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Unser Schmökertipp für Ostern: Familienporträts 1983, 1993, 2017

Rund 12.000 Fotografien des bekannten Dresdner Fotografen Christian Borchert (1942-2000) können über die Bilddatenbank der Deutschen Fotothek der SLUB betrachtet werden. Von seinen berühmten Familienporträts hat der Lehmstedt-Verlag in Leipzig im Jahr 2014 eine Auswahledition aus dem Dresdner Nachlass veröffentlicht, herausgegeben von Mathias Bertram und Jens Bove. Jetzt hat die Ostkreuz-Fotografin Ina Schoenenburg einige der Familien neu besucht und fotografiert, die Borchert bereits vor 34 Jahren porträtiert hatte. DIE ZEIT präsentiert in ihrer jüngsten Ausgabe auf drei Seiten ZEIT im Osten einige dieser Aufnahmen.

 

Diese  Bilder sind Futter für die Fantasie, meint der Verleger Mark Lehmstedt: Umso spannender ist es, jetzt einige der Familien zu sehen, wie sie 2017 nochmal fotografiert wurden.

Und die ZEIT schreibt: Auf den Bildern sieht man den Flug der Zeit und die Kontinuität des Lebens.

 

 


Familie S. in ihrem Wohnzimmer 1983 (c) SLUB/ Deutsche Fotothek/ Christian Borchert

 



Familie S. in ihrem Wohnzimmer 1993. (c) SLUB/ Deutsche Fotothek/ Christian Borchert

 

Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern und ein inspiriertes Osterfest!

 

Hier finden Sie DIE ZEIT in der SLUB.

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Neu erschienen: BIS // das Magazin der Bibliotheken in Sachsen

Die aktuelle Ausgabe von BIS berichtet berichtet über Ehrenämter in Bibliotheken, das WikiLibrary BarCamp in der SLUB, das Landesdigitalisierungsprogramm und sächsische Wirtschaftsgeschichte.

 

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Maria Sibylla Merians Kupferstichwerke in der SLUB

Vor 370 Jahren, am 2. April 1647, wurde die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian als Tochter des berühmten Kupferstechers und Verlegers Matthäus Merian des Älteren in Frankfurt am Main geboren und vor 300 Jahren, am 13. Januar 1717 starb sie in Amsterdam. Schon in ihrer Jugend beschäftigte sie sich intensiv mit Pflanzen und studierte die zu ihrer Zeit als Teufelsbrut angesehenen Insekten, wobei sie besonders fasziniert von deren Entwicklungsstadien war. Unterrichtet von ihrem Stiefvater Jacob Marrel und dessen Schüler Abraham Mignon, die Stillleben holländischer Art malten, lernte sie, ihre Naturbeobachtungen minutiös zu zeichnen, zu aquarellieren und in Kupfer zu stechen.

 

Als erstes Werk veröffentlichte sie 1675 bis 1680 im Verlag ihres Ehemannes Johann Andreas Graff in Nürnberg das dreiteilige „Neue Blumenbuch“. Es besteht aus 36 Kupfertafeln, die als Vorlagen für angehende Künstler und als Muster für stickende Damen gedacht waren. Die SLUB besitzt eines von drei nachweisbaren Exemplaren, welche Merian selbst koloriert hat. Das Original ist in der Ausstellung „Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes“ vom 7. April bis zum 2. Juli 2017 im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz und vom 11. Oktober 2017 bis zum 14. Januar 2018 im Städel-Museum Frankfurt am Main zu sehen. Ein vollständiges Digitalisat dieser Kostbarkeit kann ortsunabhängig jederzeit online in den Digitalen Sammlungen der SLUB betrachtet werden.

 

 

SLUB: M. S. Gräffin, M. Merians des Eltern seel: Tochter. Neües BlumenBuch

 

Im Bestand der SLUB sind auch die beiden Werke vorhanden, auf denen Merians Ruhm als erste Entomologin (Insektenkundlerin) gründet: Erstens das Raupenbuch, das 1779 und 1783 in zwei Teilen mit 100 Kupfertafeln und 1717 in erweiterter lateinischer Ausgabe erschien, zweitens das 1705 im Selbstverlag in Amsterdam veröffentlichte Insektenbuch mit 60 großformatigen Kupfertafeln, auf denen Merian die von ihr in der holländischen Kolonie Surinam beobachteten Insekten, hauptsächlich Schmetterlinge und ihre Wirtspflanzen meisterhaft abgebildet und  im Dresdner Exemplar sogar persönlich koloriert hat.

 

Diese beiden Meisterwerke sind ab 2. Mai 2017 in der Schatzkammer der SLUB im Original zu sehen. Ausführliche Informationen dazu folgen.

