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27.10.201409:01 Uhr

Happy Audiovisual Day!

Die UNESCO begeht am heutigen 27. Oktober den Welttag des audiovisuellen Erbes. Damit wird die Bedeutung von Filmen, Tonträgern, Fernseh- und Radiosendungen in unserem Alltag und vor allem als historische Quellen des 20. und 21. Jahrhunderts gewürdigt. Wir möchten diesen Tag zum Anlass nehmen, Sie auf die Bestände unserer Mediathek hinzuweisen.

 

Besonders glücklich sind wir, Ihnen die Ergebnisse unseres DFG-Projekts „Archiv der Stimmen“  präsentieren zu können. In zwei Jahren wurden über 8.500 Schellackplatten digitalisiert und in unserer Digitalen Mediathek sowie in der Deutschen Digitalen Bibliothek, welche die SLUB als Fachstelle Mediathek vertritt, bereitgestellt. Historische Aufnahmen, für die es etwa nur noch beschränkt Abspielgeräte gibt, können nun ganz einfach im Internet abgehört und größtenteils sogar heruntergeladen werden.

 

Mit dabei sind etwa Aufnahmen von internationalen Opernstars wie Maria Callas oder Enrico Caruso bis hin zu Einspielungen des erzgebirgischen Volkssängers Anton Günther.

 

Thematischer Schwerpunkt des diesjährigen Audiovisual Days ist die Bewahrung gefährdeter Medien wie historischen Film- oder Bandmaterials, welches per se eine begrenzte Lebensdauer hat. Auch wenn unser derzeitiges Projekt „Archiv der Stimmen“ Anfang 2015 endet, werden wir weiter Schellackplatten digitalisieren und  unsere historischen Bestände bewahren, etwa mit der Digitalisierung historischer Tonbänder und Filme.

 

Darüber hinaus möchten wir aber vor allem auch unser Ausleihangebot verbessern. In unserer Freihand-Mediathek in der Ebene -1 der Zentralbibliothek finden Sie ein breites Angebot an CDs, DVDs und Blu-rays. Zurzeit beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit einer Neuordnung im Spielfilmbereich, die Filmfans einen besseren Überblick verschaffen und das gezielte Auffinden einzelner Titel erleichtern soll. In diesem Rahmen haben wir vom 3. bis 5. November eine kleine Umräumaktion geplant, bei der es möglicherweise zeitweise zu Einschränkungen der Nutzung unseres Ausleihangebots kommen kann. Hierfür bitten wir vorab um Verständnis.


Foto: Deutsche Fotothek

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24.10.201414:26 Uhr

Nachlass Hanns Ander–Donath: Zum 50. Todestages des Frauenkirchen-Organisten

Viele Freunde von Musik aus der Dresdner Frauenkirche werden sich noch an die von der DDR-Plattenfirma ETERNA in den siebziger Jahren herausgebrachten Langspielplatte "Orgelmusik aus der Dresdner Frauenkirche" erinnern.

 

 

 

Als Vorlage dafür diente eine historische Aufnahme aus dem Jahre 1944. Hanns Ander-Donath spielte an der Silbermannorgel der Frauenkirche Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Böhm, Max Reger und Hans-Friedrich Michelsen. Ulrich Dähnert, der Nestor der sächsischen Organologen, schrieb den Cover-Text dazu. Inzwischen gibt es diese alten Aufnahmen auf CD.

 

Hanns Ander-Donath am Zentralspieltisch der Silbermann-Orgel in der Frauenkirche Dresden. Repro nach Fotografie vor 1945, SLUB/Deutsche Fotothek

 

Seit 1985 befindet sich der Nachlass von Hanns Ander-Donath in der SLUB. Es handelt sich um 1.000 Schriftstücke, eine große Programm- und Kritikensammlung, sowie circa 50 von ihm selbst hergestellte Decelith-Schallfolien. Hanns Ander-Donath war dank seiner besonderen Kenntnisse aus der Elektrotechnik und Elektroakustik in der Lage, ein Folienschneidegerät, den dazugehörigen Aufnahme-und Wiedergabeverstärker sowie diverse Kondensatormikrofone selbst zu bauen und deren Eigenschaften in Zusammenarbeit mit der Dresdner Firma Kluge in der Frauenkirche zu testen, um mit dieser Aufnahmetechnik Decelith-Folien von Orgelkonzerten und Aufnahmen von Glocken-Geläuten selbst herzustellen. Ein Profi hätte es nicht besser machen können.

