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Kategorie: Sachsen.digital

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sachsen.digital: Workshop am 6. April 2017 für das Landesdigitalisierungsprogramm

Auch in den beiden kommenden Jahren unterstützt der Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken sowie aus Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Ziel bleibt ein möglichst umfassender Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates für Zwecke der Lehre und Forschung sowie für die breite Öffentlichkeit.

 

Zum Auftakt der zweiten Runde im Landesdigitalisierungsprogramm laden wir Kolleginnen und Kollegen aus interessierten Einrichtungen zu einem Workshop am 6. April 2017 in den Vortragssaal der SLUB ein.

 

Programm
10:00
  • Begrüßung durch SLUB-Generaldirektion
  • Grußworte SMWK
  • Begrüßung Geschäftsstelle LDP
Michael Golsch, Dr. Riedel
10:20Keynote - Open Minds to Open ActionHelene Hahn (OKFN)
11:05Kulturhackathon Coding da Vinci Nord - Digitale Allmende erlebbar machen. Ein Erfahrungsbericht der SUB HamburgAntje Theise (SUB Hamburg)
11:35LDP Shortcuts
Rückblick auf Ergebnisse 2015-2017 und Ausblick auf Ziele 2017-2019
Geschäftsstelle LDP
12:00Mittagspause
13:00"Den Freunden der wendischen Sprache und Literatur" - Sorbisches Schrifttum onlineDr. Annett Bresan (Sorbisches Institut Bautzen)
13:30Auftakt für Manfred Gorke. Musikhandschriften für die Bach-ForschungDr. Manuel Bärwald
Maj Zeising
(Bach-Archiv Leipzig)
14:00Digitalisierung historischer Sammlungen der
UB Freiberg
[Arbeitstitel]
Susanne Kandler
(UB Freiberg)
14:30

Dreifacher Espresso mit Experten - Rundgang an drei Stationen:

  • Projektworkflow und Teilnahme
  • Bildqualität und Langzeitarchivierung

  • Kitodo und Erschließung

LDP-Team SLUB
15:30

Digitalisierung und dann? Möglichkeiten und Ideen der Nachnutzung digitalisierter Sammlungsbestände
Abschlussdiskussion im Plenum

Geschäftsstelle LDP
16:00

Optional (nach Voranmeldung)

  1. Führung durch die Ausstellung "Avantgardebuchkunst"
    oder
  2. Führung im Dresdner Digitalisierungszentrum

Dr. Anne Hultsch

Henrik Ahlers

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Neue Wege bei Personendaten: Personen.Wiki der SLUB wird in Gemeinsame Normdatei GND überführt

Seit zehn Jahren werden im Personen.Wiki der SLUB Dresden Informationen über Personen mit Bezug zu Sachsen gesammelt. Das Wiki ist ein Seitenprodukt der Sächsischen Bibliographie, die als Literaturdatenbank mit aktuell mehr als 409.000 Nachweisen einen Einstieg in die landeskundliche Forschung bietet und laufend erweitert wird. Im Wiki fanden auch Personen Aufnahme, die im Zusammenhang mit der im Fachkatalog Technikgeschichte der SLUB verzeichneten Literatur stehen. Unter tätiger Mithilfe der Community sind über die Jahre fast 20.000 Datensätze entstanden, mit teilweise nur hier verfügbaren Angaben zu Personen des öffentlichen Lebens im Freistaat und im historischen Sachsen.


