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15.05.201300:09 Uhr

Frische Design-Ideen aus Dresden. Der 'SLUB Lounger' kommt!

"Frische Design-Ideen aus Dresden": Unter dieser Überschrift hatten wir Ihnen vor einem guten Jahr zwei Projekte vorgestellt, mit denen wir kreativen Startups aus der Region ein wenig Rückenwind geben und zugleich unsere Arbeitsplatzlandschaft weiter differenzieren wollen.

Solange es Ihren persönlichen Bildungszielen hilft, sollen Sie bei uns sitzen, stehen und meinetwegen auch liegen, in großer Ruhe oder in Gemeinschaft arbeiten sowie angenehm pausieren können. Das erste Projekt, die Bibosphäre, haben wir mit finanzieller Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse und Ihren Namensvorschlägen kürzlich abgeschlossen. Das zweite, das wir mit der jungen Firma Paulsberg umsetzen, wird am 21. Mai mit einem eigens für uns entworfenen Prototypen richtig öffentlich sichtbar.

 



Wer in den letzten Wochen öfter auf unserer Bibliothekswiese unterwegs war (die in Kürze auch wieder mit den SLUB-Liegestühlen belegt sein wird), hat vielleicht schon eine Alpha-Version des neuen Möbels testen können. Nach Pfingsten folgt nun sozusagen die Open Beta für den SLUB Lounger aus carbonverstärktem Textilbeton. Gemeinsam mit Paulsberg werden wir die Weltneuheit aus Dresden am 22. Mai der Presse vorstellen und dafür werben, aus dem einen Stück rasch viele zu machen. Warum keine Lounger als verbindende Elemente zwischen SLUB und Campusgelände der TUD - etwa im Innenhof zwischen Trefftz- und Willersbau? Wie, wenn wir Patenschaften für einzelne Stücke kreierten - als Idee für Alumni o.ä.?


 

Sie merken, wir sind auch hier noch ein wenig auf der Suche nach Ausbau unserer Idee und Unterstützung, auf jeden Fall aber schon uneingeschränkt begeistert von der Kreativität und dem Engagement unseres Partners. Der SLUB Lounger von Paulsberg hat es verdient, groß herauszukommen. Ihre Ideen und Unterstützung sind wie immer willkommen! Testen Sie das Möbel und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

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19.03.201314:06 Uhr

Chillen und Lernen. Am kommenden Donnerstag offizielle Eröffnung der neuen SLUBLounge

Mit Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden eröffnen wir am 21. März um 11 Uhr in der Zentralbibliothek unsere seit langem geplante, neuartige Ruhe- und Entspannungszone. Das Konzept für den neuen Bereich wurde von dem Dresdner Designbüro neongrau entwickelt, die eigens entworfenen Sitzmöbel stammen aus der Polstermöbel Manufaktur Sebnitz. Perspektivisch soll die neue Lounge auch dazu dienen, um jeweils neueste Medienkonzepte und Lesegeräte kennenzulernen.

Wer die SLUB kennt, weiß, dass wir neben erstklassigen Informationsdienstleistungen besonderen Wert auf eine hohe Aufenthaltsqualität unserer Räume legen. Neben unseren Gruppen- und Einzelarbeitsräumen, sehr ruhigen und belebteren Zonen, Stehtischen, Sofas und Liegestühlen soll der neue Bereich einen weiteren Baustein für ein möglichst differenziertes, individuell passendes Platzangebot bilden. Dort, wo früher Mikrofichelesegeräte standen, gibt es nun spezielle Sitzmöbel, in denen man entspannen und ganz bei sich sein kann und zum Beispiel in Ruhe aktuelle Tageszeitungen liest.

Für den neuen Bereich suchen wir übrigens noch eine endgültige Bezeichnung. Vorschläge gern hier im Blog oder auf anderen Kanälen. Herzlichen Dank an alle, die die Idee bisher unterstützt haben und künftig mit Vorschlägen unterstützen werden!

