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Theresa WinklerViews: 56926.08.201511:52 Uhr

Geänderte Öffnungszeiten im September

 

Bitte beachten Sie unsere Sonderöffnungszeiten vom 1. bis 30. September.

 

Wir weisen Sie besonders auf unsere Schließtage am 2. und 3. September hin, an denen alle Standorte der SLUB geschlossen bleiben.

 

An beiden Tagen nehmen wir in der SLUB umfangreiche Wartungsarbeiten in der Zentralbibliothek und dem IT-Bereich vor um unseren Service stetig zu verbessern. Es wird deswegen zu Ausfällen unserer Online-Dienste - Bibliotheks-Katalog, Digitale Sammlungen, Deutsche Fotothek, Qucosa, arthistoricum.net sowie der Webseite und der Projektportale kommen.  

 

Wir bitten um Ihr Verständnis für die Einschränkungen und sind ab dem 4. September wieder für Sie da.

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Thomas BürgerViews: 26126.08.201511:37 Uhr

Kunst und Literatur. SLUB präsentiert 50 Jahre Buchkunst von Dieter Goltzsche


„Seit 1956 trug ich meine Mappe zu den doch gleichgeschalteten Verlagen und erlebte, dass die Zeichnungen für zu herb gehalten wurden und nicht ins gewünschte Hübsche passten.“ So erinnert sich der in Dresden geborene Dieter Goltzsche, der seit 1958 als freier Künstler in Berlin lebt. Aus Anlass seines 80. Geburtstags und einer großzügigen Schenkung von Zeichnungen an die SLUB werden rund 60 seiner illustrierten und originalgrafischen Bücher aus mehr als 20 Verlagen präsentiert.

 

 

Goltzsche übertrug Weltliteratur von der Romantik bis zur klassischen Moderne (Brecht, Joyce,
Arno Schmidt) in seine Bildsprache. „Unerreichte Übertragung“ nannte er in einer Zeichnung zu
James Joyce voller Bewunderung die deutsche Übersetzung des Autors, der als unübersetzbar galt. Diesen Titel haben wir nun auch für die Ausstellung gewählt. Wie sagte Joseph Beuys einmal: „Das Kunstwerk ist das allergrößte Rätsel, aber der Mensch ist die Lösung.“

 

Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 27. August, 19 Uhr, im Vortragssaal der SLUB
eröffnet. Gäste sind willkommen.
Es sprechen der Rektor der Hochschule für Bildende Künste, Matthias Flügge, und Gisbert Porstmann, Direktor der Städtischen Galerie Dresden.
Ein Online-Katalog wird im September freigeschaltet.

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Julia MeyerViews: 141112.08.201512:46 Uhr

SLUB erwirbt 30 prämierte Titel unabhängiger Kleinverlage

Wer kennt die Autoren Thomas Pregel, Sven Recker, Anke Stelling, Kai Weyand oder Joachim Zelter? Wohl kaum jemand. Denn obwohl sie gute Bücher schreiben, haben sie meist nur wenige Leser. Sie publizieren in Kleinverlagen, die unsere Literaturlandschaft jenseits des Mainstreams bereichern.

Um die Bekanntheit ihrer Autoren zu steigern, initiierte der Blumenbar Verlag 2009 gemeinsam mit 20 Verlagen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die Hotlist mitsamt der Verleihung eines alternativen Buchpreises. Immer mehr Unterstützer sprangen der Idee einer Liste der besten Bücher unabhängiger Verlage bei. 2010 waren es zunächst 110 Verlage, die sich um einen Platz auf der Liste bewarben. 2014 wurden es 143, und in diesem Jahr beteiligen sich 171 Verlage. Aus allen Einsendungen traf das Kuratorium der Hotlist eine Vorauswahl:

30 Bücher repräsentieren nun einen Ausschnitt aus dem Besten, was unabhängige deutschsprachige Verlage zu bieten haben. Darunter befinden sich auch Titel aus sächsischen Unternehmen wie dem Mirabilis Verlag aus Klipphausen, der Edition Azur aus Dresden, dem Eichenspinner Verlag aus Chemnitz sowie dem Verlag Spector Books aus Leipzig.

