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Kategorie: Lusatica

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"Was heißt hier: 'Geht nicht'? – machen!" brand eins Wissen berichtet über Sachsen

Die Redakteurinnen und Redakteure von 'brand eins Wissen' sind in Sachsen keine Unbekannten. Kurz vor Weihnachten veröffentlichte der Hamburger Verlag im Auftrag des Freistaates das neue Magazin „Was heißt hier: ,Geht nicht’? – Sachsen machen!“ .

 

 

 Der Verlag schreibt über das Magazin:

 

Sachsen sorgt zur Zeit für eine Reihe schlechter Nachrichten. Und so ernst diese Entwicklungen auch sind: Der Schein trügt. Der Freistaat hat sehr viel mehr zu bieten als die jüngsten News und Bilder suggerieren. Wir haben das Land kritisch, aber vorurteilsfrei bereist – und jede Menge Erstaunliches, Beeindruckendes, Nachahmens- und Wissenswertes gefunden.

 

"Nu!" titelte das Wirtschaftsmagazin "Neuland" aus dem brand eins-Verlag im August 2009 für die Region Dresden. Beide Magazine gibt's zum Lesen online auf den Webseiten des Verlags. Welche Entwicklung erkennen Sie darin?

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50 % Rabatt: Ebooks on Demand-Weihnachtsaktion #Xmas2016 startet mit der SLUB

Vom 5. bis zum 18. Dezember 2016 können Sie bei zwölf europäischen Bibliotheken eBooks von urheberrechtsfreien Werken kostengünstiger bestellen. Die SLUB nimmt in diesem Jahr an der EOD-Weihnachtsaktion teil.

 

 

Das komplette Buch wird Ihnen mit Texterkennung bereitgestellt und Sie können zusätzlich einen sehr preiswerten Reprint erwerben. Sie zahlen bei einer eBook-Bestellung im Aktionszeitraum nur die Hälfte der üblichen Kosten. Das Digitalisat wird anschließend in die digitalen Sammlungen der SLUB eingestellt. Mit Ihrer Bestellung unterstützen Sie dankenswerterweise auch die Arbeit der SLUB.

 

Im neuen SLUB-Katalog finden Sie bei vielen Büchern, die vor 1900 erschienen sind, die folgende kleine Grafik:

 

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Dieser Link führt direkt zum EOD-Auftragsformular. In der Regel wird das bestellte Werk innerhalb von 15 Tagen digitalisiert und nach erfolgter Bezahlung zum Download bereitgestellt. Die Bezahlung ist unkompliziert. Sie können eine Rechnung anfordern oder gleich mit Karte bezahlen. Falls Sie zusätzlich einen Reprint bestellt haben, erhalten Sie diesen nach 3-7 Werktagen. Die EOD-Website bietet außerdem eine Übersicht über das Bücherangebot der zwölf europäischen Bibliotheken, die sich an der Weihnachtsaktion beteiligen, sodass Sie bibliotheksübergreifend nach dem gewünschten Thema oder Werk suchen können.

 

Viele Werke sächsischer Herkunft wurden bereits in den vergangenen Jahren digitalisiert und durch das zur Zeit laufende Landesdigitalisierungsprogramm (LDP) wird der ebook-Bestand der SLUB weiter vergrößert. Darüber hinaus haben wir auch thematische Sammlungen für benachbarte Länder und Regionen im Bestand, zum Beispiel: Tschechien (Hist.Bohem.), Polen (Hist.Polon.) und Schlesien (Hist.Siles). Erfasst sind diese historischen Titel mit den alten lateinischsprachigen Signaturen der Sächsischen Landesbibliothek. "Hist. Bohem." z.B. steht für "Historia Bohemica". Womöglich ist etwas dabei, das Neugier weckt!? Auch Lusatica gibt es im Angebot bei EOD. Für Fans der Oberlausitz: In den laufenden und kommenden Projekten mit Partnern in Bautzen, Görlitz, Zittau ist auch schon Einiges im Landesdigitalisierungsprogramm des Freistaats Sachsen für die Digitalisierung eingeplant.

 

Die EOD-Weihnachtsaktion wird organisiert von der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (Österreich) und der Estnischen Nationalbibliothek.

