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SLUBlog

Autor: Martin Munke

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13. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten – die SLUB ist dabei

August der Starke, Residenzschloss, Künstlervereinigung Brücke, Bunte Republik Neustadt, Kreuzchor, Ludwig Richter, Dixieland-Festival, Frauenkirche usw. – das Motto "Kunst und Kultur in Dresden" weckt viele Assoziationen. Die Geschichten hinter diesen und anderen, oft weniger bekannten Begriffen werden am 4. und 5. März auf dem 13. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten erzählt. In Vorträgen und auf Postern präsentieren Hobbyforscher im Foyer des Gebäudes der Fakultät Informatik der TU Dresden (Nöthnitzer Straße 46) die Ergebnisse ihrer oft jahrelangen Recherchen zur Stadt- und Regionalgeschichte.

 

Auch die SLUB ist dabei: mit drei Postern zur Geschichte der Bibliothek und ihren Vorgängereinrichtungen, und mit einem Vortrag zu unseren Dienstleistungen für die Heimatforschung (Samstag, 4. März, ab 11:30 Uhr) – von Recherchemöglichkeiten bis hin zur Unterstützung bei der Publikation. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

 

 

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Vorfahrt für digital? Warum Bibliotheken auf die Vorteile der elektronischen Form setzen

"Digital vor gedruckt" – der mittlerweile zurückgenommene Versuch der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), Nutzern in erster Linie die digitale Ausgabe eines Werkes (wenn vorhanden) zur Verfügung zu stellen, hat medial einige Debatten ausgelöst. Der FAZ-Redakteur Jochen Hieber wehrte sich in einem Artikel vom 18. November gegen die "Zwangsdigitalisierung", über den Twitterkanal @Handmedium wird eine wöchentliche Mahnwache medial begleitet. Unabhängig von den eigenen Lesegewohnheiten und Arbeitstechniken gibt es manche Gründe, die aus Sicht der DNB – und anderer Bibliotheken wie der SLUB – für eine bevorzugte Nutzung digitaler Ausgaben sprechen.

 

Als Vorteil der digitalen Form ist die Tatsache augenscheinlich, dass bei entsprechenden Lizenzverträgen mehrere Nutzer gleichzeitig auf ein Werk zugreifen können, und das bisweilen auch ortsunabhängig. Aus Sicht der Bibliotheken bieten elektronische Dokumente Vorteile im Hinblick auf den jeweiligen Archivauftrag. So ist die Nationalbibliothek die zentrale Archivbibliothek für alle deutschsprachigen Medienwerke aus dem In- und Ausland. Manche Werke sind deutschlandweit nur in den beiden Niederlassungen der DNB in Leipzig und Frankfurt am Main verfügbar. Ähnliches gilt für die SLUB, die als sächsische Landesbibliothek einen vergleichbaren Sammelauftrag für die Medien aus und über Sachsen hat. Dauerhafte Sicherung und hohe Nutzung sind zwei Aspekte, die sich nicht immer miteinander vertragen, weswegen auch in der SLUB manche Bücher nur im Haus nutzbar sind und nicht entliehen werden können. Digitale Dokumente, deren Nutzbarkeit im Rahmen eines Langzeitarchivierungsprogrammes dauerhaft gesichert ist, nutzen sich nicht ab und werden deshalb von Bibliotheken in dieser Hinsicht bevorzugt.

 

 Foto: SLUB/ Sarah Muschalek CC-BY-SA

 

