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#slubnochbesser: Die Entwürfe zur Neugestaltung der Gruppenarbeitsplätze sind da

Vor einiger Zeit haben wir euch gefragt, wie ihr die Gruppenarbeitsplätze im Eingangsbereich nutzt und was wir noch besser machen können (siehe Blogbeitrag vom 19.09.). Gemeinsam mit der Agentur Paulsberg und den Innenarchitekten Bensch/ Horezky haben wir seitdem an den Entwürfen für die Neumöblierung gearbeitet – nun sind sie fertig.

 

 

Die Befragungsergebnisse

Knapp 2.000 Nutzerinnen und Nutzer - überwiegend Studierende - haben an unserer Befragung teilgenommen. Für dieses überwältigende Feedback möchten wir zunächst noch ganz herzlich Danke sagen!

 

  • Da es bislang keine offizielle Bezeichnung für den Bereich gibt, wollten wir zunächst von euch wissen, wie ihr ihn eigentlich nennt.




  • Ihr nutzt die Plätze im Eingangsbereich vor allem zur Gruppenarbeit. Hilfreich findet ihr dabei das aufgehobene Redeverbot und die gute Lage und Erreichbarkeit.




  • Gleichzeitig stören euch andere Gruppen und der hohe Lärmpegel beim Arbeiten.



  • Ihr wünscht euch also, dass wir im Eingangsbereich bessere Bedingungen für Gruppenarbeit schaffen.



Diese Anforderungen wollten wir in der Planung bestmöglich umsetzen. Denn der Gruppenarbeitsbereich hat aus unserer Sicht eine Schlüsselfunktion: Er zeigt an einem exponierten Ort im Kleinen den Anspruch der SLUB im Großen – ein sozialer und kollaborativer Ort zu sein, an dem Wissen nicht nur konsumiert wird, sondern durch intensiven Austausch, Diskurs und Interaktion neu entsteht.

 

Die Entwürfe

 

 

 

 

  • insgesamt über 200 Arbeitsplätze

  • maximale Verbesserung der Akustik durch raumtrennende Elemente, Oberflächen und Materialien

  • vielfältige Angebote, die unterschiedlichen Nutzerbedürfnissen gerecht werden: Plätze für kleine Arbeitsgruppen, die flexibel erweitert werden können (2er, 4er, 6er usw.); abgeschirmte Gruppenarbeitsplätze; Einzelarbeitsplätze; flexible Tischreihen; Steharbeitsplätze; Laptop- und Monitor-Arbeitsplätze

  • bequeme Sessel, Bänke und funktionale Stühle

  • Whiteboards und große Bildschirme

  • Energiewürfel, die über den Tischen hängen

  • Druckerbar in unmittelbarer Nähe

 

Gefallen euch unsere Entwürfe? Schreibt uns gern, was ihr davon haltet! Im neuen Jahr könnt ihr außerdem erste Elemente vor Ort testen - lasst euch überraschen und bleibt mit uns gespannt!

 

   

 

28 Comment(s)

  • Annemarie Grohmann
    10.02.2017 17:56
    @Karten und Pausenscheiben

    Lieber David,

    vielen Dank für diese Anregung! Die Pausenscheiben haben wir schon öfter diskutiert, uns aber bislang dagegen entschieden. Ähnlich wie bei den vorgeschlagenen Karten besteht die Schwierigkeit, dass BibliotheksmitarbeiterInnen nicht permanent alle Plätze im Blick behalten und die Regel so konsequent umsetzen können.

    • Christina
      12.02.2017 14:09

      Hallo,

      ich finde die Idee der Pausenscheiben auch super und vor allem in der Prüfungszeit absolut notwendig.
      Anstelle der Bibliotheksmitarbeiter, könnten Studenten die Materialien anderer nach 60 Minuten zur Seite räumen. Dies beruht dann natürlich auf Vertrauen.
      An der Universität Osnabrück, die diese Reglung hat, funktioniert das super (https://www.ub.uni-osnabrueck.de/service_nutzung/spielregeln/pausen_parkscheibe.html).

