1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Archiv: November 2012

Ansichten: 1932
3

"Katalysator der Entwicklung". Die neue UB Chemnitz

Zeitungslesende BibliothekarInnen hatten heute schon beim Frühstück Grund zur Freude. In einem Leitartikel der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zur kommunalen Finanzkrise ist in der "Sächsischen Zeitung" zu lesen: "Wir entwickeln ein ganzes Innenstadt-Quartier, den Brühl, neu. Katalysator der Entwicklung soll der Umbau der Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek unserer Technischen Universität werden. Der Freistaat investiert hier 40 Millionen Euro."

Die Bibliothek als Antrieb für Entwicklung - ist das nicht eine schöne Bestätigung des bibliothekarischen Auftrags? Dass Bibliotheksneu- und -umbauten eine Hochschule spürbar voranbringen können, ist im Bibliotheksland Sachsen seit der Wende schon mehrfach bewiesen. Neben den Neubauten der Fachhochschulbibliotheken Zwickau (1998), Zittau/Görlitz (2004/2006), Dresden (2006) und Leipzig (2009) sowie der umfassenden Rekonstruktion und Erweiterung der Universitätsbibliothek Leipzig (2002 ff.) zeigt das besonders auch der 2002 in Betrieb genommene Neubau des Hauptgebäudes der SLUB.

Wir gratulieren den Chemnitzer KollegInnen zu dem wichtigen Bauprojekt. Als Koordinierungs- und Servicezentrum für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen werden wir auch die "neue" Universitätsbibliothek Chemnitz weiter nach Kräften unterstützen.

Ansichten: 1420
3

Erste öffentliche Beta-Version der "Deutschen Digitalen Bibliothek" online. Die SLUB ist dabei

Seit wenigen Minuten ist die "Deutsche Digitale Bibliothek" (DDB) in einer ersten Beta-Version öffentlich sichtbar. Die DDB soll als zentrales Portal die digitalen Angebote aller deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander vernetzen, vielfältig durchsuchbar sowie jedermann zugänglich machen. Die erste Version gibt einen Eindruck von den großen Chancen der Idee und zeigt zugleich, welche gewaltigen Anstrengungen noch notwendig sind, um die Vision in vollem Umfang zu verwirklichen.

Die SLUB hat den Aufbau der DDB im sogenannten Kompetenznetzwerk unterstützt, einem Trägerverband von dreizehn großen Archiven, Bibliotheken, Museen und Dokumentationseinrichtungen. Auch als Inhaltsanbieter sind wir prominent beteiligt. Unter bislang rund 80 vertretenen Einrichtungen mit ca. 5,6 Millionen Datensätzen stellt die SLUB 1,2 Mio. Titel mit einer außerordentlich hohen Medienvielfalt. Digitalisierte Handschriften, Bücher, Karten, Zeichnungen, Fotos und Tonträger der SLUB - all das ist fortan nicht nur lokal oder über externe Kataloge und Suchmaschinen, sondern auch in der DDB recherchierbar.

Die Deutsche Digitale Bibliothek wird in Funktionsumfang und Inhalten kontinuierlich ausgebaut. Federführend sind die Deutsche Nationalbibliothek als technischer Koordinator sowie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Sitz der Geschäftsführung. Technischer Betreiber ist das FIZ Karlsruhe, Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. Machen Sie sich selbst ein Bild und beteiligen Sie sich mit Ihrem Feedback an der weiteren Entwicklung dieses wegweisenden Vorhabens.

Ansichten: 1539
0

Vom Nikolaus geprüft, vom Weihnachtsmann empfohlen! Neues Fotobuch aus unseren Beständen

Draußen wird es kälter, die Tage werden kürzer, das öffentliche Leben wird langsamer und stiller. Doch auf den Marktplätzen der Städte kehrt munteres Leben ein. Auf dem Altmarkt in Dresden wird fleißig gewerkelt und dekoriert, damit auch in diesem Jahr pünktlich zum Beginn der Adventszeit der Striezelmarkt eröffnet werden kann. Der Leipziger Lehmstedt-Verlag hat sich gut vorbereitet und legt mit „Weihnachtsbilder“ einen griffigen Fotoband vor, der rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft für die ersten Geschenkjäger in den Buchläden bereitsteht.

 

Der Bildband umfasst Fotografien aus sieben Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, festgehalten von Laien sowie von professionellen Fotografen u.a. Christian Borchert, Roger & Renate Rössing, Willy Hanisch, Erich Höhne & Erich Pohl. Die Motivvielfalt reicht von der bieder inszenierten Weihnachtskaffeetafel über Weihnachtsmusik und Bescherung am Heiligen Abend bis hin zu Schaufensterdekorationen und Autoscooter auf dem Weihnachtsmarkt. Jedoch auch nachdenkliche Szenen werden geboten, z.B. Weihnachten in Kriegsgefangenschaft.

 

Die Auswahl der weihnachtlichen Motive stammt aus dem Bestand der Deutschen Fotothek in der SLUB Dresden. Ein buntes Weihnachts-Allerlei, das garantiert bei jedem – ob jung oder alt – Erinnerungen weckt und zum Schmökern einlädt. Und damit keine Zweifel aufkommen, hat der Verlag die in Folie verpackten Bücher mit einem ganz besonderen Gütesiegel versehen: „Vom Nikolaus geprüft, vom Weihnachtsmann empfohlen!“.

