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Lebensretter in der SLUB. Öffentlich zugängliche Defibrillatoren in Zentralbibliothek und BB DrePunct

Falls Sie jemals Zeuge eines plötzlichen Herzstillstands werden, ist entschlossenes Handeln notwendig. Mit sogenannten Defibrillatoren wird das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen. Nur ein gezielt ausgelöster Elektroschock kann den gestörten Herzrhythmus wieder in Takt und das Herz somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa 10 Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot. Selbst in Großstädten kommt ein Rettungsdienst daher nicht immer schnell genug.

 

Für die Hilfe durch medizinische Laien hat die SLUB deshalb zwei halbautomatische, öffentlich zugängliche Defibrillatoren installiert. Die Geräte können mit ihrer integrierten Sprachanweisung auch ohne vorherige Anleitung mühelos bedient werden. Während Defibrillatoren im angelsächsischen Raum bereits weit verbreitet sind, besteht in stark frequentierten öffentlichen Bereichen in Deutschland (Bahn- und Flughäfen, Behörden, Bibliotheken ...) noch Handlungsbedarf.

 

Unsere Defibrillatoren befinden sich in der Zentralbibliothek (Foyer, rechts)
und in der Bereichsbibliothek DrePunct (gegenüber dem Infopunkt).

 

So sehen die Wandkästen aus:

 

 Defibrillator in der Zentralbibliothek

Nähere Informationen zum Thema finden Sie z.B. in Wikipedia.

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Das Digitalisierungszentrum der SLUB wächst weiter. Zukunftsinvestitionen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung

Die SLUB hat am letzten Freitag einen Förderbescheid über rund 525.000 EUR zum Ausbau des Digitalisierungszentrums und der IT-Ausstattung erhalten. Diese wichtige Investition in die Infrastruktur hilft, um auf dem Gebiet der Digitalisierung von Kulturgut weiterhin national an führender Position mitzuwirken und Bildung und Wissenschaft in Sachsen und Deutschland wirksam zu unterstützen.

 

Auf unseren WWW-Seiten finden Sie eine Liste der vorhandenen Geräte (noch ohne die jüngst bewilligten),  unsere laufenden Projekte und selbstverständlich auch alle bereits verfügbaren digitalen Handschriften, Drucke, Karten, Bilder, Töne ... Anregungen zu unseren Digitalen Sammlungen sind immer willkommen.

 

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10 Zeitschriften für 192.000 Euro. Warum Open Access?

Nicht nur in den großen Tageszeitungen kann man gegenwärtig eine hartnäckige Debatte über Open Access und das Urheberrecht verfolgen, die nicht frei von Polemik ist und auch mehrere Einzelthemen vermengt. Wie nahezu alle wissenschaftlichen Bibliotheken plädiert die SLUB für eine Strategie, die einerseits die Publikationsfreiheit jedes Einzelnen und die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig achtet, andererseits auf die Sozialpflichtigkeit von öffentlich finanzierter Wissenschaft hinweist und für eine kostenfrei zugängliche, ggf. zusätzliche Publikation auf Internetplattformen wie dem sächsischen Dokumenten- und Publikationsserver Qucosa wirbt.

 

Angesichts vereinzelter auch gegen Bibliotheken gerichteter Attacken sei an einen wesentlichen Ausgangspunkt für Open Access erinnert, der sich durch nüchterne Fakten belegen lässt und viele Bibliotheken seit Ende der 1990er Jahre zu Reaktionen geradezu gezwungen hat: Die dramatisch steigenden Bezugspreise für wissenschaftliche Zeitschriften aus dem Bereich Naturwissenschaften, Technik und Medizin.

 

Aktuell bezahlt die SLUB allein für die zehn teuersten, für Wissenschaft und Forschung an der TU Dresden unentbehrlichen Zeitschriftentitel jährlich rd. 192.000 €. Während wir 1998 mit 2,53 Mio. € 10.270 Kaufzeitschriften bezogen, konnten wir 2008 für 2,99 Mio. € noch 6.032 Titel anbieten. Zu 18% höheren Kosten sind also lediglich noch 58% der Ausgangsmenge verfügbar.

 

Bibliotheken weltweit hat das zu teilweise spektakulären Protesten veranlasst. So zeichnete etwa die Brown University, eine der führenden Hochschulen der USA, alle Zeitschriften mit einem Jahresbezugspreis über 1.000 Dollar mit roten Preisschildchen aus. Die dort genannten teuersten Titel entsprechen im Übrigen weitgehend unseren Top ten.

 

Trotz sommerlicher Hitze wollen wir im Sinne der oben beschriebenen Strategie kühlen Kopf bewahren. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Informationsplattform Open Access sowie beim Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft", an dem TU Dresden und die SLUB auch beteiligt sind.

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ESEM goes OPAL. Letzter Aufruf

Wie schon am 4. Juni im SLUB-Blog dargestellt und begründet, lassen wir ESEM in OPAL aufgehen. S. ESEM goes OPAL ...

Alle ESEM-Anwender, die es noch betrifft, möchten wir daran erinnern, dass ab 17. August die ESEM-Oberfläche nicht mehr verfügbar sein wird (Ausnahme Video-/Audio-Semesterapparate). DozentInnen, die Inhalte aus ESEM migrieren wollen, finden hier Ihren kompetenten Ansprechpartner.

 

Mit der Integration von ESEM in OPAL betreiben wir auf dem Gebiet elektronischer Lehr- und Lernplattformen ein Stück Flurbereinigung, entfällt für Sie künftig die Notwendigkeit, im Bereich digitaler Lehr- und Lernmaterialien ggf. mit zwei Oberflächen umgehen zu müssen.

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Faule Studierende? Offene SLUB-Sonntage mit neuem Besucherrekord

Falls in Ihrer Verwandtschaft noch jemand behaupten sollte, dass "Studenten" vorwiegend faulenzten (das schöne Wort "Studierende" kennen solche Jemande in der Regel auch nicht), können Sie künftig zum Beispiel mit unseren Sonntagsbesucherzahlen kontern.

 

Am Sonntag, den 19. Juli, zählten wir 2.911 Benutzerinnen und Benutzer in der Zentralbibliothek - so viel wie noch nie. Letzen Sonntag (26.7.) kamen immerhin noch 2.357 in die Zentralbibliothek und 550 in die ebenfalls offene Bereichsbibliothek DrePunct. Mit dem Ende der Prüfungsphase wird der Zuspruch in den kommenden Wochen wieder etwas abnehmen. Insgesamt können wir jedoch sagen, dass die reguläre Sonntagsöffnung seit Anfang diesen Jahres ein voller Erfolg ist.

 

Allen, die ihre Prüfungen bereits hinter sich haben, wünschen wir sonnige Ferien. Übrigens: Die SLUB und die SLUB-Sonntage stehen nicht nur Studierenden offen. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist herzlich eingeladen ...

 

P.S.: Die offenen Sonntage wurden 2003 von der Studentenstiftung Dresden initiiert und werden auch 2009 noch von ihr mitfinanziert. Weitere Unterstützung erhalten wir von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der SLUB e.V. und anderen Förderern.

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