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Archiv: August 2012

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Veränderte Öffnungszeiten und Schließtage im September

Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: In den Semesterferien sind die Öffnungszeiten aller Standorte der SLUB reduziert.
Vom 3. September bis einschließlich 30.  September 2012 ist die
Zentralbibliothek von Montag bis Samstag 9 bis 22 Uhr
geöffnet. Sonntags steht Ihnen die Bibliothek wie gewohnt von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung. Die Bereichsbibliothek DrePunct öffnet Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr.

 

Nähere Informationen zu den veränderten Öffnungszeiten der Zweigbibliotheken finden Sie hier.

 

Bitte beachten Sie auch, dass die SLUB am 05. und 06. September 2012 wegen Revision und technischer Wartungsarbeiten an allen Standorten geschlossen bleibt.

Ab 1. Oktober, steht Ihnen die Bibliothek wieder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.

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homegrown - Endspurt der Ostrale

Seit Juli steht die rote Hirschbank im Foyer der SLUB und lädt zur Ostrale ein. Jetzt beginnt der Endspurt: noch bis 19. September ist die internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste im Ostragehege zu sehen. Zum diesjährigen Thema homegrown fällt jedem etwas ein. So macht es Spaß, die Vorstellungen der vielen Künstler mit eigenen Erinnerungen und Bildern zu vergleichen. Bloß den Fotoapparat nicht vergessen! Wer Informationen zur Gegenwartskunst sucht, ist in der SLUB immer richtig.

 

 

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Celebrity & Fashion - Neues in der Deutschen Fotothek

Neu in der Deutschen Fotothek sind einige hundert Aufnahmen der Fotografin Ingrid von Kruse, die neben zahlreichen Bildbänden zu verschiedenen Themen vor allem durch ihre fotografischen Bildnisse von Zeitzeugen vornehmlich aus deutschsprachigem Raum bekannt geworden ist: Politiker wie Richard von Weizsäcker, Philosophen wie Karl Popper, Künstler wie Emil Schumacher und Pina Bausch, Schriftsteller wie Martin Walser und Musiker wie Hans Werner Henze. (Daneben Menschen mit außergewöhnlichen Schicksalen, Menschen, deren Gesichter von diesen Schicksalen erzählen).

 

Ingrid von Kruse hat sich den Menschen, die sie photographieren wollte, mit äußerster Umsicht genähert. „Auf eigene Weise geschah das, ohne Auftrag von außen. Nicht in erster Linie das Bestreben des Photographen, Bildnisse berühmter Zeitgenossen zu schaffen, leitete sie, sondern ihr Ziel war, im Gespräch etwas über Menschen zu erfahren, die aus verschiedenen Gründen ihr Interesse erregt hatten. ... Was auf Anhieb an diesen photographischen Portraits besticht, ist die private, die persönliche Aura, die sie ausstrahlen: Aufnahmen – weder aufdringlich noch indiskret - keine Photographie, worauf der oder die Photographierte als Opfer der Photographin erscheinen. ...Mithin nicht verwunderlich, daß sie mit ihrer Kamera lebendige Menschen einfing, Menschen, die vielleicht doch einen Blick in ihre Seele gestattet haben“ (Klaus Honnef).

 

Portraits prominenter Zeitgenossen, nicht zuletzt vieler Filmstars, kennzeichnen auch das Werk F.C. Gundlachs, das seit kurzem ebenfalls in der Deutschen Fotothek präsentiert wird. Vor allem aber ist Gundlach einer der bedeutendsten deutschen Modefotografen, dessen Arbeiten sich durch handwerkliche Perfektion, technische Finesse und Inszenierungskunst auszeichnet, sowie durch sein Gefühl für die bildhafte Kommunikation von Mode.

 

„Als epigrammatischer Stil“ lässt sich, wie es auf den Webseiten der Stiftung F.C. Gundlach heißt, die Haltung des Fotografen am prägnantesten beschreiben. „Reduziert auf das Notwendige, von klarer, übersichtlicher Struktur und am Maßstab präziser Mitteilung orientiert, mischen sich in seinen Bildern emotionale und rationale Elemente zu einer unverwechselbaren Bildsprache. Sinnliche und formale Faktoren halten sich die Waage. Das Gespür des Fotografen für die stofflichen Qualitäten der dargestellten Motive ist ebenso ausgeprägt wie sein Sinn für die bildnerische Konstruktion. Starporträts, Modefotografien, Reportagen und Architekturaufnahmen sind gekennzeichnet von einem Streben nach schlüssigen Bildarchitekturen.“

 

In Verbindung mit weiteren bekannten Fotografen wie Heinrich Heidersberger (vgl. Blog) oder Fritz Eschen (vgl. Blog) aber auch mit bislang weithin unbekannten Amateurfotografen (vgl. Blog) können die Beispiele Gundlach und von Kruse veranschaulichen, dass sich die Deutsche Fotothek zunehmend zu einem Schaufenster für die ganze Breite deutscher Fotografie entwickelt.

 

Abb: F.C. Gundlach: Pop-Art-Fashion, Hamburg 1966

 

 

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Einer für alle(s)

Wer das Magazin der Bibliotheken in Sachsen "BIS" regelmäßig verfolgt, hat vielleicht schon einen Artikel mit sehr ähnlichem Titel gelesen. Damals wie heute geht es um den DFG-Viewer, einen von großen deutschen Landes- und Universitätsbibliotheken konzipierten und von der SLUB mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelten und betriebenen Webservice zur Anzeige von Digitalisaten.

 

Nun, fast 5 Jahre nachdem der erste Prototyp das Licht der Welt erblickte, können wir ein positives Fazit ziehen. Seit die DFG in ihren Praxisregeln zur Digitalisierung jedes Digitalisierungsprojekt dazu verpflichtet, das international standardisierte METS/MODS-Datenformat zu verwenden und damit den DFG-Viewer "als primäres Anzeigeinstrument" zu unterstützen, gewinnt der Webservice rasant an Bedeutung und ist schnell das mit großem Abstand meistgenutzte Webangebot der SLUB geworden. Darüber hinaus gibt es zahllose weitere Installationen der quellcode-offenen Viewer-Software in anderen Einrichtungen, z.B. im Rahmen von Projekten, die ohne DFG-Förderung durchgeführt werden und daher den zwar grundsätzlich freien, aber mit DFG-Logo versehenen Webservice der SLUB nicht verwenden möchten. Als Referenzimplementierung für das METS/MODS-Anwendungsprofil der DFG hat der DFG-Viewer außerdem maßgeblich zur Verbreitung des Datenformats in Deutschland beigetragen. Konsequenterweise hat die derzeit in Entwicklung befindliche Deutsche Digitale Bibliothek das METS/MODS-Format deshalb zu einem bevorzugten Importformat erklärt und wird die Viewer-Software zur Anzeige von Digitalisaten in ihre Oberfläche integrieren. Letztlich profitieren auch Sie davon, da der DFG-Viewer Ihnen die Möglichkeit bietet, Digitalisate unterschiedlichster Einrichtungen über eine einheitliche Bedienoberfläche zu betrachten. Probieren Sie es einmal aus, indem Sie z.B. im Zentralen Verzeichnis Digitalisierter Drucke (ZVDD) nach einem Titel recherchieren und diesen - ungeachtet seiner Herkunft - im DFG-Viewer betrachten.