      Viele Grüße

  • Peter
    10.02.2017 09:04
    Plätze im Zentralenlesesaal

    Hallo Katrin. Ich hätte da mal eine Frage und zwar. Haben sie selber keinen Platz in dem Lesesaal gefunden oder hatten sie unten Platz bekommen? Wenn ja, wo wäre da das Problem.
    Ich persönlich gehe um 9 frühstücken und da schleppe ich mein Zeug auch nicht immer mit oder räume die Bücher zurück ins Regal. Ist mir auch schon passiert das ich mal längere Zeit weg war. Daher finde ich das auch in Ordnung wenn die SLUB sagt das erst nach einer Stunde was gemacht wird. Wenn sie es anders sehen ist das auch vollkommen okay. Jeder hat seine eigene Meinung zu diesem Thema.

    Beste Grüße

  • Hendrik
    10.02.2017 08:36
    Gut gemeint, heißt nicht gut gemacht!

    Hallo Slub-Team,

    Euer Angebot die neuen Stühle zu testen, finde ich super. Mir gefallen vor allem die Hocker, weil sie hoffentlich gut für den Rücken und auch einfach mal etwas anderes sind.

    Prinzipiell glaube ich aber nicht, dass eure Pläne der Umgestaltung zielführend für irgendeine Studenten sind. Ich studiere hier seit 3,5 Jahren und mit jedem Jahr wurde die Slub voller, die Plätze umkämpfter. Anstatt also das Sitzplatzangebot weiter zu verknappen sollte es Ziel sein, aus den bestehenden Flächen das Maximum herauszuholen. Wenn ihr es dann noch schafft eine tolle Bestuhlung an die Tische zu bringen ist das toll, aber eben nur das. Nicht notwendig und auch nicht Priorität Nummer eins.
    Das Lautstärkeproblem könnte man doch sicher auch anders angehen, oder? Hier und da eine Trennwand, einige Pflanzen..

    Eure neuen Sitzkonzepte sind meiner Meinung nach nicht für den Arbeitsbereich der Slub geeignet. Entspannungszonen benötigt niemand innerhalb der Slub, einen Arbeitsplatz jedoch schon. Wenn ihr Platz für Entspannung schaffen wir wollt, dann baut doch die Cafeteria aus! Oder auch den Bereich an den automatischen Rückgaben. Bitte nehmt uns Studenten aber nicht noch mehr Platz. Wir brauchen Platz für Menschen, nicht Stühle.

  • Katrin
    09.02.2017 21:13
    Stuhltests

    Ich mag die Wackelhocker und den roten "Stuhl". Für eine Chillecke ist das alles super, was gerade präsentiert wird, aber sollte das nicht
    (1) NICHT während der Prüfungsperiode präsentiert und erfragt werden, wenn eh schon ein immenser Platzmangel herrscht? Jetzt fehlen dort gerade ca. wie viel Plätze? (20-30?);
    und (2) es mag sein, dass mehr SITZgelegenheiten durch solche Varianten im Eingangsbereich geschaffen werden, als es bisher gibt, aber brauchen wir nicht eher ARBEITSgelegenheiten? Werden die kleinen Tische, die im Präsentationsbereich stehen dann zusammengerückt? Wie viele wird es geben, die man zusammenrücken kann und um die sich dann zur Prüfungszeit gestritten wird, weil man sie einfach wegtragen kann? Falls die Tische mobil sein können, werden sie das definitiv sei, weil der Großteil der SLUB-Nutzer völlig rücksichtslos ist.
    Die Arbeitsfläche der Tische im großen Lesesaal empfinde ich als Mindestgröße pro Person. Die Anzahl der roten Stühle, die zur Prüfungszeit bereit gestellt werden, scheinen auch nicht auszureichen. Ich sehe diese Stühle jedes Mal nur in der ersten Woche an den Wänden lehnen und danach kaum noch und finde keinen, wenn ich einen brauche und suche.

    • Annemarie Grohmann (SLUB)
      10.02.2017 17:48
      @Stuhltests und Gut gemeint, aber nicht gut gemacht

      Liebe Katrin, lieber Hendrik,

      vielen Dank für das Feedback! Ziel der Neumöblierung ist es, möglichst optimale Bedingungen für verschiedenste Nutzungsszenarien (Gruppenarbeit, Besprechungen, Einzelarbeit) zu schaffen. Unsere Befragung unter knapp 2000 NutzerInnen im letzten Herbst hat gezeigt, dass Sie sich in diesem Bereich variablere, kleinere Einheiten und sowohl Gruppen- als auch Einzelarbeitsplätze wünschen.
      Die Teststrecke erweckt diesbezüglich vielleicht einen falschen Eindruck - wir zeigen nur einen ganz kleinen Teil der geplanten Sitzmöbel und diese sind jetzt noch nicht so arrangiert wie später vorgesehen. Es entsteht also weder eine Chillecke noch eine Entspannungszone.

