1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Kategorie: Wikipedia

Ansichten: 187
0

Bitte ergänzen: Ersterwähnung oder Gründung der "Städte und Gemeinden in Sachsen"

Für Gemeindechroniken und runde Orts- oder Stadtjubiläen ist eine Ersterwähnung eine hilfreiche Grundlage: eine Urkunde, ein Brief, eine Inschrift oder ähnliches. Die Wikipedia-Liste der Städte und Gemeinden in Sachsen wurde dafür gestern um eine Spalte erweitert.

 

Bitte helfen Sie mit, die Gründungsjahre oder die verbürgten Ersterwähnungen sächsischer Orte aus den jeweiligen Wikipedia-Artikeln in der übersichtlichen Tabelle zusammenzutragen. Bislang fehlte ein solch' bequemer Überblick.

Ansichten: 177
0

Feste feiern in Sachsen. Wo, wann und womit am besten?

Wieder ist ein Wochenende vorbei. Doch Montag bis Freitag bestehen nicht nur aus Arbeitstagen, sondern auch aus Ehrenämtern und Hobbies: Wer Feste feiern will, beginnt beizeiten mit den Vorbereitungen ... die auch Arbeit machen können, zugegeben! Hier ein paar Anregungen und Fragen für das nächste Jubiläum in Ihrem Heimatort – ob Stadt oder Dorf, Stadtviertel oder Ortsteil einer größeren Kommune. 

 

Beispiel: Pesterwitz, westlich von Dresden gelegen. Heute ist der Ort Teil von Freital: Pesterwitz feiert 2018 runde 950 und der Festverein steht schon in den Startlöchern. Gleich nebenan feiert bald der Stadtteil Löbtau das gleiche runde Jubiläum. Wer feiert 2017 und 2018 auch?

 

Ortsjubiläen sind Gelegenheiten zusammenzukommen, um Geschichte in einer Ortschronik festzuhalten. 650 Jahre Weinböhla fanden so im Jahr 2000 in ein Buch. Chroniken anderer Orte wurden elektronisch auf Qucosa veröffentlicht, so dass sie jederzeit einfach überall lesbar sind, z.B. Wissenswertes aus Geschichte und Gegenwart über Pinkowitz und seine Umgebung und die Beiträge zur Geschichte von Krögis, Barnitz & Nössige. Tipp: Veröffentlichen Sie Ihre Ortschronik auch elektronisch auf Qucosa, dann haben auch junge HeimatforscherInnen eines Tages leichten Zugang zur Geschichte ihres Ortes. Es steckt viel Arbeit darin. Die soll gefunden und gelesen werden!

 

In der Weinböhlaer Chronik gibt es beispielsweise ein Kapitel über die Geschichte der historischen Radfahrervereine, die 1897 und 1906 dort gegründet wurden, mit Auswirkungen bis in die Gegenwart. In diesem Fall führte ein Hinweis auf Twitter und dann das Buch in der SLUB zum Rechercheziel. Ein bequemer Link wäre einfacher und schneller gewesen.

 

Womit wird eine Jubiläum außerdem zum Erfolg? Und wie kann die SLUB das unterstützen? 

 

Eine Idee - angeregt vom Jubiläum "200 Jahre Fahrrad": Ein neues Büchlein "Rund um ... [mein Heimatort]" recherchieren und veröffentlichen. 1902 erschien mit "Rund um Elbflorenz" in Dresden ein Radfahrer-Tourenbuch, das mit seinen 25 Streckenbeschreibungen gut als Vorlage für andere Orte und Gegenden dienen könnte, auch heute oder 2018. "Rund um ..." ersetzt sicher nicht die Ortschronik, könnte aber einen ganz anderen Nutzen und neue Perpektiven auf die Stadt, ein Dorf und die Umgebung ermöglichen.

 

Was planen Sie noch? Vielleicht die Erweiterung des Wikipedia-Artikels Ihrer Gemeinde mit historischen digitalisierten Quellen der SLUB? Wir bitten um weitere Anregungen.

