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Archiv: Oktober 2016

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Bibliothekshelden: Jan Blühers Einsatz für mehr Barrierefreiheit in der SLUB

Die persönlichen Geschichten der Bibliotheksheldinnen und -helden zeigen exemplarisch, was in der modernen Bibliothek heute alles möglich ist. Sie öffnen den Blick dafür, dass Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung perfekte Orte für Austausch, Innovation und Integration sind.

 

via Netzwerk Bibliothek:

 

"Lesen können trotz Sehbehinderung: Jan Blüher, 45 Jahre alt, ist Informatiker und Gründer der Software-Firma visorApps. Er entwickelt Apps und Programme speziell für Menschen, die erblindet sind oder deren Sehvermögen stark beeinträchtigt ist. Der dreifache Familienvater ist selber blind und weiß deshalb ganz genau, welche Kriterien für die barrierefreie Nutzung von Computern und nutzerorientierter Software besonders relevant sind. Für die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) hat er deren SLUBApp auf Barrierefreiheit getestet und so optimiert, dass auch Blinde und Sehbehinderte mit ihrer Hilfe nun viel besser das Angebot der Einrichtung nutzen können."

 

 

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Gesprächskonzert Neue Musik mit dem Ensemble El Perro Andaluz

Nach meiner Beobachtung ist das Anliegen des Komponisten nicht in erster Linie das Schöne, sondern eher das Fesselnde, auch das kompositionstechnisch Raffinierte, vor allem aber das Neuartige, denn nur dieses ist ein Stück von ihm, gehört ihm ganz.
Georg Katzer

 

Am Mittwoch, den 02. November 2016, gastieren das renommierte Ensemble El Perro Andaluz und Studierende der Hochschule für Musik Dresden in der SLUB. Sie spielen kammermusikalische Werke aus dem „Archiv zeitgenössischer Komponisten“ der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek. Das Konzert unter Leitung von Nicolaus Kuhn beginnt um 19:30 Uhr im Vortragssaal der SLUB. Der Eintritt ist frei.

 

Neben Kompositionen von Friedrich Schenker ("Monolog" für Oboe) und Ruth Zechlin ("Katharsis") erklingt das Bläserquintett mit Klavier "Kommen und Gehen" (1981) von Georg Katzer. Ferner wird das soeben von der SLUB erworbene Solostück "Klavierfigur" von Christian Münch uraufgeführt.

 

Der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jörn-Peter Hiekel und der Komponist Georg Katzer begleiten das Konzert mit einem Gespräch.

 

Das seit 1964 entstandene Archiv zeitgenössischer Komponisten der SLUB umfasst heute mehr als 1.500 Musikautographe des 20. Jahrhunderts vom Solostück bis zur groß besetzten Oper. Es konzentrierte sich zunächst auf Dresdner Komponisten und wurde ab 1972 zum Archiv der Komponisten der DDR ausgebaut. Zur Autorenliste gehören Namen wie Reiner Bredemeyer, Paul-Heinz Dittrich, Friedrich Goldmann, Jörg Herchet, Rainer Kunad, Rainer Lischka, Siegfried Matthus, Tilo Medek, Ruth Zechlin. Die Sammlung wird bis heute durch Autographe sächsischer Komponisten und Materialien von in Sachsen uraufgeführten Werken erweitert. Maßgeblich für den Ausbau sind die persönlichen Kontakte zu den Komponisten und zur Musikszene. Zwischen 1976 und 1990 entstand an der damaligen Landesbibliothek die Bibliographie zum zeitgenössischen Musikschaffen mit Daten zu allen Uraufführungen der Zeit (1976-1981 und 1982-1990).

 

Das Gesprächskonzert, zu dem wir Sie herzlich einladen, gehört in unsere Veranstaltungsreihe zum 200jährigen Jubiläum der Musikabteilung. Wir danken der Gesellschaft der Freunde und Förderer der SLUB für die großzügige Unterstützung.

 

Wann? 02. November 2016, 19.30 Uhr

Was? Gesprächskonzert Neue Musik mit El Perro Andaluz und Studierenden der Hochschule für Musik

Wo? Vortragssaal der SLUB, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

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Makerspace Meet up! – Open Source 3D-Modellierungssoftware am 3. November

Anlässlich der laufenden Open Access Week spricht sich die SLUB für einen freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur aus. Auch im Makerspace spielt Open Access eine große Rolle - wie das nächste Meet up! am 3. November 2016 zeigt. Thema: Open Source 3D-Modellierungssoftware. 

 

Zu Beginn wird Miriam Walther vom Innovationsnetzwerk smart³ eine Übersicht zu Open Source 3D-Modellierungssoftware (CAD-Programme) und deren Verwendung geben. Danach werden einige Programme, wie z.B. Blender und SketchUp Make, näher vorgestellt. Dr. Jens Mittelbach, Leiter der Abteilung Benutzung und Information der SLUB, beschäftigt sich nach getaner Arbeit mit Blender und hat sich autodidaktisch das Arbeiten mit der Modellierungssoftware beigebracht. Um welches eindrucksvolle Gebilde es sich dabei handelt und wie sich der damit verbundene Lernprozess gestaltete, wird er kommenden Donnerstag erzählen. Andreas Peetz, Student der Medieninformatik an der TU Dresden, erklärt, wie man mit Blender Objekte konstruieren kann. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss - am Ende können gemeinsam mit den Experten ausgewählte Programme, wie z.B. Blender, getestet werden. Dafür stehen einige Rechner zur Verfügung. Empfehlenswert ist es trotzdem, einen eigenen Laptop mitzubringen.

