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SLUBlog

Archiv: November 2011

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Online first. Neue Quellen für den SLUB-Katalog

Unter dem Titel "Schlagzeilen aus aller Welt" hatten wir Ihnen vor einiger Zeit die Datenbank Library PressDisplay vorgestellt, die Zugang zu rund 1.750 Zeitungen und Magazinen aus 94 Ländern bietet. Um den Wert dieser Datenbank für Sie weiter zu erhöhen, finden Sie nun alle in der Datenbank enthaltenen Titel separat im SLUB-Katalog. Entsprechend führen Sie Suchen nach "Washington Post" oder "Rheinische Post" (Düsseldorf) direkt zu den online verfügbaren Ausgaben.

Daneben haben wir über 110.000 online verfügbare Titel aus anderen deutschen Bibliotheken in unseren Katalog aufgenommen. Darunter befinden sich zum Beispiel etwa 20.000 digitalisierte Werke aus der Universitätsbibliothek Heidelberg sowie die Open access-Publikationen (Dissertationen u.a.) aus zahlreichen Hochschuldokumentenservern.

Sämtliche Titel sind zuverlässig verfügbar und qualitätsgeprüft. Schließlich soll der SLUB-Katalog kein Google-Imitat werden, sondern durchweg hochwertige Fachinformation enthalten. Im nächsten Ausbauschritt beschäftigen wir uns wieder mit unseren selbst produzierten Digitalisaten und wollen die Strukturmetadaten - und bald auch  Volltexte - unserer Digitalen Sammlungen in den SLUB-Katalog spielen. Online first. Die damit verbundene Verfügbarkeit und Reichweite ist nicht zu übertreffen.

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E-Books. Ein wichtiger Benutzungstipp

Anfang des Monats hatten wir Sie darüber informiert, dass wir unseren angemeldeten BenutzerInnen im Wege des sog. kundengesteuerten Erwerbs (patron-driven acquisition) über 200.000 zusätzliche E-Books anbieten können. Die Resonanz auf dieses neue Angebot ist begeisternd und übertrifft alle Erwartungen. In den ersten drei Wochen haben Sie bereits 6.500 Kurzausleihen ausgelöst, darunter 2.700 als "Read online" und 3.800 als "Download". Wegen mehrfacher Nachfrage haben wir 55 E-Books dauerhaft in unseren Bestand übernommen.

Als Schwierigkeit für den Dauerbetrieb erweist sich, dass Sie offenbar häufig selbst dann den "Download" auslösen, wenn für Ihren Informationsbedarf eigentlich "Read online" ausreichen würde. Denn "Download" bedeutet ja ebenfalls nicht etwa unbegrenzten Besitz auf Ihrem persönlichen Rechner, sondern kurz befristete Ausleihe in einem bestimmten Datei-Format (ACSM). Da finanziell zwischen den beiden Benutzungsarten durchaus ein Unterschied besteht, wollen wir in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten den Kundennutzen der einzelnen Zugriffsarten noch besser erklären und die Benutzeroberfläche verbessern. Ein Baustein zum besseren Verständnis ist dieses Blog-Post. Bitte prüfen Sie, was Sie mit einem aufgerufenen E-Book konkret anstellen wollen (Nachschlagen, Fußnote prüfen, Eindruck verschaffen, Durcharbeiten …) und entscheiden Sie sich im Interesse optimaler Wirtschaftlichkeit (d.h. konkret möglichste Schonung unseres begrenzten Bibliotheksetats) wo immer das geht für die "Read online"-Variante. Unser Ziel ist weiter, Ihnen den umfassendsten und zugleich liberalsten E-Book-Zugang zu bieten. Helfen Sie uns dabei.

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Sitzen am Stehtisch. Weitere Sitzplätze für die Zentralbibliothek

Weihnachten beginnt in der SLUB dieses Jahr ein wenig früher. Nach der öffentlichen Fahrradluftpumpe und den zusätzlichen Buchboxen bescheren wir Ihnen diese Woche noch 28 neue Sitzmöbel für unsere Stehtische in der Ebene -2.

Schon bei der Einrichtung des SLUB-Hauptgebäudes im Jahr 2002 galt die Leitlinie, dass Sie selbst wählen können sollen, ob Sie beim Arbeiten sitzen, stehen oder liegen (Sofas!) wollen. Das Problem: Obwohl orthopädisch empfohlen, benutzen Sie die Stehtische selbst bei drangvoller Enge bislang kaum. Da es bei uns speziell während der Prüfungszeiten aber bekanntlich auf jeden Arbeitsplatz ankommt, haben wir nun die Konsequenz gezogen und die abgebildeten Stühle gekauft. Wie das Foto zeigt, macht der bibliothekarische Ordnungssinn selbst vor der Aufstellung von Stühlen nicht halt. Ich bin sicher, dass Sie das Bild rasch verlebendigen werden.


