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Jens BemmeViews: 82
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01.08.201411:09 Uhr

Besuchen Sie die 'Prager Straße': Führung am 6. August

Am 6. August findet die nächste öffentliche Führung durch die Ausstellung "Der Kurfürstendamm Dresdens – die Prager Straße in Fotografien 1871 bis 2013" statt. Der Rundgang startet 17 Uhr am Buchmuseum.

 

Gezeigt werden Fotografien als Momentaufnahmen deutscher Geschichte – von der Blütezeit der Gründerjahre bis zur Zerstörung 1945, vom Wiederaufbau und der friedlichen Revolution 1989 bis zur Gegenwart. Die rund 80 Fotografien zeigen die rasante architektonische Entwicklung der historischen Prachtmeile Dresdens. Sie stammen zum größten Teil aus den Sammlungen der Deutschen Fotothek in der SLUB.

 

Die Ausstellung ist noch bis 29. September 2014, täglich von 10 bis 18 Uhr, im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Im Lehmstedt Verlag ist dazu der Bildband "Die Prager Straße in Dresden: Geschichte einer Prachtstraße" erschienen.

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Lukas OehmViews: 246
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31.07.201411:10 Uhr

Atlantenlesesaal im DrePunct – Makerspace hinterlässt Spuren

Im Atlantenlesesaal im DrePunct der SLUB ist fast "alles wie früher". Fast alles, denn der Makerspace hat Spuren hinterlassen...

 

 

Die Exponate der Summerschool "Printed Phenomena and Folded Spaces" bleiben uns im DrePunct erhalten. Darüber hinaus finden Sie in der aktuellen Ausgabe des BIS-Magazins Artikel, in denen das "Experiment Makerspace in der SLUB" beleuchtet wird. Ein paar Hefte deponieren wir auch vor Ort. Außerdem haben wir die vergangenen Monate genutzt, um unseren Literaturbestand zu erweitern. Sie finden bei uns inzwischen die c't Hacks, The art of tinkering und aktuelle Neuerscheinungen zu 3D-Druck, Rapid Prototyping und Design.

 

Nach dem Makerspace ist vor dem Makerspace: Das FabLab Dresden ist inzwischen weitergezogen – weiterhin bietet die Community jeden Samstag mit ihrer Offenen Werkstatt Gelegenheiten, 3D-Drucker und Laser einfach auszuprobieren. Wann und wie es mit dem Makerspace der SLUB weitergeht, wird derzeit geplant. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Marc RohrmüllerViews: 147
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30.07.201416:31 Uhr

Das Lebenswerk des Hermann Landshoff – neu im Archiv der Fotografen

2013 wurde erstmals das Werk des deutsch-amerikanischen Fotografen Hermann Landshoff (1905 in München -1986 in New York) in einer eindrucksvollen Retrospektive im Münchner Stadtmuseum gewürdigt. Der Katalog zur Ausstellung "Hermann Landshoff – Eine Retrospektive. Photographien 1930-1970" gibt umfassend Auskunft über Leben und Werk des Fotografen und lädt anhand von 250 ausgewählten Aufnahmen ein zur Neu- bzw. Wiederentdeckung eines der letzten großen Unbekannten der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts. Diese Entdeckungsreise kann jetzt erstmals auch durch das vollständige Gesamtwerk des Fotografen erfolgen. Im Archiv der Fotografen der Deutschen Fotothek werden in Kooperation mit der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums nun erstmals alle rund 3.500 Aufnahmen digital präsentiert.

 

Leonora Carrington (sitzend), André Breton, Marcel Duchamp, Max Ernst (von links nach rechts) mit dem Gemälde "Akt am Fenster" des Malers Morris Hirshfield, New York 1942.

 

Das Werk umfasst hauptsächlich Mode- und Portraitfotografien, die er seit den 1930er Jahren für Magazine wie Vogue, Harper’s Bazaar, Mademoiselle u.a. aufgenommen hat. Landshoff, aus wohlhabendem musisch geprägten jüdischem Elternhaus stammend, war als Fotograf ein Autodidakt. Er begann seine Laufbahn 1930 als Bildjournalist in München, zuvor war er bereits als Grafiker und Karikaturist erfolgreich gewesen. Die Karriere als Modefotograf begann in Paris, der ersten Station seines Exils, das ihn 1942 nach New York führte, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Landshoffs Fotografien wurden für die internationale Modefotografie wegweisend durch die Einführung dynamischer Kompositionen sowie spontaner Bewegungs- und Alltagssituationen und wurde u.a. von Modefotografen wie Richard Avedon rezipiert. Obwohl Landshoffs Arbeiten während seiner Karriere einen enormen Einfluss besaßen, blieb ihnen eine fotografiegeschichtliche und museale Würdigung bis 2013 versagt, da kaum Werke in öffentlichen Sammlungen vorhanden sind und der Nachlass bis dato nicht ausgestellt und publiziert wurde.

