Lange Nacht der Wissenschaften. Die SLUB ist dabei!
Wie in den Vorjahren wird sich die SLUB auch 2009 an der Langen Nacht der Dresdner Wissenschaftseinrichtungen beteiligen. Also bitte vormerken:
Freitag, 19. Juni, ab 18 Uhr.
Den Schwerpunkt unserer Vorträge, Präsentationen und Führungen wird dieses Mal die Technik bilden - wie sich das für eine UB der TU Dresden, die wir ja nicht zuletzt auch sind, gehört. Ein Teil unseres Programms wendet sich gezielt an die NachwuchsforscherInnen und bietet zum Beispiel Buchstabenjagd und Stadtplanpuzzle.
Besuchen Sie uns! Die Caféteria ist geöffnet.
Das komplette Programm der Dresdner Langen Nacht finden Sie hier.
Qucosa. Der kurze Weg zum Doktorhut
Jährlich schließen rund 500 Studierende an der TU Dresden ihre Doktorprüfung ab. Etwa 40% der AbsolventInnen veröffentlichen ihre Dissertation inzwischen auf unserem frei zugänglichen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa. Die vorerst letzte war Sylvia Helbig-Lang am 26. Mai 2009 (Herzlichen Glückwunsch, Sylvia!). Falls auch Sie Ihrer Veröffentlichungspflicht mit Hilfe von Qucosa nachkommen, haben Sie sich und anderen Gutes getan:
1. kann von Ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen jedermann profitieren, also z.B. auch der feinmechanische Kleinbetrieb in Burkina Faso oder der Germanistikdozent in Malaysia
2. entlasten Sie durch eine solche Open access-Publikation die öffentlich finanzierten Bibliotheksetats
3. entstehen Ihnen selbst keine Kosten
4. können Sie außerordentlich schnell publizieren und so auch entsprechend zügig Ihren Titel führen.
Nähere Informationen zum Verfahren erhalten Sie über unsere Hochschulschriftenstelle. Qucosa ist auch für elektronische Parallelpublikationen von Dissertationen sowie für andere wissenschaftliche Veröffentlichungen offen. Einen Einblick in die bereits vorhandene Vielfalt der Dokumenttypen erhalten Sie unter www.qucosa.de.
Qucosa ist aus unserem Hochschulschriftenserver "HSSS" entstanden und wird mit EU-Projektmitteln gegenwärtig für alle Hochschulen in Sachsen geöffnet und im Funktionsumfang wesentlich erweitert. Auch wenn noch nicht alle Entwicklungsziele verwirklicht sind (das Projekt läuft bis Frühjahr 2010), finden Sie gleichwohl bereits heute eine solide Veröffentlichungsplattform vor. Alle Dokumente werden in den üblichen Katalogen nachgewiesen und von Suchmaschinen gefunden, haben eine dauerhafte, zitierfähige Adresse und werden garantiert von uns langfristig archiviert. Verbesserungsvorschläge zum Service und zur Gestaltung der Seiten nehmen wir gerne auf.
Zu den komplexen Themen Open access-Publizieren und Urheberrecht werden wir in diesem Blog sicher öfter zurückkehren. Insgesamt kursieren hier viele Mißverständnisse und zum Teil auch gezielte Fehlinformationen. Damit Ihnen der Spass an diesem Blog nicht vergeht, hier erst ´mal ENDE.
Wir wünschen frohe Pfingsten! Samstag bis Montag bleibt die SLUB geschlossen
Wir wünschen Ihnen ein frohes Pfingstfest. Bitte denken Sie daran, dass die SLUB ab morgen, Samstag, den 30.05., bis Montag, den 1.6.2009, geschlossen ist. Diesen Hinweis, damit Sie Ihren Samstagvormittag nicht etwa vor geschlossenen Türen beginnen. Ab Dienstag sind wir wieder für Sie da.
Jacken, Taschen, Wasserflaschen. Aus dem Alltag unseres Wachdienstes
Stellen Sie sich kurz vor, Sie erhielten drei relativ abstrakte Vorgaben und müßten dann stundenlang jede Minute mehrfach prüfen, ob diese Regeln im Einzelfall eingehalten werden oder nicht.
