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Kategorie: Forschung

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Forschungsdaten: Gemeinsame Kontaktstelle gestartet

Als zentrale Anlaufstelle für Dienste und Beratung zum Thema Forschungsdaten haben die SLUB Dresden und das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden (ZIH) eine gemeinsame Kontaktstelle geschaffen. Der Webauftritt der Kontaktstelle ist seit wenigen Tagen im Bereich "Services für Forschende" auf der Seite der TU Dresden zu finden. Die Webseite orientiert sich am Arbeitsprozess im Umgang mit Forschungsdaten und gibt einen grundlegenden Einstieg in alle Facetten des Themengebiets. Darüber hinaus bietet sie konkrete technische Infrastrukturservices und komplementäre Beratungsangebote rund um Forschungsdaten an.

 

 

CC-BY 4.0, SLUB Dresden; basierend auf Darstellungen von forschungsdaten.info und dem UK Data Archive

 

Als weiterer Partner von Beginn an dabei ist das Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM) an der TU Dresden zur Unterstützung in rechtlichen Aspekten des Forschungsdatenmanagements. Auch der Datenschutz- und der IT-Sicherheitsbeauftragte stehen Ihnen als Ansprechpartner zu Verfügung. Bei Fragen zum Thema Forschungsdaten sind alle Partner ab sofort über eine gemeinsame Beratungsadresse erreichbar: kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

 

Anfang des Semesters wird es zum Auftakt des neuen Angebots eine Informationsveranstaltung geben, auf der sich interessierte Forschende und Multiplikatoren einen Überblick über Herausforderungen und Chancen des Themas Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement verschaffen können. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Wenn Sie per E-Mail Ihr Interesse bekunden, informieren wir Sie gerne rechtzeitig.

 

Weitere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten

Kontakt:
kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de

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Wissenschaftliches Bloggen. Kommunizieren, Netzwerke schaffen, sichtbar werden

Workshop Einführung in das Wissenschaftliche Bloggen am 24.5.2017

 

Soziale Medien spielen auch in der Wissenschaft zunehmend eine wichtige Rolle. Sowohl Nachwuchsforscher als auch etablierte Forscher können auf diesem Wege über ihre wissenschaftlichen Fragen und Ergebnisse schreiben und sich zugleich mit der Forschungscommunity vernetzen.  Die größere Sichtbarkeit befördert zudem die Konkurrenzfähigkeit im akademischen Arbeitsmarkt. Wissenschaftsblogs wie z.B. de.hypotheses.org bieten eine attraktive Plattform für multimediale und interaktive Publikationen.

 

Der Workshop führt in die technische und konzeptionelle Welt des Bloggens ein. Mit praktischen Übungsbeispielen unternehmen wir gemeinsam die ersten Schritte auf dem Weg zum wissenschaftlichen Bloggen. Dabei werden auch die stilistischen Merkmale des neuen Genre erläutert und anhand eigener Beispieltexte erprobt. 

 

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Postdocs und wissenschaftliche Mitarbeiter, die anfangen wollen, über wissenschaftliche Aspekte zu bloggen. Besondere technische Kenntnisse sind nicht notwendig. Die Teilnehmenden sollten ihre eigenen Laptops mitbringen.

 

Im neuen Veranstaltungskalender des Netzwerk Schreiben finden Sie weitere Angebote zum wissenschaftlichen Schreiben. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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Mord und Totschlag in Text, Glosse und Bildern des Sachsenspiegels - Vortrag am 13.12. in der SLUB

Das berühmteste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, der Sachsenspiegel, enthält zu einem erheblichen Teil auch Normen, welche Reaktionen der Betroffenen und der Gesellschaft bzw. von deren Repräsentanten auf den Rechtsbruch festlegen. Sie verkörpern jenen Teil des Rechts, den wir heute als „Strafrecht“ bezeichnen. Der Reiz einer dezidierten Betrachtung dieses Rechtsbereiches auf der Grundlage des Sachsenspiegels ergibt sich unter anderem daraus, dass man grundsätzlich drei Quellengattungen zu den jeweiligen Missetaten und Sanktionen, einschließlich der dazu gehörigen Verfahrensarten, zur Verfügung hat: den Text des Sachsenspiegels (um 1225), die Glosse zum Sachsenspiegel-Landrecht (um 1325) und die Bilder in den berühmten codices picturati (Bilderhandschriften) des Sachsenspiegels (ca. 1300 – ca. 1375). So lässt sich die ferne Welt des mittelalterlichen Strafrechts im großen Wirkungsgebiet des sächsischen Rechts eindrucksvoll, anschaulich und farbenfroh entfalten.

 

Der Vortrag beruht auf den langjährigen Forschungen des Referenten zum Sachsenspiegel und auf den Editionsarbeiten zu den Sachsenspiegel-Glossen bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

 

Vom 28. November 2016 bis 9. Januar 2017 ist die Dresdner Bilderhandschrift des Sachsenspiegels im Buchmuseum zu sehen, täglich von 10 bis 18 Uhr. Jederzeit könenn Sie den Sachsenspiegel in unseren Digitalen Sammlungen betrachten.

