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Archiv: Januar 2016

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"Die Bibliothek und das Lernen der Zukunft" – #EDchatDE am Dienstag, 20:00 Uhr

 

Zur offenen Diskussion über "Die Bibliothek und das Lernen der Zukunft" sind Sie herzlich eingeladen. Wir sind an Ideen für die Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern mit Bibliotheken sehr interessiert.

 

#EDchatDE ist ein wöchentlicher Twitterchat:

 

Lehrerinnen und Lehrer, Bildungsinteressierte aus Deutschland und aller Welt treffen sich jeden Dienstag von 20-21 Uhr auf Twitter und diskutieren über 6-7 Fragen, die die Moderatoren Torsten Larbig und André Spang zu einem, von der Twittercommunity per “Poll” gewählten Thema entwickeln und im 10 Minuten-Takt twittern.

 

 

 

 

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DVB AG: "Es gibt aus Platzgründen nur eine Alternative."

"Es gibt aus Platzgründen nur eine Alternative. Das ist der Öffentliche Personennahverkehr", sagt Reiner Zischank im neuen Film "Innovation Elektrobus" der DVB AG. Mit seinem Vorstandskollegen Hans-Jürgen Credé schilderte er bereits im Geschäftsbericht 2014 der SLUB die Sicht der Dresdner Verkehrsbetriebe AG auf die Bibliothek, den Zelleschen Weg und die wichtige Linie 61:

 

An Werktagen steigen hier ungefähr 2.750 Fahrgäste ein und 2.900 aus. Das entspricht etwa der Kapazität einer typischen Umsteigehaltestelle – und das, obwohl an der SLUB nur eine Buslinie verkehrt.

 

Und zur geplanten neuen Stadtbahn auf dem Zelleschen Weg:

 

Die Stadtbahn ist ein Quantensprung, der das Nahverkehrsangebot rund um die Uni verbessern wird. Für die Fahrgäste – egal ob jung oder alt, mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator – wird es viel bequemer, sowohl vom Fahrgefühl, das wesentlich ruhiger ist als im Bus, als auch durch ebenerdiges Einsteigen. Was den Lärmpegel betrifft: Die heutigen Straßenbahnen sind Flüsterbahnen. Sie sind kaum zu hören, haben keine lokalen Emissionen und können mehr Personen befördern als ein Bus. Und es gibt den so genannten Schienenbonus: Die Schiene vermittelt dem Menschen Vertrauen, weil sie das Gefühl gibt da kommt etwas. Überall da, wo eine Straßenbahn ein Bussystem ersetzt, gibt es plötzlich 20–30 Prozent mehr Fahrgäste, ohne dass man irgendetwas anderes getan hat.

 

Das komplette Interview finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2014 auf den Seiten 11-13.

 

Die Zukunft des Nahverkehrs wird rund um die SLUB entwickelt: Gleich neben der Zentralbibliothek testen die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI zum Beispiel auch ihre Elektrischen Bussysteme.

 

 

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Einladung zur Podiumsdiskussion "Ein Jahr nach Charlie Hebdo - Sicherheit und Freiheit"

Am 7. Januar 2015 verübten Terroristen Anschläge auf die satirische Wochenzeitung „Charlie Hebdo“ in Paris. Sie ist für ihre Karikaturen bekannt, mit denen sie Politik, Gesellschaft, insbesondere politischen und religiösen Fanatismus kritisch in den Blick nimmt.

 

Die Worte „JE SUIS CHARLIE“ (Ich bin Charlie), die als Motto in den Tagen nach den Anschlägen kursierten, stehen einerseits als Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern, andererseits aber auch als Bekenntnis zu einem der Grundwerte der demokratischen Ordnung – der Freiheit der Meinung und der Freiheit schlechthin.

 

Vor diesem Hintergrund lädt die Veranstaltung zu einer Podiumsdiskussion mit folgenden Aspekten ein:

 

  • Welche Gesetze kann ein demokratischer Staat einführen, um seine Bürger zu schützen, ohne dass die Freiheiten des Einzelnen gefährdet werden?
  • Was ist Freiheit? Wo sind ihre Grenzen? Inwieweit schränken Notstandsgesetze die Freiheit ein?
  • Haben die Attentate Auswirkungen auf die innenpolitische Diskussion in Bezug auf zunehmende radikale Tendenzen?
  • Welche Rolle spielen die Medien für unsere Wahrnehmung der Ereignisse und die politischen Konsequenzen?