 

 

Weihnachtsbilder : Fotografien aus dem Archiv
der Deutschen Fotothek Dresden 1910–1980 /
Herausgegeben von Katrin Nitzschke, Alexandra Schellenberg und Anne Spitzer; 96 Seiten mit zahlreichen Duotone-Abbildungen;
ISBN 978-3-942473-43-9; 14,90 Euro (D),

Ansichten: 1131
0

[Mit]gemacht? – Gemeinsinn und »Volksgemeinschaft« Die neue Ausstellung in der Bereichsbibliothek DrePunct

Für die Realisierung der umfangreichen Ziele nationalsozialistischer Herrschaft wurde das Engagement fähiger Wissenschaftler und Techniker benötigt. Die Machtübertragung an die Nationalsozialisten führte daher auch an der Technischen Hochschule Dresden zu tief greifenden Einschnitten.

 

Eine kürzlich an unserem Standort DrePunct eröffnete Ausstellung stellt exemplarisch das Spektrum möglichen Verhaltens von Wissenschaftlern ab dem Frühjahr 1933 an der TH Dresden vor. Technik- und Naturwissenschaftler verweigerten sich dem neuen System oder wurden von ihm ausgeschlossen. Andere waren bereits vor 1933 Anhänger der Nationalsozialisten oder passten sich an – der überwiegende Teil konnte so seine Karriere erfolgreich weiter vorantreiben.

 

Mit der Ausstellung wird einerseits Einblick gegeben in Lebensläufe, die bisher nicht oder nur unvollständig erzählt wurden. Andererseits wird die Vielfalt der Verflechtungen herausgearbeitet, die zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland bestanden – auch an der TH Dresden.

 

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Geschichte der TU Dresden und der SLUB. Im Rahmen eines Praxisseminars wurden im Sommersemester 2012 Kontext und Umsetzung der Ausstellung durch Studenten erarbeitet. Sie standen unter der Leitung von Mitarbeitern des technik- sowie des landesgeschichtlichen Projektes am Sonderforschungsbereich 804 »Transzendenz und Gemeinsinn« Herrn Dr. Uwe Fraunholz und Herrn Swen Steinberg. In vielen Stunden haben sie recherchiert, geschrieben, entworfen, umgesetzt und sich dabei viel wertvolles Wissen angeeignet. Zusätzlich zur Ausstellung ist außerdem eine 64-seitige Broschüre entstanden, in der die Geschichten der einzelnen Wissenschaftler und der Zeit des Nationalsozialismus tiefgehender beschrieben werden, als es in der Ausstellung möglich ist. Die Broschüre finden Sie in Qucosa.

 

Das Praxisseminar hat inzwischen schon gute Tradition. Seit 2008 kann die SLUB bereits die vierte studentische Ausstellung in der Bereichsbibliothek DrePunct präsentieren. Besonders durch die seit 1998 fortwährende Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zur überregionalen Literatur- und Informationsversorgung für das Fach Technikgeschichte, bestehen enge Kontakte zum Lehrstuhl für Technik- und Technikwissenschaftsgeschichte der TU Dresden, unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Hänseroth.

 

 

Ansichten: 2617
0

Romantik zwischen Bücherregalen - Liebe fürs Leben beginnt manchmal in der SLUB

Sonntagvormittag im Frühsommer des Jahres: Ein Brautpaar mit Fotografen nähert sich der SLUB. „Wo wollen die denn hin?“  An diesem Tag war die Trauung längst Geschichte, denn sie fand schon vor drei Jahren statt. Der Wunsch, die Hochzeitsfotos nachträglich in der SLUB zu machen, kam erst, als sich die Braut klar machte, wie viel Zeit sie während Ihres Studiums in der SLUB verbracht hatte. Kurz vor dem Abschluss Ihrer Masterarbeit war die SLUB inzwischen für sie fast ein zweites Zuhause, ein ganz besonderer Ort geworden. Dieser Ort sollte den Hintergrund für ein ganz besonderes Ereignis bilden. Das vermeintliche Brautpaar entschloss sich, noch einmal in das Brautkleid und den guten Anzug zu schlüpfen und das zweite Zuhause auf besondere Weise festzuhalten.

 

 

Im Juni 2013 wird in der SLUB sogar die erste „Freie Trauung“ stattfinden. Das Brautpaar hat sich während des Studiums in Dresden in der SLUB kennengelernt. Inzwischen arbeiten und leben beide in Bayern. Im Frühjahr 2013 wollen sie in der SLUB den Bund fürs Leben schließen, an dem Ort, wo alles begann …

 

Wir freuen uns über diese Wertschätzung. Viele Nutzer verbringen während ihres Studiums Wochen und Monate in unserem Haus. Mehr und mehr nutzen auch junge Familien das Angebot, ihre Kinder mitzubringen. Der Eltern-Kind-Raum in der 0-Ebene macht’s möglich, auch ein Wickelraum befindet sich in der Ebene 0.

 

Eine Trauung in der SLUB wird und soll ganz sicher nicht zur Regel werden. In erster Linie sind wir unseren Besuchern verpflichtet, die vor Ort arbeiten wollen. Der Anlass ist allerdings zu schön, als dass wir uns dem verschließen möchten.

 

Allen Paaren, die sich in unserem Haus kennengelernt haben, wünschen wir an dieser Stelle viel Glück! Erzählen oder schreiben Sie uns doch einmal Ihre eigene Geschichte, dann können wir eine Auswahl im BLOG Veröffentlichen.

 

Vielen Dank an Lisa und Joachim Schreiter für das Bereitstellen des Fotos!

Kommentare

Danke!
27.06.2017 15:07
Dear David, you get access ...
22.06.2017 10:31
Aus Erfahrungen lernen
22.06.2017 09:08
Access to presentations
21.06.2017 18:47
Ohne Worte
21.06.2017 18:40

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten