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Autor: Annemarie Grohmann

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SLUB Makerspace als Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017 ausgezeichnet

Auf dem 106. Bibliothekartag in Frankfurt am Main ist die SLUB nicht nur mit Themen, Vorträgen und Fragen dabei, sondern wird auch prämiert. Das Team des Makerspace wurde vom Verlag De Gruyter in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und dem Netzwerk Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung als "Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017" ausgezeichnet.

 


Die Makperspace-Teammitglieder Daniela Dobeleit und Paul Schwanse nehmen den Preis "Zukunftsgestalter in Bibliotheken 2017" entgegen. © De Gruyter/ Claudia Heyer

 

Die Jury sagt zu ihrer Entscheidung:

 

Wir hatten keine leichte Aufgabe, aus den vielen qualitativ hervorragenden Einreichungen aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz auszuwählen. Die Einreichungen zeugen von der Zukunftsfähigkeit unserer Bibliotheken. Wir sind beeindruckt davon, dass nicht nur neueste Technologien eingesetzt, sondern innovative Services mit und für die Benutzer als gleichberechtigte Partner entwickelt werden. Das macht die Bibliothek zu einem Informations- und Arbeitsplatz, den man elektronisch effizient nutzt und physisch gern aufsucht.

 

2015 eröffnete die SLUB als eine der ersten wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland den Makerspace in der Bereichsbibliothek DrePunct als innovativen Lernort. Unter dem Motto „Wissen kommt von Machen!“ stellen wir dort Räume und Dienstleistungen bereit, die die klassische Bibliothek um Angebote im Bereich der nichttextuellen Wissensproduktion und -vermittlung erweitern - eine offene Werkstatt für praktisches Arbeiten in der Bibliothek, für Forschung und Entwicklung, Do-it-yourself-Projekte, interaktives Lernen und interdisziplinäre Wissensvermittlung.

 

Glückwunsch allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen!

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Von Metropolis und anderen Klassikern – Vortrag zu Filmen und Werbung in der Weimarer Zeit am 31. Mai

Es war einer der teuersten Filme der damaligen Zeit, der erste Science-Fiction-Film in Spielfilmlänge und ist bis heute eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte: Metropolis von Fritz Lang. Begleitet wurde die monumentale Vision einer futuristischen Großstadt von einer ebenso bedeutenden Werbekampagne. Der Kunstgeschichtler Jürgen Müller (TU Dresden) nimmt das Publikum am Mittwoch, den 31. Mai 2017 mit auf eine Reise in die Filmgeschichte der 1920er-Jahre – zu Metropolis und anderen Klassikern. Sein Vortrag „Das Kino schlägt die Augen auf. Filmplakate und Werbung in der Weimarer Zeit“ beginnt 19:00 Uhr im Vortragssaal der SLUB. Er ist Teil der Reihe, die die Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“ begleitet. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag führt Kuratorin Anne Hultsch durch die Ausstellung im Buchmuseum.

 

Neben Metropolis stellt Jürgen Müller weitere Filme und Filmplakate der Weimarer Zeit vor, zum Beispiel „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Er fragt vor allem, welche Ästhetik das Plakat und welche den Film auszeichnet und wie dabei das Interesse des Publikums geweckt werden soll. Jürgen Müller ist Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der TU Dresden und forscht zu Foto- und Filmgeschichte und zur Kunst der Frühen Neuzeit.

 

Die Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“ ist bis 31. August 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Der Eintritt ist frei. Anfang 2016 erwarb die SLUB die Sammlung Vloemans von dem gleichnamigen, international renommierten holländischen Antiquar und Sammler. Seine weltweit geschätzte Kollektion umfasst über 400 Bücher und Periodika aus der Zeit von 1918 bis 1938, darunter viele Widmungs- und Vorzugsausgaben in bestem Erhaltungszustand. Diese werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern und mit der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

 

„Das Kino schlägt die Augen auf. Filmplakate und Werbung in der Weimarer Zeit“ - Vortrag von Jürgen Müller, TU Dresden
31. Mai 2017 19:00 Uhr
Vortragssaal der SLUB
Eintritt frei

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Bücher zum Sehen – Vortrag zu Fotografie in der tschechischen Avantgardebuchkunst am 3. Mai

Am Mittwoch, den 3. Mai 2017, ist ein weiterer Experte zur tschechischen Avantgardebuchkunst zu Gast in der SLUB: Jindřich Toman, Professor für slawische Sprachen und Literatur an der University of Michigan (USA).

 

Sein Vortrag bietet einen Überblick über die wichtigsten Tendenzen, die sich im Design des tschechischen Buchs der zwanziger Jahre abzeichnen. Die Rolle der verschiedenen Formen der Photographie, der Einfluss der abstrakten Kunst und neue Entwicklungen in der Typographie werden dargestellt. Der internationale Kontext dieser Tendenzen wird dabei betont – das Projekt des Buchs zum Sehen ging weit über die nationalen Grenzen hinaus.

