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Kategorie: Lernort

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Neuer Veranstaltungskalender bündelt Angebote zum Wissenschaftlichen Schreiben

Beleg, Protokoll, Seminararbeit, Bachelor- oder Masterarbeit - im Studium erworbenes Wissen muss als Prüfungsleistung verschriftlicht werden. Doch geben die formalen Vorgaben für die wissenschaftlichen Arbeiten keine Auskunft darüber, was einen guten Text und einen guten Stil ausmacht. Dabei ist wissenschaftliches Schreiben erlernbar und kann trainiert werden. Weil der Bedarf an derartigen Services groß ist, bündelt das neu gegründete Netzwerk Schreiben seine Angebote zur Schreibberatung in einem gemeinsamen Veranstaltungskalender. Nach dem Studium wachsen die Herausforderungen für Nachwuchswissenschaftler beim Verfassen von Dissertation, Fachartikeln und komplexen Projektanträgen zur Drittmittelförderung. Auch dafür bietet das Netzwerk Schreiben spezielle Workshops und Beratung. Dank der differenzierten Suchfunktion des Kalenders finden Studierende, Promovierende, Postdocs sowie Lehrende nun leichter das auf Ihre individuellen Wünsche passende Angebot und können sich dafür auch gleich anmelden.

 

Zu den Netzwerkpartnern zählen neben der SLUB das Schreibzentrum an der TU Dresden sowie die Schreibwerkstatt in der Graduiertenakademie. Um ihre Angebote aufeinander abzustimmen und Synergien zu nutzen, versammeln sich unter dem Dach der SLUB alle an der TU Dresden beratenden Schreibcoaches. Sie treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und präsentieren nun erstmalig die breite Palette ihrer Kurse gebündelt.

 

 

 

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Vernunft, demokratische Spielregeln und verantwortungsvolle internationale Wissenschaft verdienen neuen Respekt.

Bei der Kundgebung "March for Science" am Sonnabend sprachen Dresdner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Theaterplatz über die Werte und Grundlagen für die Erforschung unserer Welt. Wir dokumentieren im Folgenden Prof. Bürgers Rede:  

 

Liebe Teilnehmer des March for Science,

 

in den letzten zwei Jahren haben wir es in unserer Stadt und auch an anderen Orten und in anderen Ländern erlebt:

 

  • Redner machen Stimmung gegen Minderheiten und verbreiten nationalistische und rassistische Parolen – und viele jubeln ihnen zu
  • In sozialen Netzwerken werden abenteuerliche Unterstellungen, Beleidigungen und Behauptungen verbreitet – und viele Follower liken diesen Unsinn
  • Eliten werden verspottet, wissenschaftliche Warnungen etwa vor dem Klimawandel und seinen Folgen für unsere Gesellschaften werden geleugnet.

 

Diesen Entwicklungen sind wir nicht hilflos ausgesetzt. Vernunft, demokratische Spielregeln und verantwortungsvolle internationale Wissenschaft verdienen neuen Respekt.

 

Wer sich Urteile über andere erlaubt, muss die anderen Menschen kennen: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben“, soll Alexander von Humboldt einmal gesagt haben. „The most dangerous of all worldviews are those of the people who have never looked at the world.”

 

Und der wohl wichtigste deutsche Philosoph Immanuel Kant (dessen 293. Geburtstag wir heute feiern) hat die Menschheit schon 1784 zur Selbstaufklärung aufgefordert: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Vor 233 Jahren schrieb Kant weiter: „Faulheit und Feigheit“ sind die Ursachen, warum wir gerne falschen Vorbildern hinterherlaufen. Wörtlich schreibt er: „Es ist so bequem, unmündig zu sein.“ Kant forderte Freiheit, die Anerkennung der Menschenrechte und eine öffentliche Streitkultur – so könne ein Publikum langsam zur Aufklärung gelangen.

 

Angesichts der aktuell in vielen Ländern zu beobachtenden Anti-Aufklärung benötigen wir umso mehr einen offenen, freien, fairen Umgang miteinander, wir müssen nicht die Wahrheit behaupten, sondern selbstkritisch nach der Wahrheit suchen. Ja, wir müssen uns der Wahrheitssuche überhaupt erst würdig erweisen, indem wir zivilisiert miteinander umgehen. Auch dies ist nicht neu: der große deutsche Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing, Schriftsteller und Bibliothekar, hat uns dies schon vor 250 Jahren aufgetragen. Für mich ist er bis heute das wichtigste Vorbild aus Sachsen.

 

Was können Bibliotheken heute zur Wahrheitssuche, zur Freiheit der Wissenschaft beitragen? Bibliotheken stehen allen Interessierten frei offen, um die Erkenntnisse und die Irrtümer der Geschichte zu studieren. Die SLUB öffnet täglich von 8 bis 24 Uhr, Studierende aus aller Welt arbeiten hier Tag für Tag miteinander. In einer Woche eröffnen die Städtischen Bibliotheken ihr neues Domizil im renovierten Kulturpalast, mitten im Zentrum. Alle haben in dieser Stadt freien Zugang zu guter Information. Fakten, die Wahrheit findet man nicht einfach so im Netz, man darf Erkenntnisse auch nicht plagiieren, von anderen abschreiben – man muss sich Fakten und Erkenntnisse schon selbst erarbeiten.

 

Wir Bibliotheken fördern im digitalen Zeitalter das Open Access-Publizieren. Alle Menschen auf allen Kontinenten sollen freien Zugang zum Wissen erhalten, denn sonst wird die Kluft zwischen arm und reich, zwischen Gebildeten und digitalen Analphabeten nicht kleiner, sondern größer. Information ist eine öffentliche Aufgabe, sie bedarf mehr denn je demokratischer Kontrolle und Transparenz. Information darf weder zur Ware noch zur Propaganda verkommen. 

 

Liebe Teilnehmer des March for Science, lasst uns aus der Vergangenheit lernen und vermeiden wir, alte Fehler zu wiederholen. Schützen wir die demokratischen Menschenrechte, die Freiheit von Presse und Wissenschaft.

 

Let us protect democracy and freedom of the press and science around the world. All people on all continents should be given free access to knowledge, otherwise the gap between rich and poor will not be smaller, but larger.

 


Thank you very much. Vielen Dank.

 

 

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#slubnochbesser – Entwürfe für den Gruppenarbeitsraum 0.66. Bitte besichtigen!

Im Oktober 2016 entfernten wir die "klassische" Möblierung aus dem Gruppenraum 0.66. In den vergangenen Wochen fanden Sie dort zwei Liegestühle, einen Tisch, Holzstühle und nun eine Vielzahl neuer Skizzen und Entwürfe.

 

Im Rahmen unseres Neumöblierungskonzeptes #slubnochbesser boten wir einer Studiengruppe des Lehrstuhls für Raumgestaltung die Gelegenheit neue konzeptionelle und gestalterische Ideen für den Gruppenarbeitsraum zu entwickeln.

 

Unter der Anleitung von Prof. Dr. Ralf Weber und Thomas Kanthak loteten die Studentinnen und Studenten im Fach "Raum_Farbe_Licht" die Möglichkeiten für Gruppenarbeit auch in Kombination mit spielerischer Pausengestaltung in der Bibliothek aus und setzten diese Ideen in Entwürfen für den Raum 0.66 um. Heute ab 17 Uhr präsentieren die Studierenden ihre Arbeiten, die von Ihnen bis zum 7. Mai 2017 begutachtet werden können.

 

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback zu diesen Entwürfen und freuen uns über Ihre Anregungen für die Neumöblierung dieses Gruppenarbeitsraumes. Eine erste Auswahl der Arbeiten haben wir bereits auf flickr veröffenticht und werden dieses Album auch noch ergänzen.

 

Übrigens, ab 10. Mai steht der Arbeitsraum wieder zur Verfügung. Dann jedoch noch nicht neu gestaltet. Dafür benötigen wir noch weitere Zeit.

 

 

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Internationale Spring School "smart@work" im SLUB Makerspace

Die Internationale Spring School "smart@work - Human Technology Cooperation " findet mit insgesamt 22 Doktoranden und Post-Docs aus 15 verschiedenen Ländern vom 5. bis zum 11. März 2017 an der Technischen Universität Dresden und im SLUB Makerspace statt. Die Spring School fokussiert sich auf die Frage, wie Menschen zukünftig mit Maschinen und Computern interagieren können, sprich wie unsere Arbeit in Zukunft aussehen kann. Das Ziel ist es, dass Menschen und Technologien als gleichberechtigte Partner kooperieren können und so von den jeweiligen Stärken profitieren. Dabei wird die Expertise unterschiedlicher Fachgebiete benötigt, was sich auch in dem interdisziplinären Organisationsteam widerspiegelt.

 

Im Rahmen der Spring School werden drei international herausragende Experten als Keynote-Speaker begrüßt:

 

 

Während der Spring School erleben die Teilnehmer einen vielfältigen Mix von Vorträgen und Workshops, in denen sie kontinuierlich in Teams an einem Projekt arbeiten.

 

Am Samstag, den 11. März, werden die Ergebnisse der Projektarbeiten öffentlich im SLUB Makerspace präsentiert.

 

Wir laden alle herzlich zu den öffentlichen Keynotes, Talks und Präsentationen ein, die erleben möchten, wie wir in Zukunft „smart@work“ sein können.

 

Was: Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeiten
Wann: 11.03.2017 11:00 - 12:30 Uhr
Wo: Makerspace M1
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

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Write through the night. Jetzt anmelden für die Lange Nacht des Schreibens am 2. März

Durchwachte Nächte kurz vor Abgabe einer Studienarbeit kennt wahrscheinlich jede und jeder. Bei der Langen Nacht des Schreibens am 2. März 2017 können Sie gemeinsam mit vielen anderen in der SLUB am eigenen Schreibprojekt arbeiten. Das Team des Schreibzentrums der TU Dresden, die Schreibwerkstatt der Graduiertenakademie und die Kolleginnen der Wissensbar der SLUB stehen mit Schreibberatung, über 20 Workshops, einem Schreibprozess-Walk, Kaffee und Suppen zur Seite: Bitte auf Opal anmelden.

 

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