Aber auch aus Nutzersicht haben solche Medien nennenswerte Vorteile. Besonders Literatur für Forschungszwecke (und hier ist, da wird jeder Philologe zustimmen, auch Belletristik zu nennen) bietet in elektronischer Form Mehrwerte, von denen frühere Generationen nur träumen konnten: Die Möglichkeiten, Textpassagen in Augenblicks Schnelle aufzufinden, sie fehlerlos für Zitate zu kopieren oder den gesamten Text mit minimalem Aufwand computerlinguistisch/statistisch zu analysieren, erleichtern die Arbeit sehr. Bibliophile Argumente (das schöne Handwerk, der Geruch von Druckerschwärze, die Einbandkunst, die erlesene Typografie, das unvergleichliche Gefühl des Blätterns durch cremeweiße Seiten) sind nicht ungültig, gehen jedoch dort, wo das Medium lediglich Träger ist und das Augenmerk auf den Inhalten liegt, am Kern der Sache vorbei. Nicht unerwähnt bleiben soll in diesem Zusammenhang, dass die Entwicklung von Ebook-Lesegeräten inzwischen auch ästhetische Aspekte stärker berücksichtigt, so dass auch mit einem Kindle das nichtwissenschaftliche Lesen eines Romans Vergnügen bereiten kann.

 

Insgesamt zeigt die Debatte um das digitale Medium manche Fehlschlüsse. Wenn z. B. im Feuilleton großer Zeitungen Bücher im EPub-Format als nicht zitierfähig bezeichnet werden, weil ja dort die Seitenzahlen fehlen oder nicht fest mit dem Seitenspiegel verbunden sind (ältere Leser freuen sich über die Vergrößerbarkeit der Schrift in Ebooks), so ist das Reich der "alternative facts" betreten. Seitenzahlen sind doch Hilfsmittel, um Textstellen schnell zu finden, und gerade das ist im elektronischen Format garantiert. Die Angabe von Seitenzahlen ist nur eine Möglichkeit, auf den Ort einer Textpassage in menschenlesbarer Form zu verweisen. Kapitelzahlen oder sonstige Strukturmerkmale von Texten stellen eine Alternative dar. Für das EPub-Format, das auch im wissenschaftlichen Bereich zunehmend eine Rolle spielt und z.B. von Inhaltsanbietern wie De Gruyter als alternative Ausgabeform zum herkömmlichen PDF angeboten wird, ist derzeit eine Spezifikation zur zeichengenauen Referenzierung im Entstehen: EPub Canonical Fragment Identifiers (CFIs). Aus dem Vorwort:

 

The Web has proven that the concept of hyperlinking is tremendously powerful, but EPUB Publications have been denied much of the benefit that hyperlinking makes possible because of the lack of a standardized scheme to link into them. Although proprietary schemes have been developed and implemented for individual Reading Systems, without a commonly-understood syntax there has been no way to achieve cross-platform interoperability. The functionality that can see significant benefit from breaking down this barrier, however, is varied: from reading location maintenance to annotation attachment to navigation, the ability to point into any Publication opens a whole new dimension not previously available to developers and Authors.

 

Die Möglichkeit, jedes textuelle Fragment einer EPub-Datei exakt zu referenzieren, geht somit weit über die Seitenangabe beim traditionellen Printmedium hinaus. Es bleibt abzuwarten, wie weit diese Spezifikation für Hersteller von Inhalten und Lesegeräten bzw. Software als verbindlich angesehen und umgesetzt wird. Die elektronische Form als inhärent nicht zitierfähig zu verunglimpfen ist jedenfalls bereits heute nicht haltbar.

 

Autoren: Jens Mittelbach und Martin Munke

 

 

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Sachsen zeichnet Heimatforschung aus – die prämierten Arbeiten und die Quellen für die Lokalgeschichte gibt's in der SLUB

Die Beschäftigung mit der eigenen Heimat und ihrer Geschichte ist für alle Generationen ein spannendes Thema. Das zeigt sich immer wieder bei den zahlreichen Einsendungen der Wettbewerbe, die der Freistaat Sachsen im Bereich der ehrenamtlichen Heimatforschung auslobt: Am 4. November wurde im Dresdner Stadtmuseum zum achten Mal der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung verliehen, der vom Staatsministerium für Kultus vergeben wird. Die Altersspanne der Bewerber reichte von der Grundschülerin bis zur über 90-jährigen Seniorin. Und am 18. November wurden zu den 12. Jugendgeschichtstagen im Sächsischen Landtag die besten Arbeiten aus dem Programm "Spurensuche" der Sächsischen Jugenstiftung prämiert. TeilnehmerInnen zwischen 12 und 18 Jahren aus 23 Jugendgruppen hatten dafür Beiträge eingereicht.

