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Kategorie: Film

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Zum 500. Reformationsjubiläum: Luther digital+

Vom Bibliothekstresor ins Netz: Unser neuer Film zeigt, wie Originalhandschriften der Protagonisten der Reformation von der SLUB restauriert, digitalisiert und verfügbar gemacht werden.

 

In der Online-Ausstellung "95 Autographe der Reformationszeit" präsentieren wir seit Januar 2016 jede Woche ein neues Dokument. Die Digitalisate werden zu einer Bibliothek der Reformation zusammengefügt, und im Oktober 2017 – zum 500. Jubiläum der Reformation – werden sämtliche Originale in der Schatzkammer der Öffentlichkeit präsentiert.

 

 

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Neu auf der Hörbank: „Sounding Persian and Arab“

Auf der Hörbank am Infopunkt Musik/Mediathek der Zentralbibliothek (Ebene -1) gibt es aktuell Musik aus dem persischen und arabischen Kulturraum zu hören. Die Beispiele sind Teil des Medienbestands der SLUB. Neben Ausschnitten aus LPs und CDs mit Anthologien persischer und arabischer Musik beinhaltet die Zusammenstellung auch musikalische Szenen aus den Filmen „Half Moon. Musik, Landschaft und Magie Kurdistans“, „No Lands Song. Ein einziges Konzert kann eine Revolution bedeuten“ und „Al Oud – Das Holz“ sowie Filmmusik aus „Bab’Aziz. Tanz des Windes“.

 

Die Erklärungen zu den gewählten Musikstücken geben Einblick in das Musikleben des persischen und arabischen Kulturraums. Sie vermitteln Wissen über Bruchstücke der persischen und arabischen Musikgeschichte sowie über Instrumente, Gesang und Tonsystem. Was für den einen oder die andere eine neue Erfahrung mit Musik bedeutet, mag für manche auch ein Stück akustische Heimat sein.

 

 

Die Hörbank verbindet die Mediathek mit dem Referenzbestand zur Interkulturalität der SLUB, der sich aktuell persischer und arabischer Literatur sowie Literatur zum persischen und arabischen Kulturraum widmet. In diesem Referenzbestand sind nun auch ein Wegweiser zur Mediathek der SLUB sowie Informationen zur Nutzung internationaler Medien zu finden. Das Mediatheksteam empfiehlt hier auch eine Liste von Filmen, die im Original auf Persisch oder Arabisch angesehen werden können und die arabische oder persische Untertitel beinhalten.

 

 

Fotos: SLUB Dresden / A. Rous; SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / Uwe Gerig

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Punk und Kunst und Underground: Das usw.-Sonderheft zur Intermedia 1985 in Coswig

Seit Samstag gibt es im Albertinum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, was auf die Ohren und für die Augen: Die Ausstellung „Geniale Dilletanten“ führt die Besucher in die Subkultur der 1980er Jahre. Für die Dresdner Station wurde die Ausstellung um Positionen nonkonformer und alternativer Kunst der späten DDR erweitert. Im Fokus steht dabei die wegweisende „Intermedia I“, die 1985 in Coswig bei Dresden stattfand. Das multimediale Festival war geprägt von der wie selbstverständlich zelebrierten Vermischung verschiedenster künstlerischer Ausdrucksformen. Im Gegensatz zum offiziellen Kunstbetrieb, ganz in der Charakteristik der gegenweltlichen Kunstszene verschmolzen Graphik, Lyrik, Malerei, Performance, Musik, Tanz und Film zu einer gelebten und nicht mehr voneinander zu trennenden künstlerischen Einheit. Zwei Tage lang zelebrierten Maler und Filmemacher, Tänzer und Punkbands gemeinsam mit 1.000 Gästen die kollektive Grenzüberschreitung.