 

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30.01.201311:20 Uhr

Adressbuchportal erweitert. NEU Chemnitz, Meißen, Bautzen, Pirna ...

Nach dem ersten Aufschlag mit Dresden Anfang Dezember 2012 sind in unserem Portal für historische Adressbücher Sachsens seit gestern auch die Daten für Bautzen, Blasewitz, Meißen und Pirna sowie das erste Paket aus Chemnitz (1847-1902) verfügbar.

Adressbücher helfen Ihnen nicht nur, die Geschichte Ihrer Familie, bestimmter Gebäude oder bedeutender Persönlichkeiten aufzuarbeiten, sondern bieten darüber hinaus vielfältige Anregungen zur Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. So spiegeln z.B. die jetzt digitalisierten Bücher aus Chemnitz die Geschichte der Industrialisierung in Sachsen, die zumal in Chemnitz, dem "sächsischen Manchester", außerordentlich früh und kraftvoll einsetzte. Für 1847 finden wir bereits eine ganze Reihe "Maschinenbauetablissements" verzeichnet - nebst handschriftlichen Ergänzungen in unserer Vorlage, die die Dynamik der Veränderung versinnbildlichen. Ein Eintrag gilt der Firma von Richard Hartmann, der ein Jahr später seine erste Dampflokomotive bauen und bald gegen die englische Konkurrenz als sächsischer "Lokomotivenkönig" und bedeutender Industriepionier gelten sollte.

Nachdem Hartmann zuvor meist in unmittelbarer Nähe seiner Fabrik in der Chemnitzer Kaßbergstrasse gewohnt hatte, ließ er sich 1874 in Dresden (Laubegaster Ufer 33) einen Sommersitz an der Elbe bauen. Die "Villa Hartmann" steht heute noch und ist denkmalgeschützt. Bevor sie wieder in Privatbesitz überging, diente sie zeitweise als Privatkindergarten, Schule und Grundschulhort. Grundrisse und historische Ansichten der Villa Hartmann finden Sie in der Bilddatenbank unserer Deutschen Fotothek.

Entdecken Sie den ungeheuren Quellenwert der Adressbücher und schreiben Sie uns gern gelegentlich, was Sie in den sächsischen Adressbüchern gefunden haben. Hier als Blog-Kommentar oder auf anderem Weg.

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24.01.201316:36 Uhr

Fünf Zahlen beschreiben den Trend. Erste Einblicke in unsere Jahresbilanz für 2012

Während im Detail noch emsig Fakten zusammengetragen und analysiert werden, wollen wir Sie wie jedes Jahr um diese Zeit bereits über die wichtigsten Benutzungszahlen und die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse und strategischen Schlußfolgerungen für die künftige Bibliotheksentwicklung informieren.

Die Daten

Die Großwetterlage ist im Wesentlichen mit fünf Zahlen beschrieben und folgt dem seit einigen Jahren schon klar zu erkennenden Trend. Der Umfang der Entleihungen hat sich um 3,4% auf nun 2,17 Millionen verringert. Damit ist die Nachfrage nach physischen Medien seit Anfang 2011 anhaltend rückläufig. Die Nutzung digitaler Medien gleicht diesen Nachfragerückgang mehr als aus: Im amtlichen Zählpixelverfahren der Deutschen Bibliotheksstatistik wurden 5,7 Mio. Aufrufe der SLUB-Homepage und 6,2 Mio. Zugriffe auf den SLUB-Katalog gemessen. Die Zahl der Downloads von elektronischen Volltexten stieg um gut 10% auf rund 3 Mio. Die katalogtechnisch notwendige Trennung der Suchräume (s. die beiden Tabs "Bücher, Bilder ..." und "Aufsätze") vom Mai 2012 dürfte das Wachstum ein wenig gebremst haben. Wie regelmäßige Blog-LeserInnen wissen, betrachten wir das aber nur als leidigen Zwischenzustand.