Personen.Wiki-Eintrag zu Jakob Jatzwauk (1885-1951), einem der Bearbeiter der "Bibliographie der sächsischen Geschichte" an der Sächsischen Landesbibliothek

 

Zehn Jahre sind im Internetzeitalter eine lange Zeit, in der es viele technologische Neuerungen gab. Gerade bei der Verwaltung von Personendaten ist es in der jüngeren Vergangenheit zu großen Veränderungen gekommen – Stichwort „Linked Open Data“, also die Entwicklung eines Netzes von Daten aus verschiedenen Quellen, die automatisch zusammengeführt und weiterverwendet werden können. Leider ist die Struktur des Wiki wenig geeignet, von anderen Webangeboten nachgenutzt und dynamisch verknüpft zu werden. Aufgrund des enormen technischen Änderungsbedarfs haben wir uns daher nach reichlicher Überlegung dazu entschlossen, die Arbeit am Personen-Wiki einzustellen und die Seite zum 31. Oktober 2016 abzuschalten. Stattdessen werden die MitarbeiterInnen der Sächsischen Bibliographie noch stärker als bisher der Gemeinsamen Normdatei (GND) zuarbeiten, dem zentralen Instrument zur Vernetzung unterschiedlicher Informationsressourcen in Deutschland. Bibliotheken, Archive und Museen arbeiten hier gemeinschaftlich, um in ihren Katalogen einheitliche und verknüpfbare Daten anzubieten. Die Personeninformationen des Wiki bleiben selbstverständlich erhalten und werden, wo noch nicht geschehen, nach und nach in die GND eingespeist. Recherchierbar sind und bleiben sie dann auch über die Sächsische Bibliographie. Eine archivierte Fassung des Wiki (die teilweise unvollständig sein kann) ist im Internet Archive abrufbar.

 

Maßgeblich verantwortlich für den Auf- und Ausbau des Wiki war der seinerzeitige Sachsen-Referent an der SLUB, Michael Letocha, unter dessen Leitung - gemeinsam mit seiner Kollegin Kristina Lippold - ein wichtiges und weithin anerkanntes landeskundliches Informationsangebot aufgebaut werden konnte. Vielen Dank dafür! Unser herzlicher Dank gilt außerdem allen NutzerInnen, die mit ihrer Expertise und ihrem Enthusiasmus zu den Artikeln beigetragen haben. Dies stellt ein wichtiges Beispiel für den Wert bürgerschaftlichen wissenschaftlichen Engagements dar. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch in Zukunft entgegen, um bestehende Datensätze verbessern und bisher noch nicht erfasste Personen mit sächsischem Bezug in der GND anlegen zu können. Die Mitarbeiter des Referats Saxonica sind per Mail unter sachsen@slub-dresden.de zu erreichen. Gerne stehen wir auch für persönliche Gespräche zur Verfügung, etwa in einem Termin unserer Wissensbar oder nach persönlicher Absprache. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und werden an dieser Stelle über Fortschritte berichten.

 

Lesetipp: Michael Letocha, Das Personen-Wiki der SLUB

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Sachsen wird digital. Workshop zum Landesdigitalisierungsprogramm

Am 3. Februar findet von 10 bis 16 Uhr im Vortragssaal der SLUB ein Workshop zum Landesdigitalisierungsprogramm statt. Der Freistaat Sachsen unterstützt mit zusätzlichen Haushaltsmitteln die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken sowie von bedeutsamem Schriftgut aus weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Ziel ist ein möglichst umfassender Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates für Zwecke der Lehre und Forschung sowie für die Öffentlichkeit.

 

Wir erwarten circa 40 interessierte Teilnehmer aus sächsischen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, die wir über Rahmenbedingungen, Teilnahmevoraussetzungen und Arbeitsabläufe im Landesdigitalisierungsprogramm sowie zur Schnittstelle Bestandserhaltung informieren möchten. Darüber hinaus werden die ersten Projektpartner über ihre Erfahrungen berichten. So wurden in der Westsächsischen Hochschule Zwickau umfangreiche historische Bestände zu Textilliteratur digitalisiert, darunter zahlreiche bunt illustrierte Mappenwerke. Aus der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften konnten im Landesdigitalisierungsprogramm regional stark nachgefragte Publikationen zu Lusatica digital zur Verfügung gestellt werden. Die Universitätsbibliothek Leipzig bereichert die Medienvielfalt des Programms mit griechischen Handschriften, Drucken des 16. Jahrhunderts, Münzen und Filmmaterial aus dem Tanzarchiv.

 

Weitere Informationen zum Landesdigitalisierungsprogramm entnehmen Sie bitte: www.slub-dresden.de/sammlungen/landesdigitalisierungsprogramm/

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Das wird ein Renner. Historische Adressbücher aus Sachsen online!

Mit 127 Dresdner Adressbüchern vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1943/44 ging heute unser Portal für historische Adressbücher Sachsens online. Kurzfristig werden unter anderem Bände aus Chemnitz, Freiberg, Meißen und Plauen folgen, die ersten Jahrgänge aus Leipzig werden Sie voraussichtlich ab Februar 2013 durchsuchen können. Allein die Dresdner Bände umfassen rund 200.000 Seiten, darunter die zweibändige letzte Ausgabe vor der Zerstörung des alten Dresden mit 3.000 Seiten.

Wegen ihres hohen Quellenwerts und unmittelbaren Lebensbezugs für breite Kreise zählen historische Adressbücher überall dort, wo sie bereits digital und kostenfrei angeboten werden, zu den meistgenutzten Inhalten. Wir sind sicher, dass das in Dresden nicht anders sein wird. Wo wohnte der Großonkel 1933? Wem gehörte das Haus Alaunstrasse 26 Anfang des 20. Jahrhunderts? Wo hatte eine bestimmte Behörde ihren Sitz? Wie war die Bebauungssituation in Stadtrandgebieten 1900, 1920 und 1940? Waren bestimmte Familiennamen schon Anfang des 19. Jahrhunderts in Dresden vertreten? Diese und viele andere Fragen lassen sich mit den digitalen Adressbüchern künftig mühelos klären. Vorbei die Zeit, in der wir monatlich bis zu hundert Adressbuch-Mikrofilme bereitstellen und konkrete Anfragen aus nah und fern beantworten durften...

Das Adressbuch-Portal entstand in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bibliotheken und dem Stadtarchiv Dresden. Schon in der ersten Version haben wir versucht, den einzigartigen Vorteil unserer Digitalen Sammlungen auszuspielen: Bereits digitalisiert sind bei uns schließlich nicht nur die Adressbücher, sondern auch mehrere Hunderttausend Gebäudeansichten und Tausende von Stadtplänen. Entsprechend bekommen Sie zu einem bestimmten Adressbuch-Jahr vielfach auch Karten aus der Zeit sowie historische Ansichten aus der ausgewählten Straße angeboten. Das wollen wir in den nächsten Versionen möglichst weiter verbessern, so dass Sie im Idealfall in enger Verbindung "Die Bewohner" - "Das Haus" - "Den historischen kartographischen Kontext" zu sehen bekommen. Schauen Sie sich's an, schreiben Sie uns und helfen Sie mit, das Portal weiterzuentwickeln.

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Neues Archiv für sächsische Geschichte 1863-1942 online

Unser Digitalisierungszentrum übertrifft sich momentan wieder einmal selbst. Neben wöchentlich rund 160 neuen digitalen Drucken des 18. Jahrhunderts sowie regelmäßigen Neuzugängen für die Technikgeschichte des 19. Jahrhunderts und andere Drittmittelprojekte werden kontinuierlich auch wichtige Titel zur Geschichte, Kultur und Landeskundes Sachsens (Saxonica) produziert.

 

Seit kurzem liegt das (Neue) Archiv für sächsische Geschichte mit insgesamt 83 umfangreichen Bänden abgeschlossen vor. Das Archiv bzw. Neue Archiv erschien seit 1863 und war eine der führenden landesgeschichtlichen Zeitschriften in Deutschland, ehe sie 1943 kriegsbedingt eingestellt werden mußte. Seit 1993 wird die Zeitschrift fortgesetzt, seit 1999 zeichnet das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde als Mitherausgeber. Eine Inhaltsbibliographie der Zeitschrift hat der Leipziger Historiker Enno Bünz im Internet veröffentlicht.

 

Weitere digitale Saxonica finden Sie in Sachsen.digital.

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