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Archiv: Oktober 2013

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Buchverkauf am Dienstag. Oder: "Tausche altes Handy gegen Buch!"

"Tausche ein ausgedientes Mobiltelefon gegen ein Buch!", lautet das Angebot der Studentenstiftung Dresden zum Buchverkauf, der am kommenden Dienstag zwischen 10 und 20 Uhr im Vortragssaal der SLUB stattfindet.

 

Es gibt wieder ausgesonderte Fachliteratur, Schallplatten und zusätzlich eine Ecke mit Besonderheiten: Lassen Sie sich überraschen! Erlöse des Verkaufs fließen in den Erwerb von Studienliteratur der SLUB-Lehrbuchsammlung und in Projekte der Studentenstiftung.

 

 

Die gesammelten Althandys werden anschließend von der Studentenstiftung gegen Spenden eingetauscht und fachgerecht verwertet.

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Neue SLUBcast-Interviews – Filmstart zur Open Access Week

 

Mit dem Open Frühstück der SLUB startete die internationale Open Access Week am Montag. Zu Kaffee und Kuchen gab es Fragen und Antworten. Mit dabei: Prof. Gerhard Rödel – Prorektor für Forschung und Open Access-Beauftragter der TU Dresden – und MitarbeiterInnen der Graduiertenakademie, der SLUB und zahlreiche Gäste.

 

Zum Start der Open Access Week zeigten wir das erste Interview der neuen SLUBcast-Reihe: Dr. Achim Bonte, Open Access-Beauftragter der SLUB, erklärt darin, wie sich Digitalisierung, Medienwandel und neue Publikationsstrategien auf die Bibliothek auswirken. Weitere Interviews folgen in den nächsten Wochen in unserem Youtube-Kanal:

 

 

 

 

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Journal of Vietnamese Environment – Open Access-Zeitschrift powered by TUD und SLUB

Eine eigene wissenschaftliche Zeitschrift gründen? Diesen Schritt ging Dr. Catalin Stefan vom Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten (IAA) der TU Dresden bereits vor über zwei Jahren. 2011 erschien die erste Ausgabe des “Journal of Vietnamese Environment”. Zunächst unterstützt durch das Medienzentrum der TU Dresden übernimmt nunmehr die SLUB das Hosting und führt die Zeitschrift auf der neuen Plattform Qucosa.Journals fort. Wir haben uns von Dr. Stefan von seinen Erfahrungen beim Herausgeben einer Open Access-Zeitschrift berichten lassen:

 

Was hat Sie bewogen, eine eigene Zeitschrift zu gründen?

 

Unser Institut ist seit 14 Jahren in Vietnam im Bereich Umweltforschung sehr aktiv. So führen wir zum Beispiel mit unseren vietnamesischen Partnern bilaterale Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch und haben in den vergangen Jahren verschiedene Aus- und Weiterbildungsprogramme initiiert (erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten in Vietnam auf der TU-Webseite). Wir haben dabei ein wachsendes Engagement für Umweltschutz in Vietnam beobachtet. Gleichzeitig mussten wir jedoch feststellen, dass es nur wenige Fachpublikationen in dem Bereich gibt. Die Überlegung war also einfach: Wenn es kein Publikationsorgan mit diesem Zuschnitt gibt, warum nicht einfach selbst eines ins Leben rufen? (Foto: privat)

 

Die Inhalte der Zeitschrift sind weltweit frei über das Internet verfügbar; die Beiträge erscheinen unter einer Creative Commons-Lizenz. Warum haben Sie sich für das Open Access-Modell entschieden?

 

Diese Entscheidung lag für uns nahe: Für Forschungseinrichtungen und Bibliotheken in Vietnam ist es oftmals schwer, ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zugriff auf begutachtete, wissenschaftliche Forschungsergebnissen zu ermöglichen. Sie können ganz einfach die oft horrenden Kosten für Zeitschriftenabonnements nicht tragen. Für uns hat der uneingeschränkte Wissensaustausch mit unseren vietnamesischen und auch anderen internationalen Partnern die höchste Priorität. Auf die Inhalte des Journal of Vietnamese Environment können alle Interessierten weltweit sofort nach Veröffentlichung zugreifen, ohne dafür Lizenzkosten zu zahlen. Das entspricht ganz unseren Anforderungen an den freien Wissensaustausch.

 

Wenn es keine Einnahmen über Subskriptionskosten gibt, wie trägt sich denn das Journal dann finanziell?

 

Alle Beteiligten arbeiten unentgeltlich an der Zeitschrift mit – sei es als Editor, Reviewer oder bei sonstigen Aufgaben. Die Mitarbeit ist sozusagen das Engagement in der Fachwelt eines und einer jeden Einzelnen. Dank der Unterstützung der SLUB, die uns die technische Plattform kostenfrei zur Verfügung stellt, fallen auch keine Kosten für Server oder für Programmierarbeiten an. Wir erheben keine Artikelgebühren, wie es in anderen Open Access-Zeitschriften üblich ist, um sich zu refinanzieren. Das soll auch in Zukunft so bleiben!