 

 

Ansichten: 88
0

Die Bibliothek als digitale Werkstatt - Makerspace und WikiLibrary Barcamp zum Nachhören

Bibliotheken von heute sind längst nicht mehr nur Schlafstätte des Buches, sondern höchst aufgeweckte, moderne Denkzentren. Maja Fiedler

Die Rolle von Bibliotheken heute ist auch das Zusammenbringen von Menschen - dass man gemeinsam etwas erarbeitet, dass man gemeinsam lernt. Hans-Jürgen Holbein, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

 

 


Im SLUB Makerspace. Foto: Lukas Boxberger

 

"Wissen kommt von Machen!" ist das Motto des SLUB Makerspace und meint praktisches Arbeiten und Wissensvermittlung mit Lasercutter, 3D-Drucker und Co. an Do-It-Yourself-Projekten. Einen Einblick in den Makerspace geben die Radiobeiträge von Netzkulturautorin Maja Fiedler bei WDR 5 Scala und MDR Kultur. Im Gespräch mit dessen Leiter Lukas Oehm erfahrt ihr, was ein Makerspace ist, welche Möglichkeiten er seinen Nutzerinnen und Nutzern bietet und wie dieses nach wie vor neue Angebot in das Umfeld einer wissenschaftlichen Bibliothek passt.

 

 Hier geht es zum Beitrag bei MDR Kultur.

 


Beim WikiLibrary Barcamp. Foto: Wladimir Raizberg CC BY-SA 3.0

 

Bei WDR 5 Scala hört ihr darüber hinaus mehr über das bundesweit erste WikiLibrary Barcamp. Dazu trafen sich am 3. Dezember 2016 rund 70 Wikipedia-Aktive und BibliothekarInnen in der SLUB, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln.

 

Hier geht es zum Beitrag bei WDR 5 Scala. 

Ansichten: 278
3

Bibliotheken im Netz – Rückschau auf das WikiLibrary Barcamp

Wie fasst man "mal eben" fast zwanzig sehr verschiedene Workshops und ungezählte Gespräche am Rande der Workshops und Kaffeepausen zusammen?

 

Das WikiLibrary Barcamp 2016 "Bibliotheken im Netz – Digitale Allmende!?", das gestern in der SLUB stattfand, hat Spuren hinterlassen; samt Notizen und neuen Plänen in den Etherpads der einzelnen Sessions:

 

 

#BINDA war unser Hashtag auf Twitter gestern – und heute für die Nachbereitung und weitere Reflexionen.

Ansichten: 199
0

Das Barcamp für Fans von Wikipedia und Bibliotheken findet am 3. Dezember 2016 in der SLUB Dresden statt

„Opa erzählt vom Krieg“, oder: Als Autor dieses Blogpostings möchte ich erstmal kurz davon plaudern, wie es sich in den 1990er Jahren in einer wissenschaftlichen Bibliothek angefühlt hat. (Ich war dabei, als studentische Hilfskraft, damals!!) Damals – da sah es so aus, als könnten, ja müssten die MitarbeiterInnen wissenschaftlicher Bibliotheken die „Gatekeeper des Wissens“ bleiben. Aus den Abos für gedruckte Zeitschriften waren Subskriptionen digitaler Zeitschriften geworden, an die man nur hinter den Lizenz-Paywalls der Bibliotheken kam. Um „ordentlich“ zu recherchieren kam man nicht umhin, sich – von BibliothekarInnen natürlich – die Verwendung einiger – ebenfalls lizensierter! – Datenbanken erklären zu lassen.

 

Wie sehr hat sich die Welt seitdem geändert! Von der Recherche über den Zugriff auf die wissenschaftlichen Materialien bis hin zu deren Auswertung und Weiterverarbeitung gibt es mittlerweile hunderte Tools, von denen die meisten kostenlos im Netz zur Verfügung stehen. Auf die Frage, wo und wie denn die „ordentliche“ Recherche stattzufinden habe, gibt es überhaupt keine leichte, einfache Antwort mehr. Ganz zu schweigen vom Content selbst. Irgendwann war plötzlich viel vom Phänomen Open Access zu hören, und heute dreht sich die Diskussion bereits um die Frage, zu welchen Konditionen und wann genau die vollständige Transformation des Publizierens in wissenschaftlichen Fachzeitschriften nach „Open“ zu erwarten ist.

 

Wie unter einem Brennglas konnte man die Auswirkungen des offenen Webs auf den Umgang mit wissenschaftlichen Informationen in den vergangenen 15 Jahren anhand der Wikipedia beobachten. Greifen wir drei Datenpunkte aus den vergangenen zwei Jahren heraus:

 

  • An jedem beliebigen Tag benutzen 10,5% aller Deutschen ab 14 Jahren die Wikipedia. (MedienVielfaltsMonitor II/2015)
  • 42% aller Jugendlichen (12 bis 19 Jahre alt) in Deutschland lesen regelmäßig Wikipedia, 11% täglich. (JIM-Studie 2015)
  • 94% der MitarbeiterInnen deutscher Hochschulen und Universitäten nutzen Wikipedia beruflich. (Pscheida et al 2014)

 

Insbesondere den letzten Punkt finde ich beeindruckend. Auch wenn manche von denen, die heute in Lehre und Forschung arbeiten, noch keine Sprache dafür gefunden haben: Zumindest stillschweigend ist die Wikipedia anscheinend zu einem der großen Wegweiser im Land der wissenschaftlichen Information geworden. Ein Online-Lexikon, dessen Inhalt komplett unter freien Lizenzen steht, und bei dessen kollaborativer Bearbeitung die traditionelle Ökonomie wissenschaftlicher Anerkennung außer Kraft gesetzt zu sein scheint.

 

Die vielen Formen, in denen das gemeinschaftliche Pflegen einer solchen Wissensbasis heute stattfindet, sind näherer Betrachtung wert. Nicht nur für die (Hochschul-)Lehre, denn Wikipedia wirkt natürlich in die Lehre zurück, und von der Berührung zwischen beiden können alle Beteiligten profitieren. Sondern auch für BibliothekarInnen: Wenn das oben gesagte zutrifft, dann müssen wir quasi umlernen. Der sicher geglaubte, stabil strukturierte Wissensschatz hinter „unseren“ Gateways – er stellt sich nun als eine Insel heraus, eine dahin schmelzende Insel in einem weiten, bewegten Ozean freien Wissens, vielfältiger Wege und Tools, und außer Kraft gesetzter Hierarchien wissenschaftlicher Arbeitsteilung und Anerkennung.

 

Wir an den Bibliotheken bringen etwas mit, dass sich auf diesem stürmischen Ozean als höchst nützlich erweisen könnte: Die Autonomie, den Raum und die Ruhe, die digitale Allmende auf lange Sicht mit zu hüten und zu gestalten. Aber das Manövrieren auf dem Meer des freien Wissens können wir nur gemeinsam erlernen und erproben. Wie ginge das besser als mit dutzenden unglaublich kreativen, erfahrenen WikipedianerInnen? Einen ganzen Tag lang im freien Austausch, mitten in einer der fortschrittlichsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands? Nicht weniger als dies bietet das

 

WikiLibrary Barcamp am 3. Dezember 2016 an der SLUB Dresden.

 

Ich bin bin geehrt und wirklich gerührt, als ein „Pate“ (so eine Art Marketing-Maskottchen) dieser Veranstaltung fungieren zu dürfen. Mit bisher 60 Angemeldeten (und was für eine bunte und vielversprechende Teilnehmenden-Liste das ist!) ist das BarCamp zwar schon gut gefüllt, aber spät Entschlossene dürften immer noch eine Chance haben sich anzumelden. Auf der Wikiseite sowie bei Twitter (unter #BINDA) wird manches auch von außen mitzuverfolgen sein.

 

Über den Autor: Lambert Heller ist Leiter des Open Science Lab der Technischen Informationsbibliothek (TIB). Außerdem arbeitet er beratend in den Bereichen Digitales Publizieren, Open Access, Forschungsinformationssysteme und Literaturverwaltung mit. Dieser Text steht unter der CC BY-Lizenz Creative Commons Attribution 4.0 International und erschien zuerst im Blog der TIB.

Kommentare

Dank!
27.03.2017 15:33
Katechismus des Radfahrsportes
06.03.2017 19:06
Bahnhofshalle SLUB Foyer
03.03.2017 15:47
Gesammelte Werke
03.03.2017 14:59
Neues aus Stuttgart
02.03.2017 11:24

Social Media

Youtube Flickr

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten