1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Kategorie: Heimatforschung

Ansichten: 91
0

22. Sächsischer Archivtag – mit #SAT17 auf Twitter und mit einem Tagungsblog

Unter der Überschrift "Archive im Umbruch" findet heute und morgen der 22. Sächsische Archivtag in Dresden statt. Verfolgen können Sie die Themen der Kolleginnen und Kollegen im Tagungsblog des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. und auf Twitter mit dem Hashtag #SAT17.

 

Themen
Ansichten: 206
0

Bitte ergänzen: Ersterwähnung oder Gründung der "Städte und Gemeinden in Sachsen"

Für Gemeindechroniken und runde Orts- oder Stadtjubiläen ist eine Ersterwähnung eine hilfreiche Grundlage: eine Urkunde, ein Brief, eine Inschrift oder ähnliches. Die Wikipedia-Liste der Städte und Gemeinden in Sachsen wurde dafür gestern um eine Spalte erweitert.

 

Bitte helfen Sie mit, dort die Gründungsjahre oder die verbürgten Ersterwähnungen sächsischer Orte aus den jeweiligen Wikipedia-Artikeln in der übersichtlichen Tabelle zusammenzutragen. Bislang fehlte solch' ein bequemer Überblick.

Ansichten: 216
1

Sachsen zeichnet Heimatforschung aus – die prämierten Arbeiten und die Quellen für die Lokalgeschichte gibt's in der SLUB

Die Beschäftigung mit der eigenen Heimat und ihrer Geschichte ist für alle Generationen ein spannendes Thema. Das zeigt sich immer wieder bei den zahlreichen Einsendungen der Wettbewerbe, die der Freistaat Sachsen im Bereich der ehrenamtlichen Heimatforschung auslobt: Am 4. November wurde im Dresdner Stadtmuseum zum achten Mal der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung verliehen, der vom Staatsministerium für Kultus vergeben wird. Die Altersspanne der Bewerber reichte von der Grundschülerin bis zur über 90-jährigen Seniorin. Und am 18. November wurden zu den 12. Jugendgeschichtstagen im Sächsischen Landtag die besten Arbeiten aus dem Programm "Spurensuche" der Sächsischen Jugenstiftung prämiert. TeilnehmerInnen zwischen 12 und 18 Jahren aus 23 Jugendgruppen hatten dafür Beiträge eingereicht.

 

Bücher und Broschüren, Filme und Musikclips, Apps und Geocaches: Die Bandbreite der Formen, in denen sich die ehrenamtlichen ForscherInnen mit "Heimat" auseinandersetzen, ist groß – ebenso wie die der behandelten Themen. Von der professionellen Wissenschaft werden diese oft nur am Rande oder gar nicht aufgegriffen, betont Prof. Dr. Martina Schattkowsky vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) als Jurymitglied des Landespreises. Auch die SLUB entsendet mit Dr. Konstantin Hermann (Leiter der Abteilung Bestandsentwicklung und Metadaten) jährlich einen Vertreter in das Auswahlgremium, das sich diesmal zwischen 118 Einsendungen entscheiden musste.

 

Als Landesbibliothek des Freistaates Sachsen ist die SLUB für die Heimatforschung in vielfältiger Hinsicht relevant: Bei uns können Sie die ausgezeichneten Arbeiten einsehen, die oft nur in Kleinauflagen gedruckt erscheinen und schwer öffentlich zugänglich sind. Die Siegerarbeit des Landespreises für Heimatforschung von Uwe Schneider zur Geschichte der Stadt Zwönitz finden Sie ebenso in unserem Bestand wie die zweit- (Wilfried August und Jens Müller zur Vogelwelt der Muldetalregion) und drittplatzierte (Claus Uhlrich über Kriegerdenkmale in und um Leipzig).

 

Titelblatt von "Die Zeit, wenn Lauban seine ersten Stadtmauern erhalten..."

 

Gedruckte und digitalisierte Werke zu spezifischen regionalhistorischen Themen in allen Bereichen – Kunst- und Bildungsgeschichte, Natur- und Umweltkunde, Industrie- und Technikgeschichte, Namenskunde und Familiengeschichte ­– können die Grundlage für Ihre Forschung bieten. Seit wenigen Tagen sind in unseren Digitalen Sammlungen zum Beispiel die Jahresberichte des Freiberger Gymnasiums aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (inklusive Volltext) verfügbar, oder ein Druck zur Stadtgeschichte von Lauban aus dem 18. Jahrhundert.  Letzterer wurde nach dem Exemplar der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz im Rahmen des sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert. Die kulturelle Überlieferung des Freistaates wird so zunehmend auch online verfügbar und frei nutzbar. Und schließlich können Sie Ihre Forschungsergebnisse und landeskundlichen Arbeiten bei uns im Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa kostenfrei und dauerhaft zugänglich veröffentlichen. In Kürze werden hier das lange vergriffene Werk von Heyko Dehn zu Schlössern und Burgen in Sachsen als digitale Zweitveröffentlichung wieder verfügbar machen. Gerne sind wir auch für Ihre Fragen zur Recherche in der SLUB und zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse da.