      Die Tische sind alt und stehen lediglich als Ergänzung da, um die Stühle unter realen Bedingungen testen zu können. Es wird im neuen Bereich dann Reihen aus Einzeltischen geben, die für verschiedene Gruppengrößen zusammengerückt werden können (innerhalb einer Reihe, also nur teilmobil).

      Wir führen den Möbeltest gerade jetzt durch, weil wir so die Chance haben, möglichst viele NutzerInnen einzubeziehen. Es stehen deshalb aktuell 16 Arbeitsplätze weniger zur Verfügung. Dafür profitieren Sie alle demnächst von neuen Möbeln und besseren Arbeitsbedingungen.

  • Katrin Venus
    09.02.2017 16:12
    Gute Initiative

    Liebes Slub- Team,
    es ist total super, wieviele Gedanken ihr euch macht.
    Fast alle Modelle sind sehr bequem. Nun kann ich mir vorstellen, dass man da gern noch länger als nötig verweilt, sozusagen als Wohnzimmerersatz. Ob das gewünscht ist, müsst ihr sehen. Es entsteht dann wahrscheinlich ein Treffpunkt zum Reden, weniger zum Arbeiten.
    Die härteren, ergonomischen Stühle hingegen machen auf jeden Fall Sinn. Lümmeln führt zum Umkippen und der Rücken der Arbeitenden wird trainiert. "Profim" und "vitra" und die Sitzecken mit Tisch (hellblau) sind meine Top- Favoriten der Testphase.

    Derzeit sind aber störender als die Art oder die Sitzflächenhärte der Möbel die Lautstärke und das teils unsoziale Benehmen einiger Nutzer in der SLUB. Erstere kommt von diesen schrecklichen Handtrocknern. Wäre da nicht eine umweltbewusste und geräuschärmere Option, Handtrockner mit herausziehbarem Stoff zu verwenden (machen kurz beim Rausziehen des Stoffes Lärm während die Toilettentür noch zu ist) oder Zellstoff (komplett ruhig, auch, wenn eine andere Person die Tür öffnet)? Auch könnte schon helfen, am Toilettenausgang auf das leise Schließen der Türe hinzuweisen (es gibt Türklinken!).
    Zweiteres meint das schon von anderen Foreneinträgen geschilderte Problem mit dem Besetzen von Plätzen, ein Effekt, der sich verschlimmert, wenn man sieht, dass es andere machen. Ich sitze persönlich oft neben Plätzen, die belegt sind, an denen bis 2h lang niemand erscheint!
    Kann da nicht ähnlich wie beim Essen kontrolliert werden, bis sich der Effekt mildert?

    Freundliche Grüße
    Katrin

    • Annemarie Grohmann (SLUB)
      10.02.2017 13:27
      @Gute Initiative

      Liebe Katrin,

      vielen Dank für Ihr Feedback! Wir wissen, dass die Platzsituation und der Lärmpegel zu Prüfungszeiten eine Herausforderung für alle sind und hoffen auf Ihr Verständnis. Andere Handtrockner sind derzeit nicht geplant. Auch von Schildern an den Toilettentüren möchten wir absehen, da wir ohnehin schon sehr viel beschildern, einen Schilderwald aber gern vermeiden würden.

      Derzeit weisen wir in unseren Durchsagen zwei Mal täglich auch darauf hin, dass das Reservieren von Plätzen verboten ist und auch bei ihren Rundgängen haben die Kolleginnen ein Auge darauf. Eine permanente Kontrolle ist jedoch schwer umsetzbar.

  • egal
    09.02.2017 12:10
    "Platzbesetzen"

    Liebe Katrin da muss ich dem Security aber mal recht geben. Woher soll diese(r) wissen wann wer sich wo hinsetzt. Ich weiß ja nicht wie sie das finden würden wenn man zum essen geht und dann nach einer halben bis Stunde (Prüfungszeit) wiederkommt und der Platz ist durch jemand anderen besetzt wird und nur weil jemand der Meinung wäre es wäre der Platz bloß besetzt worden um den anderen keinen Möglichkeit zu geben einen Arbeitsplatz zu bekommen.