 

Bücher und Broschüren, Filme und Musikclips, Apps und Geocaches: Die Bandbreite der Formen, in denen sich die ehrenamtlichen ForscherInnen mit "Heimat" auseinandersetzen, ist groß – ebenso wie die der behandelten Themen. Von der professionellen Wissenschaft werden diese oft nur am Rande oder gar nicht aufgegriffen, betont Prof. Dr. Martina Schattkowsky vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) als Jurymitglied des Landespreises. Auch die SLUB entsendet mit Dr. Konstantin Hermann (Leiter der Abteilung Bestandsentwicklung und Metadaten) jährlich einen Vertreter in das Auswahlgremium, das sich diesmal zwischen 118 Einsendungen entscheiden musste.

 

Als Landesbibliothek des Freistaates Sachsen ist die SLUB für die Heimatforschung in vielfältiger Hinsicht relevant: Bei uns können Sie die ausgezeichneten Arbeiten einsehen, die oft nur in Kleinauflagen gedruckt erscheinen und schwer öffentlich zugänglich sind. Die Siegerarbeit des Landespreises für Heimatforschung von Uwe Schneider zur Geschichte der Stadt Zwönitz finden Sie ebenso in unserem Bestand wie die zweit- (Wilfried August und Jens Müller zur Vogelwelt der Muldetalregion) und drittplatzierte (Claus Uhlrich über Kriegerdenkmale in und um Leipzig).

 

Titelblatt von "Die Zeit, wenn Lauban seine ersten Stadtmauern erhalten..."

 

Gedruckte und digitalisierte Werke zu spezifischen regionalhistorischen Themen in allen Bereichen – Kunst- und Bildungsgeschichte, Natur- und Umweltkunde, Industrie- und Technikgeschichte, Namenskunde und Familiengeschichte ­– können die Grundlage für Ihre Forschung bieten. Seit wenigen Tagen sind in unseren Digitalen Sammlungen zum Beispiel die Jahresberichte des Freiberger Gymnasiums aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (inklusive Volltext) verfügbar, oder ein Druck zur Stadtgeschichte von Lauban aus dem 18. Jahrhundert.  Letzterer wurde nach dem Exemplar der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz im Rahmen des sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert. Die kulturelle Überlieferung des Freistaates wird so zunehmend auch online verfügbar und frei nutzbar. Und schließlich können Sie Ihre Forschungsergebnisse und landeskundlichen Arbeiten bei uns im Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa kostenfrei und dauerhaft zugänglich veröffentlichen. In Kürze werden hier das lange vergriffene Werk von Heyko Dehn zu Schlössern und Burgen in Sachsen als digitale Zweitveröffentlichung wieder verfügbar machen. Gerne sind wir auch für Ihre Fragen zur Recherche in der SLUB und zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse da.

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Heimat(forschung) als Herausforderung: die SLUB auf dem 7. Sächsischen Heimattag in Freiberg

Nicht nur die Titelgeschichte im ZEITmagazin der vorvergangenen Woche spricht dafür, dass das Thema und der Begriff "Heimat" neu in den öffentlichen Debatten angekommen sind. Der 7. Sächsische Heimattag am 8. Oktober in Freiberg konnte so ein Thema von hoher politischer und gesellschaftlicher Relevanz aufgreifen. Gerade angesichts der weltweiten Migrationsbewegungen ist die alte Frage nach Heimat und Ankommen wieder aktuell. Zugleich ist diese Frage besonders in Sachsen eine hochemotionale, wie zuletzt die Ereignisse im Rahmen der Einheitsfeiern in Dresden gezeigt haben. Politische Parteien äußern sich in Positionspapieren und fordern etwa eine Verbindung von "Beheimatung und Weltoffenheit".