Zehn Bücher werden am Ende die Hotlist 2015 bilden, die gemeinsam von der diesjährigen Jury und den Lesern im Internet gewählt werden. Wer in der Literatur das Besondere und Unabhängige sucht, der hat hier die beste Chance, seine persönlichen Entdeckungen zu machen. Die SLUB hat die 30 Bücher aus der Vorauswahl erworben, die über unseren Katalog ausleihbar sind.

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Sara NeuendorfViews: 62211.08.201509:26 Uhr

Erleichterte Suche nach historischen Tonaufnahmen bald möglich!

Seit vergangenem Monat gibt es einen neuen Typ in der Gemeinsamen Normdatei GND: Normdaten für historische Tonaufnahmen. In dem DFG-geförderten Projekt Standardisierung von Erschließungsdaten digitalisierter Tonträger in wissenschaftlichen Sammlungen, hat die Mediathek der SLUB zusammen mit den Projektpartnern der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) und der Gesellschaft für Historische Tonträger  (GHT) ein Modell entwickelt, mit dem sich historische Tonaufnahmen als Normdatei erfassen lassen. Im Rahmen des Projekts werden zunächst exemplarisch 5000 Datensätze angelegt. Die Normdaten für Tonaufnahmen sollen nicht nur Werkzeuge für Bibliotheken und Archive sein, sondern vor allem auch der Wissenschaft ermöglichen, schwer ermittelbare Daten zu Tonaufnahmen zu recherchieren.

Auf Schallplatten aus der Schellack-Ära (ca. 1890-1960) finden sich nur selten Informationen zu Datum und Ort der Tonaufnahme und Interpreten sind meist unzuverlässig angegeben. In den Normdaten zu historischen Tonaufnahmen werden diese Informationen gebündelt und sind über die Matrizennummer recherchierbar. Diese ist vor einer Aufnahme vergeben und in den Spiegel (Auslaufrille) der Schallplattenmatrize eingeritzt oder gestempelt worden. Sie ist ein eindeutiger Identifier einer Tonaufnahme und hat sich in der Regel auch bei Nachpressungen der Schallplatte nicht geändert, wie an dem folgenden Beispiel zu sehen ist:

Bei der Aufnahme handelt es sich um das Quartett „Bella figlia dell' amore“  aus Verdis Rigoletto, das im Jahr 1908 in New York eingespielt und mit der Matrizennummer A 5053 versehen wurde.

 

Die verschiedenen Schallplattenausgaben können mit dem entsprechenden Normdatensatz zur Tonaufnahme verknüpft werden, sodass eine identische Aufnahme zu erkennen ist.

 

Sofern sich alle Informationen über Produktionsbücher ermitteln lassen, kann über die Matrizennummer geklärt werden, welcher Interpret welches Werk wann und wo eingespielt hat. In einigen Fällen lassen sich sogar der Name der Tontechniker oder die Adresse des Aufnahmestudios in Erfahrung bringen.

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Juan GarcésViews: 52910.08.201514:08 Uhr

Meilenstein für die Verfügbarkeit der frühchristlichen griechischsprachigen Literatur

Am 8. August 2015 wurde die erste Fassung der digitalisierten und durch automatisierte Texterkennung (OCR) such- und analysierbar gemachten Texte der Patrologia Graeca auf GitHub veröffentlicht. Damit wurde eine der für die Erforschung des frühen Christentums wichtigsten Sammlungen zum ersten Mal frei verfügbar gemacht. Die 161 Bände der Patrologia Graeca wurden von 1857 bis 1866 von Jacques Paul Migne herausgegeben und enthalten die im ersten Jahrtausend ursprünglich auf Griechisch geschriebenen Texte, teilweise auch in lateinischer Übersetzung.

Diese Veröffentlichung ist ein Ergebnis des am Alexander von Humboldt-Lehrstuhls für Digital Humanities, Universität Leipzig betriebenen Open Greek and Latin-Projekts, zu dem die SLUB Dresden durch die Produktion von Digitalisaten beigetragen hat (siehe Kollektion „Open Philology Project“).

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