    • Security
      10.02.2017 09:50
      Plätze in der SLUB

      Warum werdet ihr nicht selbst aktiv und redet miteinander? Meine Anweisungen besagen, dass ich erst nach einer Stunde aktiv werden soll. Ich darf bzw kann nicht eigenmächtig handeln. Platzbesetzen finde ich persönlich auch nicht fair, was sehr oft in der Prüfungszeit zu sehen ist. In anderen Bibos wird nach 30-45 min geräumt, in der SLUB nach einer Stunde.

    • egal
      10.02.2017 08:09

      Wenn aber nun mal durch die SLUB so geregelt ist, das max. eine stunde gewartet werden muss da kann der Sicherheitsdienst auch nix dagegeen machen. Die SLUB macht die Regeln hier und wenn darunter das mit der Frist fällt dann ist es halt so.

    • Katrin
      09.02.2017 20:58
      egal möchte seinen Namen nicht nennen, weil er sonst unter den Leuten zu erkennen wäre

      Früh morgens 9Uhr: an einer Tischreihe mit 6 Schreibtischen im Lesesaal sitzt 1 Person und lernt und auf den anderen 5 Plätzen liegen jeweils 1-4 A4-Seiten schön gerade oder es liegt gar nichts auf dem Tisch und es hängt nur eine Jacke über dem Stuhl oder es liegen 2 SLUB-Bücher auf dem Tisch und ansonsten nichts Privates. Diese Personen sind mit Sicherheit um 9 Uhr früh Mittagessen! Alles klar! Es gibt viele Bibliotheken, die ein Vorgehen bei solchen Leuten haben, statt - wie die SLUB - nichts tun. Es gibt Bibliotheken, die kontrollieren nicht nur das Besetzthalten durch Dritte, sondern die räumen eiskalt den Tisch von allem Privaten leer, wenn eine Person länger als 30 oder 45 Minuten nicht an diesem Platz war; egal, wo sie/er in der Zeit war.

  • Annemarie Grohmann (SLUB)
    09.02.2017 10:31
    @Fortsetzung, die Zweite

    Liebe Katrin,

    an einer Verbesserung der Bedingungen im Eingangsbereich arbeiten wir gerade mit Hochdruck - ab heute können Sie hier erste neue Möbel testen.

    Wenn Sie ganz akut ein ruhigeres Plätzchen suchen, empfehle ich unsere Zweigbibliotheken. Insbesondere in den Erziehungswissenschaften ist es aktuell angenehm ruhig, da dort die Prüfungszeit erst später beginnt. http://www.slub-dresden.de/ueber-uns/standorte/erziehungswissenschaften/

  • Katrin
    09.02.2017 10:23
    Werte Fr. Grohmann (Fortsetzung, die Zweite)

    Es tut mir leid, das zu sagen, aber das Problem, was ich mit der Handhabung in der SLUB bemängel, ist die mangelnde Durchsetzung von Ihrer Seite!
    Vor allem während der Prüfungszeit - auch bzgl der Lautstärke - bemängel ich z.B., dass von Seiten der Bibliothek nicht durchgesetzt wird, dass die Leute sich an Ihre sogenannten Do's und Don't's halten, wie ich finde.

    Wenn mir der Security sagt, dass 30 Minuten lang besetzt werden darf, dann sollte (vor allem zur Prüfungszeit) auch von Seiten der Bibliothek diese maximale Periode durchgesetzt werden, denn die Leute untereinander sehen nicht ein, warum sie nachgeben sollten. Auf das Bibliothekspersonal wird da eher gehört und der Platz dann geräumt.

    Ich finde, durch Ihre mangelnde Durchsetzung in all diesen Problembereichen hier, breitet sich eine Unverschämtheit und ein Egoismus im ganzen Gebäude aus, als wäre das völlig in Ordnung und von der Bibliothek abgesegnet, auf die Hausordnung und Rücksicht auf andere nichts zu geben!

    PS: Der Eingangsbereich hat eine Lautstärke, sodass wir ihn "Bahnhofshalle" getauft haben, die Etagen direkt darunter sind der "-1 und -2 Bahnhofsbeschallungsbereich" und der von Ihnen sog. "Kleine Lesesaal" ist das "Shoppingcenter", denn genau so laut ist es überall in Ihrer Bibliothek!

