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Neue Kommunikationsplattform zur kooperativen Softwareentwicklung für die Massendigitalisierung ist online

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickeln die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und die SLUB seit einiger Zeit eine quelloffene Softwaresuite zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten. Inzwischen haben sich weitere bedeutende Bibliotheken dem Netzwerk angeschlossen, unter anderem die Staatsbibliothek zu Berlin und die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart. Als Ergebnis der Entwicklungspartnerschaft ist auch der sogenannte DFG-Viewer zu betrachten, ein Browser-Webdienst zur einheitlichen Anzeige von Digitalisaten aus den einzelnen Bibliotheken.

 

Unter www.goobi.org hat die Community nun eine öffentlich sichtbare Plattform. Seit 17. Dezember gibt es zudem ein Blog, über das die technisch-organisatorischen Hintergründe und Ergebnisfortschritte der Digitalisierungssoftware regelmäßig kommuniziert werden.

 

Die WWW-Informationen richten sich an Kultureinrichtungen, die vor dem Aufbau eines Digitalisierungs-Workflows stehen, bieten aber vor allem auch IT-Spezialisten und Softwareentwicklern ein Forum. Die SLUB freut sich, an dem Unternehmen mitwirken zu können und lädt herzlich dazu ein, Goobi.org kennenzulernen und zu bereichern.

 

Wem dieses Blog-Post nun allzu technisch war, der freue sich an den Ergebnissen der Digitalisierung, die regelmäßig aus der Digitalisierungssoftware hervorgehen.

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Anpassung der Verzugsgebühren zum 1. Februar 2010

Um Sie nicht gleich zu Jahresbeginn damit plagen zu müssen, wollen wir Ihnen heute mitteilen, dass wir zum 1. Februar 2010 unsere Verzugsgebühren anpassen werden.

Eine kleine Debatte über das Für und Wider veränderter Verzugsgebühren hatten wir hier im Blog schon anlässlich der Einführung der kostenfreien Erinnerungsmail Ende September geführt. Bereits damals waren mit uns nicht wenige BenutzerInnen der Auffassung, dass die aktuelle Gebühr von € 1 pro Woche ohne Progression offenbar nicht mehr allgemein ausreicht, um vielfach dringend benötigte Literatur fristgerecht wieder zurück zu bekommen. Die Gebührenanpassung soll die Rückgabedisziplin verbessern und erfolgt so nicht zuletzt im Interesse unserer weit überwiegend pflicht- und sozial verantwortungsbewußt handelnden BenutzerInnen. Weitere Gründe seien hier nur in Stichwörtern genannt:

- die SLUB hat in den letzten Jahren ihren Service erheblich ausgebaut. Erinnert sei an die Einführung der kostenfreien Vormerkung und der kostenfreien Erinnerungsmail, die sukzessive Verlängerung der Öffnungszeiten und ähnliches mehr. Bei weiterhin kostenfreier Benutzung bleibt quasi als einzige sanktionierte Regel, ausgeliehene Medien rechtzeitig zurück zu geben. Säumige BenutzerInnen vor diesem Hintergrund etwas stärker zu belasten, halten wir für angemessen.

- die Verzugsgebühren in den meisten anderen wissenschaftlichen Bibliotheken waren bislang zum Teil deutlich höher.

- die SLUB betrachtet die Verzugsgebühren keineswegs als Cash cow, muss aber bei stagnierenden Zuschüssen wachsende Betriebskosten decken. Dieses Argument zu unterschlagen, wäre unredlich.


Dass es uns andererseits keineswegs darum geht, um jeden Preis Geld zu schneiden, können Sie am besten der ab Februar geltenden Gebührenstruktur entnehmen, die zwischen zwei Fallgruppen zu unterscheiden versucht: BenutzerInnen, die sehr gelegentlich eine Frist versäumen und solche, die notorisch oder vielleicht sogar vorsätzlich die Regeln brechen. Entsprechend steigt die Gebühr erst mit einer zeitlichen Verzögerung an. Im einzelnen gilt folgendes Szenario:

