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Kategorie: TU Dresden

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Henry Arnhold Summerschool: Materialität – Neue Perspektiven auf Kultur und Technologie

Was ist Materie? - laut Wikipediaeintrag "eine Bezeichnung für die Substanz, aus der alle Dinge der Welt bestehen, unabhängig von ihrer Erscheinungsform". Doch wie verändert sich Materie in Zeiten digitaler Technologien, in denen Materialität flüchtiger wird und andere Formen annimmt? Welche Sichtweisen und Fragen haben Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler in den Natur- und Geisteswissenschaften dazu? Mit diesem Thema beschäftigt sich die von Henry Arnhold finanzierte Henry Arnhold Summerschool 2017 vom 18.09.-29.09.2017 in Dresden.

 

Das gemeinsame Projekt der DRESDEN-concept-Partner TU Dresden, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der SLUB ist ein interdisziplinäres Programm für junge Wissenschaftler und Museumsfachleute.

 

Folgen Sie den 20 jungen Teilnehmern unter @ddsummerschool auf Twitter. Hier geht es zum diesjährigen Summerschool-Programm.

 

Feierliche Eröffnung der Summerschool am 18.09.2017 im Residenzschloss. Rede von Prof. Dr. Hans Vorländer

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OER Worldmap: Offene Lehrmaterialien aus Thüringen und Sachsen

Für Lehrende an Schulen, Hochschulen und in der Weiterbildung entsteht derzeit eine bunte Landschaft offener Bildungsressourcen, die frei genutzt, verändert und wiederverwendet werden dürfen: sogenannte Open Educational Resources (OER). Wir unterstützen die Produktion von neuen OER zum Beispiel mit digitalisierten Medien, die wir mit Creative Commons-Lizenzen veröffentlichen.

 

Seit einigen Monaten nutzt das Schulportal Thüringen Digitalisate der SLUB für Arbeitsblätter, die im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen frei verwendet werden können. Darin geht es um den Erzbergbau im Mittelalter sowie um die Geschichte des Fahrrads und des Damenradfahrens. Auf diese Weise werden aus digitalisierten Werken, die bspw. im Landesdigitalisierungsprogramm entstehen, didaktisch aufbereitete Materialien für Bildungszwecke.

 

 

OER World Map

Eine Übersicht über die Lehrmaterialien anderer Institutionen, ihre Projekte und Veröffentlichungen bietet die OER World Map. Die SLUB ist auf dieser Karte mit einem Profil vertreten. Dort finden Sie nicht nur unsere Veröffentlichungen und Aktivitäten, sondern auch die der TU Dresden.

 

Die OER World Map ist sehr gut geeignet, wenn Sie OER suchen oder Ihre Lehrmaterialien als offene Bildungsressourcen weltweit sichtbar verknüpfen und verschlagworten möchten. Wir beraten gern bei OER-Recherche und Lizenzvergabe für eigene Veröffentlichungen auf den relevanten Plattformen.

 

Welche Ihrer schon bestehenden oder neuen Lehr- und Lernressourcen möchten Sie auf der Weltkarte veröffentlichen? Sind diese mit digitalen Quellen der SLUB entstanden? Dann verknüpfen wir sie dort gern. Neue OER-Links sind auch in SLUBlog-Kommentaren willkommen, bitte machen Sie mit!

 

Creative Commons Lizenzvertrag
OER Worldmap: Offene Lehrmaterialien aus Sachsen und Thüringen von Daniela Dobeleit, Jens Bemme / SLUB Dresden ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz

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"Open-Access-Tage? Hat das was mit dem Tag der offenen Tür zu tun?"

Als ich einer Freundin beim Mittagessen erzählte, dass ich bei der Vorbereitung der Open-Access-Tage mitarbeite, war das ihre erste Frage: "Hat das was mit dem Tag der offenen Tür zu tun?" Ich war ganz verblüfft. Auf den Gedanken, dass Open-Access-Tage an den Tag der offenen Tür denken lassen, war ich bisher noch nicht gekommen. Gleichwohl macht diese Assoziation eines deutlich: Mit dem Thema Open Access rennt man zur Zeit offensichtlich alles – bloß keine offenen Türen – ein.