 

 

Parallel zu den Modeaufnahmen widmete sich Landshoff der Portraitfotografie. Er schuf Portraits von Künstlern, Wissenschaftlern und Fotografen. Sie entstanden vor allem seit 1942 im amerikanischen Exil des Fotografen. Die Portraitierten teilten häufig das Schicksal Landshoffs, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung in die Emigration gezwungen wurde. Es entstanden u.a. Aufnahmen von den Physikern Albert Einstein und Robert Oppenheimer, von Künstlern wie Max Ernst und Marcel Duchamp, dem Kunstkritiker Max Osborn sowie ein in der Fotografiegeschichte einzigartiger Portraitzyklus von rund 70 der bedeutendsten Fotografen der Zeit, darunter Edward Steichen, Walker EvansAnsel Adams, Robert Frank, Irving Penn und Richard Avedon. Es ist das persönliche "Who‘s Who" von Landshoff, aber objektiv betrachtet hat er die Mehrzahl der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts ins Bild gesetzt.

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Michaele AdamViews: 349
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29.07.201411:10 Uhr

Bibliometrie: Forscher der TUD sind "Meistzitierte Wissenschaftler 2014"

"BIOTEC-Forscher ist einer der "meistzitierten Wissenschaftler 2014", meldete die TU Dresden vergangene Woche. Diese Neuigkeit ist ein willkommener Anlass einmal die Hintergründe des Rankings zu beleuchten. Welche Daten für diese Bewertung als Grundlage dienen und welche Kriterien herangezogen werden, hat das Bibliometrie-Team der SLUB betrachtet.

 

Die Datenbasis bilden die 22 Fachgebiete des Analysewerkzeugs Essential Science Indicators (ESI), das von Thomson Reuters herausgegeben wird. Ausgewertet werden mit ESI jeweils die Zitationen von Veröffentlichungen der letzten zehn Jahre der Science und Social Sciences Edition der Web of Science Core Collection. Ziel ist es 

  • die Forschungsleistungen von Autoren, Institutionen, Ländern zu analysieren,
  • wichtige Trends in den Natur- und Sozialwissenschaften zu identifizieren,
  • die Wirkung von Forschungsleistungen auf andere Fachgebiete zu untersuchen,
  • Top-Länder, -Zeitschriften, -Wissenschaftler, -Publikationen und -Institutionen in einem bestimmten Forschungsfeld zu ermitteln.

 

Gelistet werden ab 2014 diejenigen Wissenschaftler, deren Publikationen einen Anteil an Zitationen von mindestens 1% bezogen auf die Gesamtzahl der Zitationen im betrachteten ESI-Fachgebiet im Zeitraum 2002 bis 2012 erreichen. Aktuell betrifft dies 3.215 Autoren. Erstmalig wendet Thomson Reuters mit dieser Normierung eine neue Methode zur Ermittlung der meistzitierten Forscher an, die die bisherigen Auswertungen auf der Webseite ISIHighlyCited.com ablöst. Beabsichtigt wird damit, bisher aufgetretene Vorteile und Verzerrungen zugunsten bereits etablierter Wissenschaftler und größerer Fachgebiete mit mehr Publikationen und die damit verbundene Nachteile für Nachwuchswissenschaftler aus jüngeren Forschungsfeldern zu korrigieren. Große Mehrautorenschaften, wie dies zum Beispiel in der Hochenergiephysik der Fall ist, sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Eine detaillierte Beschreibung der Methode finden Sie auf der Webseite About Highly Cited Researchers.

 

Die Liste der Forscher ist frei zugänglich auf der Webseite Highly Cited Researchers. Enthalten sind die Namen der Wissenschaftler, die ESI-Kategorie sowie die erste und zweite Adressangabe. Bei Vorhandensein einer Researcher-ID wird auf das Profil mit der entsprechenden Publikationsliste verlinkt.

 

Eine Suche nach "Dresden" in beiden Adressfeldern ergibt, dass neben Dr. Michael Kuhn vom Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC) tatsächlich noch zwei weitere Dresdner Wissenschaftler zu den Highly Cited-Forschern der TU Dresden gehören: Prof. Christian Bernhofer aus dem Institut für Hydrologie und Meteorologie und Prof. Jürgen Rehm aus dem Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie.

 

Der Bibliometrie-Service der SLUB bietet Unterstützung bei Publikations- und Zitationsanalysen – mit Beratung, Analysen und Kursen.

Michaele Adam(SLUB Dresden)Permalink0
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Jens BemmeViews: 414
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25.07.201408:12 Uhr

Happy SysAdminDay 2014!

Ohne Systemadmins ist die SLUB nicht mehr denkbar! IT steckt heute in fast allem – in den Digitalen Sammlungen, im Bibliothekskatalog, im Content-Management-System TYPO3 unserer Webseiten, in unseren Entwicklungsprojekten z.B. für die Langzeitarchivierung digitaler Objekte oder die neue Datenmanagementplattform. Und nicht zuletzt wollen hunderte Arbeitsplätze und elektronische Dienste für Sie und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig gehegt und gepflegt werden.

 

Einen beispielhaften Einblick in den Alltag eines TYPO3-Entwicklers unserer IT-Abteilung gibt Alexander Bigga in einem Interview der Reihe "Neue Berufe in Bibliotheken" im BIS-Magazin und im Geschäftsbericht 2013.

 

Wir wünschen einen fröhlichen SysAdminDay!

Jens Bemme(SLUB Dresden)Permalink0
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