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Multilinguale semantische Suche in der Closed-Beta. Einladung an Power-User

Im Blog haben wir gelegentlich schon angedeutet, dass wir Ihnen noch dieses Jahr im SLUB-Katalog ein zusätzliches Werkzeug anbieten wollen: eine multilinguale semantische Suche, die wir SLUBsemantics nennen. Auf der Basis frei verfügbarer Informationen aus Wikipedia stellt SLUBsemantics vollautomatisch neue inhaltliche Verknüpfungen zwischen unseren Katalogisaten her und schafft damit vor allem in dreierlei Hinsicht zusätzliche Erkenntnis bzw. Anregungen:

  1. Multilingualität. Geben Sie z.B. "Once upon a time in the west" ein, erhalten Sie auch Treffer zu "Spiel mir das Lied vom Tod", dem deutschen Titel für diesen berühmten Italo-Western. In der ersten Version werden Sie das für die Sprachen Deutsch, Englisch und Polnisch sehen.
  2. Möglichkeit unscharfer Suchen. Herstellung von inhaltlichen Bezügen zwischen einzelnen Titeln. "Spiel mir das Lied vom Tod", ein Film von Sergio Leone, ist nicht zuletzt wegen Ennio Morricones Filmmusik ein internationaler Klassiker. Suchen Sie den Filmtitel, erhalten Sie strukturiert auch Angebote zum Regisseur, zum Komponisten und weiteren beteiligten Personen. Sollten Sie z.B. nur wissen, dass Sergio Leone doch diesen berühmten Film mit Henry Fonda gedreht hat, gelangen Sie über die Suche nach Sergio Leone trotzdem zu "Spiel mir das Lied vom Tod".
  3. Finden, was man zunächst gar nicht gesucht hat, was sich aber als überraschende Entdeckung erweist. Experten kennen das als Serendipity. Beispiel s. oben Leone, Morricone, Fonda. Oder: Sie suchen Papiermühle und gelangen zur Wasserzeichenforschung, geben Automatikgetriebe ein und lernen den Bonanza-Effekt kennen usw.

Dies nur in Kürze zum Kontext unserer heutigen Einladung. Für die breite Öffentlichkeit wollen wir die möglichen Erträge wie die noch vorhandenen Grenzen von SLUBsemantics vor der Publikation unter anderem in einem kleinen Film erläutern. Die Veröffentlichung der Beta-Version ist für den 15. Dezember vorgesehen. Momentan befinden wir uns in der Phase der sog. Closed-Beta, in der wir ausgewählte, informationstechnisch versierte Benutzer aus nah und fern das System bereits testen lassen. Da wir wissen, dass wir solche fähigen Menschen durchaus auch unter unseren KundInnen haben und BranchenkollegInnen das SLUBlog ebenfalls lesen, laden wir alle LeserInnen auf diesem Weg ein, an der Closed-Beta teilzunehmen und SLUBsemantics mit uns weiter zu qualifizieren.

Falls Sie Interesse haben, unser Angebot anzunehmen, genügt eine Mail an den Kollegen jens.mittelbach@slub-dresden.de. Herr Mittelbach gibt Ihnen nähere Informationen und schaltet Sie für den Test frei. Für alle anderen: Demnächst mehr. Rückfragen gern.

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Erleichterung von Boxenstopps. 120 zusätzliche Buchboxen in der Zentralbibliothek

Damit Sie bei uns entliehene Medien nicht allzu häufig zwischen Wohnung und Bibliothek hin und her schleppen müssen, bieten wir Ihnen in den meisten Standorten abschließbare Buchboxen an, die Sie über den SLUB-Katalog bequem vormerken und verwalten können. Vor allem in der Zentralbibliothek war die bisher vorhandene Kapazität selten ausreichend und die Vermehrung dieser besonderen Schließfächer ein regelmäßig geäußerter Wunsch. Unter Ausnutzung letzter Wandreserven (im Durchgang zur Lehrbuchsammlung) ist es gelungen, unser Angebot nochmals um 120 Boxen auszubauen.

Eine Buchbox können Sie maximal bis zu sechs Wochen belegen. Da der Service auch nach der Erweiterung ein knappes Gut bleiben wird, bitten wir Sie, damit vernünftig umzugehen. Details entnehmen Sie bitte den Benutzungsregeln. Wie Buchboxen aussehen, zeigt das folgende Bild. Schöner ist die Bibliothek dadurch wohl nicht geworden; aber durchaus wieder ein wenig nützlicher.

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