 

Foto: Lukas Boxberger

 

Wir freuen uns, wie schon zum vergangenen Meet up!, auf spannende Diskussionen und rege Teilnahme! Mit über 30 Teilnehmern war der Semesterauftakt am 06. Oktober ein voller Erfolg. Und Moritz Greifzu, Referent und Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) bestätigte, dass wir mit dem Meet up! ins Schwarze getroffen haben: "Ein schickes Format und mir gefällt die entspannte Atmosphäre." Eine Zusammenfassung mit den Präsentationen und Fotos / Videos sowie einen Ausblick auf die nächsten Meet ups! finden Sie hier.

 

Ziel der Meet Up! Reihe ist es gemeinsam mit den Nutzern Projekte und Wissensformate zu diskutieren und Do-It-Yourself-Projekte miteinander zu bearbeiten. Die nächsten Projekte, die das Team des SLUB Makerspace mit interessierten Nutzern verwirklichen möchte, sind der Bau eines Do-It-Yourself-3D-Druckers und eines Do-It-Yourself-3D-Laser-Scanners.


Haben Sie Interesse, bei einem Projekt mitzuwirken, senden Sie bitte eine E-Mail an makerspace@slub-dresden.de oder kommen Sie einfach zum nächsten Meet up! vorbei.

 

Wann? 03. November 2016 von 17:00 bis 19.30 Uhr

Was? Vorträge zu 3D-Modellierung

Wo? SLUB Makerspace M2, Bereichsbibliothek DrePunct, Zellescher Weg 17, 01069 Dresden

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

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Alles Streaming, oder was?

Zum UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes

Wer heute Musik hören möchte, zückt in der Regel das Handy, den MP3-Player oder greift immer häufiger auf Spotify und vergleichbare Dienste zurück. Auch im Film- und Fernsehbereich sind Streaming-Portale, etwa mit exklusiv produzierten Serien, auf dem Vormarsch.

 

Wissenschaftliche Bibliotheken wie die SLUB bieten bereits hochwertige Streaming-Dienste wie die Naxos Music Library oder die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker an.

 

Dass Musik und Filme digital vorliegen, ist gut: Wir haben einen leichten Zugriff – auf die Naxos Music Library etwa durch einen einfachen Klick im Katalog. – Digitale Medien können mobil, quasi überall genutzt werden.

 

 

 

Vieles liegt aber noch nicht digital vor und ist deshalb sogar in Gefahr … Denn analoge Medien wie Filmspulen, Magnettonbänder oder Videos haben sehr begrenzte Lebensdauern, bzw.: Wer hat schon noch ein Tonbandgerät oder einen Videorecorder?

Die Digitalisierung bietet uns Möglichkeiten der dauerhaften Erhaltung und Verfügbarkeit.

 

UNESCO-Welttag

Um auf die Wichtigkeit der Erhaltung dieser audiovisuellen Medien hinzuweisen, hat die UNESCO den Welttag des Audiovisuellen Erbes ins Leben gerufen, der jedes Jahr am 27. Oktober begangen wird. Nach wie vor ist ein großer Teil aller weltweit produzierten Film- und Tonaufnahmen noch nicht gesichert, einiges gilt gar als verloren. Prominentestes Beispiel hierfür ist die Urfassung von Fritz Langs Film Metropolis. Es zeigt, dass es sich bei Filmen, Tonaufnahmen, Radio- und Fernsehprogrammen um historische Quellen handelt, vergleichbar mit Handschriften, alten Drucken, historischen Karten oder Fotos.

 

Die SLUB hilft mit!

Wie im Fall dieser „klassischen“ Bibliotheksmedien auch, beteiligt sich die SLUB vor allem mit der Digitalisierung und Bereitstellung von historischen Medien in digitaler Form an der Rettung des audiovisuellen Kulturerbes. In unserer Digitalen Mediathek finden Sie zahlreiche historische Tonaufnahmen, etwa von Sängerinnen und Sängern, welche um die Wende des 19. und 20. Jahrhunderts an der Dresdner Hofoper, der heutigen Semperoper, auftraten, so z. B. von Irene Abendroth, Marcella Sembrich oder Karl Scheidemantel.

Drehmaterialien zur Frauenkirchendokumentation des Dresdner Regie-Kameramanns Ernst Hirsch können eingesehen werden, Filme des Fotografen Christian Borchert oder des Dresdner Kunstsammlers Friedrich Pappermann. Darüber hinaus entwickelt die SLUB gemeinsam mit Partnerinstitutionen Formate und Werkzeuge zur digitalen Verzeichnung und Bereitstellung von AV-Medien wie im gerade abgeschlossenen DFG-Projekt Standardisierung von Erschließungsdaten digitalisierter Tonträger.

 

Und Sie?

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: In unserem Mediatheksbereich finden Sie einen Plattenspieler, mit dem Sie Schallplatten, etwa aus unserem umfangreichen Bestand, selbst digitalisieren und auf CD brennen können.

 

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SLUB-Rules die Dritte: Bitte werft euer Handtuch woanders aus!

SLUB no es Mallorca. Seid fair und räumt euren Arbeitsplatz, wenn ihr geht.

 

Unsere neuen Postkarten liegen in den Bibliotheken der SLUB aus und können gern auch als freundlicher Hinweis auf "reservierten" Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Vielleicht zaubern sie dort ja sogar dem ein oder anderen noch ein Lächeln ins Gesicht. Auf jeden Fall wünschen wir angesichts des Herbstwetters warme Gedanken an sonnige Inseln!

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