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Kategorie: Lesen

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Kunst findet immer ein Forum: Vortrag zum tschechischen Buchumschlag der 60er Jahre

Am Mittwoch, den 12. Juli 2017, ist mit Zdenek Primus (Prag) ein weiterer Experte für die bildende Kunst des 20. Jahrhunderts zu Gast in der Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans.“.

 

Sein Vortrag unter dem Titel „Kunst ist Abstraktion. Der tschechische Buchumschlag der sechziger Jahre“ setzt die These voraus, dass Kunst stets einen natürlichen Weg zur Etablierung einer Plattform findet - obwohl ihr aufgrund gesellschaftlicher und politischer Repressionen eine freie Entfaltung versagt bleibt. Im Falle der tschechischen Kunst der späten 50er und 60er Jahre waren Bücher das Medium der Wahl: Durch die unfreien kulturellen Bedingungen erklärt sich die damalige Hinwendung zu kleinformatigen, gleichermaßen unauffälligen wie unübersehbaren Kunstwerken in Gestalt von Buchumschlägen. Auf diese Weise verwirklichten und artikulierten sich die gleichen Künstler, deren Gemälde und Plastiken in der Öffentlichkeit unsichtbar blieben, weil sie nicht präsentiert werden durften. Diesen Sachverhalt wird der Vortrag verdeutlichen und veranschaulichen, indem er beleuchtet, inwiefern die betreffenden Buchumschläge das freie, allerdings verborgene Schaffen der damaligen Künstler spiegeln.

 

 

Sie sind herzlich eingeladen: Die Veranstaltung im Vortragssaal der SLUB beginnt 19:00 Uhr, sie ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Gespräch und zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung.

 

Mit diesem Vortrag endet der Vortragszyklus „Tschechische Avantgardebuchkunst“. Die Ausstellung selbst, die vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert wird, ist noch bis zum 31. August 2017 täglich von 10 bis 18 Uhr im Buchmuseum der SLUB zu sehen.

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Prüfungszeit: erweiterte Öffnungszeiten und zusätzliche Lernorte

Mit den Sommerferien steht auch die Prüfungszeit vor der Tür. Um dem – während der „heißen Phase“ besonders großen – Nutzerandrang gerecht werden, öffnen wir in der Zeit vom 2. Juli bis zum 6. August länger für Sie: So steht Ihnen die Zentralbibliothek sonntags zwei Stunden länger (bis 20 Uhr) offen. Außerdem bieten die Zweigbibliothek Rechtswissenschaft sowie die Bereichsbibliothek DrePunct zusätzlich Sonntagsöffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr an.

 

 

 

Auch die Zweigbibliothek Forstwesen hat in der Zeit von 3. Juli bis 11. August täglich zwei Stunden länger geöffnet. Die erweiterten Öffnungszeiten während der intensiven Prüfungszeit finden Sie hier im Überblick.

 

Unsere roten Klappstühle kommen ab nächster Woche ebenfalls wieder zum Einsatz. Auf diese Weise findet jeder, auch bei großem Andrang, in der SLUB noch einen Sitzplatz. Bitte nehmen Sie in dieser Zeit besonders Rücksicht auf Ihre Kommilitonen. Und nutzen Sie doch zum Lesen und Lernen auch einmal die Zweig- und Bereichsbibliotheken – sie bieten ebenfalls ideale Arbeitsbedingungen und sind als attraktive Lernorte eine echte Alternative zur meist stark frequentierten Zentralbibliothek.

 

Welche Orte bieten Ihrer Meinung nach die besten Bedingungen zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Prüfungen? Welche Zeiten können Sie besonders empfehlen zum Lernen? Ihre Hinweise sind jederzeit herzlich willkommen – gern auch als Kommentar zu diesem Post.

 

Wir wünschen Ihnen eine produktive Lernumgebung und viel Erfolg bei den Prüfungen!

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Bücher nach dem Aussehen beurteilen? Vortrag zu typographisch gesteuerter Literaturrezeption

Die tschechische Avantgarde der Zwischenkriegszeit ist für ihre originellen Ansätze zur Gestaltung von Büchern als Gesamtkunstwerk bekannt. Sie zeichnete sich durch einen bemerkenswerten Erfindungsreichtum im Hinblick auf die ästhetische Aufmachung aus und rechtfertigte in dieser Eigenschaft besonders eingängig das berühmte Diktum Kurt Schwitters (1924), Typographie könne „unter Umständen“ eine eigenständige Kunstform sein.

