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Kategorie: Open Access

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SLUB unterstützt Open Access-Verlag

Die SLUB setzt mit ihrer Mitgliedschaft beim Verlag Open Book Publishers ihren strategischen Einsatz für Open Access, den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur, fort.

 

Der junge Verlag führt ein interessantes Programm mit einem Schwerpunkt auf geistes- und sozialwissenschaftlichen Titeln. Bemerkenswert ist aber vor allem der innovative Ansatz, alle Bücher grundsätzlich auch als kostenfreie Online-Bücher zur Verfügung zu stellen.

 

Die SLUB Dresden ist als erste deutsche Bibliothek seit kurzem Mitglied und unterstützt mit diesem Library Membership dieses aus unserer Sicht zukunftweisende, offene Verlagskonzept.

 

SLUB-Nutzer können über den SLUB-Katalog zu den Büchern des Verlagsprogramms finden und diese in allen zur Verfügung gestellten elektronischen Formaten (pdf, epub, mobi) auf ihre Rechner herunterladen. Suchen können Sie die Bücher wie üblich über die bibliografischen Angaben (Titel, Autor usw.). Aber auch die Titel der einzelnen Kapitel sind im SLUB-Katalog nachgewiesen.

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Daten lokal verknüpfen: Regiowikis wachsen mit digitalisierten historischen Adressen

Die Stärke von Stadt- und Regiowikis ist die lokale Verankerung der darin gesammelten Informationen, die Ortskenntnis, die Autorinnen und Autoren besitzen, teilen und verknüpfen sowie die große lokale Relevanz von Spezialwissen, das in Wikipedia für das überregionale Publikum womöglich viel geringer wäre. Das Motto "Wir kennen Görlitz!" bringt dies für das Stadtwiki Görlitz gut auf den "Punkt".

 

Auch in Dresden gibt es ein Stadtwiki. Wie die "heutigen" und alten Adressen mit den Daten aus historischen Adressbüchern und anderen Quellen verknüpft werden können, lässt sich dort gut beobachten. Wer will, kann dabei helfen. Stadtwiki Dresden bietet eine Übersicht alter Adressbücher, in der die historischen Adressbücher der SLUB enthalten sind. Relevant für thematische Recherchen ist aber auch ein weiterer Zugang zu dem alten Wissen:

 

Aus einem Digitalisat der SLUB wurden kürzlich die historischen Radfahrer-Vereine Dresdens in einem neuen Stadtwiki-Artikel zusammengefasst. Ergänzt wurden sodann Links zu bereits bestehenden Stadtwikiartikeln der verschiedenen Straßen und Stadtteile sowie Direktlinks auf digitalisierte Adressbuchseiten, die die Anschriften, Vorstandsmitglieder, Orte und Termine der Clubabende der damaligen Radfahrervereine dokumentieren. Auf diese Weise werden lokal neue - bzw. alte - Zusammenhänge sichtbar – nicht nur in Dresden, überregional zum Beispiel auch in München, Karlsruhe und in Görlitz.

 

Diese Verbindungen helfen bspw. bei Recherchen zur Familiengeschichte, zur Geschichte eines Stadtteils und von Bauwerken in historischen Quellen Informationen neu zu entdecken: War Urgroßvater im Vorstand eines Radfahrerclubs? Wann und wo begannen Frauen Fahrrad zu fahren? Wo gab es 1897 eine Rennbahn und Radrennen? ... Adressen mit Geschichten und andere Fragen gibt es viele. Welche Antworten suchen Sie?

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Openness in (Musik-)Bibliotheken und Archiven

Wie können Wissen und Kulturgut der Wissenschaft und Öffentlichkeit in der digitalen Welt möglichst barrierefrei und offen zugänglich gemacht werden? Die Themenkreise der konsequenten Anwendung und Durchsetzung von Open Access, Open Source und Open Data treiben auch die SLUB Dresden seit langem um – die Verleihung der Open Library Badge 2016 ist deutliches Zeichen der verfolgten Strategie größtmöglicher Offenheit.

 

Doch gerade im Bereich der Musik sind der digitalen Bereitstellung von Materialien als Teil dieser Openness-Strategie Grenzen gesetzt – Urheber- und Leistungsschutzrechte bilden eine komplexe Gemengelage. Nichtsdestotrotz fördert die Musikabteilung der SLUB mit verschiedenen Projekten den Grundsatz, relevante Forschungsquellen und Materialien – sofern rechtlich möglich – unter freien Lizenzen digital zugänglich zu machen und damit Kulturgut nachhaltig zu sichern und zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse dieser Bemühungen können in den Digitalen Sammlungen und der Digitalen Mediathek sowie in der Deutschen Digitalen Bibliothek rund um die Uhr und weltweit genutzt werden. Das „Archiv der Stimmen“ der Mediathek stellt beispielsweise mehr als 18.000 Tonaufnahmen aus der Schellackära und damit erstmals ein umfangreiches Korpus zur Interpretationsgeschichte von E-Musik bereit. Insgesamt sind in der Digitalen Mediathek bereits mehr als 36.000 digitalisierte Tondokumente verfügbar. Und die Bereitstellung historischer Notenmaterialien erreicht internationale Resonanz: Als Folge der unlängst abgeschlossenen Hofmusikprojekte, in deren Rahmen mehr als eine Million Seiten historischer Noten aus dem Umfeld des Dresdner Hofes digitalisiert wurden, sind beispielsweise bereits mehrere neue Werkausgaben erschienen und wichtige Forschungsergebnisse zu verzeichnen. So titelte der Vivaldi-Forscher Michael Talbot gerade erst „Eine weitere Fehlzuschreibung (und Wiederentdeckung) zu Vivaldi in Dresden“. Er lobt explizit die Digitalisierungsbemühungen der SLUB, auf deren Grundlage die vorgestellten neuen Erkenntnisse beruhen.