  • Annemarie Grohmann (SLUB)
    09.02.2017 10:19
    @Postkartenkampagne und Platzreservierungen

    Liebe Katrin,

    danke für Ihr Feedback! Es freut uns, dass Ihnen die Postkarten gefallen. Uns ist bewusst, dass sie nicht bei allen Nutzerinnen gleichermaßen Wirkung zeigen, deshalb gibt es weitere Maßnahmen wie die angesprochenen Rundgänge und Durchsagen. Ihren Unmut kann ich gut verstehen und schätze deshalb umso mehr, dass Sie selbst so fair sind und keine Arbeitsplätze besetzen - ein gutes Vorbild!

    Weiterhin erfolgreiches Arbeiten und herzliche Grüße!

    • David
      10.02.2017 16:22
      Pausenscheiben

      Eine andere Möglichkeit wären sogenannte Pausenscheiben. Wie bereits an der TU Berlin verwendet, sind diese für besonders nachgefragte Bereiche interessant.
      Wäre das ein Teil der Lösung für die SLUB?

      http://www.ub.tu-berlin.de/pausenscheiben/

    • David
      10.02.2017 16:17
      Karten

      Liebe Annemarie,
      im nächsten Schritt könnte man auch gelbe Postkarten verteilen als erste Verwarnung und nach einer Stunde dann eine rote Postkarte. Diese letzte rote Karte ist dann mit dem Hinweis versehen, dass der Platz geräumt wurde.
      Meiner Meinung nach sollte dass auch für Personen gelten, die an ihrem Arbeitsplatz schlafen.
      Was ist Ihre Meinung dazu?

  • Katrin
    09.02.2017 10:07
    Werte Fr. Grohmann,

    die Postkartenkampagne mag ich, ich werde mir die Postkarten auch an meine Postkartenwand kleben, ist aber nicht ansatzweise hilfreich, denn die Leute interessiert nicht, was darauf steht. Es ist nur wie eine Zeitung, die man kurz überfliegt und dann wegschmeißt.

    Es gibt hier Leute, die besetzen nicht nur 1 Tisch für 1 Freund, sondern mehrere, das über Stunden hinweg und haben letztendlich nur einen Laptop oder ein Tablet vor sich liegen. Sie brauchen nur einen halben (!) Tisch und diese Freunde sehen auch nicht ein, warum sie sich auch zu dritt an 2 Tische setzen sollten, wenn 1 der 3 Personen doch vorher über 1 Stunde lang schon die Tische für die anderen beiden besetzt hat. Ich selbst besetze in der Prüfungszeit keine Tische mehr für meine Freunde, weil in der Zwischenzeit so viele andere Leute kommen, die einen brauchen und meinen Freunden eher sage: "Pech gehabt, steh eher auf!"

  • Annemarie Grohmann
    29.01.2017 19:23
    @Lautstärke im restlichen Gebäude

    Lieber Jan,

    danke für die Anmerkung und Nachfrage - es freut uns, dass Sie sich als treuer SLUB-Nutzer auch unter teils schwierigen Bedingungen entscheiden, bei uns zu arbeiten! Die Rundgänge finden in der Prüfungszeit täglich statt (aktuell seit letzter Woche). BibliotheksmitarbeiterInnen gehen zwischen 10 und 12 sowie 15 und 17 Uhr durchs ganze Haus (-1 inbegriffen) und weisen NutzerInnen im Falle eines Verstoßes freundlich und diskret, aber konsequent auf die Do's und Don'ts in der SLUB hin. Wir freuen uns außerdem, wenn uns NutzerInnen unterstützen, indem sie andere auf Verstöße aufmerksam machen.

    Viele Grüße,

    Annemarie.

  • Max
    29.01.2017 14:13
    @ Höhere Anzahl an Arbeitsplätzen

    Wichtig ist vorallem, dass sich nicht nur die Arbeitsplatzanzahl erhöht, sondern auch der Platz für ein Notebook und einen Ordner plus Block bleibt.
    Dies ist nämlich die Anzahl von Objekten, die mindestens bei den meisten Studenten zu finden sind.

    Die aktuelle Anordnung der Tischreihen bietet ca.2m Platz zwischen den Stühlen.
    Wird dieser Abstand verringert und dafür Lärmschutzwände geschaffen, sollte sich die Situation verbessern.
    Genug Platz für gleich große Arbeitsplätze ist also vorhanden.