Das veränderte Nutzungsverhalten zeigt sich genauso in der Kundenverwaltung: Während die Zahl der sogenannten aktiven BenutzerInnen (das sind die Menschen, die 2012 wenigstens einmal ein Buch entliehen haben) um 6,7% sank, stieg die Zahl der angemeldeten BenutzerInnen (d.h. Menschen mit aktiver Jahreskarte) bei über 15.000 Neuaufnahmen um 3% an (76.839). Alle Rekorde bricht weiterhin die Zahl der Bibliotheksbesuche. Mit rund 2,36 Millionen bzw. +5% wurde ein neues Allzeithoch erreicht. Allein in den letzten Jahren sind die Besuche der SLUB damit um ein Drittel gestiegen (2008: 1,77 Mio.).

Die daraus abzuleitenden Trends

sind schnell zusammengefasst:

  • die Bibliothek wird nicht nur als Medienspeicher, sondern zunehmend als Studien- und Kommunikationszentrum genutzt (s. auch die CAZ-Umfrage von dieser Woche)
  • digitale Medien gewinnen immer mehr Zuspruch und Nachfrage und werden künftig die Szene bestimmen
  • digitale Mediennutzung und physischer Bibliotheksbesuch schließen sich bislang nicht aus, sondern werden offensichtlich zeitgleich für unterschiedliche Grundbedürfnisse genutzt: Einerseits für das Bedürfnis nach orts- und zeitunabhängiger Information "on the spot", andererseits für das Bedürfnis nach sozialer Nähe und lebendigem Austausch.

Wie wir mit diesen Trends umgehen und welche Geschäftspolitik wir verfolgen (Steigerung der Aufenthaltsqualität, E-only-Strategie, Anreicherung der Katalogrecherche, Dienste für mobile Geräte ...), können Sie ganzjährig hier im SLUBlog begleiten. Auf Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen freuen wir uns.

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23.01.201312:07 Uhr

"Wenn schon lernen, dann hier". CAZ-Umfrage bestätigt SLUB als Lernort Nr. 1

Die Campus-Zeitung für Studierende in Dresden, Zittau und Görlitz erfreut uns in der aktuellen Ausgabe vom 21. Januar mit einer kleinen Blitzumfrage, in der drei von vier Befragten die SLUB als ihren bevorzugten Lernort bezeichnen. O-Töne: "Ich lerne gerne in der SLUB, weil dort alle lernen. Dort finde ich alle Bücher, die ich brauche ... Es herrscht dort einfach Ruhe und daher auch einfach eine besonders gute Lernatmosphäre" (Nelly, Psychologie, 1. Semester). "Ich lerne am liebsten in der SLUB, denn dort ist es am ruhigsten. Ein weiterer Grund ist für mich, dass es in der SLUB weniger Dinge als zu Hause gibt, die mich ablenken können". (Franz, Maschinenbau, 5. Semester). "Ich lerne meistens in der SLUB. Dort kann ich mich am besten konzentrieren, denn dort gibt es am wenigsten Ablenkungen." (Marie-Theresa, Wasserwirtschaft, 3. Semester).

Nun wollen wir mit diesem erfreulichen Resultat keineswegs die jährlichen Überlastprobleme während der Prüfungszeit vom Tisch wischen. Andererseits zeigt der Befund schon, dass wir bei manchem berechtigten Ärger im Einzelfall insgesamt nicht unzufrieden sein können; zumal wir mit Ihrer Hilfe die SLUB regelmäßig noch besser machen. Einer Anregung aus den Gesprächen mit den Fachschaftsräten folgend, werden wir zum Beispiel in Kürze 50 rote Holzklappstühle am Eingang der Zentralbibliothek deponieren, die Sie nach dem Liegestuhl-Modell als eiserne Reserve im Haus einsetzen können. Daneben wird es eine Postkartenaktion mit der Studentenstiftung Dresden geben, um der Dauerreservierung von Arbeitsplätzen zu begegnen.

Wir bleiben also dran. Mit Ihrer Unterstützung und motiviert durch die CAZ-Umfrage und ähnliche tolle Ergebnisse.


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