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Archiv: Februar 2012

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A.W. Schlegel digital. Neues DFG-Kooperationsprojekt an der SLUB

"Mit zunehmendem Alter wuchs Schlegels Eitelkeit, so dass er immer öfter Ziel des Spottes wurde", schreibt Wikipedia über August Wilhelm Schlegel (1767-1845). Vielleicht ein Grund, weshalb Schlegels vielfältige historische Leistungen heute kaum noch bekannt sind. Der Bruder Friedrich Schlegels gilt unter anderem als Mitbegründer der Romantik, bedeutender Literaturkritiker und Shakespeare-Übersetzer sowie erster deutscher Professor der Indologie (1818 an der Universität Bonn). Mit zahlreichen Geistesgrößen seiner Zeit stand er in engem Kontakt. Entsprechend umfangreich ist seine überlieferte Korrespondenz, die als Teil des Nachlasses 1873 und 1998 durch die SLUB erworben wurde.

 

In einem gemeinsamen Projekt mit den Universitäten Marburg und Trier werden die rund 3.000 Schlegel-Briefe aus unserem Bestand und 2.000 Briefe aus 80 weiteren Einrichtungen digitalisiert, transkribiert und elektronisch ediert. Die auf diesem Weg hergestellte wissenschaftliche Editionsumgebung soll für ähnliche Projekte wegweisend sein. Das Projekt startet am 1. März, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und ist auf fünf Jahre angelegt. Zwischenergebnisse, zum Beispiel die 3.000 digitalisierten Briefe, werden deutlich früher verfügbar sein.

 

Von Friedrich Schlegel, der die letzten Lebensjahre in Dresden verbracht hat, gibt es in unseren Sammlungen übrigens auch das eine oder andere interessante Stück; zum Beispiel ein Widmungsgedicht für Clara Schumann. Friedrich Schlegels Grab befindet sich auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden.

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Chillen in der SLUB. Neue Entspannungszone dank Sponsorenunterstützung

Wer die SLUB kennt, weiß, dass wir trotz räumlicher Begrenztheit versuchen, Ihre sehr differenzierten Ansprüche durch möglichst differenzierte Angebote zu beantworten. Sie sollen bei uns sitzen (Stühle), liegen (Sofas) und stehen (Stehtische) können, angeregt kommunizieren (ideal in den Gruppenarbeitsräumen, im Sommer auch auf den Liegestühlen der Bibliothekswiese), aber auch möglichst geräuschlos arbeiten (Lesesaal u.a.) dürfen.

Neben dem lebendigen Forum im Eingangsbereich der Zentralbibliothek wollen wir unser vielfältiges Platzangebot in Kürze um einen weiteren Baustein bereichern. Dort, wo früher Mikrofichelesegeräte standen (in Nachbarschaft zum Infopunkt), sollen spezielle Sitzmöbel stehen, in denen Sie sich entspannen und ganz bei sich sein können, zugleich einen schönen Blick auf das Forum haben und in Ruhe zum Beispiel neue Lesegeräte für Bibliotheksmedien kennenlernen. Hektik, laute Gespräche, Speisen werden dort tabu sein. "Chill mal", entspann' Dich, lautet die Devise.

Noch in dieser Woche werden wir einen Prototyp des speziell für uns angefertigten Sitzmöbels in der Bibliothek sehen und mit einem interessierten, sehr namhaften Sponsor das entscheidende Gespräch führen. Mehr wird noch nicht verraten. Drücken Sie uns die Daumen. Wir würden uns freuen, wenn alles klappt und sind schon heute auf Ihre Meinungen gespannt.

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Landespreis für Heimatforschung. Bei uns finden Sie Anregungen und Quellen

Auch in diesem Jahr schreibt das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport wieder einen "Landespreis für Heimatforschung" aus, der sich ausdrücklich an Laienforscherinnen und -forscher richtet und neben drei Hauptpreisen auch drei Schülerpreise und einen Jugendförderpreis (TeilnehmerInnen bis 30! Jahre) vorsieht. Die GewinnerInnen des letzten Jahres sehen Sie hier.

Die SLUB nimmt nicht nur an der Jury dieses Wettbewerbs teil, sondern bietet Ihnen als Ihre Sächsische Landesbibliothek auch vielfältige Ideen und Quellen für eine erfolgreiche Teilnahme. Wichtige elektronisch verfügbare Informationen zu Geschichte, Kultur und Landeskunde Sachsens finden Sie gebündelt unter Sachsen.digital, dem gemeinsamen Angebot von zehn großen Wissenschafts- und Kultureinrichtungen im Freistaat.

Highlights in Sachsen.digital sind zum Beispiel die historischen Sächsischen Landtagsprotokolle, das Kartenforum, das digitale Historische Ortsverzeichnis oder die Sächsische Biografie nebst einem umfangreichen Personen-Wiki.

Aktiv mitmachen bei Sachsen.digital dürfen übrigens nicht nur staatliche Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, sondern auch historische Vereine und Privatpersonen. Auch wenn Sie im Wettbewerb nicht auf dem Treppchen landen, sollten Sie Ihre landeskundliche Arbeit bei uns im Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa kostenfrei und dauerhaft weltweit veröffentlichen.

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Berufsausbildung in der SLUB – (k)ein gut gehütetes Geheimnis

Als Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) möchte ich Ihnen heute einen nicht so bekannten, aber doch wichtigen Bereich unserer Bibliothek vorstellen. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit einer Berufsausbildung an der SLUB Dresden.

So können jedes Jahr etwa 6 junge Menschen ihr Handwerk in den folgenden Berufen erlernen:

  • Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste, FR Bibliothek
  • Fachinformatiker/in, FR Systemintegration
  • Fotomedienlaborant/in

 

Zurzeit hat die Bibliothek 18 Auszubildende, verteilt über 3 Lehrjahre. Leider bekommt auch unsere Bibliothek den harten Schlag der geburtenschwachen Jahrgänge zu spüren. Das äußert sich besonders in den rückläufigen Bewerberzahlen. Konnte man 2010 noch auf 230 Bewerber zurückgreifen, hatte man 2012 nur noch die Wahl zwischen 85 Ausbildungssuchenden. 

 

Aus diesem Grund wird die SLUB Dresden an der Messe „Ausbildung und Studium“ teilnehmen, welche von der Bundesagentur für Arbeit initiiert wird. Diese findet am Samstag, den 03. März 2012, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, im Rudolf-Harbig-Stadion Dresden statt. Die erstmalige Teilnahme unserer Bibliothek an einer derartigen Veranstaltung stellt für uns eine interessante Erfahrung dar. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg interessierte junge Menschen ansprechen und für eine Ausbildung an der SLUB Dresden begeistern können.

Bitte mal Spaghetti sagen ...


 

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Das SLUBlog zieht um! Ab morgen SLUB-Homepage und Blog im einheitlichen Design

Morgen werden Sie sich eventuell die Augen reiben und erneut auf Ihr Bookmark klicken, wenn Sie das SLUBlog besuchen. Denn ab morgen wird das Blog im Design der SLUB-Homepage erscheinen. Sonst ändert sich für Sie, liebe LeserInnen, nichts.

Das hatten wir schon lange vor. Schließlich erscheint die SLUB-Homepage schon seit Dezember 2010 im neuen Design. Theoretisch ist auf der technischen Seite gar nicht so viel zu tun. So wird sowohl die SLUB-Homepage als auch der SLUBlog von der selben TYPO3-Instanz ausgeliefert. Wie immer sind es die Details, die den Umzug immer wieder verschoben haben.

 

Nun haben wir alle Punkte in unserem Testsystem umgesetzt: Unser Designer Thomas Jung hat die Gestaltung ergänzt, die T3Blog-Extension ist geupdated, das Seitentemplate und die "schönen URLs" wurden angepasst und getestet, damit die bisherigen Links auch weiter funktionieren. Die leichteste Aufgabe ist schließlich die Verschiebung des Blogs im Seitenbaum von TYPO3 - eine der Stärken dieses "Content Management Systems" (CMS).

 

Die SLUB setzt seit 2007 auf das quelloffene und freie CMS TYPO3. Damit realisieren wir neben der  SLUB-Homepage und den SLUBlog zahlreiche weitere Angebote: Z.B. arthistoricum.net - die Virtuelle Fachbibliothek Kunst, Qucosa - der sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver oder auch die Ergebnisse der Provenienz-Forschung (NS-Raubgut).

 

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen. Vielleicht finden Sie auch noch einen Fehler? Lassen Sie uns das bitte wissen. Wir werden der Sache dann auf jeden Fall umgehend auf die Spur gehen.

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