    Für die Prüfungszeit jedoch sind kleinere Arbeitsplätze, so wie sie anscheinend aktuell geplant sind, gänzlich ungeeignet.
    Vielleicht könnte über ein austauschbares Konzept nachgedacht werden.

    Außerhalb der Prüfungszeit entspannte Gruppenarbeitsplätze und in der Prüfungszeit maximale Platzanzahl.

    Ansonsten finde ich die Konzepte für ein entspannteres Arbeiten gut und freue mich auf die physischen Designvorschläge.

  • Jan
    29.01.2017 12:26
    Lautstärke im restlichen Gebäude

    Hallo Annemarie,

    dass die Prüfungszeit sicherlich immer eine Herausforderung für MitarbeiterInnen und StudentInnen ist und bleibt ist klar. Aber aufgrund der angesprochenen Rundgänge durch SLUB-MitarbeiterInnern muss ich mich hier mal kurz zu Wort melden. Denn ich sitze seit mittlerweile über drei Jahren regelmäßig sowohl zur Prüfungszeit, als auch außerhalb dieser im -1 (absichtlich außerhalb der Orte, wo man Geräusche von oben oder von den unsäglichen Handtrocknern aus den Toiletten hört) und habe noch nie eine(n) SLUB-MitarbeiterIn gesehen, der/die Gespräche, Platzreservieren oder gar den Verzehr von Speisen geahndet hätte. Ich habe potentiell auch das Gefühl, dass sich insbesondere Essen am Arbeitsplatz immer häufiger durchsetzt und mache dafür auch insbesondere die Aufhebung des Taschen- und Jackenverbots verantwortlich. Die regelmäßigen Durchsagen bezüglich Essen/Trinken und Platzreservieren begrüße ich sehr, würde mich aber freuen, wenn es in Zukunft mehr Rundgänge gäbe.
    LG Jan

  • Moritz
    28.01.2017 10:03
    Anordnung der Tischgruppen

    Es gibt viele tolle Ideen. Danke!
    Die Anzahl der Arbeitsplätze hat sich defakto erhöht. Das ist erfreulich. Allerdings ist dafür auch eine größere Fläche eingeplant.
    Ich glaube, dass durch die unregelmäßige Anordnung der Arbeitsgruppen Platz verschenkt wird. Durch ein wenig mehr Regelmäßigkeit könnten vermutlich ein paar mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Dann hat man, wenn man reinkommt, auch schneller einen Überblick, wo noch ein Platz frei ist. Wenn man im Zickzack durch die Lerngruppen läuft, um zu schauen, wo noch was frei ist, obwohl vielleicht nichts mehr frei ist, hilft das den anderen ja auch nicht unbedingt beim Arbeiten und man ist noch länger am Suchen / frustrierter.
    Vielleicht kann man durch den gewonnenen Platz die "34 "informellen Arbeitsplätze" (Sitzplätze um kleine Tische herum)" (s. 1.Kommentar) teilweise in richtige Arbeitsplätze umwandeln, da ich bezweifle, dass man dort so gut dran arbeiten kann. Schon gar nicht zu dritt.
    Danke für alles.

    Gruß,
    Moritz

  • Moritz
    28.01.2017 09:44
    Tischarbeitsfläche pro Arbeitsplatz

    Hallo liebes SLUB-Team,

    danke für allen Einsatz und Engagement. Das finde ich echt klasse!

    Ich habe mit Freude die Entwürfe gesehen und viele tolle neue Ideen entdeckt. Das hat mich gefreut. An manchen Punkten finde ich die Tischarbeitsfläche pro Arbeitsplatz allerdings zu gering bemessen. Bsp: Auf dem breiten, flachen Bild (auf dem die Sitzgruppen von der Seite dargestellt sind) gibt es links eine Sitzgruppe mit dem großen Bildschirm. Das finde ich klasse! Allerdings sieht mir die Tischfläche für 4 Laptops und dazu noch vier Heftern und ggf. Büchern, Federmappe, Trinkflasche doch recht klein aus. Man braucht zum Arbeiten halt auch etwas Arbeitsfläche.
    Selbiges gilt grundsätzlich für runde Tische. So schön die auch aussehen mögen, zum Arbeiten ist die Fläche in meinen Augen nicht optimal genutzt.