 

Für eine Vereinigung wie den Landesverein Sächsischer Heimatschutz als wichtigster Organisation der Heimatforschung im Freistaat und als Veranstalter des Heimattages berühren solche Debatten das eigene Selbstverständnis zentral. Dies gilt auch angesichts der eigenen wechselvollen Geschichte: 1908 gegründet, musste der Verein in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR seine Arbeit zunächst einstellen. Erst 1990 konnte er sie wieder aufnehmen. Der seit 2009 jährlich durchgeführte Heimattag stand angesichts der aktuellen Debatten diesmal unter der Überschrift "Sachsen in der Fremde – Fremde in Sachsen". Die Vorträge widmeten sich Wanderungsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart – international, aber auch national und regional wie vor und nach der deutschen Wiedervereinigung. An der Schnittstelle von professionell betriebener Forschung, staatlich geförderten Regionalinitiativen und Bürgerwissenschaften wurde in acht Referaten deutlich, dass ",Heimat‘ ein notwendiges Konstrukt unserer Existenz [bleibt]" (Justus H. Ulbricht) – ein Konstrukt, dass in Gesellschaft und Politik immer wieder neu ausgehandelt und gerade im Kontakt mit dem vermeintlichen Fremden herausgefordert wird. Das bürgerschaftliche Engagement auf lokaler und regionaler Ebene, wie es sich unter anderem in der Tätigkeit vieler Hobbyforscher äußert, kann im Sinn einer modernen Heimatpflege zum Dialog zwischen Alteingesessenen und Neuankömmlingen beitragen. Auch in der sich immer weiter globalisierenden Welt kann die Arbeit an der und für die Heimat jenseits ideologischer Aufladungen so ihren Platz haben. Gerade historische Vergleiche können das Verständnis für gegenwärtige Geschehnisse fördern, wie etwa der Vortrag zum sächsischen Schriftsteller/Journalisten Edgar Hahnewald, der aus politischen Gründen aus Deutschland fliehen musste (Swen Steinberg) oder ein Erfahrungsbericht zur "verlorenen und gefundenen Heimat" nach der Flucht und Vertreibung 1945 (Manfred Schober) verdeutlichten. Das individuelle Fluchterlebnis und die Herausforderung der Neuorientierung ermöglichen einen besonderen Blick auf das Thema "Heimat" und die vielfältigen Aneignungsprozesse, die damit verbunden sind. Regional- und Ortsgeschichte als persönliche Geschichte kann so Ausgangspunkt für Begegnung und Austausch werden.

 

The global flow of people, www.global-migration.info, CC BY-NC.

 

Auch die SLUB ist als sächsische Landesbibliothek für die Regionalforschung da. Die MitarbeiterInnen können Sie bei Ihren eigenen heimatkundlichen Projekten unterstützen, etwa indem wir Sie im Rechercheprozess beraten oder Sie bei den ersten Schritten im Bereich der Familienforschung begleiten. Schon seit längerer Zeit sind die Mitteilungen des Landesvereins – die sogenannten Grünen Hefte – in den Ausgaben bis zu ihrem vorübergehenden Erscheinungsende im Zweiten Weltkrieg in unseren Digitalen Sammlungen verfügbar, der Bestand in der Kollektion Saxonica wächst ständig. Neben der Bereitstellung von Quellen und Forschungsliteratur bieten wir Ihnen auch überregional sichtbare Publikationsmöglichkeiten für Ihre eigenen Arbeiten. Ein aktuelles Beispiel sind die "Beiträge zur Geschichte von Krögis, Barnitz und Nössige" im Landkreis Meißen. Ende 2012 als Gemeinschaftswerk mehrerer lokaler AutorInnen veröffentlicht, waren die Erstauflage und ein Nachdruck in kurzer Zeit vergriffen. Seit wenigen Wochen ist nun eine aktualisierte Fassung auf unserem Dokumentenserver Qucosa unter nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-75960 kostenfrei verfügbar und dauerhaft abrufbar. Ein Vorbild auch für Ihre Forschungsergebnisse? Sprechen Sie uns an.

