungswochen auch wieder unsere Bereichsbibliothek DrePunct geöffnet. Zusätzlich zu den Arbeitsplätzen in der Zentralbibliothek stehen somit am 23.1., 30.1., 6.2., 13.2., 20.2. und 27.2. jeweils von 10 bis 18 Uhr über 200 weitere Plätze bereit.

Im zweitgrößten Bibliotheksgebäude der SLUB sind rund 600.000 Bände aus den Fachgebieten Bauingenieurwesen, Verkehrswissenschaften, Elektrotechnik, Geowissenschaften, Informatik, Maschinenwesen und Wirtschaftswissenschaften aufgestellt sowie sämtliche Online-Angebote verfügbar. Wir wünschen allen SonntagsarbeiterInnen einen angenehmen Aufenthalt und viel Erfolg.

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