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Kategorie: Genealogie

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"Sollen Damen radfahren?" – Wikisourceprojekt für Korrekturen im Jahrbuch der Radfahrer-Vereine 1897

Das Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897 enthält Namen, Adressen und Berufe der Vereinsvorstände, Termine, Vereinslokale, Tourentipps und allgemeine Artikel über die Geschichte der damaligen Radfahrerverbände und über das Wanderfahren. "Sollen Damen radfahren" ist einer davon.

 

Das Buch wurde in der SLUB digitalisiert und steht nun auch als Wikisourceprojekt online, um die OCR der digitalisierten Texte kollaborativ korrigieren zu können. Das heißt, Sie können mit Wikisource helfen, die fehlerhaft erkannten Buchstaben, Zeilenumbrüche, Symbole und Kommata zu verbessern, damit die 442 Seiten des Jahrbuches als zitierbare Quellen für die Wissenschaft taugen: z. B. für Ahnenforschung oder für Heimat- und Vereinsgeschichtsrecherchen. Der aktuelle Bearbeitungsstand ist am besten auf der Indexseite des Jahrbuchprojekts zu erkennen. Ziel: Zum Schluss soll diese Seitenübersicht komplett grün sein.

 

Jahrbuch der deutschen Radfahre-Vereine 1897

 

Entstanden ist das Freizeitprojekt aus der Wikipedia- und Wikisourcesprechstunde, die im November 2016 in der Zentralbibliothek stattfand. Einen umfangreichen Grundstock bietet das Jahrbuch z.B. für eine zukünftige Übersicht aller historischen Radfahrervereine und -bünde bis 1933. 

 

IX. Radtour "Quer durch die Sächsische Schweiz", Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897, S. 63

 

Wie in dem Elbsandsteinblogger-Artikel "Mountainbiking wie zu Witwe Boltes Zeiten?" lassen sich diese "sehr schönen Tagestouren" wohl heute noch fahren – auch mit moderner Technik. Die Frage, ob Damen in der Sächsischen Schweiz radfahren dürfen, wird dort zwar nicht beantwortet. Sie stellt sich inzwischen ja nicht mehr! Wann Frauen hierzulande begannen Fahrrad zu fahren und fahren durften, ist als Forschungsfrage möglicherweise aber noch relevant. Das Jahrbuch der Radfahrer-Vereine kann dafür eine historische Quelle sein.

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Alte Schrift für Familienforscher. Informationsabend am 29. März

Was hat Oma eigentlich vor dem Krieg gemacht? Ihre Tagebücher würden es ja verraten – wenn man sie nur lesen könnte. Sie besitzen einen Brief Ihrer Urgroßmutter und wissen nicht, was sie mitteilen wollte? Vom Patenbrief des Großvaters können Sie gerade den Namen entziffern und die Rückseite der schönen alten Ansichtskarte bleibt ein Geheimnis, ebenso wie die wunderbare Rezeptsammlung der Großmutter.

 

 

Viele handschriftlich verfasste Dokumente geben uns heutzutage Rätsel auf: Sütterlin, Kurrent, Kanzleischrift, Ligaturen, Fraktur, langes und rundes „s“. Am Mittwoch, den 29. März 2017, vermitteln Experten die wichtigsten Tipps und Tricks für Familienforscherinnen und -forscher und alle, die es werden möchten. Der Informationsabend zu alter Schrift und alten Dokumenten beginnt um 18:30 Uhr im Vortragssaal, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: online unter dem Kurzlink http://slubdd.de/genealkurs oder telefonisch unter 0351-4677 390.

 

Franz Neugebauer von der Sütterlinstube Dresden weiht in seinem Vortrag in die Geheimnisse der deutschen Schrift ein. Ergänzend dazu erläutert Andreas Löser vom Dresdner Verein für Genealogie Besonderheiten in Kirchbüchern und anderen genealogisch relevanten Dokumenten. Wie entschlüsselt man Abkürzungen, Begriffe und Sonderzeichen, wie ist es mit "Kirchenbuchlatein"? Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

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Familienforschung in der SLUB: Vorträge für den Einstieg in die Genealogie

In fast jeder Familie gibt es mindestens eine oder einen, der die Herkunft und Geschichte der eigenen Familie erforscht: Großeltern, Urgroßeltern und deren Vorfahren, Stammbäume, Geburtsorte, Berufe, Adressen oder Besonderheiten, die - womöglich überraschend - über Generationen bis in die Gegenwart wirken.

