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SLUBlog

Autor: Simone Georgi

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E-Books: Nutzergesteuerte Erwerbung von Fachbüchern mit SAGE Knowledge

Anlässlich des Welttages des Buches am 23.4. wurde in unserem Blog ausführlich über den digitalen Wandel vom Buch zum E-Book und den damit einhergehenden Transformationen und Möglichkeiten berichtet. Dabei stand auch der Einfluss auf unsere Erwerbungsstrategie und der kontinuierliche Vergleich neuer Geschäftsmodelle im Fokus unserer Überlegungen.

 

Mit dem Verlag Sage konnten wir jetzt einen neuen Partner für das nutzergesteuerte Erwerbungsmodell Evidence Based Acquisition (EBA) gewinnen. EBA bedeutet, dass das vollständige E-Book-Angebot des Verlages für einen pauschalen Jahresbetrag freigeschaltet wird und am Jahresende über die dauerhafte Lizenzierung der einzelnen Titel entschieden werden kann. Grundlage der Lizenzierung wird die Nutzungsstatistik der Titel sein. Sage testet im ersten Jahr nur mit einer kleinen Anzahl von Bibliotheken in Deutschland dieses Modell und die SLUB ist mit am Start. Die Testphase wird seitens des Verlags und natürlich auch von uns genutzt, um die Akzeptanz zu erproben und die dauerhafte Umsetzung zu prüfen.

 

Sage bietet inhaltlich ein breites Spektrum an Fachbüchern, Enzyklopädien und Lehrbüchern, der Fokus liegt im Bereich Sozialwissenschaften und Psychologie. Die Titel sind bereits unter SAGE Knowledge zugänglich und werden in Kürze auch über unseren Katalog zu finden sein. Die Nutzung der E-Books ist ohne das sogenannte Digital-Rights-Management möglich, d.h. einzelne Kapitel können als PDF heruntergeladen werden.

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It's a Kind of Magic - Visualisierte Schätze im Foyer

Analog oder digital? Papier oder elektronisch? Beides! In den kommenden sechs Wochen testet die SLUB mit der Magic Box der Firma CCS eine Ausstellungsvitrine, die Originale und digitale Inhalte kombiniert. Den Blick auf das originale Objekt in der Vitrine ergänzen Bilder, Videos oder Musik auf der "Mattscheibe", in denen der Betrachter sozusagen mit Zauberhand blättern kann. Eine wunderbares Schaufenster also auf die umfangreichen analogen als auch digitalen Schätze der SLUB. Bereits 2013 schlug eine Ausstellung im Buchmuseum, „Original und digital - Schätze der SLUB und die Kunst ihrer Reproduktion“, eine Brücke zwischen Handschriften und kostbaren Drucken und deren Digitalisaten. Die Faszination des Originalen und die Möglichkeiten digitaler Reproduktionen in einer Vitrine zu vereinen, war damals noch nicht möglich.

Für den Testzeitraum haben wir eine kleine Auswahl aus den rund 130.000 Bänden der Digitalen Sammlungen getroffen. Wir beginnen mit dem soeben erworbenen neuesten Schatz der Musikabteilung – den autographen Skizzen zu Robert Schumanns 1847 in Dresden komponiertem Klaviertrio op. 63. Um die Reproduktion der Skizzen in der Box herum entsteht ein kontextualisierender virtueller Raum: Blättern Sie durch die Noten weiterer Klaviertrios des Ehepaars Schumann, sehen Sie „Schumanns Dresden“ oder lauschen Sie einer historischen Aufnahme des Trios op. 63.

 

Nach rund zwei Wochen wechseln wir das Thema, lassen Sie sich überraschen. Die Magic Box lädt im Foyer der Zentralbibliothek zum Probieren ein, wir freuen uns über Ihre Kommentare!

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100.000 Bände online – neuer Meilenstein in den Digitalen Sammlungen

Ende vergangener Woche verließ der 100.000. digitalisierte Band das Dresdner Digitalisierungszentrum.

 

Der Jubiläumsband stammt aus dem DFG-geförderten Projekt „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts“ (VD 18) und beschreibt die Entdeckung der unterirdischen Stadt Herculaneum am Anfang des 18. Jahrhunderts.

 

Die Stadt wurde der Legende nach von Herakles begründet und im Jahre 79 – ebenso wie Pompeji – beim Ausbruch des Vesuv‘ verschüttet. Das Buch berichtet von den Ausgrabungen, begonnen vom Herzog von Elbeuf, die übrigens bis heute andauern. Der Herzog schenkte einige der aufgefundenen Statuen dem Prinzen Eugen in Wien, aus dessen Nachlass die große Herkulanerin sowie zwei kleine für die Dresdner Kunstsammlungen erworben wurden. Sie sind heute in der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu sehen.