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Sachsen zeichnet Heimatforschung aus – die prämierten Arbeiten und die Quellen für die Lokalgeschichte gibt's in der SLUB

Die Beschäftigung mit der eigenen Heimat und ihrer Geschichte ist für alle Generationen ein spannendes Thema. Das zeigt sich immer wieder bei den zahlreichen Einsendungen der Wettbewerbe, die der Freistaat Sachsen im Bereich der ehrenamtlichen Heimatforschung auslobt: Am 4. November wurde im Dresdner Stadtmuseum zum achten Mal der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung verliehen, der vom Staatsministerium für Kultus vergeben wird. Die Altersspanne der Bewerber reichte von der Grundschülerin bis zur über 90-jährigen Seniorin. Und am 18. November wurden zu den 12. Jugendgeschichtstagen im Sächsischen Landtag die besten Arbeiten aus dem Programm "Spurensuche" der Sächsischen Jugenstiftung prämiert. TeilnehmerInnen zwischen 12 und 18 Jahren aus 23 Jugendgruppen hatten dafür Beiträge eingereicht.

 

Bücher und Broschüren, Filme und Musikclips, Apps und Geocaches: Die Bandbreite der Formen, in denen sich die ehrenamtlichen ForscherInnen mit "Heimat" auseinandersetzen, ist groß – ebenso wie die der behandelten Themen. Von der professionellen Wissenschaft werden diese oft nur am Rande oder gar nicht aufgegriffen, betont Prof. Dr. Martina Schattkowsky vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) als Jurymitglied des Landespreises. Auch die SLUB entsendet mit Dr. Konstantin Hermann (Leiter der Abteilung Bestandsentwicklung und Metadaten) jährlich einen Vertreter in das Auswahlgremium, das sich diesmal zwischen 118 Einsendungen entscheiden musste.

 

Als Landesbibliothek des Freistaates Sachsen ist die SLUB für die Heimatforschung in vielfältiger Hinsicht relevant: Bei uns können Sie die ausgezeichneten Arbeiten einsehen, die oft nur in Kleinauflagen gedruckt erscheinen und schwer öffentlich zugänglich sind. Die Siegerarbeit des Landespreises für Heimatforschung von Uwe Schneider zur Geschichte der Stadt Zwönitz finden Sie ebenso in unserem Bestand wie die zweit- (Wilfried August und Jens Müller zur Vogelwelt der Muldetalregion) und drittplatzierte (Claus Uhlrich über Kriegerdenkmale in und um Leipzig).

 

Titelblatt von "Die Zeit, wenn Lauban seine ersten Stadtmauern erhalten..."

 

Gedruckte und digitalisierte Werke zu spezifischen regionalhistorischen Themen in allen Bereichen – Kunst- und Bildungsgeschichte, Natur- und Umweltkunde, Industrie- und Technikgeschichte, Namenskunde und Familiengeschichte ­– können die Grundlage für Ihre Forschung bieten. Seit wenigen Tagen sind in unseren Digitalen Sammlungen zum Beispiel die Jahresberichte des Freiberger Gymnasiums aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (inklusive Volltext) verfügbar, oder ein Druck zur Stadtgeschichte von Lauban aus dem 18. Jahrhundert.  Letzterer wurde nach dem Exemplar der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz im Rahmen des sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms digitalisiert. Die kulturelle Überlieferung des Freistaates wird so zunehmend auch online verfügbar und frei nutzbar. Und schließlich können Sie Ihre Forschungsergebnisse und landeskundlichen Arbeiten bei uns im Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa kostenfrei und dauerhaft zugänglich veröffentlichen. In Kürze werden hier das lange vergriffene Werk von Heyko Dehn zu Schlössern und Burgen in Sachsen als digitale Zweitveröffentlichung wieder verfügbar machen. Gerne sind wir auch für Ihre Fragen zur Recherche in der SLUB und zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse da.

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Eisberg voraus! Mit Wikisource historische Texte einfach in offene Quellen verwandeln

Die Wikipedia-Sprechstunde am vergangenen Freitag stand im Zeichen des Eisberges der Plattform Wikisource: Viele historische Quellen sind für die Forschung längst noch nicht offen zugänglich. Der größte Teil des Eisbergs ist nicht sichtbar, liegt unter der Oberfläche.

 

Wikisource sammelt sogenannte Quellentexte in deutscher Sprache. Darunter werden alle Dialekte der deutschen Sprache und deren älteren Varianten wie Althochdeutsch oder Mittelhochdeutsch verstanden. Die bei Wikisource erfassten Texte wurden in der Regel bereits veröffentlicht. Sie werden in diesem Projekt digitalisiert bzw. transkribiert, also in elektronischen Text (E-Text) umgesetzt. Wikisource berücksichtigt vorzugsweise ältere Texte, die als historische Quellen gelten können. Sie sind in der Regel älter als 70 Jahre.

