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Autor: Melanie Kaiser

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Nächstes Makerspace Meet up! bietet Arduino Grundlagen | Zur MakerCon 2017 in Heidelberg für mehr Kooperationen in Bibliotheken

Beim nächsten Makerspace Meet up! am 2. März werden wir Arduino-Mikrocontroller ausprobieren, weitere Details lesen Sie unten. Und das Makerspaceteam besucht nächste Woche die MakerCon, um in Heidelberg wieder Ideen für die SLUB einzusammeln.

 

Als erste wissenschaftliche Bibliothek im deutschsprachigen Raum eröffneten wir im Februar 2015 unseren Makerspace. Immer mehr Bibliotheken erkennen offene Werkstätten als sinnvolle Ergänzung ihres Angebots. Das ist nicht verwunderlich, da die Kernaufgabe von Bibliotheken das Sammeln, Strukturieren und Vermitteln von Wissen ist. Makerspaces in Bibliotheken sind Orte für praktische Wissensvermittlung. Häufig treten andere Bibliotheken mit Anfragen zum Aufbau eigener Makerspaces an die SLUB heran.

 

Auf der ersten im deutschsprachigen Raum stattfindenen MakerCon 2017 werden wir Wissen und Erfahrungen teilen. Die MakerCon findet vom 16.02. bis 18.02.2017 in Heidelberg unter dem Motto "From Maker to Market" statt. Anhand unseres Makerspace zeigen wir die Chancen, welche sich für Maker sowie Bibliotheksbesucher, StudentInnen, WissenschaftlerInnen, Bastler und nicht zuletzt BibliotheksmitarbeiterInnen durch die institutionelle Anbindung von offenen Werkstätten an Bibliotheken ergeben. Das Programm der Konferenz und der Workshops sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Konferenzseite.

 

 

Das Thema Mikrocontroller ist für Maker ein wesentliches und ist daher auch auf der MakerCon mit einem Workshop vertreten. Seit einiger Zeit stehen im SLUB Makerspace verschiedene als Lehrmittel der TU Dresden zur Verfügung. Unter diesen Lehrmitteln sind auch zwei Arduino-Sets (SunFounder und Funduino). Diese können während der Öffnungszeiten zur Nutzung im Makerspace ausgeliehen werden.

 

Was sind Mikrocontroller und welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für sie?

 

Mikrocontroller sind Halbleiterchips, die einen Prozessor und zugleich auch Peripheriefunktionen für Anwendungen enthalten. In vielen Fällen befindet sich auch der Arbeits- und Programmspeicher teilweise oder komplett auf demselben Chip. Um Ihnen den Einstieg in die Welt der Mikrocontroller zu erleichtern, widmet sich das Makerspace Meet Up! am 2. März den Unterschieden der einzelnen Mikrocontroller und der Vermittlung von Arduino Grundlagen.

 

Als Referent haben wir Marcus Drobisch von FabLabDresden gewonnen. Zu Beginn wird er den Unterschied zwischen Arduino und anderen Mikrocontrollern erläutern. Danach wird Marcus mittels der Arduino-Sets praktische Arduino-Grundlagen vermitteln. Eine geringe Anzahl an Notebooks wird von uns gestellt. Wir empfehlen Ihnen ein eigenes Notebook mit der darauf installierten Arduino Software mitzubringen.

 

Was: Makerspace Meet up! Mikrocontroller – Arduino Grundlagen
Wann: 02.03.2017 17.00 bis 19.30 Uhr
Wo: Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

 

 

 

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Archäologie im Makerspace: Wie Brunnen und Münzen mit 3D-Druck begreifbar werden

Bereits seit Mitte 2004 erfasst das Landesamt für Archäologie Sachsen die zur Grabungsdokumentation notwendigen Daten mit Hilfe eines Laserscanners. Bis heute sind ca. 14.000 Objekte mit großer wissenschaftlichen Aussagekraft und hohem ästhetischen Wert erfasst. Mittels 3D-Gipsdruck konnten nun mit den ForscherInnen ein historischer Brunnen und Münzen im Makerspace der SLUB nachgebildet werden.

 

Der Bandkeramische Brunnen von Altscherbitz zählt mit gut 7000 Jahren zu den ältesten erhaltenen Holzbauten. Die Archäologen bestimmten das Alter per Dendrochronologie. Dabei verglichen sie das Muster der Jahresringe des Holzes (Eiche) mit einer bekannten Kurve und konnten so jahrgenau bestimmen wann der Baum gefällt wurde. Das jüngste Stück Holz stammt von einem Baum, der zwischen Spätherbst 5099 und zeitigem Frühling 5098 (Holzwachstum hat noch nicht eingesetzt) geschlagen wurde. Das Exemplar aus Altscherbitz ist bei großangelegten Grabungen im Vorfeld der Erweiterung des Flughafens Leipzig/Halle gefunden worden. Weil eine angemessene Ausgrabung vor Ort nicht möglich war, ist der erhaltene untere Teil als riesiger Block geborgen und im Labor in Dresden freigelegt worden. Hierbei wurde erstmals eine komplette digitale 3D-Dokumentation erstellt.