1. Kostenfreie Erinnerungsmail zwei Tage vor Ablauf der Leihfrist
2. Verzugsgebühr 1./2. Tag nach Fälligkeit 1 € pro Medieneinheit
3. Verzugsgebühr 3.-12. Tag nach Fälligkeit 1+2=3 € pro Medieneinheit
4. Verzugsgebühr 13.-22. Tag nach Fälligkeit 3+3=6 € pro Medienheit
5. Verzugsgebühr 23.-32. Tag nach Fälligkeit 6+6=12 € pro ME
6. Im Folgenden Steigerung pro Dekade um jeweils 6 bis maximal 30 €

Diese Gebühren werden wir bis zum 1.2. auf unseren WWW-Seiten und in anderen Foren bekanntgeben. Wenn wir noch einen Weihnachtswunsch äußern dürften: Bitte verschonen Sie uns mit Debatten über den besten aller alternativen Gebührenkataloge. Wir haben viele Möglichkeiten geprüft und sind aus technisch-organisatorischen Gründen von dem genannten Modell überzeugt. So gern wir im Allgemeinen mit Ihnen diskutieren: An dieser Stelle ist es ziemlich zwecklos. Eines zum Trost: Die nächsten Blog-Posts werden wieder erfreulicher ...

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SLUBlick Finale. Preisverleihung im Fotowettbewerb

Der Fotowettbewerb ist abgeschlossen. Die zehn prämierten Bilder mit Platzziffer und Stimmenanzahl finden Sie hier. Außerhalb des Wettbewerbs hat sich die Vorjury erlaubt, drei Fotos mit Sonderpreisen auszuzeichnen. Wie beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und ähnlichen Veranstaltungen haben wir neben den Publikumspreisen somit noch einen Preis der Jury. Auch die Gewinner der Sonderpreise - je ein Warengutschein im Wert von 50 € - werden nochmals direkt von uns benachrichtigt.

Trotz teilweise heftigen Sperrfeuers hat uns die Aktion insgesamt Spaß gemacht und wir freuen uns über die erreichte Aufmerksamkeit und auf den bleibenden Gewinn richtig guter Fotos. Wie versprochen werden einige Fotografien künftig im Header des SLUBlog zu sehen sein. Darüber hinaus wollen wir eine kleine Ausstellung im Foyer der SLUB veranstalten sowie Aufnahmen im Bibliotheksjournal „BIS : Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen“ veröffentlichen. Allen, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben, danken wir nochmals herzlich.

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Mehr Durchblick. Eingangsbereich komplett ohne Zettelkataloge

Hier im Blog hatten wir bereits darüber berichtet, dass die SLUB die Altbestandserfassung im SLUB-Katalog mächtig vorantreibt. Mit Blick auf diese Entwicklung und die digitalisierten Zettelkataloge haben wir die Zettelkatalogkästen in den letzten Wochen komplett aus dem öffentlichen Bereich entfernt.

Das schafft Raum und neue Perspektiven: So können Sie jetzt von der Ortsleihe bis zum Infopunkt und vom Eingang bis zum zentralen Lesesaal schauen, zugleich sind zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Gerne hätten wir Ihnen an dieser Stelle ein aktuelles Foto des Eingangsbereichs gezeigt, sind momentan aber etwas fotomüde (SLUBlick! und die Folgen ...). Kommen Sie und sehen Sie selbst. Das Foto wird nachgereicht ...

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Mehr Ehre für das Ehrenamt. SLUB wirbt um ehrenamtliches Engagement

Um weitere Perspektiven von außen, spezifisches Knowhow und ein dichteres Netzwerk speziell im außeruniversitären Raum zu gewinnen, haben wir in den letzten Wochen systematisch begonnen, um ehrenamtliche Unterstützung für die SLUB zu werben. Ohne eine aktive und engagierte Bürgergesellschaft und neue Formen der Kooperation und Vernetzung werden nicht nur die wachsenden Anforderungen an eine wissenschaftliche Großbibliothek künftig wohl kaum noch zu bewältigen sein.

Die SLUB bietet Aufgaben für viele Qualifikationen und Persönlichkeitstypen. Einige beispielhafte Projektvorschläge für Ehrenamtliche finden Sie hier. Alle Ehrenamtlichen sind haftpflicht- und unfallversichert und erhalten eine Aufwandspauschale für Fahrtkosten u.ä.. Regelmäßige Treffen mit der Direktion, der kostenlose Bezug der Bibliothekszeitschrift sowie die Einladung zu Festen und Veranstaltungen des Hauses sind ebenso selbstverständlich.

Über Fragen und Hinweise zur Ehrenamts-Initiative freuen wir uns.

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