 

Das ist schade. Denn der Grundgedanke von Open Access spricht allen aus dem Herzen, die einen geldbeutelunabhängigen Zugang zu wissenschaftlicher Information anstreben. Es geht darum, dass wissenschaftliche Publikationen unter Bedingungen veröffentlicht werden, die es jedem gestatten, diese Veröffentlichungen im Internet zu lesen, zu verlinken und nachzunutzen - und zwar ohne, dass dafür noch einmal bezahlt werden muss. Davon profitieren nicht nur die Lesenden, sondern auch die Wissenschaftler. Zum einen erleichtert es den fachlichen Austausch und zum anderen erhöht es die Sichtbarkeit derjenigen Forscher, die nicht in den prominenten und deshalb häufig sehr teuren Wissenschaftsverlagen veröffentlichen.

 

Doch auch wenn die öffentliche Resonanz des Themas noch etwas mager ausfällt: Es gibt in Deutschland und in vielen anderen Ländern eine sehr engagierte Community, die daran arbeitet, Open Access in der Wissenschaftslandschaft stärker zu verankern. Im deutschsprachigen Raum trifft sich die Bewegung alljährlich zu den Open-Access-Tagen. Das 11. Treffen findet nun in Dresden statt. Drei Institutionen haben die Tagung unter dem Dach von DRESDEN-concept e.V. organisiert: die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB  Dresden), das Helmholtz-Zentrum Dresden – Rossendorf (HZDR) und die Technische Universität Dresden (TUD). Erwartet werden über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland – darunter Wissenschaftler aller Fachrichtungen, Verlagsvertreter und Unterstützer des wissenschaftlichen Forschungs- und Kommunikationsprozesses an Bibliotheken sowie in Forschungsinstituten und Fördereinrichtungen.

 

Während der 11. Open-Access-Tage werden Themen behandelt wie Finanzierungsmodelle und Publikationsinfrastrukturen für Open-Access-Bücher, der nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE, Forschungsdatenmanagement im Kontext von Open Access sowie Open Education als gemeinsames Zukunftsprojekt für Hochschulen und Bibliotheken. Letzteres wird gerade im Rahmen des Forschungsprojekts OERSax, einem interdisziplinären Projekt mehrerer sächsischer Hochschulen, erforscht. Dabei geht es vor allem um die rechtlichen Rahmenbedingungen für frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien.

 

Ebenfalls angedacht sind spontane Sessions, bei denen Themen diskutiert werden können, die nicht auf dem Tagungsprogramm stehen. Vielleicht sprechen die Teilnehmenden dort auch darüber, wie man Open Access stärker in den Köpfen verankern kann. Und wer weiß: Vielleicht rennt man in wenigen Jahren zumindest bei  Studierenden und Forschenden offene Türen ein, wenn am Mittagstisch über Open Access geredet wird. Immerhin: bei der Bundesregierung scheint das schon der Fall zu sein. Die hat sich nämlich in der Digitalen Agenda 2014-2017 klar zu Open Access bekannt. Mehr dazu vom 11. bis 13. September bei den Open-Access-Tagen in den Räumen der SLUB sowie im Trefftz-Bau der TUD.

 

Hier geht's zur Anmeldung

 

Der an der TU Dresden promovierte Historiker Dr. Benedikt Krüger unterstützt im Rahmen seines Praktikums an der SLUB unter anderem die Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Open-Access-Tage, ehe er im Herbst ein Refendariat an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek beginnt.

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Forschungsdaten: Gemeinsame Kontaktstelle gestartet

Als zentrale Anlaufstelle für Dienste und Beratung zum Thema Forschungsdaten haben die SLUB Dresden und das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU Dresden (ZIH) eine gemeinsame Kontaktstelle geschaffen. Der Webauftritt der Kontaktstelle ist seit wenigen Tagen im Bereich "Services für Forschende" auf der Seite der TU Dresden zu finden. Die Webseite orientiert sich am Arbeitsprozess im Umgang mit Forschungsdaten und gibt einen grundlegenden Einstieg in alle Facetten des Themengebiets. Darüber hinaus bietet sie konkrete technische Infrastrukturservices und komplementäre Beratungsangebote rund um Forschungsdaten an.

 

 

CC-BY 4.0, SLUB Dresden; basierend auf Darstellungen von forschungsdaten.info und dem UK Data Archive

 

Als weiterer Partner von Beginn an dabei ist das Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM) an der TU Dresden zur Unterstützung in rechtlichen Aspekten des Forschungsdatenmanagements. Auch der Datenschutz- und der IT-Sicherheitsbeauftragte stehen Ihnen als Ansprechpartner zu Verfügung. Bei Fragen zum Thema Forschungsdaten sind alle Partner ab sofort über eine gemeinsame Beratungsadresse erreichbar: kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de.

 

Anfang des Semesters wird es zum Auftakt des neuen Angebots eine Informationsveranstaltung geben, auf der sich interessierte Forschende und Multiplikatoren einen Überblick über Herausforderungen und Chancen des Themas Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement verschaffen können. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Wenn Sie per E-Mail Ihr Interesse bekunden, informieren wir Sie gerne rechtzeitig.

 

Weitere Informationen: tu-dresden.de/kontaktstelle-forschungsdaten

Kontakt:
kontaktstelle-forschungsdaten@tu-dresden.de

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Schreiben, Publizieren und Gewinnen – mit Open Access

Welcome Days mit Wissen und Beratung aus der SLUB

Schreiben und Publizieren waren gestern bei den Welcome Days der Graduiertenakademie der TU die Themen der Kurzworkshops und Rund Table-Gespräche mit SLUB-Beteiligung. Das im Rahmen der Gespräche aufgefächerte Servicespektrum der SLUB zur Unterstützung Ihres wissenschaftlichen Arbeitsprozesses, etwa im Zuge einer Promotion, ist vielfältig - ob nun zur Nutzung von Textverarbeitungs- und Literaturverwaltungsprogrammen oder anderen Produktivitätstools, Unterstützung bei der Entwicklung einer Publikationsstrategie auf Basis bibliometrischer Methoden oder bei der konkreten Unterstützung in der Veröffentlichung von Qualifikationsarbeiten auf Qucosa: wir bieten ein abwechslungsreiches Kursangebot und stehen für individuelle Fragen und Beratungstermine gern zur Verfügung.

 

Dr.-Hut 2017-Wettbewerb

"Ich war von Anfang an ein Qucosianer", meinte Dr. Stefan Wiemann, der gestern beim abendlichen Sommerfest der Graduiertenakademie für seinen Doktorhut den Hauptpreis der Publikumswahl gewann. Eine Erfolgsgeschichte auch für die SLUB. In diesem Jahr haben wir wieder den Hauptpreis gestiftet: einen Doktorhut aus dem Makerspace. Dass - wie 2016 - ein Doktorhut gewinnt, der für eine Doktorarbeit mit Open Access und Qucosa-Link steht, haben wir gehofft! Direkten Einfluss auf die Wahl hatten wir nicht.

 

Schlussendlich gibt der langfristige Erfolg beim Publikum der offenen Publikumsstrategie Recht: Seine Diplomarbeit hat Stefan Wiemann mit Open Access auf Qucosa veröffentlicht. In beiden Arbeiten geht es um Geodaten: Infrastruktur, Datenfusion und Linked Data. Und auch kollaboratives Arbeiten zahlt sich aus: Vorjahressieger Dr. Matthias Müller war am Bau des diesjährigen Siegerhutes beteiligt. Ob daraus eine längere Serie entsteht, wird die Zukunft zeigen. Die Idee liegt auf der Hand.

 

Text: Matti Stöhr und Jens Bemme

 

 

Dr. Stefan Wiemann: Data Fusion in Spatial Data Infrastructures

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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