 

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Von der Radierung in die Dritte Dimension. Für Blinde und Sehbehinderte entstand im Makerspace ein Tastmodell

Im September und Oktober 2016 wurde ein ganz besonderes Projekt von Evelyn Zinnatova mit den Technologien im SLUB Makerspace verwirklicht. Frau Zinnatova studiert Medieninformatik an der HTW Dresden und hat für die Ausstellung "Begegnungen mit Rom: Druckgraphik des 18. Jahrhunderts" ein Tastmodell für Blinde und Sehbehinderte erstellt. Grundlage war die Radierung „Der Runde Turm“ aus der Serie der Carceri, 1761 geschaffen von Giovanni Battista Piranesi in Rom. Evelyn Zinnatova berichtet im Gespräch, wie das Tastmodell entstanden ist.

 

SLUB: Wie kam es zur Projektidee und deren Umsetzung?

Evelyn Zinnatova: Unser Ziel war es, das Dresdner Kupferstich-Kabinett barrierefreier zu gestalten. Dabei hatten wir die Idee, eine der ausgestellten Druckgrafiken als Tastmodell für Blinde und Sehbehinderte umzusetzen. Danach haben wir besprochen, wie ein Tastmodell realisiert werden könnte. 3D-Druck aus Kunststoff und der Lasercutter kamen dabei in die engere Wahl.

 

Mit welchen Programmen haben Sie das digitale Modell erstellt?

Das komplette digitale Modell haben wir mit dem Programm Blender erstellt.

 

Wieviele Arbeitsstunden stecken in dem Projekt?

In dem Projekt stecken viele Arbeitsstunden. Insgesamt haben wir von Ende März bis Ende Oktober Vollzeit und mit Überstunden daran gearbeitet. 

 

Wird das Tastmodell nach der Ausstellung ab 15. Januar 2017 weiter zu sehen sein?

Nach dem Ende der Ausstellung wird das 3D Modell bei Führungen für Blinde weiter genutzt. Dabei bietet der Bereich "Bildung und Vermittlung" der Staatlichen Kunstsammlungen Blindenschulen, aber auch Reisegruppen mit Blinden – und Sehbehinderten Führungen im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts an, bei denen das Modell zum Einsatz kommt.

 

Wie sind Sie auf den SLUB Makerspace aufmerksam geworden?

Auf den Makerspace wurde ich durch Mitarbeiter der HTW und durch Professer Weber an der TU Dresden aufmerksam gemacht.

 

Warum haben Sie sich bei der Realisierung des Tastmodells für die Technologien im Makerspace entschieden?

Für den Makerspace haben wir uns entschieden, da es in der SLUB einen Lasercutter und 3D-Drucker gibt. Die Beratung war jeder Zeit sehr hilfreich.

 

Welche Erfahrungen oder Fehler haben Sie in dem Projekt gemacht?

Ein Fehler in dem Projekt war die Zeiteinschätzung beim Lasercut-Verfahren. Durch die hohe Dichte der HDF-Platten dauerte das Lasercutten immer sehr lange und ich musste mehrere Termine in Anspruch nehmen. Dazu gab es noch ein weiteres Problem bei der Einschätzung der benötigten Zeit für die Nacharbeiten der einzelnen Teile, für das Bereinigen von Stützkonstruktionen, fürs Schleifen der HDF-Teile und Färben der gesamten Bauteile.

 

Sehen und testen können Sie das Tastmodell noch bis 15. Januar 2017 im Kupferstich-Kabinett. Am 9.12.2016 stellt Evelyn Zinnatova im Kunstgespräch Piranesi 3D- Der runde Turm in neuen Dimensionen ihr Tastmodell persönlich in der Ausstellung vor.

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Wissen kommt von Machen - SLUB Makerspace Meet up! "audiovisuell" am 1. Dezember

Mit dem neuen "Makerspace M3" bieten wir ab sofort Gelegenheit zum praktischen Arbeiten mit audiovisuellen Medien der Mediathek. Wir starten das Angebot mit einem Arbeitsplatz zur Tonträgerdigitalisierung, an dem Sie eigene Schallplatten oder Platten aus dem Bestand der SLUB digitalisieren und die Dateien auf CD brennen können. Dazu steht ein Plattenspieler LP2CD des Herstellers ION Audio kostenfrei zur Verfügung (Weitere Informationen zum Gerät finden Sie unter tp.dresden-concept.de/de/equipment/view/id/2042.).

