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Adressbücher als Quelle für Genealogen

Es ist noch kein Jahr vergangen, seit wir am Nikolaustag 2012 die Freischaltung unseres Portals für historische Adressbücher Sachsens verkündet haben. Damals nannten wir es schon „Sachsens“, obwohl vorerst „nur“ die Dresdner Adressbücher enthalten waren. Wir hatten gehofft, zeitnah weitere Städte ergänzen zu können. Heute sind es tatsächlich schon 17 sächsische Orte, als neuester ist vergangene Woche Löbau hinzugekommen. Den Leistungen des Dresdner Digitalisierungszentrums und der engagierten Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dies zu verdanken.

 

 

Die komfortablere Nutzung der Bände war eines der Ziele der Digitalisierung, ein anderes die Schonung der Originalbestände, die teilweise vom Zerfall bedroht sind. Heute können wir sagen, dass die bei uns vorhandenen Bände fast vollständig digitalisiert sind. Deshalb freuen wir uns über die Kooperation mit anderen sächsischen Einrichtungen, die uns ihre Adressbücher zur Lückenergänzung im Portal zur Verfügung stellen. Nachdem uns schon zu Projektbeginn vor drei Jahren das Dresdner Stadtarchiv zur Seite gestanden hat, haben wir in den vergangenen Wochen auch freundliche Unterstützung von der Stadtbibliothek Chemnitz und der Universitätsbibliothek Leipzig erhalten.

 

Das Portal zählt zu den beliebtesten Online-Angeboten der SLUB, rund 3.000 Besucher durchsuchen monatlich die Adressbücher. Zu den regelmäßigen Nutzern zählen die Mitglieder des Dresdner Genealogievereins, mit denen wir in gutem Kontakt stehen. Auf dem „Mittelsächsischen Genealogie-Kolloquium“ unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten, das am kommenden Wochenende in Limbach-Oberfrohna stattfindet, präsentieren die Mitglieder neben ihren eigenen Tätigkeiten auch das Portal der historischen Adressbücher der SLUB als Quelle für die Familienforschung. Wir wünschen gutes Gelingen und ein interessantes Wochenende und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

2 Kommentar(e)

  • Thomas
    01.11.2013 12:36
    Sehr schön!

    Hallo, vielen Dank für das Angebot, ich habe es als Familienforscher auch schon genutzt. Man kann in eurem Angebot recht schnell navigieren, das zeichnet euch gegenüber anderen umfangreicheren Digitalisierungen von Bibliotheken aus. Das "Komfort-Maximum" sind sicher die in Datenbank-Einträge vom Verein für Computergenealogie (http://adressbuecher.genealogy.net/), aber der dahintersteckende Aufwand ist auch enorm.

    In der SLUB schlummern noch einige Adressbuch-Schätze, so etwa auch Güter-Adressbücher (Niekammer). Es wäre sehr schön, wenn davon noch einiges digitalisiert wird. Auch Kreisadressbücher werden sich noch in den Beständen finden. Diese sind antiquarisch kaum erhältlich und trotz zahlreicher Auflagen gibt es für manche nur _einen_ Nachweis _einer_ Auflage in Deutschland und diese ist dann im ungünstigsten Fall nicht einsehbar.

    Grüße,
    Thomas

    • Simone Georgi (SLUB)
      04.11.2013 12:37
      Kreisadressbücher etc.

      Hallo Thomas,
      vielen Dank für das Lob! Wir haben einige Kreisadressbücher oder Adressbücher kleinerer Orte digitalisiert, die noch nicht im Portal erfasst sind. Diese finden Sie über die normale SLUB-Suche. So sind beispielsweise auch schon drei Bände der "Niekammer's landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher" online: http://digital.slub-dresden.de/id393497100.
      Viele Grüße
      Simone Georgi

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