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Archiv: April 2011

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Georg Klein am 4. Mai in Dresden - dank Dresdner Studierender

Dieser Text ist im SLUBlog ein wenig off topic, der Bitte einer Dresdner Studierenden wollten wir uns aber nicht verschließen, zumal das Thema "Lesekreis, Buch, Lesung" ja so ganz neben unserer Spur nun auch wieder nicht ist. Also: Seit 2007 veranstalten engagierte Dresdner Germanistik-Studierende einen "Lesekreis für lebendige Literatur", den sie durch ein eigenes Blog begleiten und jeweils am Ende einer Gesprächsperiode durch die Einladung des besprochenen Autors krönen.

 

Am 4. Mai wird deshalb Georg Klein in der Stadt sein und um 20 Uhr im Kulturhaus Loschwitz öffentlich lesen. Sie sind herzlich eingeladen.

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NS-Raubgut in der SLUB. Neues Projekt zur Aufarbeitung alter Verbrechen

Mit Fördermitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und unterstützt von der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung wird die SLUB bis Ende 2012 die Handschriften, Drucke und Karten der Zugangsjahre 1933 bis 1945 der ehemaligen Sächsischen Landesbibliothek systematisch auf unrechtmäßigen Erwerb untersuchen. Ziel ist, NS-Raubgut zu ermitteln, zu kennzeichnen und soweit möglich an die rechtmäßigen Erben zu restituieren. Neben der SLUB profitier(t)en unter anderem auch die Universitätsbibliothek Leipzig und das Sächsische Staatsarchiv von dem seit 2008 bestehenden Förderprogramm des BKM.

Dass es bedauerlicherweise auch in den Beständen der ehemaligen Sächsischen Landesbibliothek Grund für ein solches Provenienzforschungsprojekt gibt, ist lange bekannt. Bereits 1991 gab die SLUB 295 Bücher an die Erben des Bankiers Victor Klemperer zurück. 2001 meldeten wir 154 bibliophile Drucke des Prager Knopffabrikanten Heinrich Waldes an die "Lost Art"-Internet Database, 2004 erhielten die Erben der Leipziger Verlegerfamilie Hinrichsen Teile einer wertvollen Autographen-Sammlung zurück, die 1938 beschlagnahmt worden und 1943 über einen Leipziger Antiquar in die Bibliothek gelangt war. Mit der Washingtoner Erklärung (1998) ist das Jahrzehnte sträflich vernachlässigte Thema in Politik und öffentlichen Einrichtungen breiter angepackt worden. Ausführlichere Informationen zur Provenienzrecherche in der SLUB werden wir im Rahmen des Projekts auf unseren Webseiten veröffentlichen. Methode und Ergebnisse der Ermittlung von NS-Raubgut können Sie sich bis dahin zum Beispiel bei den KollegInnen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg anschauen, die die sehr aufwändige, planmäßige Detektivarbeit schon etwas länger betreiben.

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Frohe Ostern! SLUB von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen

Die SLUB wünscht Ihnen allen sonnige Ostertage. Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag ist die Bibliothek mit allen Häusern geschlossen. Ab 26. April geht's wie gewohnt weiter.

Sämtliche Schließtage und verkürzten Öffnungszeiten bis zum Jahresende finden Sie tabellarisch auf unseren Webseiten.

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Köpfe des Jahrhunderts. Neuer Bildband und Ausstellung zum Werk des Fotografen Fritz Eschen

Nicht nur für das bevorstehende Osterfest wollen wir Ihnen heute einen neuen Bildband aus Beständen der Deutschen Fotothek empfehlen: Fritz Eschen, Köpfe des Jahrhunderts. Das Buch ist in der Reihe "Bilder und Zeiten" des Lehmstedt Verlags erschienen und kostet 24,90 €.

 

In derselben Reihe und zum selben Preis sind seit letztem Jahr bereits Aufnahmen Eschens aus dem Berlin der frühen Nachkriegszeit zu haben (Berlin unterm Notdach). Zu diesem Thema wird am Freitag, dem 6. Mai, in der renommierten Galerie C/O in Berlin auch eine Ausstellung eröffnet.  Jens Bove, der Leiter der Deutschen Fotothek in der SLUB, wird die Gäste begrüßen, Ernst Elitz den Einführungsvortrag halten. Kaufen Sie und kommen Sie. Fritz Eschen, die Deutsche Fotothek, Lehmstedt und C/O haben's alle verdient.



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Vier Staatsbibliotheken – ein Ziel. Berlin, Dresden, Göttingen und Hamburg verstärken die Zusammenarbeit bei quellcodeoffener Digitalisierungssoftware

Über die sichtbaren Ergebnisse unserer Retrodigitalisierung berichten wir hier im Blog regelmäßig. Der nicht sichtbare Teil des Unternehmens, die notwendige Software zur massenhaften Produktion und Präsentation von Digitalisaten, ist weniger leicht zu beschreiben und für Laien in der Regel auch relativ reizlos. Einige wesentliche organisatorische Fortschritte der letzten Wochen seien auch an dieser Stelle einmal ausnahmsweise benannt.

 

Zur Unterstützung ihrer Digitalisierungsprozesse setzen die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg und die SLUB jeweils die quellcodeoffene Softwaresuite Goobi ein. In den letzten Monaten haben sich die vier Bibliotheken sowie die Firma Zeutschel, die mittels Consulting-, Installations- und Entwicklungsaufträgen an Goobi mitwirkt, als Goobi Community Board konstituiert und Maßnahmen verabredet, um die Zusammenarbeit zu professionalisieren. Wichtigste Grundlage ist eine Vereinbarung, die ein nachhaltiges Release Management garantiert. Veröffentlichung, Pflege und Entwicklung des Goobi-Quellcode werden über die freie Plattform Launchpad organisiert. Auch die Meldung von Programmfehlern, die technologische Ausformulierung von Entwicklungswünschen und die direkte Kommunikation zwischen und mit den Entwicklern sind in Launchpad leicht möglich. Zur allgemeinen Kommunikation unter den Anwendereinrichtungen dient die Mailingliste goobi-community@goobi.org. Ergänzt wird das Community-Angebot durch ein gemeinschaftlich gepflegtes Wiki zur Anwenderdokumentation sowie die allgemeine Webseite Goobi.org.

 

Als weitere Bausteine zur vertieften Zusammenarbeit dienen künftig etwa halbjährlich Anwenderforen, in der an der Produktbildung und -werbung gearbeitet wird und aktuelle Entwicklungsergebnisse und -vorhaben vorgestellt werden. Entsprechend fand am 25. März mit rund 50 Gästen aus deutschen und österreichischen Bibliotheken ein erstes Anwendertreffen in der SLUB statt, das zweite soll bereits im Juni während des Berliner Bibliothekartags folgen.

 

Detailliertere Informationen zur freien Software Goobi und den Mitwirkungsmöglichkeiten finden Sie auf den oben genannten Seiten oder direkt bei der Zeutschel GmbH bzw. einer der vier Bibliotheken.

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