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Autor: Melanie Kaiser

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3D-Grafiken und Animation mit Blender: Grundlagenworkshop

Dass man im Makerspace 3D-Objekte drucken kann, ist kein Geheimnis. Wie aber werden digitale Objekte für den 3D-Druck erstellt? Wie funktioniert Blender, die Open-Source-Software für 3D-Gestalltung und Animation? Mit der Hilfe des regelmäßigen Blender-Stammtischs im Makerspace bieten wir einen Grundlagenworkshop für 3D-Modellierung mit Blender an. Mit der Software lassen sich Körper modellieren. Die Möglichkeiten von Blender enden aber nicht bei der reinen 3D-Objekt-Erstellung, sondern werden durch Funktionen wie zum Beispiel das Hinzufügen von realistischen Materialien, Animation, Spiele-Entwicklung, Simulationen, Sculpting (digitaler Ton) sowie Bild- und Videobearbeitung ergänzt, ohne weitere Programme hinzuziehen zu müssen.

 

 

Für den dreiteiligen Blender-Grundlagenworkshop haben wir Nils Hensch als Referenten gewonnen. Nils ist einer der Mitinitiatoren des Blender-Stammtischs und hat mit Hilfe von Blender schon einige 3D-Projekte (siehe Fotos und Video) umgesetzt. Er beschäftigt sich seit vier Jahren mit Blender und hat sich selbst zu nahezu allen Bereichen in Blender Wissen angeeignet. Derzeit liegen seine  Interessenschwerpunkte auf der Modellierung, dem Rendern (Erzeugung eines Bildes aus Rohdaten) und VFX (visuelle Effekte).

  

Die Auftaktveranstaltung dieses dreiteiligen Workshops findet zu unserem Meet up! am 06. April 2017 ab 17 Uhr statt.

 

 

 

 

 

 

  

Was: Makerspace Meet up! Blender Grundlagen - Workshop Teil 1
Wann: 06.04.2017 17.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

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Internationale Spring School "smart@work" im SLUB Makerspace

Die Internationale Spring School "smart@work - Human Technology Cooperation " findet mit insgesamt 22 Doktoranden und Post-Docs aus 15 verschiedenen Ländern vom 5. bis zum 11. März 2017 an der Technischen Universität Dresden und im SLUB Makerspace statt. Die Spring School fokussiert sich auf die Frage, wie Menschen zukünftig mit Maschinen und Computern interagieren können, sprich wie unsere Arbeit in Zukunft aussehen kann. Das Ziel ist es, dass Menschen und Technologien als gleichberechtigte Partner kooperieren können und so von den jeweiligen Stärken profitieren. Dabei wird die Expertise unterschiedlicher Fachgebiete benötigt, was sich auch in dem interdisziplinären Organisationsteam widerspiegelt.

 

Im Rahmen der Spring School werden drei international herausragende Experten als Keynote-Speaker begrüßt:

 

 

Während der Spring School erleben die Teilnehmer einen vielfältigen Mix von Vorträgen und Workshops, in denen sie kontinuierlich in Teams an einem Projekt arbeiten.

 

Am Samstag, den 11. März, werden die Ergebnisse der Projektarbeiten öffentlich im SLUB Makerspace präsentiert.

 

Wir laden alle herzlich zu den öffentlichen Keynotes, Talks und Präsentationen ein, die erleben möchten, wie wir in Zukunft „smart@work“ sein können.

 

Was: Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeiten
Wann: 11.03.2017 11:00 - 12:30 Uhr
Wo: Makerspace M1
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

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Nächstes Makerspace Meet up! bietet Arduino Grundlagen | Zur MakerCon 2017 in Heidelberg für mehr Kooperationen in Bibliotheken

Beim nächsten Makerspace Meet up! am 2. März werden wir Arduino-Mikrocontroller ausprobieren, weitere Details lesen Sie unten. Und das Makerspaceteam besucht nächste Woche die MakerCon, um in Heidelberg wieder Ideen für die SLUB einzusammeln.