    Mit besten Grüßen,

    Moritz

  • Simon
    26.01.2017 16:48
    Mein Wunsch

    Hallo liebes Slub Team,

    ich verfolge mit Begeisterung eure Pläne, die Gruppenarbeitsplätze zu reformieren. Ich freue mich schon darauf die verschiedenen Elemente ausprobieren zu dürfen. Ihr vermittelt das Gefühl, dass euch die Lernathmosphäre hier in der Slub wichtig ist. Wir Studenten honorieren das vielleicht manchmal nicht genug. Deswegen hier von mir mal ein großes Dankeschön! :)

    Nun noch zu meinem kleinen Wunsch. Da ich recht groß bin (2 Meter), würde ich mich sehr über Arbeitsplätze für größere Leute freuen. Insbesondere bei den Steharbeitsplätzen wäre es cool, wenn man die ausreichend hoch einstellen könnte.

    Viel Erfolg weitherhin bei dem Projekt.

    Sonnige Grüße
    Simon

    • Annemarie Grohmann (SLUB)
      26.01.2017 17:45
      @Mein Wunsch

      Lieber Simon,

      vielen Dank für das Lob und die Anregung! Selbstverständlich müssen wir, insbesondere bei den Steharbeitsplätzen, darauf achten, dass sie auch für große Menschen ausreichend Nutzungskomfort bieten. Es wird in der Testphase auch noch einmal die Möglichkeit für Feedback geben - probieren Sie es also gern direkt aus und sagen uns, wo Verbesserungsbedarf besteht.

      Herzliche Grüße,

      Annemarie Grohmann.

  • Katrin
    25.01.2017 18:31
    wo ist die Berücksichtigung der Arbeitsplätze außerhalb des Gruppenarbeitsbereiches im EG??

    Abgesehen davon, dass Daniel mit den fehlenden Arbeitsplätze zur Prüfungszeit im GESAMTEN Gebäude absolut Recht hat, stellt sich mir hier die Frage, was bzgl der Lautstärke im restlichen Gebäude getan wird?
    Während des Beginns jedes WS & während jeder Prüfungsphase muss man etwa 3mal tgl um sich herum darauf hinweisen, daß ihr Small Talk (oft nicht einmal StudienarbeitGespräche) massiv stört bzw. daß nicht das gesamte Gebäude zur Gruppenarbeit zur Verfügung steht, nur weil man den Pegel vom EG im Hintergrund hört. Wenn wir an einem der Lichthöfe in Etage -2 sitzen, hören wir den Krach aus dem EG nicht, aber dafür die Leute, die unter der großen Treppe in der Etage -2 sitzen. Da für sie der Krach im EG als Hintergrund läuft, reden sie auch in Gruppenarbeitslautstärke o. halten Small Talk in der selben Lautstärke, was zu den Lichthöfen und den Sofas hallt.
    Wenn der Gruppenbereich im EG voll ist, herrscht auf der -2 Etage ein Lautstärkepegel, wie an den Spinden und sogar oft noch lauter!

  • Daniel
    09.01.2017 17:54
    Anzahl der Arbeitsplätze

    Wenn mann sich die Entwürfe anschaut, sieht es danach aus, als würde danach weniger Plätze zur Verfügung stehen. Das wird in der (Vor-)Prüfungsphase dann noch schwieriger einen Platz zu finden, einzeln als auch als Gruppe. Es fehlt eigentlich an mehr Arbeitsplätzen.

    • Jens Mittelbach (SLUB Dresden)
      10.01.2017 09:21
      @ Höhere Anzahl an Arbeitsplätzen

      Lieber Daniel,
      die aufgelockerte, großzügige Anordnung der Möbel im Entwurf geht nur scheinbar auf Kosten der Arbeitsplatzanzahl. Tatsächlich erhöht sich diese Zahl. Im Moment haben wir im fraglichen Bereich 180 Arbeitsplätze. Nach der Realisierung des Entwurfes werden wir dort über 192 Schreibtischplätze und darüber hinaus noch über 34 "informelle Arbeitsplätze" (Sitzplätze um kleine Tische herum) sowie 15 Steharbeitsplätze verfügen. Die Prüfungszeiten werden aber leider trotzdem eine Herausforderung für BesucherInnen und MitarbeiterInnen der Bibliothek bleiben.

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