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Kategorie: Digitale Bibliothek

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Suchen und Finden im SLUB-Katalog – ein universeller Suchraum

Im vergangenen Jahr hat die SLUB einen neuen Bibliothekskatalog entwickelt und in Betrieb genommen. In intensiver Detailarbeit haben unsere Entwickler und Bibliothekare gemeinsam einen universellen Suchraum entwickelt, in dem vielfältige Datenquellen zusammenfließen. Zahlreiche Hinweise von Nutzerinnen und Nutzer wurden dabei berücksichtigt. Wir berichteten hier.

Nun sind zwei Videos erschienen, die sowohl einen "hinter-den-Kulissen-Blick" in die Katalogentwicklung bieten als auch die Mehrwerte des SLUB-Katalogs veranschaulichen.

Viel Spaß beim Anschauen!

Und wenn's gefällt, gern teilen!

 

 

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50 % Rabatt: Ebooks on Demand-Weihnachtsaktion #Xmas2016 startet mit der SLUB

Vom 5. bis zum 18. Dezember 2016 können Sie bei zwölf europäischen Bibliotheken eBooks von urheberrechtsfreien Werken kostengünstiger bestellen. Die SLUB nimmt in diesem Jahr an der EOD-Weihnachtsaktion teil.

 

 

Das komplette Buch wird Ihnen mit Texterkennung bereitgestellt und Sie können zusätzlich einen sehr preiswerten Reprint erwerben. Sie zahlen bei einer eBook-Bestellung im Aktionszeitraum nur die Hälfte der üblichen Kosten. Das Digitalisat wird anschließend in die digitalen Sammlungen der SLUB eingestellt. Mit Ihrer Bestellung unterstützen Sie dankenswerterweise auch die Arbeit der SLUB.

 

Im neuen SLUB-Katalog finden Sie bei vielen Büchern, die vor 1900 erschienen sind, die folgende kleine Grafik:

 

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Dieser Link führt direkt zum EOD-Auftragsformular. In der Regel wird das bestellte Werk innerhalb von 15 Tagen digitalisiert und nach erfolgter Bezahlung zum Download bereitgestellt. Die Bezahlung ist unkompliziert. Sie können eine Rechnung anfordern oder gleich mit Karte bezahlen. Falls Sie zusätzlich einen Reprint bestellt haben, erhalten Sie diesen nach 3-7 Werktagen. Die EOD-Website bietet außerdem eine Übersicht über das Bücherangebot der zwölf europäischen Bibliotheken, die sich an der Weihnachtsaktion beteiligen, sodass Sie bibliotheksübergreifend nach dem gewünschten Thema oder Werk suchen können.

 

Viele Werke sächsischer Herkunft wurden bereits in den vergangenen Jahren digitalisiert und durch das zur Zeit laufende Landesdigitalisierungsprogramm (LDP) wird der ebook-Bestand der SLUB weiter vergrößert. Darüber hinaus haben wir auch thematische Sammlungen für benachbarte Länder und Regionen im Bestand, zum Beispiel: Tschechien (Hist.Bohem.), Polen (Hist.Polon.) und Schlesien (Hist.Siles). Erfasst sind diese historischen Titel mit den alten lateinischsprachigen Signaturen der Sächsischen Landesbibliothek. "Hist. Bohem." z.B. steht für "Historia Bohemica". Womöglich ist etwas dabei, das Neugier weckt!? Auch Lusatica gibt es im Angebot bei EOD. Für Fans der Oberlausitz: In den laufenden und kommenden Projekten mit Partnern in Bautzen, Görlitz, Zittau ist auch schon Einiges im Landesdigitalisierungsprogramm des Freistaats Sachsen für die Digitalisierung eingeplant.

 

Die EOD-Weihnachtsaktion wird organisiert von der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (Österreich) und der Estnischen Nationalbibliothek.

