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Makerspace Meet up! am 06.07.: Erweiterung des Geräteparks

Ihnen fehlte bis jetzt im Makerspace die Möglichkeit Elektronikarbeiten durchzuführen? Das Warten hat ein Ende! Unser Makerspace wird um einen Elektronikarbeitsplatz erweitert. Damit bauen wir unser Serviceangebot nicht nur für Studierende der Fachrichtung Elektrotechnik aus, sondern auch für alle anderen interessierten Maker, die bisher auf der Suche nach einem Arbeitsplatz zum Durchführen von Elektronikarbeiten waren.

 

Zum nächsten Makerspace Meet up! am 06.07.2017 gibt es eine allgemeine Einführung in die Geräte und Ausstattung des Elektronikarbeitsplatzes. Anhand einer einfachen Blinkschaltung mit einem NE555-Timer werden die verschiedenen Geräte des Elektronikarbeitsplatzes wie Spannungsquelle, Oszilloskop und Lötstation vorgestellt.

 

Im zweiten Teil des Meet up! wird Jan Dohl den freien und quelloffenen Schaltplanlayouter KiCad zum Designen von elektronischen Leiterplatten vorstellen. Außerdem wird Alwin Weber (Circuit Circle) zeigen, wie die Platinen für die Blinkschaltungen geätzt wurden.

 

Sie sind herzlich eingeladen!

 

Was: Makerspace Meet up!
Wann: 06.07.2017 17:00 bis 19:30 Uhr
Wo: Makerspace M1

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Bücher nach dem Aussehen beurteilen? Vortrag zu typographisch gesteuerter Literaturrezeption

Die tschechische Avantgarde der Zwischenkriegszeit ist für ihre originellen Ansätze zur Gestaltung von Büchern als Gesamtkunstwerk bekannt. Sie zeichnete sich durch einen bemerkenswerten Erfindungsreichtum im Hinblick auf die ästhetische Aufmachung aus und rechtfertigte in dieser Eigenschaft besonders eingängig das berühmte Diktum Kurt Schwitters (1924), Typographie könne „unter Umständen“ eine eigenständige Kunstform sein.

 

Dieser Kerngedanke lässt sich eindrucksvoll anhand der Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans“, welche noch bis zum bis 31. August 2017 im Buchmuseum der SLUB zu sehen ist, nachvollziehen.

 

 

 

Am Abend des 28. Juni wird PD Dr. Anne Hultsch (Dresden) dies zum Anlass nehmen, Reflexionen darüber anzustoßen, inwiefern die äußere Gestalt von Büchern und Texten deren Rezeption beeinflusst. Ihr Vortrag unter dem Titel „Buchumschläge lesen, literarische Texte betrachten. Typographisch gelenkte Lektüren“ widmet sich mittels konkreter Beispiele der interessanten Frage, auf welche Art und Weise unser Zugang zu Literatur nach den Maßgaben ihrer jeweiligen typographischen Oberfläche gefiltert und manipuliert wird.

 

„Das Buch […] enthält ein Kunstwerk: das Literarische. […] Ein schlechtes Buch wird nicht besser, wenn es auch noch so schön mit vielen Streifen, Stäben und Punkten aufgemacht wird. Es bleibt ein schlechtes Buch“ (Théo van Doesburg). Diese These wird der Vortrag zur Debatte stellen, ebenso wie ihre direkte Umkehrung: Kann ein gutes Buch durch schlechte Aufmachung auch nicht verdorben werden? Anhand der Gegenüberstellung verschieden gestalteter Ausgaben jeweils ein und desselben Textes sind in dieser Angelegenheit überraschende und spannende Aufschlüsse zu erwarten.

 

 

 

Sie sind herzlich eingeladen: Die Veranstaltung im Vortragssaal der SLUB beginnt 19:00 Uhr, sie ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Gespräch und zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung. 

