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Kategorie: Dresden

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Genealogiedatenbank Ancestry als SLUB-Lizenz

Als besonderes Angebot können Sie ab sofort innerhalb des Campusnetzes als registrierter Nutzer der SLUB eine der weltweit führenden genealogischen Datenbanken nutzen: Ancestry. Diese Datenbank bietet viele Millionen von diversen Daten zu Personen an. Sie ist damit nicht nur für Familienforscher, sondern auch für die Wissenschaft besonders relevant. Nicht nur Daten finden Sie in Ancestry, sondern auch im Direktzugriff die dazugehörigen Dokumente wie Auszüge aus Kirchenbüchern, Auswandererlisten u.v.a.m.

 

Wir haben die Datenbank zunächst testweise lizenziert und beabsichtigen nach entsprechender Nutzung, Ancestry auf Dauer zu lizenzieren. Hier geht es zum Zugang.

 

Der diesjährige 69. Deutsche Genealogentag findet übrigens dieses Jahr vom 22. bis 25. September im World Trade Center in Dresden statt. Das Programm steht unter dem Thema: „Europa in unseren Wurzeln. Sachsen und seine Nachbarn“ und ist damit hochaktuell. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SLUB werden daran mit ihren Vorträgen mitwirken. Die große Zahl von bisher angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Deutschen Genealogentag verdeutlicht das große Interesse an genealogischen Themen. Wir werden wie bisher auch Einführungsveranstaltungen zu den in der SLUB zur Verfügung stehenden Quellen und Literatur anbieten, auch in Kooperation mit der Dresdner Verein für Genealogie e.V.

 

 

 

Sie betreiben Familien- oder Ahnenforschung und/oder haben Interesse an Genealogie, wir wünschen Ihnen viele interessante Funde auf Ancestry.

 

Gern beraten wir Sie auch individuell.

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Veranstaltungstipp: Tacheles zur Bundestagswahl

Podiumsdiskussion mit Dresdner Direktkandidaten für den Bundestag

Am kommenden Samstag um 19 Uhr stellen sich, in einem offenen Streitgespräch, Ihren Fragen zu den Themenkomplexen FREIHEIT UND SICHERHEIT / UNSERE GESELLSCHAFT 2021 / ARBEIT - BILDUNG - SOZIALES / EUROPA:

 

  • Andreas Lämmel, CDU
  • Christian Avenarius, SPD
  • Katja Kipping, DIE LINKE
  • Thomas Löser, BÜNDNIS 9,DIE GRÜNEN
  • Christoph Blödner, FDP

 

Die Veranstaltung findet in zwei Schritten statt: Zuerst wird das Podium zu einem Themenkomplex offen diskutieren. Danach beantworten die Direktkandidaten eine Abstimmungsfrage aus diesem Komplex mit "Ja", "Nein" oder "Enthaltung". So wird klar, wie der jeweilige Kandidat im Falle einer Abstimmung entscheiden würde.

Das letzte Wort hat jedoch das Publikum! Welcher Kandidat hat am meisten überzeugt? Jetzt dürfen Sie in einer geheimen Wahl abstimmen. Das Ergebnis wird anschließend über die Kanäle von Atticus e.V. (und auch hier auf unserer Website) mitgeteilt.

Eintritt: 5,- Euro (Abendkasse)

Kartenreservierung unter: info@atticus-dresden.de

"Tacheles zur Bundestagswahl" ist eine Veranstaltung des Atticus e.V. in Kooperation mit der SLUB.

 

 

 

Sa, 16.09.2017 19:00 Uhr - 21:00 Uhr, Zentralbibliothek, Zellescher Weg 18

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"Open-Access-Tage? Hat das was mit dem Tag der offenen Tür zu tun?"

Als ich einer Freundin beim Mittagessen erzählte, dass ich bei der Vorbereitung der Open-Access-Tage mitarbeite, war das ihre erste Frage: "Hat das was mit dem Tag der offenen Tür zu tun?" Ich war ganz verblüfft. Auf den Gedanken, dass Open-Access-Tage an den Tag der offenen Tür denken lassen, war ich bisher noch nicht gekommen. Gleichwohl macht diese Assoziation eines deutlich: Mit dem Thema Open Access rennt man zur Zeit offensichtlich alles – bloß keine offenen Türen – ein.

 

Das ist schade. Denn der Grundgedanke von Open Access spricht allen aus dem Herzen, die einen geldbeutelunabhängigen Zugang zu wissenschaftlicher Information anstreben. Es geht darum, dass wissenschaftliche Publikationen unter Bedingungen veröffentlicht werden, die es jedem gestatten, diese Veröffentlichungen im Internet zu lesen, zu verlinken und nachzunutzen - und zwar ohne, dass dafür noch einmal bezahlt werden muss. Davon profitieren nicht nur die Lesenden, sondern auch die Wissenschaftler. Zum einen erleichtert es den fachlichen Austausch und zum anderen erhöht es die Sichtbarkeit derjenigen Forscher, die nicht in den prominenten und deshalb häufig sehr teuren Wissenschaftsverlagen veröffentlichen.

 

Doch auch wenn die öffentliche Resonanz des Themas noch etwas mager ausfällt: Es gibt in Deutschland und in vielen anderen Ländern eine sehr engagierte Community, die daran arbeitet, Open Access in der Wissenschaftslandschaft stärker zu verankern. Im deutschsprachigen Raum trifft sich die Bewegung alljährlich zu den Open-Access-Tagen. Das 11. Treffen findet nun in Dresden statt. Drei Institutionen haben die Tagung unter dem Dach von DRESDEN-concept e.V. organisiert: die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB  Dresden), das Helmholtz-Zentrum Dresden – Rossendorf (HZDR) und die Technische Universität Dresden (TUD). Erwartet werden über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland – darunter Wissenschaftler aller Fachrichtungen, Verlagsvertreter und Unterstützer des wissenschaftlichen Forschungs- und Kommunikationsprozesses an Bibliotheken sowie in Forschungsinstituten und Fördereinrichtungen.

 

Während der 11. Open-Access-Tage werden Themen behandelt wie Finanzierungsmodelle und Publikationsinfrastrukturen für Open-Access-Bücher, der nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE, Forschungsdatenmanagement im Kontext von Open Access sowie Open Education als gemeinsames Zukunftsprojekt für Hochschulen und Bibliotheken. Letzteres wird gerade im Rahmen des Forschungsprojekts OERSax, einem interdisziplinären Projekt mehrerer sächsischer Hochschulen, erforscht. Dabei geht es vor allem um die rechtlichen Rahmenbedingungen für frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien.

 

Ebenfalls angedacht sind spontane Sessions, bei denen Themen diskutiert werden können, die nicht auf dem Tagungsprogramm stehen. Vielleicht sprechen die Teilnehmenden dort auch darüber, wie man Open Access stärker in den Köpfen verankern kann. Und wer weiß: Vielleicht rennt man in wenigen Jahren zumindest bei  Studierenden und Forschenden offene Türen ein, wenn am Mittagstisch über Open Access geredet wird. Immerhin: bei der Bundesregierung scheint das schon der Fall zu sein. Die hat sich nämlich in der Digitalen Agenda 2014-2017 klar zu Open Access bekannt. Mehr dazu vom 11. bis 13. September bei den Open-Access-Tagen in den Räumen der SLUB sowie im Trefftz-Bau der TUD.

 

Hier geht's zur Anmeldung

 

Der an der TU Dresden promovierte Historiker Dr. Benedikt Krüger unterstützt im Rahmen seines Praktikums an der SLUB unter anderem die Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Open-Access-Tage, ehe er im Herbst ein Refendariat an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek beginnt.

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Kunst in der Mittagspause: Ursonate to go

Die Mensagänger des Siedepunktes kamen am Mittag des 8. August 2017 in den Genuss einer ganz besonderen Vorspeise: Sie konnten direkt von der Warteschlange aus die Aufführung der Ursonate von Kurt Schwitters vor der Bereichsbibliothek DrePunct genießen, die die tschechischen Künstler PhDr. Jaromír Typlt (links im Bild) und Dr. Pavel Novotný dort zu Gehör brachten.

 

Das dadaistische Klanggedicht sorgte zunächst durchaus für irritierte Gesichter, ließ dann aber viele Essensuchende den knurrenden Magen vergessen und amüsiert und fasziniert zugleich einen Platz auf den Treppen vor der Mensa und Bibliothek einnehmen.

 

 

Anlass der Aufführung war die derzeit stattfindende Ausstellung zur Tschechischen Avantgardebuchkunst, die noch bis zum 31. August 2017 im Buchmuseum der SLUB zu sehen ist.

 

Foto: SLUB Dresden / Ramona Ahlers-Bergner

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Sehenswerte Neuerwerbung der Kartensammlung: Stadtplan Dresdens von 1772

Präsentation in der Schatzkammer des Buchmuseums vom 3. August bis 21. September 2017

Im Mai 2017 konnte eine für die Dresdner Stadtgeschichte besonders interessante Handzeichnung auf einer Auktion in Berlin ersteigert werden. Der Festungsplan eines namentlich nicht bekannten Zeichners aus dem Jahr 1772 zeigt neben Straßen und Plätzen auch einzelne Palais, Kirchen und öffentliche Gebäude, wie zum Beispiel die „Bilder Gallerie“, das „Opern Hauss“, das „Cometien Hauss“, die Polizeistation und die Stockfischbuden an der Elbe.

 

 

Bevor der Plan an seinem zukünftigen Aufenthaltsort, dem dunklen und gekühlten Magazin der SLUB verschwindet, dürfen Sie ihn noch bis Ende September in der Schatzkammer des Buchmuseums im Original betrachten. Die Darstellung der Garten- und Parkanlagen im Bereich der Festungswerke ist gegenüber den bereits bekannten gedruckten sowie handgezeichneten und im Kartenforum digitalisierten Plänen besonders detailliert und damit von hohem wissenschaftlichem Wert. Die daneben ausgestellten Ansichten und Bücher vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der Geschichte der sächsischen Residenzstadt nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg.

Kommentare

sehr interesssant !
19.09.2017 13:35
Zugang zu Anchestry
19.09.2017 11:43
Lizenz
19.09.2017 11:14
Tolles Angebot - danke!
19.09.2017 09:18
Lieblingsbibliothek
18.09.2017 23:53

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