 

Fremde in der Stadt

Zwischen Emotion und Kalkül. „Heimat“ im Prozess der Moderne

"Karl Herschowitz kehrt heim". Der Schriftsteller-Journalist Edgar Hahnewald zwischen sächsischer Identität und der Heimat im Exil

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Neue Wege bei Personendaten: Personen.Wiki der SLUB wird in Gemeinsame Normdatei GND überführt

Seit zehn Jahren werden im Personen.Wiki der SLUB Dresden Informationen über Personen mit Bezug zu Sachsen gesammelt. Das Wiki ist ein Seitenprodukt der Sächsischen Bibliographie, die als Literaturdatenbank mit aktuell mehr als 409.000 Nachweisen einen Einstieg in die landeskundliche Forschung bietet und laufend erweitert wird. Im Wiki fanden auch Personen Aufnahme, die im Zusammenhang mit der im Fachkatalog Technikgeschichte der SLUB verzeichneten Literatur stehen. Unter tätiger Mithilfe der Community sind über die Jahre fast 20.000 Datensätze entstanden, mit teilweise nur hier verfügbaren Angaben zu Personen des öffentlichen Lebens im Freistaat und im historischen Sachsen.


Personen.Wiki-Eintrag zu Jakob Jatzwauk (1885-1951), einem der Bearbeiter der "Bibliographie der sächsischen Geschichte" an der Sächsischen Landesbibliothek

 

Zehn Jahre sind im Internetzeitalter eine lange Zeit, in der es viele technologische Neuerungen gab. Gerade bei der Verwaltung von Personendaten ist es in der jüngeren Vergangenheit zu großen Veränderungen gekommen – Stichwort „Linked Open Data“, also die Entwicklung eines Netzes von Daten aus verschiedenen Quellen, die automatisch zusammengeführt und weiterverwendet werden können. Leider ist die Struktur des Wiki wenig geeignet, von anderen Webangeboten nachgenutzt und dynamisch verknüpft zu werden. Aufgrund des enormen technischen Änderungsbedarfs haben wir uns daher nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, die Arbeit am Personen-Wiki einzustellen und die Seite zum 31. Oktober 2016 abzuschalten. Stattdessen werden die MitarbeiterInnen der Sächsischen Bibliographie noch stärker als bisher der Gemeinsamen Normdatei (GND) zuarbeiten, dem zentralen Instrument zur Vernetzung unterschiedlicher Informationsressourcen in Deutschland. Bibliotheken, Archive und Museen arbeiten hier gemeinschaftlich, um in ihren Katalogen einheitliche und verknüpfbare Daten anzubieten. Die Personeninformationen des Wiki bleiben selbstverständlich erhalten und werden, wo noch nicht geschehen, nach und nach in die GND eingespeist. Recherchierbar sind und bleiben sie dann auch über die Sächsische Bibliographie. Eine archivierte Fassung des Wiki (die teilweise unvollständig sein kann) ist im Internet Archive abrufbar.

 

Maßgeblich verantwortlich für den Auf- und Ausbau des Wiki war der seinerzeitige Sachsen-Referent an der SLUB, Michael Letocha, unter dessen Leitung - gemeinsam mit seiner Kollegin Kristina Lippold - ein wichtiges und weithin anerkanntes landeskundliches Informationsangebot aufgebaut werden konnte. Vielen Dank dafür! Unser herzlicher Dank gilt außerdem allen NutzerInnen, die mit ihrer Expertise und ihrem Enthusiasmus zu den Artikeln beigetragen haben. Dies stellt ein wichtiges Beispiel für den Wert bürgerschaftlichen wissenschaftlichen Engagements dar. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch in Zukunft entgegen, um bestehende Datensätze verbessern und bisher noch nicht erfasste Personen mit sächsischem Bezug in der GND anlegen zu können. Die Mitarbeiter des Referats Saxonica sind per Mail unter sachsen@slub-dresden.de zu erreichen. Gerne stehen wir auch für persönliche Gespräche zur Verfügung, etwa in einem Termin unserer Wissensbar oder nach persönlicher Absprache. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und werden an dieser Stelle über Fortschritte berichten.

 

Lesetipp: Michael Letocha, Das Personen-Wiki der SLUB

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