 

Mord und Totschlag in Text, Glosse und Bildern des Sachsenspiegels. Ein Beitrag zum Topos ’Gewalt’ im Mittelalter aus rechtsgeschichtlicher Sicht
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. iur. Heiner Lück, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

13.12.2016, 18:00 Uhr
Vortragssaal der SLUB, Eintritt frei

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Die SLUB als Forschungsbibliothek. Tagungsband zu Illustrierten der Weimarer Republik erschienen

Auch nach bald 100 Jahren bleibt die Kulturgeschichte der 1920er Jahre außergewöhnlich anregend. Speziell in der Weltmetropole Berlin hatte sich eine kulturelle Vielfalt und Vitalität entwickelt, wie sie seit dem gewaltigen Braindrain infolge der NS-Diktatur dort erst in den letzten Jahren wieder annähernd erreicht wird. Ausdruck des Lebensgefühls der Zeit waren unter anderem zahlreiche illustrierte Magazine, die inhaltlich, gestalterisch und drucktechnisch neue Maßstäbe setzten.

 

Im Rahmen unseres fachlichen Schwerpunkts "Kunst, Fotografie, Design" haben wir mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft vor einigen Jahren wichtige Titel digitalisiert und auf der neuen Plattform "Illustrierte Magazine der Klassischen Moderne" zusammengeführt. Daneben bot eine Ausstellung Gelegenheit, bedeutende Originale und den Kontext ihrer Entstehung kennenzulernen. Als Forum der wissenschaftlichen Forschung gab es außerdem eine Tagung, deren Ergebnisse nun in einem jüngst veröffentlichten, illustrierten Sammelband des Verlags Nomos nachzulesen sind.

 

Digitalisierungsprojekt, Ausstellung und Tagung wären ohne die angenehme Zusammenarbeit mit dem Erfurter Kommunikationswissenschaftler Patrick Rössler nicht möglich gewesen. Freilich beschränkten wir uns in diesem Fall selbst auch nicht etwa nur auf unsere bewährte Rolle als Infrastrukturdienstleister, sondern wirkten mit Kolleginnen des wissenschaftlichen Dienstes unmittelbar an der Forschung mit. Entsprechend zeichnet Katja Leiskau, Fachreferentin für Kunstgeschichte an der SLUB, als Mitherausgeberin des Buches, und ist unsere Germanistik-Fachreferentin Julia Meyer mit einem Beitrag über Mascha Kalékos Beiträge in der Zeitschrift "Querschnitt" beteiligt.

 

Das Beispiel zeigt, dass die SLUB in ausgewählten Bereichen durchaus beides tut: Forschung ermöglichen und Forschung betreiben. Sehen Sie selbst, inwiefern uns das im aktuellen Fall gelungen ist. Der neue Tagungsband wird in Kürze in zwei Exemplaren regalfertig sein.

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Gerätepark des Makerspace mit Heißdraht-Schneidemaschine erweitert

Im Makerspace der SLUB steht ab sofort eine Heißdraht-Schneidemaschine zum computergesteuerten Schneiden von 2D- und 3D-Konturen aus Styropor, Styrodur, EPP und anderen Schäumen zur Verfügung. Durch vier unabhängige Achsen können 3D-Körper mit zwei unterschiedlich großen Konturen am A- und B- Portal wie z.B. Kegel oder konische Säulen geschnitten werden.

 

 

Technische Daten:

  • Typ C1610S - 3D-Serie der Fa. CNC-multitool
  • Arbeitsraum: Grundfläche 1.250 mm x 1.250 mm, Höhe 650 mm (bei 3D Schnitten kann der verfügbare Arbeitsraum kleiner ausfallen)
  • 4 Achsen separat steuerbar (X, Y und A, B)
  • Drahtdurchmesser 1,5mm
  • 2D- und 3D-Schnitte möglich

 

Das Gerät wurde durch die Junioprofessur für Technisches Design (Jun.-Prof. Krzywinski) und die AG Geometrische Modellierung und Visualisierung (Prof. Lordick) der TU Dresden bereitgestellt.

 

Verwendung findet das Gerät unter anderen im DFG-Projekt "SPP 1542 - Dünnwandige Betonbauteile mit Regelflächengeometrie" bei der Herstellung eines Demonstrators für eine Schalenbrücke: "Als Demonstrator für das SPP1542 ist ein Prototyp der Brücke mit einer Spannweite von 3m geplant. Die Schalung wird durch Heißdrahtschneiden aus extrudiertem Polystyrol im Makerspace der SLUB (Dresden) gewonnen. Betonage und Nachbearbeitung werden in der Peter-Behrens-Halle der TU Berlin durchgeführt."

 

 

Selbstverständlich steht das Gerät allen Nutzerinnen und Nutzern des Makerspace zur Verfügung und kann über den Punkt "Gerätebuchung" auf der Makerspace-Webseite gebucht werden. Wir geben Ihnen in einer Vor-Ort-Schulung eine Einführung in die Gerätebedienung sowie in die Benutzung der Software Dev Foam Pro. Mit diesem Programm können Zeichnungen des zu schneidenden Models im DXF (R12)-Format importiert und in die Steuerungssprache des Geräts übersetzt werden. Alternativ kann dieser sogenannte G-Code auch mit externen Programmen erzeugt und importiert werden.

 

Wir wünschen viel Freude beim Ausprobieren und stehen Ihnen für Fragen und Hilfestellung zur Verfügung.

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