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Jens BemmeViews: 14101.03.201508:48 Uhr

Filmtipp: Collaboration – On the Edge of a New Paradigm?

Dieser Sonntagsfilmtipp "Collaboration – On the Edge of a New Paradigm?" ist ein kleines Lehrstück über offene Zusammenarbeit in der Wissenschaft – in Universitäten, Bibliotheken, Laboren, Unternehmen, Makerspaces und darüber hinaus:

 

A new culture of learning is together with the Internet pushing the boundaries of research and knowledge creation. On a journey from Danish biology garages to Google's headquarters, the film explores how the Internet is changing the ways in which we do science and create knowledge.

'Collaboration - On the Edge of a New Paradigm?' explains the philosophical and scientific development from the idea of the isolated geniuses or science created in isolated paradigms, to how interdisciplinary collaboration seems to be a requirement to face the grand challenges of todays society . The documentary ask the essential question: Are we on the threshold of a revolutionary paradigm shift? Get these insights yourself from some of the leadings minds of modern research.

The film is an experiment in collaboration and created as part of Alfred’s Birkegaard’s PhD in Philosophy.

 

 

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Jens BemmeViews: 26527.02.201516:00 Uhr

Am 5. März: Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Wir laden ein zur Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten, die Donnerstag, den 5. März, im Vortragssaal der Zentralbibliothek statffindet. Kommen Sie einfach vorbei, eine Anmeldung ist nicht nötig!

 

Für die Lange Nacht bieten ab 18 Uhr im Vortragssaal und in Gruppenarbeitsräumen Kurzworkshops und die ganze Zeit individuelle Beratung an der Wissensbar. Wer in Gemeinschaft schreiben will, findet Gleichgesinnte. Die Kurzworkshops bieten Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und Tipps zu tauschen.

Das erwartet Sie

 

  • 18:00 Uhr: Start mit Kurzvortrag
  • 18:30 Uhr: Zeitmanagement | Themenfindung | Textverarbeitung
  • Individuelle Beratung an der Wissensbar
  • 19:30 Uhr: Themenfindung | Textverarbeitung
  • Wissensbar
  • 20:30 Uhr: Yoga | Zitieren statt Plagieren | Individuelle Tipps fürs Zeitmanangement
  • Wissensbar
  • 21:00 Uhr: Schreibblockaden und Kreativitätstechniken | Aryurveda-Vortrag
  • Wissensbar
  • 22:00 Uhr: Yoga | Zitieren statt Plagieren
  • Wissensbar
  • 22:30 Uhr: Schreibblockaden und Kreativitätstechniken
  • 23:30 Uhr  Ziel
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Annika-Valeska WalzelViews: 42724.02.201508:00 Uhr

Jetzt für alle: Fachinformationsdienst Kunst mit Responsive Design

arthistoricum.net – Fachinformationsdienst Kunst hat ein frisches Design erhalten. Durch den sanften Relaunch passen sich jetzt alle Inhalts,- Navigations- und Strukturelemente an die verwendeten Bildschirmformate und -auflösungen an, um gleichbleibende Bedienfreundlichkeit zu bieten.

 

Als Portal des gleichnamigen Fachinformationsdienstes Kunst bündelt arthistoricum.net Text- und Bildquellen, wissenschaftlich relevante Informationen und forschungsnahe Dienstleistungen für das gesamte kunsthistorische Themenspektrum. In der integrierten Suche von arthistoricum.net recherchieren Sie medienübergreifend zu Themen der  mittelalterlichen und neueren Kunstgeschichte bis 1945, zur zeitgenössischen Kunst ab 1945, zu Fotografie und Design. Für die kunsthistorische Fachcommunity bieten sich verschiedene Möglichkeiten, den Fachinformationsdienst Kunst mitzugestalten. Schreiben Sie uns an redaktion@arthistoricum.net.

 

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Henrike BertholdViews: 74818.02.201510:38 Uhr

Digitales Langzeitarchiv bietet Schutz vor veralteten Datenformaten

Das Digitale Langzeitarchiv der SLUB hat im Januar den Produktivbetrieb aufgenommen. Die retrodigitalisierten Daten, die im Dresdner Digitalisierungszentrum aus Digitalisierungsprojekten der SLUB entstehen, werden nun nach der Produktion automatisch für die langfristige Verfügbarkeit vorbereitet und in das Langzeitarchiv übernommen.

 

Bei dieser Übernahme wird u.a. eine Formaterkennung und -prüfung vorgenommen. Diese Informationen, die die Daten beschreiben, werden in einer Datenbank abgelegt, um das Veralten der Datenformate regelmäßig und systematisch prüfen zu können. Bei einem erkannten Risiko wird eine Migration in ein aktuelles Datenformat geplant und durchgeführt. Zusätzlich zur traditionellen Archivierung, die wir bis Ende 2014 durchgeführt haben und bei der die Daten gesichert, aber nicht aktiv "gepflegt" werden, wird bei einem Digitalen Langzeitarchiv so auch die langfristige Benutzbarkeit systematisch sichergestellt.