Im Anschluss an den Vortrag führt Kuratorin Anne Hultsch durch die Ausstellung im Buchmuseum.

 

Die Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“ ist bis 31. August 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen. Der Eintritt ist frei. Anfang 2016 erwarb die SLUB die Sammlung Vloemans von dem gleichnamigen, international renommierten holländischen Antiquar und Sammler. Seine weltweit geschätzte Kollektion umfasst über 400 Bücher und Periodika aus der Zeit von 1918 bis 1938, darunter viele Widmungs- und Vorzugsausgaben in bestem Erhaltungszustand. Diese werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern und mit der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

 

Jindřich Toman „Bücher zum Sehen: Photographie, Photomontage und Neue Typographie im Buch der tschechischen Avantgarde“
3. Mai 2017, 19:00 Uhr im Vortragssaal der SLUB
Eintritt frei

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Typografischer Bestseller – Vortrag über die Schrift Futura in der tschechischen Avantgarde am 19.04. in der SLUB

Sie war auf den Banknoten der Deutschen Mark, prägte das Erscheinungsbild großer Marken wie Volkswagen oder Ikea und gelangte sogar bis auf den Mond – mit der Plakette, die 1969 bei der ersten Landung auf dem Himmelskörper platziert wurde. Futura war eine der populärsten Schriften des 20. Jahrhunderts und gilt als Dokument für den Zeitgeist der Avantgarde. Von Paul Renner 1927 in Frankfurt am Main veröffentlicht, eroberte sie schnell die internationalen Metropolen und beeinflusste auch die tschechische Buchkunst der 20er und 30er Jahre.

 

Wie die populäre Schrift von der tschechischen Avantgarde rezipiert wurde, ist Thema des Vortrages von Iva Knobloch am Mittwoch, den 19. April 2017, in der SLUB. Er bildet den Auftakt des Vortragszyklus „Tschechische Avantgardebuchkunst“, der die gleichnamige Ausstellung im Buchmuseum der SLUB begleitet.

 

Die Schrift Futura gehörte zur Grundausstattung tschechischer modernistischer Grafikdesigner und Architekten: Zdeněk Rossmanns, Ladislav Sutnars, František Kalivodas und František Muzikas. Seit den 40er Jahren entbrannte über die Tauglichkeit moderner Schriften eine Diskussion, die einen nationalistischen und politischen Beigeschmack erhielt. Die Inspiration durch die Futura für die tschechische Typographie in den 60er Jahren hält jedoch bis heute an. Iva Knobloch ist als Kuratorin für moderne Bücher und Drucke am Kunstgewerbemuseum in Prag Expertin auf diesem Gebiet.

 

 

Iva Knobloch: Search for modernity – inspiration from Germany: Futura in Czech Lands (Suche nach Modernität und deutsche Inspiration: Futura in den Böhmischen Ländern)
Mittwoch, 19.04.2017, 19:00 Uhr im Vortragssaal der SLUB (Zellescher Weg 18, 01069 Dresden)
Eintritt frei

 

Die Ausstellung "Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans." entstand in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnern und mit der Förderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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Alte Schrift für Familienforscher. Informationsabend am 29. März

Was hat Oma eigentlich vor dem Krieg gemacht? Ihre Tagebücher würden es ja verraten – wenn man sie nur lesen könnte. Sie besitzen einen Brief Ihrer Urgroßmutter und wissen nicht, was sie mitteilen wollte? Vom Patenbrief des Großvaters können Sie gerade den Namen entziffern und die Rückseite der schönen alten Ansichtskarte bleibt ein Geheimnis, ebenso wie die wunderbare Rezeptsammlung der Großmutter.

 

 

Viele handschriftlich verfasste Dokumente geben uns heutzutage Rätsel auf: Sütterlin, Kurrent, Kanzleischrift, Ligaturen, Fraktur, langes und rundes „s“. Am Mittwoch, den 29. März 2017, vermitteln Experten die wichtigsten Tipps und Tricks für Familienforscherinnen und -forscher und alle, die es werden möchten. Der Informationsabend zu alter Schrift und alten Dokumenten beginnt um 18:30 Uhr im Vortragssaal, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: online unter dem Kurzlink http://slubdd.de/genealkurs oder telefonisch unter 0351-4677 390.

 

Franz Neugebauer von der Sütterlinstube Dresden weiht in seinem Vortrag in die Geheimnisse der deutschen Schrift ein. Ergänzend dazu erläutert Andreas Löser vom Dresdner Verein für Genealogie Besonderheiten in Kirchbüchern und anderen genealogisch relevanten Dokumenten. Wie entschlüsselt man Abkürzungen, Begriffe und Sonderzeichen, wie ist es mit "Kirchenbuchlatein"? Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

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