 

Als erste wissenschaftliche Bibliothek im deutschsprachigen Raum eröffneten wir im Februar 2015 unseren Makerspace. Immer mehr Bibliotheken erkennen offene Werkstätten als sinnvolle Ergänzung ihres Angebots. Das ist nicht verwunderlich, da die Kernaufgabe von Bibliotheken das Sammeln, Strukturieren und Vermitteln von Wissen ist. Makerspaces in Bibliotheken sind Orte für praktische Wissensvermittlung. Häufig treten andere Bibliotheken mit Anfragen zum Aufbau eigener Makerspaces an die SLUB heran.

 

Auf der ersten im deutschsprachigen Raum stattfindenen MakerCon 2017 werden wir Wissen und Erfahrungen teilen. Die MakerCon findet vom 16.02. bis 18.02.2017 in Heidelberg unter dem Motto "From Maker to Market" statt. Anhand unseres Makerspace zeigen wir die Chancen, welche sich für Maker sowie Bibliotheksbesucher, StudentInnen, WissenschaftlerInnen, Bastler und nicht zuletzt BibliotheksmitarbeiterInnen durch die institutionelle Anbindung von offenen Werkstätten an Bibliotheken ergeben. Das Programm der Konferenz und der Workshops sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Konferenzseite.

 

 

Das Thema Mikrocontroller ist für Maker ein wesentliches und ist daher auch auf der MakerCon mit einem Workshop vertreten. Seit einiger Zeit stehen im SLUB Makerspace verschiedene als Lehrmittel der TU Dresden zur Verfügung. Unter diesen Lehrmitteln sind auch zwei Arduino-Sets (SunFounder und Funduino). Diese können während der Öffnungszeiten zur Nutzung im Makerspace ausgeliehen werden.

 

Was sind Mikrocontroller und welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für sie?

 

Mikrocontroller sind Halbleiterchips, die einen Prozessor und zugleich auch Peripheriefunktionen für Anwendungen enthalten. In vielen Fällen befindet sich auch der Arbeits- und Programmspeicher teilweise oder komplett auf demselben Chip. Um Ihnen den Einstieg in die Welt der Mikrocontroller zu erleichtern, widmet sich das Makerspace Meet Up! am 2. März den Unterschieden der einzelnen Mikrocontroller und der Vermittlung von Arduino Grundlagen.

 

Als Referent haben wir Marcus Drobisch von FabLabDresden gewonnen. Zu Beginn wird er den Unterschied zwischen Arduino und anderen Mikrocontrollern erläutern. Danach wird Marcus mittels der Arduino-Sets praktische Arduino-Grundlagen vermitteln. Eine geringe Anzahl an Notebooks wird von uns gestellt. Wir empfehlen Ihnen ein eigenes Notebook mit der darauf installierten Arduino Software mitzubringen.

 

Was: Makerspace Meet up! Mikrocontroller – Arduino Grundlagen
Wann: 02.03.2017 17.00 bis 19.30 Uhr
Wo: Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

 

 

 

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Archäologie im Makerspace: Wie Brunnen und Münzen mit 3D-Druck begreifbar werden

Bereits seit Mitte 2004 erfasst das Landesamt für Archäologie Sachsen die zur Grabungsdokumentation notwendigen Daten mit Hilfe eines Laserscanners. Bis heute sind ca. 14.000 Objekte mit großer wissenschaftlichen Aussagekraft und hohem ästhetischen Wert erfasst. Mittels 3D-Gipsdruck konnten nun mit den ForscherInnen ein historischer Brunnen und Münzen im Makerspace der SLUB nachgebildet werden.

 

Der Bandkeramische Brunnen von Altscherbitz zählt mit gut 7000 Jahren zu den ältesten erhaltenen Holzbauten. Die Archäologen bestimmten das Alter per Dendrochronologie. Dabei verglichen sie das Muster der Jahresringe des Holzes (Eiche) mit einer bekannten Kurve und konnten so jahrgenau bestimmen wann der Baum gefällt wurde. Das jüngste Stück Holz stammt von einem Baum, der zwischen Spätherbst 5099 und zeitigem Frühling 5098 (Holzwachstum hat noch nicht eingesetzt) geschlagen wurde. Das Exemplar aus Altscherbitz ist bei großangelegten Grabungen im Vorfeld der Erweiterung des Flughafens Leipzig/Halle gefunden worden. Weil eine angemessene Ausgrabung vor Ort nicht möglich war, ist der erhaltene untere Teil als riesiger Block geborgen und im Labor in Dresden freigelegt worden. Hierbei wurde erstmals eine komplette digitale 3D-Dokumentation erstellt.

 

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Von der Radierung in die Dritte Dimension. Für Blinde und Sehbehinderte entstand im Makerspace ein Tastmodell

Im September und Oktober 2016 wurde ein ganz besonderes Projekt von Evelyn Zinnatova mit den Technologien im SLUB Makerspace verwirklicht. Frau Zinnatova studiert Medieninformatik an der HTW Dresden und hat für die Ausstellung "Begegnungen mit Rom: Druckgraphik des 18. Jahrhunderts" ein Tastmodell für Blinde und Sehbehinderte erstellt. Grundlage war die Radierung „Der Runde Turm“ aus der Serie der Carceri, 1761 geschaffen von Giovanni Battista Piranesi in Rom. Evelyn Zinnatova berichtet im Gespräch, wie das Tastmodell entstanden ist.

 

SLUB: Wie kam es zur Projektidee und deren Umsetzung?

Evelyn Zinnatova: Unser Ziel war es, das Dresdner Kupferstich-Kabinett barrierefreier zu gestalten. Dabei hatten wir die Idee, eine der ausgestellten Druckgrafiken als Tastmodell für Blinde und Sehbehinderte umzusetzen. Danach haben wir besprochen, wie ein Tastmodell realisiert werden könnte. 3D-Druck aus Kunststoff und der Lasercutter kamen dabei in die engere Wahl.

 

Mit welchen Programmen haben Sie das digitale Modell erstellt?

Das komplette digitale Modell haben wir mit dem Programm Blender erstellt.

 

Wieviele Arbeitsstunden stecken in dem Projekt?

In dem Projekt stecken viele Arbeitsstunden. Insgesamt haben wir von Ende März bis Ende Oktober Vollzeit und mit Überstunden daran gearbeitet. 

 

Wird das Tastmodell nach der Ausstellung ab 15. Januar 2017 weiter zu sehen sein?

Nach dem Ende der Ausstellung wird das 3D Modell bei Führungen für Blinde weiter genutzt. Dabei bietet der Bereich "Bildung und Vermittlung" der Staatlichen Kunstsammlungen Blindenschulen, aber auch Reisegruppen mit Blinden – und Sehbehinderten Führungen im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts an, bei denen das Modell zum Einsatz kommt.

 

Wie sind Sie auf den SLUB Makerspace aufmerksam geworden?

Auf den Makerspace wurde ich durch Mitarbeiter der HTW und durch Professer Weber an der TU Dresden aufmerksam gemacht.

 

Warum haben Sie sich bei der Realisierung des Tastmodells für die Technologien im Makerspace entschieden?

Für den Makerspace haben wir uns entschieden, da es in der SLUB einen Lasercutter und 3D-Drucker gibt. Die Beratung war jeder Zeit sehr hilfreich.

 

Welche Erfahrungen oder Fehler haben Sie in dem Projekt gemacht?

Ein Fehler in dem Projekt war die Zeiteinschätzung beim Lasercut-Verfahren. Durch die hohe Dichte der HDF-Platten dauerte das Lasercutten immer sehr lange und ich musste mehrere Termine in Anspruch nehmen. Dazu gab es noch ein weiteres Problem bei der Einschätzung der benötigten Zeit für die Nacharbeiten der einzelnen Teile, für das Bereinigen von Stützkonstruktionen, fürs Schleifen der HDF-Teile und Färben der gesamten Bauteile.

 

Sehen und testen können Sie das Tastmodell noch bis 15. Januar 2017 im Kupferstich-Kabinett. Am 9.12.2016 stellt Evelyn Zinnatova im Kunstgespräch Piranesi 3D- Der runde Turm in neuen Dimensionen ihr Tastmodell persönlich in der Ausstellung vor.

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27.03.2017 15:33
Katechismus des Radfahrsportes
06.03.2017 19:06
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