Ansichten: 203
0

"Mior wolln diech" – Brauchtumspflege 47punkt0: Die Vogtlandfete

Wer weiß, ob auch die Vokabel 'Brauchtumspflege 2.0' schon auf einem Barcamp, einer visionären Managerkonferenz oder in einem besonders gut recherchierten Artikel aufgetaucht ist? Es spielt für die Vogtlandfete kaum eine Rolle!

 

Die Vogtlandfete bietet allen Vogtländerinnen und Vogtländern nun schon seit Jahrzehnten in Dresden alle halbe Jahre eine Gelegenheit Haamit zu erleben. Der Autor dieser Zeilen hat nie eine Vogtlandfete erlebt. Es heißt, neben einem aufwändigen Theaterstück geht es um heimatliches Bier und wer vogtländisch nicht spricht oder versteht, könne sich fremd fühlen. Die Programme fast aller vergangenen 46 Halbjahre und viele Videos zur Einstimmung sind online zu finden.

 

 

Für die nächste Vogtlandfete werden nun wieder DarstellerInnen gesucht.

 

Hallo Leit.

Heit wendn mior uns emol mieterer ernstn Ageleschnheit na eich. Mior braungn wiedor Nachwuchs, mior braungn also DIECH!!!!


Hast du Spaß dra dr vuchtländischn Sproch, schdesst gern drauf dr Bühne, singst gern vuchtländische Liedor oder trinkst afach gern emol e Bior, dann mußt du afach bei uns mietmochn. Mior beißn net, sei a kaane Schwervrbrechor (jedenfalls denk mior des von enannor) und ham afach Spaß dra eweng Bledsinn auf dr Bühne ze machn.

 

Mior dätn uns freie wenn siech de an oder annore oder dr an oder annore bei uns melden dät, weil a mior ältor wern und wiedor emol frisches Blut gebraung könne.

 

Die SLUB sammelt auch die Publikationen des Vogtlandes. Schon deshalb ist uns auch die Vogtlandfete mindestens einen Blogpost wert! Von lebendiger Brauchtumspflege auf dem Campus bis zur Heimatforschung ist es nur ein kurzer Weg.

 

Wieviel Vogtland steckt in der SLUB? Ein paar Beispiele:

 

 

Das Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen V. Section wird derzeit auf Wikisource transkribiert und steht dann als fundierte Quelle online auch für die Forschung zur Verfügung.

Ansichten: 200
1

Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!? Einladung zum WikiLibrary Barcamp in der SLUB am 3.12.

Wie werden wir in Zukunft in Bibliotheken und in der Wikipedia gemeinsam freies Wissen schaffen? Um diese Frage geht's beim ersten WikiLibrary Barcamp am 3. Dezember im Vortragssaal der SLUB. Die Anmelde- und Themenliste wird täglich länger.

 

Barcamp Citizen Science 05-12-2015 09

 

Foto: Ralf Rebmann, CC BY-SA 4.0

 

Das Besondere an Barcamps ist der Ablauf. Die einzelnen Arbeitsgruppen werden gemeinsam am Anfang geplant: Wer bei "one minute madness" ein Thema einbringt, stellt es allen vor, wirbt dabei für Neugier, Interesse und Teilnehmer und ist sodann Gastgeber für die Dauer einer Session. In mehreren Runden wächst so das Programm des ganzen Tages – Kaffeepausen inklusive, in denen meist die wichtigsten Gespräche des Tages entstehen. Wie bei Open Spaces gilt: Gute Gespräche entstehen bei Konferenzen meist am Buffet. Aus dieser Beobachtung entstanden neue Tagungsformate. Barcamps profitieren zudem von den Möglichkeiten (und Kommunikationskanälen), die Socia Media bietet: Kommentare, zusätzliche Verweise und Links, kollaborative Textdokumentationen oder Bildersammlungen.

 

Menschen aus Bibliotheken sind zum WikiLibrary Barcamp in der SLUB besonders willkommen! Bibliothekarinnen und Bibliothekare – und die NutzerInnen, denn in der Nutzerrolle sind die meisten auch unterwegs – sei es in der Bibliothek oder als Leser- und TeilgeberInnen in der Wikipedia oder ihrer Schwesterprojekte Wikisource, Wikicommons, Wikidata oder Wikivoyage. Zur Anmeldung bitte hier entlang!

 

Das Programm
9:00 Einlass und Registrierung
10:00 Begrüßung
10:30 "One Minute Madness" für Runde 1 (Sprecherinnen und Sprecher werben für ihre Workshops/Vorträge)
11:00 Runde 1 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
12:00 One Minute Madness für Runde 2
12:15 Mittagspause
13:00 Runde 2 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
14:00 One Minute Madness für Runde 3
14:15 Kaffeepause
14:45 Runde 3 (parallele Workshops oder Vorträge in 7 Räumen)
15:45 Führung durch die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden,
alternativ weitere Diskussionsrunden (30 Min.)
16:30 Ergebnisse und Ausblick
17:00 Verabschiedung

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten