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Archiv: Dezember 2011

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Früher war mehr Lametta. Neue Ausgabe des Bibliotheksmagazins online

Früher war mehr Lametta ... So lautet die Schlagzeile zu einer Ausstellungsbesprechung von historischen Weihnachtsfotografien. Weitere Artikel in Heft 4/2011 des Bibliotheksmagazins BIS beschäftigen sich mit unserem neuen Suchwerkzeug SLUBsemantics, der Münzsammlung der Universitätsbibliothek Leipzig, digitalisierten Raritäten der Stadtbibliothek Chemnitz oder dem Preisträger des Sächsischen Bibliothekspreises 2011.

Die Zeitschrift gibt es wie immer online und gedruckt. Als Printausgabe einsehen können Sie sie in allen Bibliotheken oder für 39 Euro im Jahresabonnement frei Haus. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

 

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Unser Service. Wichtige Informationen zum Jahreswechsel

Während der Vorlesungsbetrieb an der TU bereits morgen endet, sind wir noch bis 23.12. für Sie da. Bis 2. Januar gelten in den Häusern besondere Öffnungszeiten, die wir in einer Tabelle zusammengefasst und mit Aushängen und in der Presse bekanntgemacht haben.

Die Zeit zwischen dem 27.12. und dem 2. Januar nutzen wir zudem für aufwändigere Arbeiten an unserem Ausleihsystem. Transaktionen wie Bestellung, Ausleihe, Vormerkung und Verlängerung sind deshalb in diesem Zeitraum nicht möglich. Durch die Gestaltung der Leihfristen haben wir vorgesorgt, dass Fälligkeiten an diesen Tagen nicht eintreten. Sollten Sie im Einzelfall dennoch unverschuldet in Terminnot geraten, sind die KollegInnen der Ausleihe selbstverständlich ansprechbar. Dringend benötigte Medien werden Sie auch mit Blick auf den morgigen Vorlesungsschluss vermutlich ohnehin noch vor Weihnachten ausleihen.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen, danken für Ihren regen Zuspruch, für Unterstützung und Hinweise in diesem Jahr, und wünschen ein frohes Weihnachtsfest sowie Glück und Gesundheit für 2012!

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3 Mio. Images! Digitalisierungszentrum erreicht Jahresziel

Das Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) meldete uns diese Woche, dass das Jahresziel von 3 Millionen Images erreicht ist. Gegenüber dem schon sehr guten Vorjahresergebnis bedeutet das nochmals eine Produktionssteigerung um fast 30%. Betrachten Sie die Zahlenkette der letzten fünf Jahre, können Sie ermessen, wie hervorragend sich die SLUB auf diesem Gebiet entwickelt hat: 115.554 - 233.173 - 981.169 - 2.332.757 - 3.013.995 (Stand 14.12.).

 

3 Millionen Images: das sind konkret Drucke des 17. und des 18. Jahrhunderts, historische Karten, Handschriften, landeskundliche Zeitschriften ..., die durch das DDZ in die digitale Welt befördert wurden und über den SLUB-Katalog sowie viele weiteren Informationsportale und Suchmaschinen neu verfügbar sind. Henrik Ahlers, dem Leiter des DDZ, und seinem gesamten Team Dank und Anerkennung für diese tolle Leistung.

 

Trotz weiterer Drittmittelbewilligungen für neue Digitalisierungsprojekte wird sich die Erfolgsgeschichte wegen räumlicher, technischer und personeller Grenzen in den nächsten Jahren allenfalls mit moderaten Steigerungsraten fortsetzen. Signifikant zulegen könnten wir nur noch außerhalb des DDZ, d.h. mit externen Dienstleistern. Innerhalb des Hauses wird es vor allem darum gehen, die bereits vorhandenen wie die laufend hinzukommenden Digitalisate künftig noch besser "arbeiten" zu lassen. So wollen wir 2012

  • den Routinebetrieb für die Texterkennung erreichen. Images von Texten sind schön, im Volltext durchsuchbare Digitalisate sind besser. Aus Texten sollen also tatsächlich wieder Texte werden
  • die Strukturmetadaten und Volltexte von Digitalisaten für unseren SLUB-Katalog einschließlich SLUBsemantics fruchtbar machen. Die Texte sollen den Suchindex anreichern und damit zu noch besseren Rechercheergebnissen beitragen
  • die Präsentationsoberfläche für unsere Digitalen Sammlungen medientypologisch erweitern und deren Benutzungsfunktionen und -komfort sukzessive ausbauen.

Die Arbeit wird folglich auch im nächsten Jahr keineswegs ausgehen. Zunächst hat das DDZ aber einmal guten Grund, sich am Erreichten zu freuen und die Weihnachtspause zu genießen. Ganz real, nicht digital.