Zahlreiche Literatur über Maria Sibylla Merian ist im Freihandbereich der Zentralbibliothek aufgestellt sowie im SLUB-Katalog recherchierbar.

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"Sollen Damen radfahren?" – Wikisourceprojekt für Korrekturen im Jahrbuch der Radfahrer-Vereine 1897

Das Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897 enthält Namen, Adressen und Berufe der Vereinsvorstände, Termine, Vereinslokale, Tourentipps und allgemeine Artikel über die Geschichte der damaligen Radfahrerverbände und über das Wanderfahren. "Sollen Damen radfahren" ist einer davon.

 

Das Buch wurde in der SLUB digitalisiert und steht nun auch als Wikisourceprojekt online, um die OCR der digitalisierten Texte kollaborativ korrigieren zu können. Das heißt, Sie können mit Wikisource helfen, die fehlerhaft erkannten Buchstaben, Zeilenumbrüche, Symbole und Kommata zu verbessern, damit die 442 Seiten des Jahrbuches als zitierbare Quellen für die Wissenschaft taugen: z. B. für Ahnenforschung oder für Heimat- und Vereinsgeschichtsrecherchen. Der aktuelle Bearbeitungsstand ist am besten auf der Indexseite des Jahrbuchprojekts zu erkennen. Ziel: Zum Schluss soll diese Seitenübersicht komplett grün sein.

 

Jahrbuch der deutschen Radfahre-Vereine 1897

 

Entstanden ist das Freizeitprojekt aus der Wikipedia- und Wikisourcesprechstunde, die im November 2016 in der Zentralbibliothek stattfand. Einen umfangreichen Grundstock bietet das Jahrbuch z.B. für eine zukünftige Übersicht aller historischen Radfahrervereine und -bünde bis 1933. 

 

IX. Radtour "Quer durch die Sächsische Schweiz", Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897, S. 63

 

Wie in dem Elbsandsteinblogger-Artikel "Mountainbiking wie zu Witwe Boltes Zeiten?" lassen sich diese "sehr schönen Tagestouren" wohl heute noch fahren – auch mit moderner Technik. Die Frage, ob Damen in der Sächsischen Schweiz radfahren dürfen, wird dort zwar nicht beantwortet. Sie stellt sich inzwischen ja nicht mehr! Wann Frauen hierzulande begannen Fahrrad zu fahren und fahren durften, ist als Forschungsfrage möglicherweise aber noch relevant. Das Jahrbuch der Radfahrer-Vereine kann dafür eine historische Quelle sein.

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Digitalisierung – und dann?

Der Frage nach offenen Kulturdaten und deren Anwendung widmeten sich rund 40 Teilnehmer beim Workshop zum Landesdigitalisierungsprogramm (LDP) am 6. April 2017. Zum Auftakt der zweiten Runde im LDP lud die Geschäftsstelle kulturelle Einrichtungen aus ganz Sachsen in den Vortragssaal der SLUB ein. Das Publikum setzte sich zusammen aus Interessenten, die neu in das LDP einsteigen möchten, sowie aus bisherigen Teilnehmern, die Folgeprojekte planen. Allen diente die Veranstaltung als ein Forum zum regen Austausch. Das Programm zielte neben den Praxisberichten auf die Nachnutzung der digitalisierten Bestände.

 

Helene Hahn von der Open Knowledge Foundation Berlin sowie Antje Theise von der Stabi Hamburg referierten über offene Kulturdaten und Teilhabe durch Digitalisierung wie z.B. beim Kulturhackathon Coding da Vinci Nord. Darauf informierte die Geschäftsstelle LDP über die bisherigen Ergebnisse und die geplanten Neuerungen innerhalb des sächsischen Programms. Das Sorbische Institut aus Bautzen, das Bach-Archiv aus Leipzig und die UB Freiberg boten Praxisberichte aus ihren Digitalisierungsprojekten.

 

Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, während einer interaktiven Expertenrunde das LDP im Detail kennenlernen: Das Team der SLUB beantwortete Fragen rund um Teilnahmevoraussetzungen, Arbeitsabläufe, Langzeitarchivierung, Bildqualität oder Urheberrechte. In der Abschlussdiskussion wurde für das Jahr des Kulturellen Erbes 2018 ein Kulturhackathon Sachsen ins Auge gefasst, den die Geschäftsstelle LDP gemeinsam mit ihren Projektpartnern ausrichten möchte.

 

 

Kommentare

Buchempfehlung Interkulturalit...
31.03.2017 09:43
Dank!
27.03.2017 15:33
Katechismus des Radfahrsportes
06.03.2017 19:06
Bahnhofshalle SLUB Foyer
03.03.2017 15:47
Gesammelte Werke
03.03.2017 14:59

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