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SLUBlog

Archiv: August 2011

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Jede dritte Dresdner Dissertation in Qucosa. Wo bleiben die anderen?

Qucosa, der seit letztem August voll ausgebaute Dokumentenserver der sächsischen Hochschulen, wird sehr bald die siebentausendste elektronische Veröffentlichung verzeichnen (heute: 6.983). Zum aktuellen Entwicklungsstand trug die TU Dresden mit rund 2.100 Dokumenten bei. Darunter sind 1.600 Titel Dissertationen. Die Zahl der Promotionen in Dresden ist in den letzten Jahren erfreulich angestiegen. Die Anzahl der veröffentlichten Doktorarbeiten in Qucosa wuchs parallel mit, jedoch konnte der relative Anteil bislang nicht gesteigert werden: Zwischen 2005 (468) und 2010 (669) schwankte der Anteil der in Qucosa publizierten Werke stabil um die 33%.

Auf die handfesten Vorzüge des Publizierens in frei verfügbaren Repositorien wie Qucosa (Open Access) hatten wir auch hier im Blog wiederholt hingewiesen (s. z.B. "Der kurze Weg zum Doktorhut", "Warum Open Access?"). TU und SLUB streben eine Ausweitung von Open Access in der Wissenschaftskommunikation an und laden Sie herzlich ein, die Publikation in Qucosa zu prüfen. Für Ihre Hinweise und Wünsche zum wichtigen Thema "Digitales Publizieren" sind wir besonders dankbar.

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Täglich Neues. Aus der Arbeit des Dresdner Digitalisierungszentrums

Neben Ihren Einzelaufträgen, die wir über "EBooks on Demand" oder auf anderen Wegen erhalten, konzentriert sich unser Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) in erster Linie auf die Leistungsversprechen aus laufenden Drittmittelprojekten (Drucke des 17. und des 18. Jahrhunderts, Musikalien u.a.). Insgesamt produziert das DDZ durchschnittlich ca. 1.800 digitalisierte Handschriften und Drucke pro Monat, weitere regelmäßige Neuzugänge kommen aus den Bereichen Grafische und AV-Medien.

 

Soweit im Gerätepark des DDZ freie Restkapazitäten bestehen, kümmern wir uns nach Auftrags- und Projektdigitalisierung um die systematische Bearbeitung landeskundlicher Literatur. Auf diese Weise wurden in den letzten Wochen zum Beispiel die Sammlung vermischter Nachrichten zur sächsischen Geschichte (1767-1777), das Leipziger gelehrte Tagebuch (1780-1807), das Wochenblatt für merkwürdige Rechtsfälle zunächst für das Königreich Sachsen (1841-1873) oder die Annalen des Sächsischen Oberappellationsgerichts (1859 - 1879) online verfügbar.

 

Alle neuen Titel finden Sie im SLUB-Katalog sowie in überregionalen Informationsportalen und Suchmaschinen. Einige BenutzerInnen monieren zu Recht, dass seit Einführung der neuen Präsentationsoberfläche für die Digitalen Sammlungen die früher vorhandenen RSS-Feeds nicht umgesetzt sind und auch die URN-Meldung an die Deutsche Nationalbibliothek Probleme bereitet. Wir bedauern sehr, dass wir Sie hier so lange warten lassen müssen. Es fehlt nicht an dem erforderlichen Knowhow, sondern schlicht an ausreichender Personalkapazität. Bis Ende des Monats wollen wir konfigurierbare RSS-Feeds der Neuzugänge (je Kollektion und je Mandant) anbieten und auch die URN zuverlässig an die DNB weitergeben. Bitte haben Sie mit uns noch ein klein wenig Geduld. Anregungen und Fragen zum weiteren Ausbau der Digitalen Bibliothek sind stets willkommen.

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Fragen Sie uns. Web-Kommunikationsmanagement auf neuer Software-Basis

Als Ergänzung zu den traditionellen Kommunikationskanälen (Informationspunkte, Brief, Telefon ...) bieten wir Ihnen schon seit Jahren ein virtuelles Auskunftssystem an: Unter dem Leitsatz "Fragen Sie uns" finden Sie das Kontaktformular in der Fußzeile jeder Webseite und häufig zusätzlich auch im redaktionellen Teil.