 

Für Recherchen nach Schriftstücken aus dem Nachlass haben wir den Spezialkatalog zum Nachlass Hanns Ander-Donath digitalisiert. Nach Tonträgern, Büchern und Aufsätzen und Fotos recherchieren Sie bitte in unserem Katalog.

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23.10.201413:48 Uhr

Geistig jung bleiben: Die Angebote der SLUB machen`s möglich

Ob themenspezifische Schulungen für Senioren, Unterstützung bei der Literatursuche, Ausstellungen oder geführte Rundgänge durch die Bibliothek und die Schatzkammer des Buchmuseums, die SLUB hält vielfältige überraschende Angebote für Senioren bereit.

 

Man lernt nie aus


Jeden ersten Donnerstag im Monat finden Kurse für Senioren statt. Dabei steht jeder Termin unter einem anderen Thema. Seien es Schulungen zur Literatursuche oder thematische Diskurse zu Reiseliteratur oder Belletristik, historische Zeitungen, geografische Karten, Technikgeschichte, bekannte Persönlichkeiten oder Bauwerke Sachsens – bei uns finden Senioren spannende Veranstaltungsangebote sowie Unterstützung bei der Recherche.


Führungs-, Schulungs- oder Kurstermine können Interessenten bequem via E-Mail tour@slub-dresden.de oder telefonisch unter 0351/4677 374 oder 0351/4677 390 anfragen.


Die SLUB kooperiert außerdem mit der Dresdner Seniorenakademie. In der ersten Veranstaltung des Wintersemesters am 30. Oktober reflektiert Prof. Thomas Bürger die Berichterstattung über den ersten Weltkrieg in Dresdner Zeitungen. Das Programm finden Sie im Veranstaltungskalender der Seniorenakademie.


Führungen im Buchmuseum


Jeden Samstag von 14 bis 15 Uhr lädt die SLUB zu öffentlichen Führungen durch das Buchmuseum und die Schatzkammer ein. Die aktuelle Ausstellung "Gespräche mit der Erde“ lädt zu einer Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte der Erde ein und zeigt Exponate aus der SLUB, den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden und den Geologischen Sammlungen der TU Dresden, darunter historische geologische Bücher, Karten, Mineralien und Fossilien.


Die Ausstellung ist vom 15.10.2014 bis 19. Januar 2015 täglich von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt und die Führung sind kostenfrei.

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22.10.201411:31 Uhr

FAQ zur Open Access Week

Gerade findet weltweit die Open Access Week statt. Das diesjährige Motto "Generation Open" zielt insbesondere auf NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich bei der Publikation ihrer Forschungsergebnisse der Frage stellen müssen: "Wie und wo veröffentliche ich richtig?"

 

Den Auftaktworkshop der Open Access Week am Montag nutzte Prof. Gerhard Rödel als Open Access-Beauftragter der TU Dresden für einen Hinweis auf die tausenden Dissertationen der TUD, die inzwischen auf dem Publikationsserver Qucosa elektronisch veröffentlicht wurden. An sechs Thementischen diskutierten dann ExpertInnen der SLUB und der TUD über Fördermöglichkeiten, Open Access-Journale, Bibliometrie und Altmetrics.

 

Einige der Fragen und Antworten lesen Sie hier. Unser Open Access-Team berät Sie gern persönlich.

 

 

Können auch Diplom- und Masterarbeiten auf Qucosa veröffentlicht werden?

