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Kategorie: IT und Web

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Forschungsdaten: Gemeinsame Kontaktstelle gestartet

Als zentrale Anlaufstelle für Dienste und Beratung zum Thema Forschungsdaten haben die SLUB Dresden und das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden (ZIH) eine gemeinsame Kontaktstelle geschaffen. Der Webauftritt der Kontaktstelle ist seit wenigen Tagen im Bereich "Services für Forschende" auf der Seite der TU Dresden zu finden. Die Webseite orientiert sich am Arbeitsprozess im Umgang mit Forschungsdaten und gibt einen grundlegenden Einstieg in alle Facetten des Themengebiets. Darüber hinaus bietet sie konkrete technische Infrastrukturservices und komplementäre Beratungsangebote rund um Forschungsdaten an.

 

 

CC-BY 4.0, SLUB Dresden; basierend auf Darstellungen von forschungsdaten.info und dem UK Data Archive

 

Als weiterer Partner von Beginn an dabei ist das Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM) an der TU Dresden zur Unterstützung in rechtlichen Aspekten des Forschungsdatenmanagements. Auch der Datenschutz- und der IT-Sicherheitsbeauftragte stehen Ihnen als Ansprechpartner zu Verfügung. Bei Fragen zum Thema Forschungsdaten sind alle Partner ab sofort über eine gemeinsame Beratungsadresse erreichbar: kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

 

Anfang des Semesters wird es zum Auftakt des neuen Angebots eine Informationsveranstaltung geben, auf der sich interessierte Forschende und Multiplikatoren einen Überblick über Herausforderungen und Chancen des Themas Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement verschaffen können. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Wenn Sie per E-Mail Ihr Interesse bekunden, informieren wir Sie gerne rechtzeitig.

 

Weitere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten

Kontakt:
kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de

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Tech on Tour: Wikipedia-Stammtisch am 30. Mai 2017

Tech on Tour besteht aus Treffen an unterschiedlichen Orten zwischen Autorinnen und Autoren und Menschen aus der Softwareentwicklung bei Wikimedia Deutschland.

 

So wird der nächste Wikipedia-Stammtisch angekündigt, der am morgigen Dienstag wieder in der Zentralbibliothek stattfinden wird (Gruppenraum 0.47, 19-22 Uhr):

 

... ein spannendes Thema, unsere Software auch in vielen Fällen in der Nutzung einfacher zu gestalten und neue Wünsche zu äußern. Es ist vor allem auch für Nichttechniker spannend!

 

Bereits 2016 fanden Wikipedia-Treffen in der SLUB statt: mehrere Wikipedia-Sprechstunden seit April, eine Wikisource-Sprechstunde im Oktober und das WikiLibrary Barcamp im Dezember. Um Wissensaustausch geht es dabei, um persönliche Treffen mit anderen Autor- und AdministratorInnen, Tipps und Tricks, Unterstützung und um Projekte, die auch bei diesen Treffen neu erdacht werden.

 

Alle Treffen von Wikipedianern im deutschsprachigen Raum bietet eine übersichtliche Karte – demnächst in der näheren Nachbarschaft: Leipzig, Bautzen und Oberlausitz und Jedlová (Tschechien). In Dresden bietet "Tech on Tour" morgen in der Zentralbibliothek der SLUB eine Gelegenheit für den Blick unter die sprichwörtliche "Motorhaube" der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte.

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Suchen und Finden im SLUB-Katalog – ein universeller Suchraum

Im vergangenen Jahr hat die SLUB einen neuen Bibliothekskatalog entwickelt und in Betrieb genommen. In intensiver Detailarbeit haben unsere Entwickler und Bibliothekare gemeinsam einen universellen Suchraum entwickelt, in dem vielfältige Datenquellen zusammenfließen. Zahlreiche Hinweise von Nutzerinnen und Nutzer wurden dabei berücksichtigt. Wir berichteten hier.

Nun sind zwei Videos erschienen, die sowohl einen "hinter-den-Kulissen-Blick" in die Katalogentwicklung bieten als auch die Mehrwerte des SLUB-Katalogs veranschaulichen.

Viel Spaß beim Anschauen!

Und wenn's gefällt, gern teilen!

 

 

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Komfortable Recherche und 3D-Darstellung: Neue Perspektiven für historische Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0

Die Darstellung historischer Karten im Virtuellen Kartenforum 2.0 und ihre Informationsvernetzung wurde mit der Einarbeitung zahlreicher Stadt- und Festungspläne u. a. von Dresden auf eine neue Stufe der raum-zeitlichen Bestandsrecherche gestellt. So ist es nun möglich, die georeferenzierten Karten im Virtuellen Kartenforum aus verschiedenen Epochen, mit unterschiedlichen Maßstäben und Themen digital übereinander zu legen und zu vergleichen. Zeitliche Aspekte können mit dem Zeitschieber und verschiedene Kartenarten mit dem neuen Filter auf der linken Seite eingeschränkt werden.

 

Mit dem Button in der Kartennavigationsleiste können Sie zwischen 2D- und 3D-Ansicht wechseln. In der 3D-Ansicht lassen sich die historischen Karten auf einem 3D-Geländemodell - hier "STK World Terrain" - darstellen.

 

Durch das gleichzeitige Drücken von STRG- und linker Maustaste sowie der Bewegung der Maus in der 3D-Ansicht können Sie nun auch die Perspektive verändern. Der Button mit dem Kreuz ermöglicht die Erstellung eines Links, mit welchem die aktuelle Kartensicht mit anderen Nutzern geteilt werden kann. Probieren Sie es einfach aus.

 

Über 7.000 Karten wurden im Virtuellen Kartenforum 2.0 mittlerweile georeferenziert und stehen für alte und neue Forschungsfragen zur Verfügung. Weitere 2.147 Karten sind noch zu bearbeiten, um sie zu referenzieren. Für deren Georeferenzierung sind wir auf Unterstützung angewiesen. Auch dafür hat das Virtuellen Kartenforum 2.0 nun einen verbesserten Georeferenzierungsklienten bekommen.

 

Das Virtuelle Kartenforum 2.0 entstand im DFG-geförderten Projekt "Virtuelles Kartenforum 2.0" als serviceorientierte virtuelle Forschungsumgebung in der Deutschen Fotothek. Die Weiterentwicklung zu einer virtuellen Forschungsumgebung für individualisierbare Recherchen, für die Einbindung multimedialer Elemente und für systemübergreifenden Austausch und Abgleich von Metadaten ist vorgesehen, aber noch nicht terminiert. Der Quellcode der bisher für das Virtuelle Kartenforum entwickelten Open Source-Software wurde auf Github für die Nachnutzung und Weiterentwicklung dokumentiert. Bitte arbeiten Sie damit weiter.

 

 

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Von weltweit vernetzten Daten und einer Digitalen Materialbibliothek – Sächsische Hochschulbibliotheken erhalten Millionenförderung

Der Freistaat Sachsen fördert die Entwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur im Land bis 2020 mit insgesamt sechs Millionen Euro aus dem EU-Strukturfonds EFRE. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange übergab am Montag in der SLUB erste Zuwendungsbescheide über insgesamt 3,5 Millionen Euro. Damit werden die Hochschulbibliotheken ihre innovativen Werkzeuge und Dienste in den Bereichen Lizenzmanagement für digitale Inhalte, Datenintegration und Informationsrecherche ausbauen und so Forschung und Wirtschaft in Sachsen noch wirksamer unterstützen können.

 

 


Im Januar 2017 starten die ersten drei Projekte. In einem Verbundprojekt werden Bibliotheksdaten nach internationalen Standards so aufbereitet, dass sie weltweit frei verfügbar und nutzbar sind. „Das gibt uns die Möglichkeit, unseren Datenschatz mit anderen zu verknüpfen und so zum Beispiel Suchsysteme stärker semantisch zu organisieren“, so SLUB-Generaldirektor Thomas Bürger. Außerdem wird damit die Grundlage für den vermehrten Einsatz visueller Recherchehilfen wie Geodaten geschaffen.


Unter Federführung der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) schaffen die Hochschulbibliotheken daneben ein einheitliches System für eine effiziente Lizenzverwaltung elektronischer Informationsressourcen im Freistaat. Hier hat die UBL mit der Software AMSL bereits eine tragfähige Lösung entwickelt, die im Rahmen des nun geplanten Projektes weiterentwickelt und auf andere sächsische Hochschulbibliotheken übertragen wird.


Schließlich baut die SLUB in enger Zusammenarbeit mit der international profilierten sächsischen Materialforschung eine Digitale Materialbibliothek auf. Bislang sind Forschungsdaten, Herstellerinformationen und Anwenderbeispiele sehr heterogen strukturiert und müssen in verschiedenen Datenbanken aufwändig recherchiert werden. Die SLUB will den Schatz der materialwissenschaftlichen Daten nun in einem fachspezifischen Portal zusammenführen. Prof. Dr. Thomas Bürger: „Wir verstehen uns als Dienstleister für Spitzenforschung. Mit der Digitalen Materialbibliothek möchten wir Wissenschaftler, Anwender und Hersteller zusammenbringen, um weitere erstklassige Innovationsleistungen zu stimulieren und die Vermarktung von Ideen zu erleichtern.“
 

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