 

In 5 Jahren hat sich natürlich auch an der Software einiges getan und so läuft der Webservice inzwischen bereits in Version 2.5 und weist gegenüber der ursprünglichen Version eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen und Verbesserungen auf. Dennoch hat sich eines über die Jahre nicht geändert: der DFG-Viewer und das zugrundeliegende Datenformat MET/MODS eignen sich in erster Linie für digitalisierte Drucke und Zeitschriften, sind für andere Medientypen wie Handschriften und Zeitungen allerdings nur bedingt brauchbar. Da auch diese Medientypen in Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen vermehrt digitalisiert werden, steigt die Nachfrage nach neuen Datenformaten und einer Erweiterung des DFG-Viewers, die die besonderen Anforderungen dieser Medientypen erfüllen und sich dabei ebenso an internationalen Standards orientieren. Die SLUB hat daher schon vor einigen Jahren in den jeweiligen Fach-Communities die Initiative ergriffen und auf die Vereinheitlichung von Formaten und die Weiterentwicklung des DFG-Viewers hingearbeitet. Diese Bemühungen tragen nun Früchte, denn in einem laufenden und einem gerade bewilligten DFG-Projekt wird in der SLUB bereits fleißig an der Viewer-Software programmiert und an den Formatspezifikationen geschrieben.

 

Bereits im Laufe der kommenden Wochen dürfen Sie Version 3.0 des DFG-Viewers erwarten. Dann wird der DFG-Viewer (neben einigen neuen Bedienfunktionen und einem etwas aufgefrischten User Interface) die Anzeige von digitalisierten Handschriften unterstützen. Damit einher geht die Spezifizierung eines neuen, aber ebenfalls im internationalen Kontext längst etablierten Datenformats: METS/TEI. Wir werden also auch für die Handschriften das Rad nicht neu erfinden, sondern konsequent existierende Standards anwenden und in den Webservice integrieren. Ab Herbst nehmen wir uns dann die Unterstützung für Zeitungen und Volltexte vor, wobei letzteres natürlich auch den anderen Medientypen zugute kommen wird.

 

Die Zukunft des DFG-Viewers bleibt also spannend. War der Viewer bisher nur einer für alle Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, wird er mit den aktuellen Entwicklungsprojekten auch zunehmend einer für alles, was diese digitalisieren.

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Erhaltung digitaler Dokumente - Start eines Projektes zur Digitalen Langzeitarchivierung

In der SLUB befassen sich seit Juli in einem 2-jährigen Projekt vier neue Mitarbeiter mit dem Aufbau eines Systems für die langfristige Bewahrung und Erhaltung digitaler Dokumente. Anders als die meisten Printmaterialien, die bei geeigneter „Lagerung“  50 oder mehr Jahre problemlos überstehen, sind digitale Dokumente schon nach wenigen Jahren nicht mehr nutzbar, sei es durch veraltete Datenformate oder durch Fehler der Speichermedien.

 

In den letzten Jahren wurden die Grundlagen für den produktiven Einsatz der digitalen Langzeitarchivierung geschaffen. Zahlreiche nationale und internationale Projekte haben sich verschiedenen Aspekten der digitalen Langzeitarchivierung gewidmet. Die SLUB war z.B. an den DFG-Projekten  DP4lib und LuKII beteiligt. Standards wie OAIS und PREMIS und Communities wie nestor und die Open Planets Foundation sind etabliert.

 

In dem neuen Projekt zur Digitalen Langzeitarchivierung soll ein produktives IT-System entstehen, das die digitalen Dokumente der SLUB und perspektivisch auch die Dokumente anderer sächsischer Hochschulbibliotheken bewahren wird.  Aktuell befinden sich in den Digitalen Sammlungen  der SLUB (http://digital.slub-dresden.de/kollektionen/) und dem Sächsischen Dokumenten- und Publikationsservers (http://www.qucosa.de/startseite/) digitale Dokumente mit einem Datenvolumen von über 100 TB, Tendenz steigend.

 

Auf dem Gebiet der Digitalen Langzeitarchivierung arbeitet die SLUB eng mit dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden zusammen, in dessen Rechenzentrum, die für dieses Vorhaben notwendige IT-Infrastruktur integriert wird.

 

 

Kommentare

Danke!
27.06.2017 15:07
Dear David, you get access ...
22.06.2017 10:31
Aus Erfahrungen lernen
22.06.2017 09:08
Access to presentations
21.06.2017 18:47
Ohne Worte
21.06.2017 18:40

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