Seit vielen Jahren ist das DDZ mit einer Digitalisierungsleistung von 2-3 Millionen Images pro Jahr eines der aktivsten im Land. Neben dem VD 18 ist es auch jetzt durch mehrere DFG-geförderte Projekte ausgelastet. Als weitere Beispiele seien hier die Notenbestände der Dresdner Hofkirche und der Königlichen Privat-Musikaliensammlung aus der Zeit der sächsisch-polnischen Union, historische Zeitungen und in Kürze die italienischen Handschriften genannt. Darüber hinaus unterstützt der Freistaat Sachsen ab diesem Jahr mit dem Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur die Digitalisierung von Kulturgut aus Bibliotheken und weiteren Wissenschafts- und Kultureinrichtungen Sachsens. Die SLUB wird das Programm koordinieren und somit weiterhin zur digitalen Verbreitung des kulturellen Erbes Sachsens beitragen.

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SLUB-Daten bereichern Coding da Vinci

Am vergangenen Wochenende begann in Berlin der zweite Kultur-Hackathon Coding da Vinci. Neben 32 anderen Kulturinstitutionen ist in diesem Jahr auch die SLUB mit verschiedenen Datensets aus den Digitalen Sammlungen und der Deutschen Fotothek dabei. Insgesamt haben sich 150 Teilnehmer/innen registriert, die aus den Kulturdaten neue Anwendungen wie Apps, Spiele oder Dienste entwickeln wollen. Wir hoffen natürlich, dass unsere Daten Interesse finden und daraus spannende Projekt entstehen. Ins Rennen geschickt haben wir die Bibliotheca Gastronomica – eine Sammlung rund ums Essen und Genießen -, die Reisefotografien von Oswald Lübeck und Franz Grasser, das neu erworbene Tagebuch von Johann Andreas Silbermann und drei Stücke aus der Virtuellen Schatzkammer. Der Hackathon dauert zehn Wochen und die besten Projekte werden am 5. Juli in Berlin prämiert.

 

Coding da Vinci - Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, der Servicestelle Digitalisierung Berlin und Wikimedia Deutschland. Die Ergebnisse des ersten Hackathons von 2014 können auf der Webseite angesehen werden.

 

Fotos: CC-BY 3.0: Heiko Marquardt

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Nach Hogrefe auch eBooks von De Gruyter und Wiley lizensiert

Die SLUB ermöglicht Ihnen jetzt den uneingeschränkten Zugang zum eBook-Angebot der Verlage De Gruyter und Wiley. Über die neuen eBooks für Psychologie, Erziehungs-, Gesundheits- und Pflegewissenschaften aus dem Programm des Verlags Hogrefe hatte wir Sie kürzlich hier informiert. 

 

Der Verlag De Gruyter bietet neben den eigenen Veröffentlichungen auch Bücher einiger Publisher-Partner. Damit sind insgesamt rund 2.000 Neuerscheinungen dieser Verlage und deren umfangreiche Backlists – insgesamt rund 25.000 Titel – online verfügbar. Einen ebenso uneingeschränkten Zugang hat die SLUB auch für das eBook Angebot des Verlages Wiley und seiner Imprints eingerichtet. Diese Kollektion umfasst rund 16.000 Titel.

 

Für wissenschaftliche Zwecke können diese eBooks als PDF- (oder bei De Gruyter als ePub-) Dateien auf lokalen Datenträgern gespeichert sowie komplett ausgedruckt werden. Alle Einzeltitel sind über den Katalog der SLUB zu finden.

 

Liste der Imprints und Publisher-Partner von De Gruyter:

  • de Gruyter Akademie Forschung
  • de Gruyter Oldenbourg
  • de Gruyter Saur
  • de Gruyter Mouton
  • de Gruyter Birkhäuser
  • Böhlau Verlag
  • Gütersloher Verlagshaus
  • Harvard University Press
  • Princeton University Press
  • sellier european law publishers
  • transcript Verlag
  • University of Pennsylvania Press

 

Liste der Wiley-Imprints:

  • Wiley
  • Wiley-VCH
  • Wiley-Blackwell
  • Wiley-Interscience
  • Wiley-Liss
  • Wiley-ISTE
  • Wiley-Scrivener
  • RSMeans
  • Pfeiffer
  • Jossey-Bass
  • Bloomberg Press

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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