Seit dem 1. August läuft das Auskunftssystem auf einer neuen technischen Plattform (OTRS, die führende Open source-Software für Kommunikationsmanagement). Das System ist voll in unser Web Content- Management-Framework TYPO3 eingebettet und ermöglicht uns unter anderem, Ihre Anregungen und Fragen zuverlässiger im Haus zu verteilen, die Erledigungsdauer und -qualität zu kontrollieren sowie einzelne Tickets inhaltlich zu durchsuchen und automatisch zuzuweisen. Die Früchte unserer internen Reorganisation sollen Ihnen in Form von zügigen und wirksamen Rückmeldungen zugute kommen.

Neben Fragen aller Art können Sie uns über das Formular selbstverständlich auch Anregungen und Hinweise zu unserer Arbeit schicken. Sofern Sie sich auf den Webseiten angemeldet haben und Sie nicht anonym bleiben wollen, werden Ihr Name und Ihre aktuelle Mailadresse automatisch in das Formular übertragen. Probieren Sie's aus. Stellungnahmen gern hier im Blog - oder über das Formular ;-).

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ZB Erziehungswissenschaften. Ab Oktober freitags länger

Als Alternativen zum zeitweise deutlich überlasteten "Magnetberg" Zentralbibliothek weisen wir hier im Blog regelmäßig auf unsere anderen Bibliotheksstandorte hin. S. zuletzt Anfang Juli: "Im Grünen länger büffeln". Dabei ist uns klar, dass eine möglichst gleichmäßige Auslastung des gesamten Arbeitsplatzangebots nur gelingt, wenn ein weitgehend einheitliches Serviceniveau vorhanden ist.

Nachdem wir im letzten Sommer in der Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften einen Gruppenarbeitsraum einrichten konnten, ziehen wir dieses Jahr die Öffnungszeiten glatt: Ab 4. Oktober wird die ZB Erziehungswissenschaften auch freitags bis 20 Uhr geöffnet haben. Falls die Öffnungszeiterweiterung bis Ende des Jahres auf ausreichende Nachfrage stößt, werden wir uns um deren Verstetigung bemühen.

Die ZB Erziehungswissenschaften befindet sich in der Nähe des Campusgeländes Weberplatz und bietet in ruhigen, hellen Räumen rund 150 Arbeitsplätze. Schauen Sie mal vorbei. Ihre Anregungen zur weiteren Serviceentwicklung nehmen die KollegInnen der Bibliothek gern auf.

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+ 50.000 Saxonica. SLUB-Katalog wächst weiter

Seit kurzem sind im SLUB-Katalog auch rund 50.000 Aufsätze zur Geschichte, Kultur und Landeskunde Sachsens nachgewiesen. Sämtliche Dokumente sind bei uns gedruckt oder digital verfügbar. Wer künftig z.B. Literatur zum "Odol-König" Karl August Lingner (1861-1916), zu den traditionsreichen sächsischen Pharmaunternehmen Madaus und Gehe, zum Leipziger Neuen Rathaus oder zur Erzgebirgischen Volkskunst sucht, wird sich durch die neu integrierten Titel aus ca. 900 regelmäßig ausgewerteten Zeitschriften deutlich bereichert fühlen.

Die Dokumente werden im Rahmen der Sächsischen Bibliographie verzeichnet. Während die selbständig erschienenen Saxonica (Monografien u.a.) schon lange auch im SLUB-Katalog enthalten waren, stehen die unselbständig erschienenen Veröffentlichungen (Zeitschriftenaufsätze, Festschriftenbeiträge u.a.) nun erstmals zur Verfügung. Damit erfüllt sich der Anspruch des neuen SLUB-Katalogs, möglichst alle relevanten Medientypen in allen Trägerformen in einem Suchwerkzeug zu integrieren, auch für diese wichtige Quellengruppe.

Wie eigentlich die gesamte moderne Informationsinfrastruktur befindet sich unser SLUB-Katalog in einer Perpetual Beta, einem ständigen Entwicklungszustand. Entsprechend ist an der Anzeige der neuen Titeldaten noch Feinschliff möglich. Erst gestern etwas verbessert haben wir die Vorschaubilder für die 3D-Standortanzeige, die in der Kurztitelanzeige nun größer erscheinen. Schauen Sie selbst. Bis nächste Woche wollen wir die Verlinkung der Schlagwortketten optimieren, womit thematische Suchen besser unterstützt werden. Perpetual Beta - mit kontinuierlichen Ergebnisfortschritten. Wirken Sie weiter mit durch Ihre Tipps und Hinweise.

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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