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SLUBsemantics ist online! Ihre Fragen und Hinweise bitte

Wie angekündigt, haben wir heute die Beta-Version unserer neuen multilingualen semantischen Katalogsuche publiziert. Jetzt sind Sie an der Reihe. Bitte sehen Sie sich das Werkzeug an und helfen Sie, es kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zum Projekt gibt es eine erläuternde Webseite, einen kurzen Einführungsfilm sowie eine FAQ-Seite. Zum besseren Verständnis noch mal einige Essentials:

  • SLUBsemantics arbeitet vollautomatisch, indem es unsere Katalogisate auf der Basis frei verfügbarer Daten aus Wikipedia anreichert und verknüpft
  • SLUBsemantics eignet sich folglich in erster Linie für eine freie Themensuche. Für titelgenaue Suchen bevorzugen Sie die Standardsuche im SLUB-Katalog
  • SLUBsemantics unterstützt aktuell Suchanfragen in englisch, deutsch und polnisch und erkennt in der Regel automatisch die eingegebene Suchsprache. Die Erweiterung des Konzepts auf andere Sprachen wird folgen
  • SLUBsemantics bildet aktuell noch nicht den gesamten Content des SLUB-Katalogs ab, sondern ist im ersten Schritt auf die lokalen Datenquellen begrenzt.
  • SLUBsemantics schalten Sie ein und aus, indem Sie einfach auf die Bild-/Wortmarke unter dem Suchschlitz klicken (bei weißer Schrift befinden Sie sich in der gewohnten Suche, bei blauer Schrift sind Sie in SLUBsemantics)


Wir freuen uns, Ihnen SLUBsemantics anbieten zu können. Mit unserem Kooperationspartner AvantgardeLabs haben sich zahlreiche KollegInnen um die SLUB verdient gemacht. An erster Stelle genannt sei Jens Mittelbach, der das Projekt neben seiner eigentlichen Aufgabe als Leiter unserer Benutzungsabteilung maßgeblich vorangetrieben hat. Ihr dichtes Feedback wäre der optimale Lohn für die geleistete Arbeit.

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SLUB restituiert abermals NS-Raubgut. Systematische Aufarbeitung alter Verbrechen

Bevor in den nächsten Tagen SLUBsemantics Ihre Aufmerksamkeit binden wird, wollen wir Sie über einen neuen Meilenstein bei einem völlig anderen, aber keineswegs weniger wichtigen Thema informieren: Am 9. November hat die SLUB an die Erben der Familie Steinthal einen Bestand von NS-Raubgut übergeben. Unter dem nationalsozialistischen Regime wurden jüdische MitbürgerInnen und politisch Oppositionelle systematisch entrechtet und deren beschlagnahmter Besitz entweder verkauft oder an öffentliche Einrichtungen abgegeben. Im Rahmen eines hier bereits vorgestellten Provenienzforschungsprojekts will die SLUB in ihren Beständen NS-Raubgut ermitteln, kennzeichnen und soweit möglich an die rechtmäßigen Erben restituieren. Nach der Rückgabe der Sammlung des Bankiers Victor von Klemperer von Klemenau und der Autographensammlung des Musikverlegers Henri Hinrichsen bekennt sich die SLUB auch im Fall Steinthal zu ihrer historischen Verantwortung.

 

Den Erben der Familie Max (1850-1940) und Fanny Steinthal (1866-1941) konnten 115 unrechtmäßig erworbene Bücher zurückgegeben werden. Max Steinthal war zunächst als Direktor und bis zu seinem vom NS-Regime erzwungenen Ausscheiden 1935 im Aufsichtsrat der Deutschen Bank tätig. Die Eheleute hatten eine bedeutende Kunstsammlung aufgebaut. Sie starben binnen eines Jahres in einem Berliner Hotel, wo sie auf ihre Ausreisemöglichkeit warteten. Fanny Steinthal bestimmte in ihrem Testament den noch in Deutschland lebenden Sohn Erich Steinthal, die nach Peru ausgewanderte Tochter Eva Vollmann sowie deren damaligen nichtjüdischen Ehemann Richard Vollmann als Erben.

 

Richard Vollmann, der wohl auch nach der Scheidung von seiner Frau den Steinthals freundschaftlich verbunden blieb, lagerte später wegen der beginnenden Bombardements auf Berlin die  Steinthal’sche Kunst- und Büchersammlung in seine Villa nach Dresden aus. Zu Beginn der 1950er Jahre floh Vollmann dann in die Bundesrepublik und der Besitz des "Republikflüchtigen" wurde eingezogen. Auf diesem Weg gelangten die Bücher über den Rat der Stadt Dresden an die damalige Sächsische Landesbibliothek.

 

Mit den Büchern geben wir den Familienerben wichtige Erinnerungsstücke zurück; zugleich erinnern wir an das doppelte Unrecht der Enteignung und Beschlagnahmung. Über die Fortschritte im eingangs genannten Provenienzforschungsprojekt informieren wir Sie kontinuierlich mit einer besonderen Webseite

Kommentare

Danke!
27.06.2017 15:07
Dear David, you get access ...
22.06.2017 10:31
Aus Erfahrungen lernen
22.06.2017 09:08
Access to presentations
21.06.2017 18:47
Ohne Worte
21.06.2017 18:40

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