Ja, auf Qucosa können Sie Ihre Abschlussarbeit (Bachelor-, Magister-, Diplom- oder Masterarbeit) oder Studienarbeiten veröffentlichen. Dadurch erlangen Ihre Arbeiten Zitierfähigkeit und können als Quelle in weiteren wissenschaftlichen Veröffentlichungen verwendet werden. Sprechen Sie dazu am besten mit dem Betreuer Ihrer Abschlussarbeit!

 

Kann eine kumulative Dissertation auch als Open Access-Dokument veröffentlicht werden?

Die Bedingungen finden Sie in den Promotionsordnungen der verschiedenen Fakultäten und auf den Webseiten der SLUB. Insbesondere bei kumulativen Dissertationen sollten für die Online-Veröffentlichung frühzeitig die Rechte mit den Verlagen geklärt werden. Dabei beraten wir Sie gern.

 

Heißt Open Access, dass andere WissenschaftlerInnen den Wortlaut aus meiner Publikation übernehmen dürfen, ohne mich zu zitieren?

Nein, auch bei Open Access gilt das Urheberrecht! Egal wie Ihre Publikation weiterverwendet wird, die Namensnennung ist immer verpflichtend. Welche Rechte Sie an die Allgemeinheit übertragen wollen, können Sie beispielsweise mit Creative Commons-Lizenzen entscheiden.

 

Kann man den Impact von OA-Publikationen messen?

Ja, neben klassischen bibliometrischen Kennzahlen wie Zitationsraten, die aus verschiedenen Datenquellen ermittelt werden, gewinnen zunehmend auch Nutzungszahlen und die wissenschaftliche Kommunikation über soziale Medien an Bedeutung.

 

Weitere Fragen als SLUBlog-Kommentar sind willkommen!

 

Zum Weiterlesen empfehlen wir die aktuelle Artikelreihe "Open Access: Auf dem Weg zur politischen Erfolgsgeschichte?" auf netzpolitik.org und den kürzlich erschienenen Fachartikel "Offenheit statt Bündniszwang", in dem sich die Autoren Felix Lohmeier und Jens Mittelbach mit Openness im Bibliotheksbereich auseinandersetzen.

Lukas Oehm(SLUB Dresden)Permalink2
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21.10.201415:26 Uhr

Design im Dreiländereck: Bühne frei für 'staged'

Nicht-textuelle Informationsvermittlung ist ein Stichwort, wenn wir über zukünftige Herausforderungen und Tätigkeitsfelder diskutieren, um Angebote der SLUB weiterzuentwickeln. Mit unserem Makerspace werden wir genau in diesem Bereich Forschung und Entwicklung unterstützen – individuelle Do-it-yourself-Projekte und Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Initiativen der Zivilgesellschaft.

 

 

Die Designshow staged, die im Januar 2015 stattfinden wird und gerade mit einer Crowdfunding-Kampagne Unterstützung sucht, ist dafür ein gutes Beispiel: Zum Thema "Material2Product" richtet sich das Veranstaltungsformat "staged" an Wissenschaft, Industrie, Handwerk und Kreativwirtschaft, um interdisziplinäre Kommunikation und Zusammenarbeit anzuregen. Mit einer kuratierten Design-Ausstellung werden den Besuchern der Dresdner Messe innovative Produktentwürfe und neueste Materialentwicklungen präsentiert. Vertreter der vier Bereiche geben in mehreren Vortragsrunden Einblicke in ihre Arbeitsfelder und ihre Ideen für Kooperationen. In moderierten Workshops erarbeiten junge Designer aus Deutschland, Tschechien und Polen dann gemeinsam mit Marketingstudenten und Meisterschülern des Handwerks Verwertungsansätze und -strategien für neue Forschungsergebnisse. 

 

Initiator des Projekts ist das Team der Firma paulsberg. Das Unternehmen hat bereits die beliebten SLUB-Lounger entwickelt – auch ein Beispiel für "Design im Dreiländereck"!


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