 

Damit ist das Ziel unseres EFRE-geförderten Projektes "Konzeption und Realisierung einer effizienten Langzeitarchivierung" erreicht, das Thema Digitale Langzeitarchivierung aber noch lange nicht abgeschlossen. Neben der Aufnahme der elektronischen Publikationen aus Qucosa und der digitalen Daten unserer Mediathek und der Deutschen Fotothek haben wir eine Reihe weiterer Pläne. Dazu zählt z. B. die Zertifizierung unseres Langzeitarchivs mit dem nestor-Siegel und die Öffnung des Archivs für weitere sächsische Institutionen – zunächst für Retrodigitalisate, also die Daten, die wir gut kennen. Zu den Herausforderungen der Langzeitarchivierung digitaler Daten siehe auch unseren Werkstattbericht des vergangenen Jahres.

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Katrin BicherViews: 82417.02.201512:00 Uhr

Erfolgreich ersteigert: J. A. Silbermanns Tagebuch seiner Reise durch Sachsen 1741

Am 21. Februar 1741 verwirklicht der Straßburger Orgelbauer Johann Andreas Silbermann einen lang gehegten Plan. Er begibt sich – trotz voller Auftragsbücher – auf eine Reise nach Sachsen. Dabei folgt er nicht nur den Spuren seiner Familie, die aus dem Frauensteiner Land stammt, sondern nutzt die Reise zugleich als (Weiter-)Bildungsfahrt. Auch wenn wohl weder von einer Walz – dazu ist Silbermann zu alt – noch von einer "grand tour" – dazu ist Silbermann zu bürgerlich – gesprochen werden kann, die Neugier und Offenheit dem Anderen gegenüber zeigt sich allerorten. Die Reise gehorcht keinem anderen Zweck, als dem, Neues zu erfahren.

 

 

J. A. Silbermann: Anmerckungen derer Auf meiner Sächsischen Reysse gesehenen Merckwürdigkeiten - Mscr.Dresd.App.3091.

 

Silbermann nimmt davon auf und mit, soviel er kann: Sehenswürdigkeiten, Schlösser, Gärten, Kirchen, gesellschaftliches Treiben. Seine Eindrücke dokumentiert er detailreich in seinem Tagebuch. Wo Worte nicht reichen, ergänzt er mit Skizzen, Zeichnungen, eingeklebten Zeitungsberichten und als Souvenirs erstandenen Kupferstichen. Mit feinem Sinn für die Besonderheiten der Orte, die er besucht und großem Interesse dem Unbekannten gegenüber, ohne das Eigene zu verleugnen (etwa wenn er die sächsische Mode mit der elsässischen vergleicht), entsteht durch Silbermanns Beschreibungen ein lebendiges Bild des 18. Jahrhunderts. Silbermann hält sich für längere Zeit in Leipzig, Freiberg, Zittau, Dresden, Wittenberg und Berlin auf – von hier aus unternimmt er Ausflüge in die Umgebung und berichtet über aktuelle wie über vergangene Ereignisse und "Merckwürdigkeiten". Er sammelt Fakten und Anekdoten, notiert vor Ort mit dem Heft in der Hand und vielen Korrekturen oder am Abend in Schönschrift.

 

J. A. Silbermann: Skizzen der Ausstattung eines Saales im Brühlschen Palais - Mscr.Dresd.App.3091.

 

Auch über die gesehenen und gehörten Orgeln äußert sich Silbermann sachverständig. Wenn auch wenig Technisches im Tagebuch festgehalten ist – hierfür verwendet er gesonderte Hefte –, so urteilt Silbermann doch derart eindrücklich, dass dem Leser der Klang der Orgel durchaus vor Ohren zu stehen vermag. Authentisch und von der allgemeinen Meinung unbeeinflusst tritt Silbermann in den Notizen als Kenner auf und zieht den Leser in einen Bann, der die historische Distanz schnell vergessen und ihm unversehens den Magen knurren macht, schlägt er z.B. die Abschrift einer Mittagskarte auf.

 

Im November des vergangenen Jahres ist das Tagebuch bei Sotheby’s zur Auktion gelangt. Dank der großzügigen Förderung der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen konnte dieses außergewöhnliche Dokument des 18. Jahrhunderts von der SLUB erworben werden und steht ab heute der Öffentlichkeit auch digitalisiert zur Verfügung.

 

Wir laden Sie herzlich ein, darin zu blättern und an Silbermanns Eindrücken teilzuhaben. Oder Sie folgen @JASilbermann auf Twitter nachträglich seiner Reise durch Sachsen.

Katrin Bicher(SLUB Dresden)Permalink0
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