 

Die SLUB kooperiert mit dem Dresdner Verein für Genealogie e.V.. Kompetente Vereinsmitglieder stellen Ihnen ihre Erfahrungen und ihr Knowhow auch in unserer Wissensbar zur Verfügung. Am 13. Oktober 2016 um 18:30 findet dafür im Gruppenraum 0.47 ein Einführungsvortrag statt.

 

Ihre Fragen zur praktischen Arbeit mit genealogischen Quellen stehen am Donnerstag im Mittelpunkt. Die drei Vorträge bieten Ihnen einen erfolgreichen Einstieg in die Familienforschung: Regine Schreier führt Sie gedanklich vom Schuhkarton mit alten Fotos und Dokumenten zum einfachen Start detaillierter Recherchen. Anschließend gibt Ihnen Gabi Finke einen Überblick über familienkundliche Quellen. Und last but not least lenkt Gert Kallauch Ihr Augenmerk auf typische Anfängerfehler bei der Arbeit mit Kirchenbucheinträgen, die Sie vermeiden können.

 

Stammbaum

Stefan Kühn, Quirin Schroll, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

 

"Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern", heißt es auch. Sie können mit diesem Angebot wichtige Grundlagen für Ihre eigene Forschung erfahren und Familienforschung als spannendes Hobby entdecken. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Ihnen außerdem die Liste unserer Neuerwerbungen im Fachgebiet Genealogie. Unsere Quellenbestände zur Familienforschung werden ständig erweitert. In den letzten Wochen sind z. B. viele Ortsfamilienbücher aus dem Leipziger und dem weiteren mitteldeutschen Raum dazugekommen.

 

Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an. Viel Erfolg!

 

 

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Adressbücher als Quelle für Genealogen

Es ist noch kein Jahr vergangen, seit wir am Nikolaustag 2012 die Freischaltung unseres Portals für historische Adressbücher Sachsens verkündet haben. Damals nannten wir es schon „Sachsens“, obwohl vorerst „nur“ die Dresdner Adressbücher enthalten waren. Wir hatten gehofft, zeitnah weitere Städte ergänzen zu können. Heute sind es tatsächlich schon 17 sächsische Orte, als neuester ist vergangene Woche Löbau hinzugekommen. Den Leistungen des Dresdner Digitalisierungszentrums und der engagierten Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist dies zu verdanken.

 

 

Die komfortablere Nutzung der Bände war eines der Ziele der Digitalisierung, ein anderes die Schonung der Originalbestände, die teilweise vom Zerfall bedroht sind. Heute können wir sagen, dass die bei uns vorhandenen Bände fast vollständig digitalisiert sind. Deshalb freuen wir uns über die Kooperation mit anderen sächsischen Einrichtungen, die uns ihre Adressbücher zur Lückenergänzung im Portal zur Verfügung stellen. Nachdem uns schon zu Projektbeginn vor drei Jahren das Dresdner Stadtarchiv zur Seite gestanden hat, haben wir in den vergangenen Wochen auch freundliche Unterstützung von der Stadtbibliothek Chemnitz und der Universitätsbibliothek Leipzig erhalten.

 

Das Portal zählt zu den beliebtesten Online-Angeboten der SLUB, rund 3.000 Besucher durchsuchen monatlich die Adressbücher. Zu den regelmäßigen Nutzern zählen die Mitglieder des Dresdner Genealogievereins, mit denen wir in gutem Kontakt stehen. Auf dem „Mittelsächsischen Genealogie-Kolloquium“ unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten, das am kommenden Wochenende in Limbach-Oberfrohna stattfindet, präsentieren die Mitglieder neben ihren eigenen Tätigkeiten auch das Portal der historischen Adressbücher der SLUB als Quelle für die Familienforschung. Wir wünschen gutes Gelingen und ein interessantes Wochenende und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

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