 

Wikipedia besteht aus enzyklopädischen Artikeln und bietet zugleich die Gelegenheit eigenes Wissen beizusteuern, indem man selbst Artikel verfasst oder indem man Artikel anderer Nutzer verbessert. Wikisource setzt an historischen Texten an: Ausgehend von digitalisierten Seiten aus Büchern oder Zeitungen werden mit dem Portal Texte frei zugänglich für alle transkribiert, nach dem Sechs-Augen-Prinzip geprüft und korrigiert, damit sie dann als zitierfähige Textquellen für jeden zur Verfügung stehen.

 

In der Natur des Projekts liegt, dass das gesammelte Wissen vor allem ehrenamtlich wächst: in der Freizeit, nach Feierabend, durch Laien – oft mit Expertenwissen, das Profis in Nichts nachsteht. Die Liste der offenen Aufgaben und Ziele ist dementsprechend länger, als die Liste der zuletzt erledigten; Wissen entsteht auf beide Weisen!

 

Drei Themen der Wikisource-Sprechstunde:

 

 

Eine weitere Gelegenheit Wikisource, die Wikipedia und Kooperationsmöglichkeiten mit Bibliotheken kennenzulernen, bietet das WikiLibrary Barcamp "Bibliotheken im Netz - Digitale Allmende" am 03. Dezember 2016. In der SLUB treffen beide Welten zusammen, um Wissen zu tauschen, Projekte zu durchdenken und Ideen zu streuen. Veranstaltet wird das Barcamp von Wikimedia Deutschland e.V., der SLUB Dresden und der Kampagne Netzwerk Bibliothek des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.

 

 

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Auftakt: Digitalisierung sorbischer Handschriften, Drucke und Fotos

Die wertvollen kulturhistorischen Bestände der Sorbischen Zentralbibliothek werden innerhalb des Landesdigitalisierungsprogramms für Wissenschaft und Kultur online zugänglich gemacht.

 

Foto: V. Festival der sorbischen Kultur in Bautzen. Sorbisches Kulturarchiv des Sorbischen Instituts e. V. Bautzen

 

40 Jahre lang gehörte das 1951 in Bautzen gegründete Sorbische Institut zur Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin (Ost). Seit 1992 firmiert die außeruniversitäre Forschungseinrichtung als eingetragener Verein und beschäftigt heute an den beiden Standorten Bautzen und Cottbus rund 25 feste Mitarbeiter, die sich der Erforschung der sorbischen Sprache sowie der Geschichte, Kultur und Identität des sorbischen Volkes in der Ober- und Niederlausitz widmen. Das Institut zielt mit seinen vielfältigen Projekten zugleich auf das Bewahren und die Entwicklung sorbischer kultureller Identität. Ihm angegliedert sind die Sorbische Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv, die das Kulturerbe aus nahezu 500 Jahren sammeln und weitervermitteln.

 

Die Sorbische Zentralbibliothek in Bautzen besitzt 85% aller sorbischen Drucke und beheimatet in ihrer Gesamtheit eine kulturhistorisch herausragende Sammlung. Der Aufbau der Bestände erfolgte seit der Gründung der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Maćica Serbska im Jahr 1847. Heute eröffnet die Aufnahme der Bibliothek in das Landesdigitalisierungsprogramm sowohl der Wissenschaft wie auch der breiten Öffentlichkeit vielfältige Möglichkeiten für die Nutzung dieser historischen Bestände. Ein besonderes Interesse besteht seitens der slawistischen Linguistik an der Digitalisierung der Textkorpora des Ober- und Niedersorbischen. Diese sind eine unverzichtbare Voraussetzung für die zeitgemäße und wissenschaftlich fundierte Forschung auf allen Gebieten der sorabistischen Sprachwissenschaft und damit für die Realisierung der laufenden und geplanten sprachgeschichtlichen und lexikographischen Vorhaben. Sie stellen zugleich eine wertvolle Quelle für die kulturgeschichtliche Forschung dar.

 

Zudem werden in diesem Jahr die rund 4.000 Aufnahmen aus dem Fotoarchiv des Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes Bautzen digitalisiert, die sowohl das sorbische Kulturleben der 1950er und 1960er Jahre als auch die spezifische Landes- und Volkskunde der sorbischen Lausitz wie Kirchen, Burgwälle, Denkmäler, Architektur, Landschaft und Trachten dokumentieren.

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