 

 

Karolin Schmahl, Expertin für Metadatenmanagement und Standardisierung, ist an der SLUB für die Betreuung der Fachstelle Mediathek-Ton der Deutschen Digitalen Bibliothek zuständig. Sie hat sich unlängst über Möglichkeiten und Probleme von digitalen „offenen Musikarchiven“ im Rahmen der Sendung „SWR2 Cluster“ mit Martin Hagen unterhalten und damit einen wichtigen Aspekt der sogenannten „Openness“ in Bibliotheken näher beleuchtet. Die Sendung steht in der Mediathek des Senders – und auch in der SLUB– zum Nachhören bereit. Viel Spaß beim Hören!

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Schreiben, Publizieren und Gewinnen – mit Open Access

Welcome Days mit Wissen und Beratung aus der SLUB

Schreiben und Publizieren waren gestern bei den Welcome Days der Graduiertenakademie der TU die Themen der Kurzworkshops und Rund Table-Gespräche mit SLUB-Beteiligung. Das im Rahmen der Gespräche aufgefächerte Servicespektrum der SLUB zur Unterstützung Ihres wissenschaftlichen Arbeitsprozesses, etwa im Zuge einer Promotion, ist vielfältig - ob nun zur Nutzung von Textverarbeitungs- und Literaturverwaltungsprogrammen oder anderen Produktivitätstools, Unterstützung bei der Entwicklung einer Publikationsstrategie auf Basis bibliometrischer Methoden oder bei der konkreten Unterstützung in der Veröffentlichung von Qualifikationsarbeiten auf Qucosa: wir bieten ein abwechslungsreiches Kursangebot und stehen für individuelle Fragen und Beratungstermine gern zur Verfügung.

 

Dr.-Hut 2017-Wettbewerb

"Ich war von Anfang an ein Qucosianer", meinte Dr. Stefan Wiemann, der gestern beim abendlichen Sommerfest der Graduiertenakademie für seinen Doktorhut den Hauptpreis der Publikumswahl gewann. Eine Erfolgsgeschichte auch für die SLUB. In diesem Jahr haben wir wieder den Hauptpreis gestiftet: einen Doktorhut aus dem Makerspace. Dass - wie 2016 - ein Doktorhut gewinnt, der für eine Doktorarbeit mit Open Access und Qucosa-Link steht, haben wir gehofft! Direkten Einfluss auf die Wahl hatten wir nicht.

 

Schlussendlich gibt der langfristige Erfolg beim Publikum der offenen Publikumsstrategie Recht: Seine Diplomarbeit hat Stefan Wiemann mit Open Access auf Qucosa veröffentlicht. In beiden Arbeiten geht es um Geodaten: Infrastruktur, Datenfusion und Linked Data. Und auch kollaboratives Arbeiten zahlt sich aus: Vorjahressieger Dr. Matthias Müller war am Bau des diesjährigen Siegerhutes beteiligt. Ob daraus eine längere Serie entsteht, wird die Zukunft zeigen. Die Idee liegt auf der Hand.

 

Text: Matti Stöhr und Jens Bemme

 

 

Dr. Stefan Wiemann: Data Fusion in Spatial Data Infrastructures
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Ein E-Book über E-Books mit Wissen aus der SLUB. Machen Sie mit!

Rudolf Mumenthaler schreibt ein E-Book über E-Ebooks und bittet uns Leser für das Open Peer Review-Verfahren um Feedback:

 

Ich erkläre gerne, wie ich mir euren Beitrag im OPR vorstelle. Das Buch wird kapitelweise veröffentlicht. Ihr könnt euch also ein Kapitel vornehmen, für das ihr euch interessiert und/oder zu dem ihr eigenes Wissen einbringen könnt und einbringen möchtet. Vom Verfahren her habe ich mir vorgestellt, dass ihr ganz einfach die Kommentarfunktion am Ende des Kapitels benutzt und dort euren Kommentar eintragt (technisch ist dies ein Blog mit Kommentarfunktion).

 

Rudolf Mumenthaler forscht und lehrt als Professor für Bibliothekswissenschaft in Chur in der Schweiz. Warum bloggen wir diesen Hinweis an dieser Stelle?

 

Bereits in zwei Kapiteln wird auf Texte von SLUB-Kollegen verwiesen. Darin geht es um die Zitierbarkeit von E-Books mit Verweis auf unseren Blogpost im Februar "Vorfahrt für digital?" sowie um Literaturverwaltungssysteme, über die unser Kollege Matti Stöhr bloggt. Alles Themen, die uns immer wieder beschäftigen und zu denen wir Sie in der Wissenbar gern persönlich beraten. Ihr Feedback für das neue E-Book hilft Rudolph Mumenthaler in jedem Fall. Machen Sie mit!

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