 

Dieser Kerngedanke lässt sich eindrucksvoll anhand der Ausstellung „Tschechische Avantgardebuchkunst. Die Sammlung Vloemans“, welche noch bis zum bis 31. August 2017 im Buchmuseum der SLUB zu sehen ist, nachvollziehen.

 

 

 

Am Abend des 28. Juni wird PD Dr. Anne Hultsch (Dresden) dies zum Anlass nehmen, Reflexionen darüber anzustoßen, inwiefern die äußere Gestalt von Büchern und Texten deren Rezeption beeinflusst. Ihr Vortrag unter dem Titel „Buchumschläge lesen, literarische Texte betrachten. Typographisch gelenkte Lektüren“ widmet sich mittels konkreter Beispiele der interessanten Frage, auf welche Art und Weise unser Zugang zu Literatur nach den Maßgaben ihrer jeweiligen typographischen Oberfläche gefiltert und manipuliert wird.

 

„Das Buch […] enthält ein Kunstwerk: das Literarische. […] Ein schlechtes Buch wird nicht besser, wenn es auch noch so schön mit vielen Streifen, Stäben und Punkten aufgemacht wird. Es bleibt ein schlechtes Buch“ (Théo van Doesburg). Diese These wird der Vortrag zur Debatte stellen, ebenso wie ihre direkte Umkehrung: Kann ein gutes Buch durch schlechte Aufmachung auch nicht verdorben werden? Anhand der Gegenüberstellung verschieden gestalteter Ausgaben jeweils ein und desselben Textes sind in dieser Angelegenheit überraschende und spannende Aufschlüsse zu erwarten.

 

 

 

Sie sind herzlich eingeladen: Die Veranstaltung im Vortragssaal der SLUB beginnt 19:00 Uhr, sie ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Gespräch und zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung. 

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Fragen zum Kinderbuch? Heute können Sie sie stellen

Die Freundesgesellschaft der SLUB hat anlässlich des Welttages des Buches am 23. April zwei Experten zu einem Gespräch über das Kinderbuch eingeladen. Am runden Tisch des Talleyrandzimmers der SLUB befragt der Leipziger Verleger Mark Lehmstedt Monika Osberghaus, Verlegerin des Klett Kinderbuch-Verlages. Seit 2015 ist der Klett Kinderbuch-Verlag selbständig.

 

Nie wurden so viele Kinderbücher gedruckt wie heute. Entsprechend viel gibt es über Erfolge und Misserfolge zu berichten. Gäste sind heute um 17 Uhr im Talleyrandzimmer (2. OG) der SLUB herzlich willkommen.

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Am 29. Juni startet wieder das Lies-vor!-Festival

Bald schon wieder Prüfungen, Unmengen an Zeug lernen, SLUBben bis zum Umfallen? Bloß nicht! Es wird Zeit für einen gemütlichen Abend, fürs sinnliche Erleben, Zeit für Neues, Zeit für Wesentliches ... Vorlesen zum Beispiel!



Am 29. Juni 2016 findet im Victor-Klemperer-Hörsaal wieder das Lies-vor!-Festival statt. Unter dem Motto »Leben/Lesen lernen wir indem wir leben/lesen« lesen Studenten und Menschen von nebenan aus Büchern, die sie geprägt und begeistert haben und geben den Zuhörern die Möglichkeit, ein neues Stück Lesen mit ihnen zu erleben.

 

Für gemütliches Ambiente, Büchertauschtisch, bewusstes Catering und Getränke wird gesorgt - jetzt fehlen nur noch viele Bücherfreunde! Alle, die zuhören und begeistert werden wollen, sind am 29. Juni herzlich willkommen.


Aktuelle Informationen findet ihr auch auf der Homepage des StuRas und auf der facebook-Seite von Liesvor!. Fragen und Anregungen könnt ihr gern an liesvor@stura.tu-dresden.de richten.

Es freut sich auf Euch und grüßt Euch herzlich
Magdalena Schildai (Orga Lies vor!-Festival)


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