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Von weltweit vernetzten Daten und einer Digitalen Materialbibliothek – Sächsische Hochschulbibliotheken erhalten Millionenförderung

Der Freistaat Sachsen fördert die Entwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur im Land bis 2020 mit insgesamt sechs Millionen Euro aus dem EU-Strukturfonds EFRE. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange übergab am Montag in der SLUB erste Zuwendungsbescheide über insgesamt 3,5 Millionen Euro. Damit werden die Hochschulbibliotheken ihre innovativen Werkzeuge und Dienste in den Bereichen Lizenzmanagement für digitale Inhalte, Datenintegration und Informationsrecherche ausbauen und so Forschung und Wirtschaft in Sachsen noch wirksamer unterstützen können.

 

 


Im Januar 2017 starten die ersten drei Projekte. In einem Verbundprojekt werden Bibliotheksdaten nach internationalen Standards so aufbereitet, dass sie weltweit frei verfügbar und nutzbar sind. „Das gibt uns die Möglichkeit, unseren Datenschatz mit anderen zu verknüpfen und so zum Beispiel Suchsysteme stärker semantisch zu organisieren“, so SLUB-Generaldirektor Thomas Bürger. Außerdem wird damit die Grundlage für den vermehrten Einsatz visueller Recherchehilfen wie Geodaten geschaffen.


Unter Federführung der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) schaffen die Hochschulbibliotheken daneben ein einheitliches System für eine effiziente Lizenzverwaltung elektronischer Informationsressourcen im Freistaat. Hier hat die UBL mit der Software AMSL bereits eine tragfähige Lösung entwickelt, die im Rahmen des nun geplanten Projektes weiterentwickelt und auf andere sächsische Hochschulbibliotheken übertragen wird.


Schließlich baut die SLUB in enger Zusammenarbeit mit der international profilierten sächsischen Materialforschung eine Digitale Materialbibliothek auf. Bislang sind Forschungsdaten, Herstellerinformationen und Anwenderbeispiele sehr heterogen strukturiert und müssen in verschiedenen Datenbanken aufwändig recherchiert werden. Die SLUB will den Schatz der materialwissenschaftlichen Daten nun in einem fachspezifischen Portal zusammenführen. Prof. Dr. Thomas Bürger: „Wir verstehen uns als Dienstleister für Spitzenforschung. Mit der Digitalen Materialbibliothek möchten wir Wissenschaftler, Anwender und Hersteller zusammenbringen, um weitere erstklassige Innovationsleistungen zu stimulieren und die Vermarktung von Ideen zu erleichtern.“
 

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"You can publish too" – Bericht zur Lage der Bibliotheken 2016/17

Dr. Jan Blüher programmiert barrierefreie Apps für Blinde und Sehbehinderte.

 

Im Geschäftsbericht 2014 berichtete er davon und von seiner Sicht auf (digitale) Bibliotheken ausführlich (auf S. 25). Mit seinen Hinweisen konnten wir die SLUBApp 2014 weiter verbessern; mehr dazu auch im Interview mit unserem App-Entwickler Erik Sommer.

 

Auf dem Umschlag des neuen Berichts zur Lage der Bibliotheken 2016/17 des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) begegnet uns Jan Blüher wieder – im Zentralen Lesesaal der SLUB.

 

"You can publish too" ist eine Botschaft der Plattform, auf der der dbv seinen neuen Bericht zum Blättern anbietet. Nehmen wir sie einfach wörtlich! Bibliotheken verändern sich. Texte und Wissen entstehen auf neue Weisen. Sie - die Nutzerinnen und Nutzer - sind Teil des Wandels, "too".

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Haben Sie heute schon ihrem Systemadministrator gedankt?

Das sollten Sie, denn heute ist der System Administrator Appreciation Day, kurz Sysadmin Day – der Tag, an dem diejenigen geehrt werden, die im Hintergrund dafür sorgen, dass im Vordergrund alles computertechnisch reibungslos funktioniert. Denn der Sysadmin ist die letzte Rettung, wenn es ein Problem gibt, mal wieder der ungeliebte blaue Bildschirm auftaucht oder der Rechner beim Absturz das nicht gespeicherte Dokument ins Nirwana verfrachtet hat.


Blaubeerkuchen mit Linux-Maskottchen Tux und Glückwunsch zum Sysadmin Day Copyright: CC BY-SA 3.0 / Autor: Derphilipp


Heute, am 29. Juli, wird der mittlerweile 17. Sysadmin Day begangen. Erfunden wurde der Gedenktag von Systemadministrator Ted Kekatos und fand erstmals am 28. Juli 2000 statt. Seitdem wird er jedes Jahr am letzten Freitag im Juli gefeiert und stellt einmal im Jahr diese wichtigen Kollegen ins Rampenlicht, die ihre Arbeit meist größtenteils unbemerkt verrichten und oft erst dann gerufen werden, wenn plötzlich am Rechner etwas nicht mehr klappt.

 

Zu diesem Ehrentag möchten wir einem der SLUB-Sysadmins, Herrn Alexander Bigga, ein paar Fragen zu seinem Beruf stellen und damit den Arbeitsbereich der Systemadministratoren ein wenig genauer vorstellen:

 

Herr Bigga, mit welcher Ausbildung/Studium sind Sie beruflich in den IT-Bereich gestartet?
Ich habe Elektrotechnik an der TU Dresden studiert und schon im ersten Semester begonnen, mich mit Linux zu beschäftigen. Als Studentische Hilfskraft beim Fraunhofer IVI bin ich dann tiefer in die Programmierung und Server-Administration eingestiegen.

 

Was sind Ihre vorrangigen Aufgaben in der IT-Abteilung der SLUB? Sind sie auf einen bestimmten Bereich spezialisiert?
Mein Schwerpunkt liegt bei der Entwicklung und Betrieb der TYPO3-Angebote. 2011 bin ich zur Unterstützung des TYPO3-Teams an die SLUB gekommen. Hier programmiere ich Erweiterungen z.B. für die Digitalen Sammlungen oder die Wissensbar, führe Updates und Upgrades durch, überwache die Server, helfe Mitarbeitern bei der Inhaltspflege und suche kleine und große Fehler. Aber natürlich nicht alleine...

 

Wie groß ist das Team, in dem Sie arbeiten?
Im Bereich TYPO3 und Linux-Serveradministration sind wir zu fünft. Insgesamt arbeiten im Referat Digitale Bibliothek aktuell 13 Menschen mit verschiedenen Schwerpunkten.

 

Warum braucht eine Bibliothek eine so große IT-Abteilung?
Die Bibliotheken verändern sich durch den digitalen Wandel. Und für uns als Staats- und Universitätsbibliothek bedeutet das immer wieder neue Herausforderungen um unseren Nutzern ein zeitgemäßes Angebot machen zu können. Z.B. genügt es längst nicht mehr, nur die vorhanden Bücher im Onlinekatalog zu verzeichnen. Auch eBooks, Digitalisate, Fotos, Karten, Medien, Qucosa-Dokumente, Volltexte etc. werden gesucht und die Nutzer möchten sie dann auch mit einem Klick aufrufen. Für die vielen Systeme sind wir am Ende gar nicht so viele Mitarbeiter.

 

Was sind typische Erlebnisse im Berufsalltag eines Systemadministrators?
Im Normallfall läuft ja alles reibungslos. Dann kann man sich um Entwicklungen, Setup neuer Systeme, Updates etc. kümmern.

 

Meldet eins der Überwachungssysteme einen Ausfall lässt man alles andere liegen und sucht die Ursache. Das kommt zum Glück selten vor und wenn, dann finden wir den Fehler schnell. Ein kühler Kopf und sehr gute Kenntnisse der Zusammenhänge sind dann hilfreich. Auch wenn wir kein Onlineshop o.ä. sind, ist das Berufsethos der Systemadministratoren doch, dass die Technik rund um die Uhr funktioniert.

 

Viel öfter gehen wir Hinweisen von Mitarbeitern und Nutzern nach, die uns erreichen. Da stimmen mal Zugriffsrechte nicht, Bilder werden falsch skaliert oder Änderungen der Redakteure erscheinen nicht sofort auf der Webseite. Manchmal ist es Kleinkram, der einen lange beschäftigt.

 

Vielen Dank und… Happy Sysadmin Day!


Comic: mit freundlicher Genehmigung von Sys Admin Day / Kay Birkner

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