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Kategorie: eBooks

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Ein E-Book über E-Books mit Wissen aus der SLUB. Machen Sie mit!

Rudolf Mumenthaler schreibt ein E-Book über E-Ebooks und bittet uns Leser für das Open Peer Review-Verfahren um Feedback:

 

Ich erkläre gerne, wie ich mir euren Beitrag im OPR vorstelle. Das Buch wird kapitelweise veröffentlicht. Ihr könnt euch also ein Kapitel vornehmen, für das ihr euch interessiert und/oder zu dem ihr eigenes Wissen einbringen könnt und einbringen möchtet. Vom Verfahren her habe ich mir vorgestellt, dass ihr ganz einfach die Kommentarfunktion am Ende des Kapitels benutzt und dort euren Kommentar eintragt (technisch ist dies ein Blog mit Kommentarfunktion).

 

Rudolf Mumenthaler forscht und lehrt als Professor für Bibliothekswissenschaft in Chur in der Schweiz. Warum bloggen wir diesen Hinweis an dieser Stelle?

 

Bereits in zwei Kapiteln wird auf Texte von SLUB-Kollegen verwiesen. Darin geht es um die Zitierbarkeit von E-Books mit Verweis auf unseren Blogpost im Februar "Vorfahrt für digital?" sowie um Literaturverwaltungssysteme, über die unser Kollege Matti Stöhr bloggt. Alles Themen, die uns immer wieder beschäftigen und zu denen wir Sie in der Wissenbar gern persönlich beraten. Ihr Feedback für das neue E-Book hilft Rudolph Mumenthaler in jedem Fall. Machen Sie mit!

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50 % Rabatt: Ebooks on Demand-Weihnachtsaktion #Xmas2016 startet mit der SLUB

Vom 5. bis zum 18. Dezember 2016 können Sie bei zwölf europäischen Bibliotheken eBooks von urheberrechtsfreien Werken kostengünstiger bestellen. Die SLUB nimmt in diesem Jahr an der EOD-Weihnachtsaktion teil.

 

 

Das komplette Buch wird Ihnen mit Texterkennung bereitgestellt und Sie können zusätzlich einen sehr preiswerten Reprint erwerben. Sie zahlen bei einer eBook-Bestellung im Aktionszeitraum nur die Hälfte der üblichen Kosten. Das Digitalisat wird anschließend in die digitalen Sammlungen der SLUB eingestellt. Mit Ihrer Bestellung unterstützen Sie dankenswerterweise auch die Arbeit der SLUB.

 

Im neuen SLUB-Katalog finden Sie bei vielen Büchern, die vor 1900 erschienen sind, die folgende kleine Grafik:

 

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Dieser Link führt direkt zum EOD-Auftragsformular. In der Regel wird das bestellte Werk innerhalb von 15 Tagen digitalisiert und nach erfolgter Bezahlung zum Download bereitgestellt. Die Bezahlung ist unkompliziert. Sie können eine Rechnung anfordern oder gleich mit Karte bezahlen. Falls Sie zusätzlich einen Reprint bestellt haben, erhalten Sie diesen nach 3-7 Werktagen. Die EOD-Website bietet außerdem eine Übersicht über das Bücherangebot der zwölf europäischen Bibliotheken, die sich an der Weihnachtsaktion beteiligen, sodass Sie bibliotheksübergreifend nach dem gewünschten Thema oder Werk suchen können.

 

Viele Werke sächsischer Herkunft wurden bereits in den vergangenen Jahren digitalisiert und durch das zur Zeit laufende Landesdigitalisierungsprogramm (LDP) wird der ebook-Bestand der SLUB weiter vergrößert. Darüber hinaus haben wir auch thematische Sammlungen für benachbarte Länder und Regionen im Bestand, zum Beispiel: Tschechien (Hist.Bohem.), Polen (Hist.Polon.) und Schlesien (Hist.Siles). Erfasst sind diese historischen Titel mit den alten lateinischsprachigen Signaturen der Sächsischen Landesbibliothek. "Hist. Bohem." z.B. steht für "Historia Bohemica". Womöglich ist etwas dabei, das Neugier weckt!? Auch Lusatica gibt es im Angebot bei EOD. Für Fans der Oberlausitz: In den laufenden und kommenden Projekten mit Partnern in Bautzen, Görlitz, Zittau ist auch schon Einiges im Landesdigitalisierungsprogramm des Freistaats Sachsen für die Digitalisierung eingeplant.

 

Die EOD-Weihnachtsaktion wird organisiert von der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (Österreich) und der Estnischen Nationalbibliothek.

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E-Books: Nutzergesteuerte Erwerbung von Fachbüchern mit SAGE Knowledge

Anlässlich des Welttages des Buches am 23.4. wurde in unserem Blog ausführlich über den digitalen Wandel vom Buch zum E-Book und den damit einhergehenden Transformationen und Möglichkeiten berichtet. Dabei stand auch der Einfluss auf unsere Erwerbungsstrategie und der kontinuierliche Vergleich neuer Geschäftsmodelle im Fokus unserer Überlegungen.

 

Mit dem Verlag Sage konnten wir jetzt einen neuen Partner für das nutzergesteuerte Erwerbungsmodell Evidence Based Acquisition (EBA) gewinnen. EBA bedeutet, dass das vollständige E-Book-Angebot des Verlages für einen pauschalen Jahresbetrag freigeschaltet wird und am Jahresende über die dauerhafte Lizenzierung der einzelnen Titel entschieden werden kann. Grundlage der Lizenzierung wird die Nutzungsstatistik der Titel sein. Sage testet im ersten Jahr nur mit einer kleinen Anzahl von Bibliotheken in Deutschland dieses Modell und die SLUB ist mit am Start. Die Testphase wird seitens des Verlags und natürlich auch von uns genutzt, um die Akzeptanz zu erproben und die dauerhafte Umsetzung zu prüfen.

 

Sage bietet inhaltlich ein breites Spektrum an Fachbüchern, Enzyklopädien und Lehrbüchern, der Fokus liegt im Bereich Sozialwissenschaften und Psychologie. Die Titel sind bereits unter SAGE Knowledge zugänglich und werden in Kürze auch über unseren Katalog zu finden sein. Die Nutzung der E-Books ist ohne das sogenannte Digital-Rights-Management möglich, d.h. einzelne Kapitel können als PDF heruntergeladen werden.

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Welttag des Buches: E-Books und digitales Lesen

Wussten Sie, dass die Entwicklung des E-Books im Vergleich zur Entwicklung des gedruckten Buches nur einen Wimpernschlag gedauert hat? 43 Jahre stehen hier sechs Jahrhunderten gegenüber. Und dieser kurze Zeitraum bedeutet eine ganze Revolution - auch für unser Leseverhalten. Während wir früher ein Buch oder eine Zeitschrift häufiger an festen Orten und von Anfang bis Ende lasen, bevorzugen wir  inzwischen eine eher extensive, ausschnitthafte Lektüre und lesen auf mobilen Endgeräten und lesen, unterwegs in Bus, Bahn oder auf der SLUB-Wiese.

Will man die Soziologie modernen Lesens beschreiben, muss man zischen dem unterhaltsamen Lesen und der wissenschaftlichen Lektüre unterscheiden. Hinsichtlich ersterem ist z.B. in der deutschen Bevölkerung den letzten Jahren ein leichter, aber deutlicher Abwärtstrend zu verzeichnen. Ob die Kulturpessimisten Recht haben, die das Abnehmen des Lesekonsums als kulturellen Sittenverfall wahrnehmen, oder ob der Medienwandel, der immer auch Kulturwandel bedeuten muss, ein begrüßenswertes Phänomen darstellt, bleibe dahingestellt. Das wissenschaftliche Lesen jedenfalls ist angesichts der schwellenden Publikationsflut nicht bedroht. Allerdings sind auch hier qualitative Veränderungen zu konstatieren. Im November letzten Jahres gab es in der FAZ dazu einen äußert interessanten Artikel von Calos Spoerhase. Der Autor setzt sich darin mit einem immer wieder beklagten Umstand auseinander:

Mit den digitalen Transformationen hat sich aber ein fester Kanon von Klagen etabliert. Die Ausdauer bei der Lektüre lasse nach. Lektüren würden schon nach einigen Seiten abgebrochen; nicht selten würden ganze Passagen nur überflogen. Schon am nächsten Tag könne man sich an das Gelesene nicht mehr genau erinnern. Selbst an der Universität versenke sich niemand mehr in Bücher und lese aufmerksam und ohne Unterbrechung von der ersten bis zur letzten Seite.

Spoerhase weist darauf hin, dass diese Klage nicht neu, sondern von den Geisteswissenschaftlern schon immer hervorgebracht worden sei - nicht zuletzt, um ihre eigene "Lektüredisziplin" und wissenschaftliche Methodik im Zuge dieser Abgrenzung aufzuwerten. In der digitalen Zeit mit ihrer Informationsflut sei diese schon immer auch fragwürdige, weil eigentlich unwissenschafltiche Lesedisziplin besonders unangebracht. Geisteswissenschaftler sollten eigentlich "Spezialisten für diskontinuierliche Lektüre" sein und noch nicht einmal einen Roman wie einen Roman - also von vorn bis hinten im Zustand vollkommenen Absorbiertseins - lesen (es sei denn, sie lesen ihn nicht aus wissenschafltichem Erkenntnisinteresse, sondern zum Zeitvertreib bzw. zur Unterhaltung). Der "narrative Lektüremodus" habe durch seine Tendenz, keine spezifischen Fragehorizonte zur Grundlage zu haben, seine Beschränktheiten. "Akademisches Lesen" hingegen, das mehrere Modi kenne ("meditatives Lesen, argumentatives Lesen, scannendes Lesen oder Stellenlektüre"), verfolge immer bestimmte Fragestellungen.

Zweifellos zwingt uns die Informationsflut dazu, spezielle Kulturtechniken herauszubilden, um sie zu meistern. Die digitalen Technologien unterstützen uns dabei in allen Lebensbereichen. E-Book-Reader erlauben das Mitführen ganzer Bibliotheken, das sekundenschnelle Durchsuchen nach Textstellen, das Teilen von Lesetipps und Anotationen in sozialen Neztwerken. Webapplikationen helfen beim Filtern und Aufbereiten von Informationen. Und in der wissenschaftlichen Methodologie haben Computerlagorithmen sogar Paradigmenwechsel ausgelöst, wie der Blick auf Phänomene wie  Distant Reading, Text Mining oder Big Data zeigt.

Die Entwicklung auf dem Markt der digitalen Medien hat auch die Erwerbungsstrategie der SLUB stark verändert. In den vergangenen beiden Jahren ist der Anteil an E-Books unter unseren Neuerwerbungen stark gestiegen. Damit passen wir uns der zunehmenden Nutzernachfrage an: Während wir 2013 etwa 1,2 Millionen E-Book-Downloads verzeichneten, waren es 2015 bereits doppelt so viele.

Um dem Bedarf an E-Books gerecht zu werden, prüfen wir regelmäßig spezielle Erwerbungsmodelle und Produkte der Verlage für E-Medien. Zusätzlich ziehen wir für die Auswahl neuer relevanter Literatur auch Statistiken heran, die aufzeigen, welche E-Books häufig nachgefragt werden, aber noch nicht in unserem Bestand sind. Derzeit bieten wir Ihnen Zugriff auf ca. 1,3 Millonen digitale Bücher.

Immer stärker achten wir in der SLUB bei Erwerbungen neuer Medien darauf, Ihre Wünsche zu erfassen und den Bibliotheksbestand so bedarfsgerecht wie möglich zu entwickeln. Als Nutzer können Sie beispielsweise über einen Kauftipp mitbestimmen, welche Medien wir beschaffen.


Wie zufrieden sind Sie mit unserem E-Book-Bestand? Ist die Nutzung für Sie einfach und selbsterklärend? Haben Sie Wünsche oder Vorschläge? Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

 

Bildnachweis: Ole Husby (CC BY-SA 2.0)

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E-Book: PEGIDA – Entwicklung, Zusammensetzung und Deutung einer Empörungsbewegung

Wer oder was ist PEGIDA? Prof. Hans Vorländer hat dazu mit seinem Team eine neue Studie veröffentlicht, die in der SLUB als gedrucktes Buch zum jetzigen Zeitpunkt bereits 21 mal vorbestellt ist.

 

Wir empfehlen das E-Book dieses neuen Buches, auf das Sie als angemeldete SLUB-Nutzer zugreifen können, um dieses Dresdner Phänomen besser verstehen zu können.

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