 

Sie finden den Makerspace M3 in der Mediathek der Zentralbibliothek. "Wissen kommt von Machen!" ist in der SLUB das Motto des Makerspace und meint Wissensgenerierung und -vermittlung durch praktisches Arbeiten an 3D-Druckern, Lasercutter und Co. Dazu stellen wir in den Räumen M1 und M2 diverse Werkzeuge und Arbeitsraum zur Verfügung.

 

 

Um Ihnen dieses Angebot zu präsentieren wird das nächste Meet up! dem Thema "Akustik - Audiovision - Digitalisierung" gewidmet. Zu Beginn zeigen Ihnen Nathanael Wendt und Lutz Meier, Mitarbeiter der Mediathek, mit einen Blick hinter die Kulissen das Ton- und Videostudio der SLUB. Im Anschluss werden wir Software für Ton- und Videobearbeitung vorstellen. Nathanael Wendt berichtet danach von seiner Arbeit als Toningenieur in der SLUB. Zum Schluss freuen wir uns auf Ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung audiovisueller Medien, Ton- und Videobearbeitung.

 

Wann: 01.12.2016, 17 bis 19.30 Uhr im Seminarraum B -1.116, Zentralbibliothek

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

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Makerspace Meet up! – Open Source 3D-Modellierungssoftware am 3. November

Anlässlich der laufenden Open Access Week spricht sich die SLUB für einen freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur aus. Auch im Makerspace spielt Open Access eine große Rolle - wie das nächste Meet up! am 3. November 2016 zeigt. Thema: Open Source 3D-Modellierungssoftware. 

 

Zu Beginn wird Miriam Walther vom Innovationsnetzwerk smart³ eine Übersicht zu Open Source 3D-Modellierungssoftware (CAD-Programme) und deren Verwendung geben. Danach werden einige Programme, wie z.B. Blender und SketchUp Make, näher vorgestellt. Dr. Jens Mittelbach, Leiter der Abteilung Benutzung und Information der SLUB, beschäftigt sich nach getaner Arbeit mit Blender und hat sich autodidaktisch das Arbeiten mit der Modellierungssoftware beigebracht. Um welches eindrucksvolle Gebilde es sich dabei handelt und wie sich der damit verbundene Lernprozess gestaltete, wird er kommenden Donnerstag erzählen. Andreas Peetz, Student der Medieninformatik an der TU Dresden, erklärt, wie man mit Blender Objekte konstruieren kann. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss - am Ende können gemeinsam mit den Experten ausgewählte Programme, wie z.B. Blender, getestet werden. Dafür stehen einige Rechner zur Verfügung. Empfehlenswert ist es trotzdem, einen eigenen Laptop mitzubringen.

 

Foto: Lukas Boxberger

 

Wir freuen uns, wie schon zum vergangenen Meet up!, auf spannende Diskussionen und rege Teilnahme! Mit über 30 Teilnehmern war der Semesterauftakt am 06. Oktober ein voller Erfolg. Und Moritz Greifzu, Referent und Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) bestätigte, dass wir mit dem Meet up! ins Schwarze getroffen haben: "Ein schickes Format und mir gefällt die entspannte Atmosphäre." Eine Zusammenfassung mit den Präsentationen und Fotos / Videos sowie einen Ausblick auf die nächsten Meet ups! finden Sie hier.

 

Ziel der Meet Up! Reihe ist es gemeinsam mit den Nutzern Projekte und Wissensformate zu diskutieren und Do-It-Yourself-Projekte miteinander zu bearbeiten. Die nächsten Projekte, die das Team des SLUB Makerspace mit interessierten Nutzern verwirklichen möchte, sind der Bau eines Do-It-Yourself-3D-Druckers und eines Do-It-Yourself-3D-Laser-Scanners.


Haben Sie Interesse, bei einem Projekt mitzuwirken, senden Sie bitte eine E-Mail an makerspace@slub-dresden.de oder kommen Sie einfach zum nächsten Meet up! vorbei.

 

Wann? 03. November 2016 von 17:00 bis 19.30 Uhr

Was? Vorträge zu 3D-Modellierung

Wo? SLUB Makerspace M2, Bereichsbibliothek DrePunct, Zellescher Weg 17, 01069 Dresden

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

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Durch die Neumark und das Gebi...
27.02.2017 12:20
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