Genau das ist die Aufgabe unseres Wachdienstes. Die Regeln lauten in unserem Fall: Keine Überbekleidung, keine Taschen und keine Getränke (außer offensichtliche Wasserflaschen) in die Lesebereiche. Dass es in diesem Job gelegentlich zu Fehleinschätzungen kommt, liegt eigentlich in der Natur der Sache. Ist ein Sakko Überbekleidung oder nicht? Geht die Handtasche noch durch oder ist sie bereits zu groß? Muss eine farbenfrohe Thermosflasche geöffnet werden oder nicht? Ein Schiedsrichter beim Fußball hat es nicht schwerer; und wie beim Fußball gibt es bisweilen auch bei uns Feldspieler, die sich lautstark beschweren - zu Recht oder zu Unrecht. Die Folge ist gelegentlich verrutschte Kommunikation, Aufregung, Stress auf beiden Seiten.
Wir und der von uns beauftragte Sicherheitsdienst bemühen uns sehr, unsere drei Regeln immer wieder für die einzelnen MitarbeiterInnen klar zu interpretieren und setzen uns im Zweifel für kulante Einzelentscheidungen ein. Je nach Erfahrung, Charakter und Tagesform der einzelnen Aufsichtsperson wird es aber auch künftig zuweilen aus Ihrer Sicht merkwürdige, ja sogar objektiv falsche Regelauslegungen geben.
In diesem Fall gilt: Der Schiedsrichter hat zunächst immer Recht. Bleiben Sie cool, beherzigen Sie den Cicero-Spruch (Errare humanum est), folgen Sie der Anweisung und schreiben Sie uns - falls Sie gar nicht damit leben können - eine Mail. Wir greifen den Hinweis auf, melden uns bei Ihnen und bauen die Erfahrung in unsere Praxisvorgaben für den Wachdienst ein.
Abschließend einige grobe Auslegungen, wie sie sich in der Praxis ergeben haben: Überbekleidung ist alles, was man vorwiegend draußen trägt. Mit einem Sakko dürfen Sie demnach rein. Taschen und Bauchgürtel, in die zweifelsfrei keine Bücher passen, sind unkritisch. Für größere Transporte stellen wir die durchsichtigen Tragetaschen bereit. Wasser ist unsere äußerste Konzession, da Flüssigkeiten und Bücher/Papier sich eben schlecht vertragen (Kaffee, Tee und Papier schon gar).
Anschaffungsvorschläge. Jeder Hinweis zählt
Mit diesem Beitrag greifen wir eine Frage aus dem Blog auf, die beim Thema "gebührenfreie Vormerkungen" aufgekommen ist (Danke, Konrad). Die Vormerkungen (die ja jeweils einen Mangel anzeigen: ein Buch ist nicht zur gewünschten Zeit da) helfen uns, unsere knappen Erwerbungsmittel möglichst bedarfsgerecht einzusetzen.
Gleiches gilt für die Anschaffungsvorschläge: Wir erfahren dadurch aus erster Hand, wo es noch dringende offene Bedarfe gibt. Ob ein Buch bislang gar nicht oder nach Ihrer Meinung nur nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden ist, ist dabei unerheblich. Jeder Hinweis zählt und jede/r kann sich beteiligen. Sie erhalten auch garantiert eine Antwort auf Ihren Vorschlag. Im letzten Jahr verzeichneten wir insgesamt rund 300 Erwerbungswünsche. Bei insgesamt 134.600 neu hinzugekommenen Bänden (neue Bücher und Zeitschriftenbände) wirft uns das nicht um.
Während Sie selbstverständlich jeweils Ihren persönlichen Bedarf im Blick haben, steuern wir die Bestandsentwicklung aus der Vogelperspektive - mit Hilfe von Etatverteilungsmodellen, durch Auswertung von Nutzungsstatistiken, innerhalb der Bibliothekskommission der TU Dresden, auf der Basis von Erfahrungswissen unserer wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, den FachreferentInnen...
Sie müssen daher damit rechnen, dass nicht jeder Ihrer Vorschläge aufgegriffen wird, da bestimmte Titel vor anderen Vorrang haben (Hermann Hesse vor Hera Lind, das Lehrbuch zur Chemie vor dem Campingführer, um es ´mal platt zu verdeutlichen). Das sollte Sie aber keinesfalls davon abhalten, uns Ihre Wünsche kontinuierlich mitzuteilen; und ich kann Ihnen versichern, dass wir auch für die gehobene Unterhaltungsliteratur einen Sinn haben.
Einen Erwerbungsvorschlag können Sie direkt in unserem Katalog platzieren (rechts oben: "Erwerbungsvorschlag". Sofern Sie Ihre Mailadresse angeben, erhalten Sie eine Antwort).