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„audit berufundfamilie“ – familienbewusste Personalpolitik als strategisches Ziel der SLUB offiziell anerkannt

Im legendären DDR-Premierenkino Kosmos in der Berliner Karl Marx-Allee fand die 19. Zertifikatsverleihung des „audit berufundfamilie“ durch Familienministerin Katarina Barley, Wirtschaftsstaatssekretär Dirk Wiese und die Hertie-Stiftung statt. Marlies Krause (als stellvertretende Beauftragte für Frauen und Gleichstellung) und Generaldirektor Prof. Dr. Thomas Bürger vertraten dabei die SLUB.

 

Rund 300 Arbeitgeber aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Dienst wurden in diesem Jahr ausgezeichnet: die Universität Trier als Pionier zum sechsten Mal, die SLUB (Kurzporträt zur Zertifizierung) mit renommierten Partnern wie z. B. FIZ Karlsruhe oder Rolls Royce Power Systems zum ersten Mal. Die SLUB ist in der Liste der bislang fast 1.000 Zertifikatsträger aus 20 Jahren die erste namentlich genannte Bibliothek (Universitätsbibliotheken sind vermutlich in die Auditierungsverfahren der Hochschulen einbezogen…) und wurde zunächst bis Ende Mai 2020 zertifiziert.

 

Prof. Bürger (hintere Reihe, links) mit anderen Zertifikatsträgern und den Verleihern Dirk Wiese (vorn links), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, und Oliver Schmitz (vorn rechts), Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH. Foto: berufundfamilie Service GmbH, Thomas Ruddies/ Christoph Petras

 

Die gesellschaftliche Dimension verdeutlichte der Heidelberger Gerontologe (Wissenschaft vom Altern) Prof. Andreas Kruse: Ein gutes Leben zu ermöglichen, erfordert den Einklang von beruflicher und persönlicher Entwicklung in gesellschaftlicher Mitverantwortung für Familie, Freunde, Unternehmen und Gesellschaft. Nur so könne soziale Gerechtigkeit und Demokratie gelingen. Statt von Work-Life-Balance rede er lieber von lebensfreundlicher Arbeit und einem sich durch Arbeit miterfüllenden Leben, da die Arbeit die Lebensqualität und -zufriedenheit entscheidend mitbestimme. Die künftige Gesellschaft benötige neue Formen sorgender Gemeinschaften, die Weitergabe des Wissens an nächste Generationen sowie innovative, die persönliche Identität und das Gemeinwohl stärkende Arbeitsformen.

 

Ministerin Barley verwies auf praktische Fortschritte bei der beruflichen Arbeit von Frauen, bei der Beteiligung der Männer an der Kindererziehung, bei intelligenten Teilzeit- und mobilen Arbeitslösungen. Es sei gut, dass anerkannte Firmen und Einrichtungen neue Modelle erproben und Best Practice aktiv austauschen – denn es bleibe noch viel zu tun.

 

Am Ende rief Staatssekretär Wiese dazu auf, den Begriff Innovation nicht nur technisch, sondern zunehmend auch sozial (und ich füge hinzu: kulturell) zu verstehen. Das Auditierungsverfahren wird Zeit und Kraft binden, aber bei der Veranstaltung wurde deutlich: Es lohnt sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Einrichtungen und deren Unterhaltsträger und das Gemeinwesen gleichermaßen.

 

Herzlichen Dank deshalb an alle, die in der SLUB an dem bislang Erreichten mitgewirkt haben und weiter mitwirken werden.

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Schreiben, Publizieren und Gewinnen – mit Open Access

Welcome Days mit Wissen und Beratung aus der SLUB

Schreiben und Publizieren waren gestern bei den Welcome Days der Graduiertenakademie der TU die Themen der Kurzworkshops und Rund Table-Gespräche mit SLUB-Beteiligung. Das im Rahmen der Gespräche aufgefächerte Servicespektrum der SLUB zur Unterstützung Ihres wissenschaftlichen Arbeitsprozesses, etwa im Zuge einer Promotion, ist vielfältig - ob nun zur Nutzung von Textverarbeitungs- und Literaturverwaltungsprogrammen oder anderen Produktivitätstools, Unterstützung bei der Entwicklung einer Publikationsstrategie auf Basis bibliometrischer Methoden oder bei der konkreten Unterstützung in der Veröffentlichung von Qualifikationsarbeiten auf Qucosa: wir bieten ein abwechslungsreiches Kursangebot und stehen für individuelle Fragen und Beratungstermine gern zur Verfügung.

 

Dr.-Hut 2017-Wettbewerb

"Ich war von Anfang an ein Qucosianer", meinte Dr. Stefan Wiemann, der gestern beim abendlichen Sommerfest der Graduiertenakademie für seinen Doktorhut den Hauptpreis der Publikumswahl gewann. Eine Erfolgsgeschichte auch für die SLUB. In diesem Jahr haben wir wieder den Hauptpreis gestiftet: einen Doktorhut aus dem Makerspace. Dass - wie 2016 - ein Doktorhut gewinnt, der für eine Doktorarbeit mit Open Access und Qucosa-Link steht, haben wir gehofft! Direkten Einfluss auf die Wahl hatten wir nicht.

 

Schlussendlich gibt der langfristige Erfolg beim Publikum der offenen Publikumsstrategie Recht: Seine Diplomarbeit hat Stefan Wiemann mit Open Access auf Qucosa veröffentlicht. In beiden Arbeiten geht es um Geodaten: Infrastruktur, Datenfusion und Linked Data. Und auch kollaboratives Arbeiten zahlt sich aus: Vorjahressieger Dr. Matthias Müller war am Bau des diesjährigen Siegerhutes beteiligt. Ob daraus eine längere Serie entsteht, wird die Zukunft zeigen. Die Idee liegt auf der Hand.

 

Text: Matti Stöhr und Jens Bemme

 

 

Dr. Stefan Wiemann: Data Fusion in Spatial Data Infrastructures
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documenta 14 mit spektakulärer Buch-Installation und SLUB-Exponat

„Von Athen lernen“ – unter diesem Motto öffnete am 10. Juni 2017 die documenta 14 in Kassel ihre Türen. Erstmals in ihrer über 60-jährigen Geschichte findet die wichtigste Schau zeitgenössischer Kunst nicht nur in Kassel, sondern zugleich auch an einem zweiten Ort statt: In Athen läuft die Ausstellung bereits seit dem 8. April 2017.

 

Mittelpunkt der documenta in Kassel ist „The Parthenon of Books“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujín. Die aus Stahl, Kunststofffolie und mehr als 100.000 einst und heute verbotenen Büchern bestehende Installation auf dem Kasseler Friedrichsplatz bildet den Athena-Tempel auf der Athener Akropolis als Symbol für Demokratie nach. Sie setzt damit ein Zeichen gegen das Verbot von Texten und die Verfolgung der Autoren in der Vergangenheit und Gegenwart.

 

Eine andere bücherbezogene documenta-Installation in Form eines raumhohen Regals mit dem Titel „Unrechtmäßig aus jüdischem Eigentum erworbene Bücher" von Maria Eichhorn greift eine Problematik auf, der sich auch die SLUB stellt. In Kürze wird hier ein zweites Projekt zur Provenienzforschung starten, das auf die Identifizierung und Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zielt.

 

Auch ein Exponat aus der SLUB (als Reproduktion) ist auf der documenta 14 vertreten: Der Dresdner Künstler Olaf Holzapfel, der sich in seinem Schaffen mit dem Thema Grenze auseinandersetzt, bezog in sein Projekt „Zaun“ einen 1560 entstandenen Waldriss (Vermessungszeichnung eines Waldes) aus dem Bestand der Handschriftensammlung ein.    

 

Publikationen zur aktuellen und den vorangehenden documenta-Ausstellungen finden Sie im SLUB-Katalog.

 

documenta 14:
Athen – 8. April bis 16. Juli 2017
Kassel – 10. Juni bis 17. September 2017
www.documenta14.de

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