 

Warum sollten Autorinnen und Autoren Ihrer Meinung nach in Open Access-Zeitschriften publizieren?

 

Der entscheidende Grund ist natürlich die Erhöhung der Sichtbarkeit durch eine breite Zugänglichkeit. Die Open-Access-Zeitschriften hatten am Anfang keinen so guten Ruf, weil für viele Autoren "kostenlos" gleich "minderwertig" bedeutet. Das ist aber ein Trugschluss. Für Open Access-Zeitschriften gilt das Gleiche wie für traditionelle Zeitschriften: Die Qualität der Beiträge steht und fällt mit den Autorinnen und Autorinnen, den Gutachterinnen und Gutachterinnen und natürlich den Herausgeberinnen und Herausgebern. Der einzige Unterschied, den man pauschal feststellen kann, ist das Umkehren des Finanzierungsmodells – nämlich dass nicht für das Lesen der Beiträge gezahlt wird, sondern ihr Entstehen. Ob über Artikelgebühren oder über institutionelles Sponsoring. Da mag es verschiedene Ansätze geben, die sicher alle ihre Berechtigung haben. Über die Qualität der Zeitschrift sagt dies jedoch wenig aus!

 

Was können Sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit auf den Weg geben, die darüber nachdenken, eine Zeitschrift zu gründen?

 

Eine Zeitschrift zu gründen, stellt einen vor viele Herausforderungen. Ich würde dazu raten, dass man versucht sich folgende Fragen zu beantworten: Wodurch hebt sich meine Zeitschrift von den vielen anderen ab (thematisch, geographisch, …)? Im Produktmanagement würde man wohl sagen, was ist der Unique Selling Point. Kann ich ausreichend Expertise im Arbeitsfeld der geplanten Zeitschrift aufweisen? Kann ich genügend Mitglieder für den redaktionellen Beirat und Gutachter für das Peer Review finden? Und natürlich auch: Welche technischen Instrumente habe ich für das Management der Zeitschrift zur Verfügung? Nicht zuletzt muss man sich auch mit der Frage auseinander setzen, wie man die anfallenden Kosten bewältigt, auch auf lange Sicht.

 

Eine wissenschaftliche Zeitschrift zu gründen, birgt viele Herausforderungen. Die SLUB unterstützt Sie gern bei der technischen Umsetzung. Lesen Sie mehr über den neuen Dienst der SLUB im SLUBlog, kurz auf der SLUB-Webseite oder detailliert auf der Webseite unseres neuen Angebots Qucosa.Journals. Gern erläutern wir, welche Möglichkeiten Ihnen Qucosa.Journals bietet.

 

 

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Statisten gesucht für Testfahrt im längsten Bus der Welt

Das MDR-Erfindermagazin "Einfach Genial" sucht für Dreharbeiten rund 200 freiwillige Mitstreiter für eine Premiere-Fahrt im längsten Bus der Welt. Der Dreh findet am Mittwoch, den 23.10.2013 zwischen 13.00 und 14.00 Uhr auf dem Testgelände des Fraunhofer Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI gleich neben dem Zentralgebäude der SLUB statt (Zeuner Str. 38). Wenn Sie teilnehmen möchten, kontaktieren Sie bitte direkt den Redakteur des MDR: dirk.heinemann@mdr.de.

 

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Heute: Finissage der Sommerschule "Das Dresdner Damaskuszimmer – das richtige Objekt zur falschen Zeit am falschen Ort"

Die Sommerschule "The Dresden Damascus Room – the right object at the wrong time and place" endet heute mit einer Finissage ab 19 Uhr in der Fakultät Informatik (Raum 2101):

 

"In der vergangenen Woche haben sich 15 Studierende aus den Fachrichtungen Kunstgeschichte, Visuelle Kommunikation, Mediengestaltung, Technisches Design und Wissensarchitektur mit dem Dresdner Damaskuszimmer und seiner musealen und medialen Präsentation auseinandergesetzt. Das prachtvolle Sammlerstück aus dem 19. Jahrhundert, das von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Japanischen Palais präsentiert wird, wurde konzeptuell mit multimodalen Schnittstellen angereichert, um bisher verborgene Geschichten des Zimmers – bisher unsichtbar für den Betrachter – erfahrbar zu machen." Das Weblog der Sommerschule und das Weblog Technisches Design geben Einblick in die Arbeit der Woche.

 

Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung – Ideen und prototypische Umsetzungen – werden heute öffentlich vorgestellt. Die SLUB kooperiert regelmäßig mit der Professur für Mediengestaltung im Bereich der Informationsvisualisierung.

Kommentare

Neue Veröffentlichung auf Quco...
21.09.2017 07:23
Genealogentag
20.09.2017 20:30
Zugang
20.09.2017 20:20
Genial!
20.09.2017 19:50
Vielen Dank
20.09.2017 11:00

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