 

DiskussionsteilnehmerInnen auf dem Podium:

Prof. Dr. Dagmar Ellerbrock (TUD)
Prof. Dr. Hans Vorländer (TUD)
Prof. Dr. Lars Koch (TUD)
Jean-Christophe Tailpied (Direktor Institut Français)

 

Moderation:
Dr. Torsten König

 

Mittwoch, 27. Januar, 19 Uhr
Vortragssaal der SLUB Dresden, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Institut Français, dem Institut für Romanistik der TUD und der SLUB

 

Weitere Informationen:
info.dresden@institutfrancais.de, torsten.koenig@tu-dresden.de

 

(Quelle: Pressemitteilung Institut Français und Institut für Romanistik der TUD)

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Live-Visualisierung im Foyer: Wissenskosmos

Seit heute läuft im Foyer der SLUB, an der Glasscheibe bei der zentralen Information, eine neue Datenvisualisierung. Auf der großen Projektionsfläche sehen Sie, wie sich aus den Recherchen im Katalog live ein Sternensystem von Fachdisziplinen und Themenbereichen entwickelt. Jeder Aufruf im SLUB-Katalog wird zu einem Teilchen in der Galaxie. Wir nennen das "Wissenskosmos". Wenn Sie die in Dauerrotation laufenden Fachdisziplin-Sternbilder eine Weile beobachten, dann gewinnen Sie ein Gefühl dafür, was am heutigen Tag in der SLUB recherchiert wird.

 

Die Visualisierung wurde entwickelt von Mirko Clemente, einem Absolventen und ehemaligen Mitarbeiter der Professur für Mediengestaltung der TU Dresden.

 

Wie gefällt Ihnen dieser künstlerische Blick auf den SLUB-Katalog? Über Ihre Rückmeldung in den Kommentaren würden wir uns freuen!

 

Für unsere FachkollegInnen und besonders Bibliotheksinteressierte ist sicher noch interessant, dass die Datenvisualisierung auf der Regensburger Verbundklassifikation (RVK) beruht. Die Aufrufe von Detailseiten im "alten" SLUB-Katalog und dem "neuen" SLUB-Katalog beta werden anonymisiert protokolliert und in der Visualisierung live entsprechend ihrer RVK-Notation in den Wissenskosmos eingruppiert. Dadurch werden derzeit überwiegend physische Medien visualisiert. Die meisten elektronischen Medien im SLUB-Katalog haben keine RVK-Notation und tauchen daher (noch) nicht auf. Wir wollen in 2016 eine neue Version von SLUBsemantics entwickeln und damit dann alle Medien im SLUB-Katalog mit einer einheitlichen, auf Wikipedia-basierenden Klassifikation versehen.

 

 

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Tschechische Avantgarde 1918–1938. Umfangreiche Büchersammlung erworben

Im Januar konnte die SLUB von dem international renommierten holländischen Antiquar und Sammler John Vloemans (Den Haag) eine Kollektion von über 400, teils außerordentlich seltenen Büchern der tschechischen Avantgardebuchkunst ankaufen. Mit Vorzugs- und Widmungsausgaben von Gestaltern wie Josef Čapek, Karel Teige, Adolf Hoffmeister, František Muzika oder Ladislav Sutnar erwarb die Bibliothek damit eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen zu diesem beachteten Thema. Die wertvolle Sammlung ist ein besonderer Augenschmaus und bietet im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Profilschwerpunkts "Kunst, Fotografie, Design" der SLUB und angesichts der geografischen Lage der Bibliothek im Dreiländereck Tschechien, Deutschland, Polen zugleich vielfältige wissenschaftliche Verwertungs- und Kooperationschancen.

 

 

Zwischen den beiden Weltkriegen war Prag eine anerkannte europäische Hochburg moderner Kunst und Kultur. In Fotografie wie Grafikdesign brachte die vergleichsweise kleine tschechische Nation Beiträge zu Surrealismus, Konstruktivismus und Neuer Sachlichkeit hervor, die in Europa wie in den USA bleibende Impulse zur Entwicklung der visuellen Kommunikation setzten. Während die deutsche Gebrauchsgrafik bereits nach 1933 zunehmend Kraft und Qualität verlor, blieb die Experimentierfreude in Typografie, Fotografie und Reklame der Tschechoslowakei bis zur deutschen Besetzung ungebrochen lebendig. Im Zentrum des Interesses stand dabei weit weniger die modifizierte Fortsetzung bibliophiler Traditionen als die Herstellung betont modern gestalteter, für breite Bevölkerungskreise erschwinglicher Gebrauchsbücher. 

 

Die Sammlung Vloemans ist durch einen gedruckten, 2012 erschienenen Katalog erschlossen und wird kurzfristig auch im SLUB-Katalog elektronisch recherchierbar sein. Angestrebt werden ferner die Digitalisierung und Online-Präsentation der Bücher selbst sowie eine wissenschaftlich fundierte Ausstellung in Zusammenarbeit mit deutschen und tschechischen Partnern.

 

Radio Prag berichtete am 15. Februar 2016:  Blick nach Osten: Dresdner Staatsbibliothek kauft tschechische Avantgardesammlung

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