 

Die Dresdner Künstlerzeitschrift „usw.“ widmete diesem Ereignis noch im selben Jahr eine Sondernummer mit Texten und Fotos, die – wie auch die Aufnahme auf der dazu gehörenden Musikkassette – während des Festivals entstanden. Zusätzlich enthielt das Heft Xeroskopien schwarz-weißer Reproduktionen der Faltrollos, mit denen die Künstler, unter anderem Christine Schlegel, Veit Hofmann, Lutz Fleischer und Wolfgang Smy, die Räume in Coswig ausgestaltet hatten. Zwei dieser Rollos sind neben zahlreichen anderen Dokumenten und Kunstwerken in der Ausstellung zu sehen. In der SLUB kann man ergänzend dazu im Intermedia-Sonderheft blättern und in die Kassette reinhören, die beide seit 1986 im Bestand sind.

 

Der Herausgeber von „usw.“, Micha Brendel, bot der Sächsischen Landesbibliothek damals das Intermedia-Sonderheft zusammen mit weiteren Ausgaben der Zeitschrift zum Kauf an – ein Angebot, das die Bibliothek gern annahm, um damit, ergänzend zur Sammlung originalgrafischer Künstlerbücher, die Grundlage für eine Sammlung künstlerischer Kleinzeitschriften zu bilden. Die im kulturpolitischen Klima der späten DDR nicht ganz unproblematischen Erwerbungen nonkonformer, unangepasster Zeitschriften konnten bis 1990 und darüber hinaus fortgesetzt werden, was zu einem einzigartigen Bestand mit über zwanzig, größtenteils vollständig vorhandenen Zeitschriftentiteln führte.

 

Auf dem Fachinformationsportal arthistoricum.net finden Sie weitere Informationen zu den Künstlerzeitschriften der DDR im Bestand der SLUB. Das Intermedia-Sonderheft mit seinen Beilagen kann im Sondersammlungslesesaal eingesehen bzw. das Digitalisat der MC an der Medienstation angehört werden.

 

Fotos: Intermedia I. Sonderheft der Zeitschrift usw., Dresden 1985, Umschlagbild (Micha Brendel, Joerg Sonntag), Musik-Kassette, Foto: SLUB Dresden / S. Gude

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Großes Kino ganz kurz – am 21.12. in der SLUB, Eintritt frei

Die Nachspieltour des FILMFEST DRESDEN zu Gast in der SLUB

Am 21. Dezember ist bekanntlich Wintersonnenwende – wir nehmen den kürzesten Tag des Jahres zum Anlass, unseren Vortragssaal in ein Kino zu verwandeln. Damit beteiligen wir uns erstmals am bundesweiten Kurzfilmtag, der seit 2012 teils ungewöhnliche Orte wie Marktplätze und Hinterhöfe, Schaufenster oder Hauswände in Kinos und Projektionsflächen verwandelt.

 

Die SLUB präsentiert mit der „Nachspieltour“ die Preisträgerfilme des FILMFEST DRESDEN. Das FILMFEST DRESDEN ist eines der wichtigsten internationalen Festivals für Animations- und Kurzfilme in Deutschland. 1989 gegründet, wollte es in der DDR verbotene oder selten aufgeführte Filme der Öffentlichkeit zugänglich machen, kurz vor Beginn des Festivals wurden mehr als die Hälfte der Filme zensiert. Durch die lange Tradition des DEFA-Trickfilmstudios in Dresden war der Schwerpunkt schnell auf Animations- und Kurzfilme gesetzt. Die Zeiten staatlicher Zensur in Deutschland sind glücklicherweise Geschichte, aber Krisensituationen, politische, gesellschaftliche und historische Sachverhalte sind auch Sujet der Filme des aktuellen 90-minütigen Preisträgerprogramms.
Dabei geht es unter anderem  um zerbrochene Liebe, fragile Weiblichkeit oder eine ungewöhnliche Geiselnahme.

 

 

Mittwoch, 21.12.2016 um 18.30 Uhr
im Vortragssaal der SLUB
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

 

Programm

Amélia & Duarte
R: Alice Guimarães, Mónica Santos,
Deutschland/Portugal, 2015, 8 min, Animation

In diesem Erinnerungs-Archiv werden wir durch die Geschichte von Amélia und Duarte geführt. Sie lieben sich nicht mehr und versuchen, mit den Gefühlen klarzukommen, die nach dem Ende einer Beziehung entstehen. Hier geht's zum Teaser.

 

 

Over
R: Jörn Threlfall, GB, 2015, 14 min, Spielfilm

Ein Tatort: Mittels neun Aufnahmen aus der Totale in umgekehrter Reihenfolge entfaltet sich eine fesselnde Geschichte. Was ist in dieser ruhigen Gegend geschehen?
Ein Mord? Fahrerflucht? Ein Unfall? Hier geht's zum Trailer.

 

 

Daphné or the lovely specimen
R: Sébastien Laudenbach, Sylvain Derosne,
Frankreich, 2014, 15 min, Animation

Daphné sprießt, erblüht, duftet und verliert Blätter, wie jede andere hübsche Pflanze. Aber sie darf nicht gepflückt werden. Das Portrait einer freizügigen und sensiblen Frau, die offen über ihren Körper und ihre Gefühle redet. Hier geht's zum Teaser.

 

Die Weite suchen
R: Falk Schuster, Deutschland, 2015, 30 min,
Animation

Diese animinierte Dokumentation begleitet eine ostdeutsche Familie 1987 in ein kleines Ferienhaus an der Ostsee nahe der Grenze zu Westdeutschland. Wir erhalten einen Einblick in die ungewöhnliche Realität und den normalen Alltag eines Urlaubs im grenznahen Ostdeutschland. Hier geht's zum Trailer.

 

On air
R: Robert Nacken, Deutschland, 2015, 21 min, Spielfim

Zwei Lebenskünstler kapern eine Live-Radio-Sendung samt Moderatorin und Studiogast, um ihre politische Meinung kund zu tun. Ihr Versuch die Welt zu verbessern entwickelt dabei allerdings eine eher unerwartete Eigendynamik. Hier geht's zum Trailer.

 

 

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Film ab! Südfilmtage / South film days in Dresden vom 1. bis 4.12.2016

Die ersten Dresdener Südfilmtage entspringen einer Initiative, in der Kulturschaffende mit und ohne Migrationshintergrund zusammenarbeiten. Der ägyptische Autor und Filmkritiker Diaa Soliman konzipierte das Filmfestival und legte den Schwerpunkt auf Austausch und Perspektivwechsel. Die Südfilmtage möchten Wissen über die Kultur(en) des Nahen Ostens und Nordafrikas in Dresden verbreiten und dadurch zur besseren Verständigung, Toleranz und Weltoffenheit beitragen.

 

 

Jenseits von Krisenberichterstattung und Flüchtlingsdebatte öffnet das Festival Zugang zur kulturellen Vielfalt, Geschichte und Kunst in der Region Nordafrika und Naher Osten. Die Filme brechen dabei den in Deutschland vorherrschenden Diskurs über Krieg, Terrorismus, Diktatur und Flucht auf und zeigen das alltägliche, das "normale" Leben der Menschen dieser Region. Ein Workshop zum Thema "Perspektiven der Jugend in Nahost und Nordafrika" ergänzt das viertägige Programm. Zu Diskussionsrunden laden die palästinensische Regisseurin Suha Arraf, die ihren preisgekrönten Film VILLA TOUMA vorstellen wird, sowie Karim Hanafy mit seinem Film THE GATE OF DEPARTURE aus Kairo.

 

Der Gründer der Südfilmtage Diaa Soliman unterstützte die SLUB in diesem Jahr bei vielfältigen Aufgaben, unter anderem beim Aufbau des neuen Referenzbestandes Interkulturalität mit zeitgenössischer arabischer und persischer Literatur sowie bei der Gestaltung des Begegnungsfestes „Rundum Buch“.

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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