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Busverbindungen jetzt auf SLUB-Monitoren

Seit einigen Tagen werden die Abfahrtszeiten der Buslinie 61 auf den drei großen Monitoren am Eingang, vor der Ausleihe und in der Cafeteria (SLUB-Lounge) angezeigt. Wer den SMS- oder Online-Service der DVB nicht via Handy nutzt, kann sich auf diesem Weg ganz unkompliziert informieren.

 

Die Buslinie 61 zählt mit bis zu 400 Fahrgästen in 5 Minuten zu den meistfrequentierten in Deutschland. Deshalb setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) seit einigen Jahren viertürige Solaris-Busse ein. Die Dreitürer waren dem großen Andrang vor der SLUB nicht mehr gewachsen. Mit der Abfahrtszeitanzeige haben die DVB nun einen weiteren Service für die vielen Nutzer der SLUB entwickelt.

 

Vielen Dank an die DVB, namentlich Herrn Böhm, für die engagierte Zusammenarbeit.

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Die Netzstörung ist behoben

Am Dienstagnachmittag ist das Datennetz der SLUB ausgefallen. Nach intensiver Fehlersuche konnten am Mittwochnachmittag wieder alle Dienstleistungen hochgefahren werden. Wir bedauern den Ausfall sehr.

 

Es lag nicht am schwül-heißen Wetter, sondern an einem kniffligen technischen Problem. Ursache für die Störung war das Zusammenspiel von zwei Konfigurationsparametern, die in dieser Firmware einen Fehler ausgelöst haben. Inzwischen wurden die Probleme beseitigt und alle Funktionen überprüft, so dass alle Dienstleistungen wieder reibungslos funktionieren.
Wir entschuldigen uns für diesen Ausfall und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

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JANKE vs. Wernher von Braun

so titelte 2007 eine Ausstellung in Peenemünde. Aber während von Braun genau heute vor 40 Jahren seine Karriere mit der Apollo 11 Mission und der Mondlandung im Mare Tranquillitatis krönte, lebte der Künstler-Erfinder Karl Hans Janke schon seit über 20 Jahren in der Psychiatrie auf der ruhigen Hubertusburg in Sachsen. Aber auch er, ein Patient mit unzweifelhaft technischer Begabung, ein Künstler und Konstrukteur begann eine einsame Odyssee in den Weltraum. Er bastelte und zeichnete, hielt Vorträge und korrespondierte mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

 

Von 1948 an entstanden in den fast 40 Jahren bis zu seinem Tod über 4.000 Werke: „Von Braun entwarf für den Endsieg Hitlers, Janke für den Sieg der Menschheit über die Schwerkraft; Von Braun erschien den Amerikanern nach Kriegsende unverzichtbar, auf Janke verzichtete die Gesellschaft und nannte ihn ‚chronisch paranoid schizophren’. Für Hitler hat Janke nicht einen Strich gezeichnet“ (Clemens Füsers). In Kooperation mit Rosengarten e.V. präsentiert die Deutsche Fotothek rund 3.500 Zeichnungen aus der wunderbaren Welt des Karl Hans Janke.

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Mediathek: für Augen und Ohren

Seit kurzer Zeit ist nun auch die Mediathek der SLUB hörbar und sichtbar: Datenbank der Mediathek.

 

Die neu geschaffene Datenbank präsentiert audiovisuelle Medien unterschiedlicher Gattungen und Zeitstellungen aus dem umfangreichen Bestand dieser für eine Bibliothek einzigartigen Sammlung. Gegenwärtig finden sich dort neben der filmischen Dokumentation des Wiederaufbaues der Dresdner Frauenkirche von ihren Anfängen bis zur Vollendung mit mehr als 33.000 Filmsequenzen, auch historische Aufnahmen von Sängerinnen und Sängern, Schauspielern, Kabarettisten, Schriftstellern, Sprechern und Zeitzeugen aus dem reichen Bestand an Schellackplatten und Tonbandmitschnitten sowie aus den Nachlässen von Künstlern und Wissenschaftlern. Darunter sind viele rare und frühe Gesangsaufnahmen internationaler Stars der Oper.

 

Außerdem umfasst das Angebot Nachweis-Datenbanken, wie das Verzeichnis der „Förderfilme aus Sachsen“ und zukünftig auch die Filmografie der Stadt Dresden. Die Datenbanken werden in Kooperation mit dem Filmverband Sachsen e. V. gepflegt und fortgeschrieben.

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Weitere 12.000 digitale Karten in Arbeit

In einem in diesem Monat begonnenen und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt werden die bisher weitgehend auf den Beständen der SLUB beruhenden Daten des Kartenforums mit Digitalisaten von Karten und Ansichten aus wichtigen Partnereinrichtungen (Sächsisches Staatsarchiv, Bibliothek der TU Bergakademie Freiberg sowie der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz) qualitativ sinnvoll ergänzt und quantitativ entscheidend erweitert.

 

Dabei wird für das bereits vorhandene Angebot für das Gebiet Sachsens in historischen Grenzen mit Karten aus verschiedenen Jahrhunderten nunmehr Vollständigkeit aller relevanten Karten angestrebt. Dieses Ziel verfolgen wir auch für die heute an Sachsen grenzenden vier Euroregionen (Egrensis, Erzgebirge, Elbe, Neiße).

 

Darüber hinaus wird mit der Digitalisierung der rund 6.000 Messtischblätter im Maßstab 1:25.000 sowie der Karte des Deutschen Reiches im Maßstab 1:100.000 in 674 Blatt für ganz Deutschland im Zeitraum zwischen 1880 und 1924 ein flächendeckendes kartographisches Basisangebot für die wissenschaftliche Nutzung aus allen Disziplinen aufgebaut. Im Projektzeitraum zwischen 2009 und 2011 ist die Digitalisierung, Erschließung und Präsentation von ca. 12.000 Karten im Kartenforum innerhalb der Bilddatenbank der Deutschen Fotothek geplant. Eine zusätzliche Georeferenzierung der jeweiligen Hauptorte einer jeden Karte wird mit der bereits integrierten Schnittstelle zu Google Maps den Recherchekomfort noch einmal deutlich erhöhen. Zur Visualisierung räumlicher und städtebaulicher Entwicklungen ist die Erweiterung der Rechercheoberfläche um eine sog. Timeline geplant.

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